Sie verfolgen die Farbtrends und probieren sie nicht nur in Ihren Innenräumen, sondern auch in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse gerne aus?
Der neueste Farbtrend heißt Transformative Teal. Auf Deutsch lässt er sich als Entenblau oder Türkisblau bezeichnen. Einige Pflanzen zeigen diese Farbe von Natur aus, vor allem an ihrem Laub und seltener an ihrer Blüte. Mit diesem Farbton zwischen Blau und Grün können Sie im Garten mit einigen farbenfrohen Kübeln und einer neutraleren Farbpalette spielen.
Erfahren Sie, wie Sie dieses Entenblau auch außerhalb des Hauses einsetzen können!
Was ist dieser neue Trend? Wie lässt er sich im Garten umsetzen?
Blau und Grün gehören auf dem Farbkreis zu den kalten Farben. Die Verbindung dieser beiden Farbtöne wirkt sehr aquatisch und könnte in einem Garten beinahe künstlich erscheinen. Der englische Begriff 'teal' tauchte bereits in den 1950er-Jahren in der Innenraumgestaltung auf, wo er besonders häufig verwendet wird. Dieses Blaugrün erinnert an die Augen der Krickenten, kleiner Süßwasserenten. Bei uns scheint der Ausdruck Entenblau am besten zu diesem intensiven Farbton zu passen.
Vor allem das Laub kommt dieser Farbe nahe, die in der Botanik als bläulich bereift bezeichnet wird. Man findet sie häufig bei Funkien, bei zahlreichen bläulichen Nadelgehölzen, bei einigen Stauden und am bereiften Laub bestimmter Sträucher. Unter den wenigen Blüten sollten Sie sich fernen Schönheiten wie der chilenischen Puya oder dem asiatischen Strongylodon macrobotrys zuwenden.
Besonders schmeichelhafte Kombinationen sind bei Blüten und Pflanzgefäßen Weiß, sehr sanfte Gelbtöne sowie Orange- und Ziegelnuancen. Auch alle Farbtöne, die mit Chartreusegrün spielen, passen gut dazu (die grünen Blüten).
Achten Sie vor allem darauf, die Gestaltung nicht mit zu kalten Farbtönen wie Grau oder Silber zu überladen. Bringen Sie sie lieber mit verwandten Farben des Farbkreises zum Leuchten, etwa mit Schwefelgelb, Säuregrün oder Jadegrün.
Setzen Sie schließlich auch auf passende Accessoires. Glasierte Pflanzgefäße in derselben Farbe reflektieren das Licht auf raffinierte Weise. Ebenso gut eignen sich Möbel und Sitzgelegenheiten in Anistönen.
In einem exotisch gestalteten Garten
Das ist vermutlich die einfachste Möglichkeit, die Feinheiten des Entenblaus hervorzuheben. Die exotische Pflanzenpalette – ob tropisch oder für einen Trockengarten – bietet mehrere Gestaltungsmöglichkeiten für sonnige Bereiche. Im Mittelpunkt stehen die außergewöhnlichen Blüten von Puya berteroniana und Puya alpestris oder in wintermilden Gärten die Jadewein-Liane. Hinzu kommen die weißen Blütenstände über dem bläulich bereiften Laub einiger Palmlilien, insbesondere von Yucca aloifolia oder Yucca rostrata. Setzen Sie außerdem auf das ungewöhnliche blaugrüne Laub des Echten Honigstrauchs, auf das stärker bläulich bis gräulich gefärbte Laub des Eukalyptus und auf Pinus parviflora. Ein zweifarbiger Aronstab mit weißen und grünen Blüten, Zantedeschia 'Green Goddess', umhüllt die Gestaltung mit seinen erfrischenden Trichtern, wenn Sie ihn in ausreichend feuchten Boden pflanzen.
In einem trockenen exotischen Garten kann sich ein ungewöhnlich blaues Greiskraut dazugesellen: Senecio serpens 'Dwarf Blue'. Es wird den Rauhschopf, etwa Dasylirion glaucophyllum, beinahe in den Schatten stellen.


In einem Mixed Border oder englischen Garten
Andere Atmosphäre, anderer Stil: Auch ein englischer Garten mit großen Beeten eignet sich gut, um mit Entenblau zu spielen. Mehrere hübsche Stauden zeigen diesen beinahe türkisfarbenen Farbton, oft in einer etwas helleren Nuance. Zu den charakteristischen Pflanzen gehören die Mertensia maritima, auch Austernpflanze genannt, der in Cottage-Gärten beliebte Meerkohl, die Wein-Raute (Ruta graveolens) sowie Cerinthe major oder die Alpen-Wachsblume.
Einige ausgewählte Blüten in sanften Farbtönen von Weiß bis Mauverosa schaffen den nötigen Zusammenhalt. So vermeiden Sie ein eintöniges Blau, das schnell traurig wirken würde. Dafür eignen sich beispielsweise die sehr natürlich wirkende Blaue Rasselblume, Erigeron karvinskianus sowie malven- oder weißfarbene Blütenstände von Funkien.
Ergänzen Sie außerdem Mandelgrün und gelbliche Grüntöne, wie sie die Gottvergess oder die Blütenstände des Großen Schuppenkopfs zeigen. Ein hübsches Ziergras wie Sesleria nitida bringt die Leichtigkeit, die zu dieser Atmosphäre passt.
In einem Garten mit Sukkulenten in Pflanzgefäßen
Hier setzen wir auf ein Ton-in-Ton aus Pflanzen und passenden Pflanzgefäßen. Die Gestaltung eignet sich perfekt für einen vollsonnigen Balkon oder eine Terrasse mit intensiver sommerlicher Sonneneinstrahlung. Viele Kakteen zeigen das charakteristische bereifte Blau, das sie vor Hitze schützt. Beginnen Sie mit Agaven und einigen wunderschönen Echeverien, etwa Echeveria 'Miranda', Echeveria peacockii 'Urban Orange' und Echeveria 'Blue Curls'. Vergessen Sie auch die Euphorbe x pseudovirgata Redwing 'Charam' mit ihren blaugrünen jungen Trieben nicht.
Eine Aloe ergänzt diese Miniatur eines Trockengartens perfekt, zum Beispiel Aloe marlothii.
Wenn nur wenig Platz vorhanden ist, wählen Sie eine kleinere Aloe wie die Zwerg-Aloe (Aloe aristata).
Pflanzgefäße aus unbehandeltem oder glasiertem Terrakotta schaffen entweder einen sehr reizvollen orangenen Kontrast oder eine besonders elegante Ton-in-Ton-Wirkung. In dieser kleinen Welt machen einige orangefarbene Blüten die Gestaltung perfekt, etwa Bulbinen oder Zwerg-Taglilien.
Im Schatten für eine aquatische Atmosphäre
Im Schatten oder Halbschatten hält sich das bläulich bereifte Grün bei einigen Stauden wie Funkien am besten gegen die Hitze. Dort entfalten sie ihre Farben, deren feine Nuancen bei bemerkenswerten Sorten besonders gut zur Geltung kommen, etwa bei Hosta 'Canadian Blue', Hosta 'Drinking Gourd' und dem stärker gräulich gefärbten Hosta 'Waterslide'. Ergänzen Sie einige ebenfalls bläuliche Seggen (Carex 'Bunny Blue') und immergrüne Farne (Polystichum polyblepharum). Weiße Blüten bilden mit Astilben die ideale Kombination. Ein mit Wasser gefüllter Trog kann als Vogeltränke oder Brunnen dienen. Genießen Sie diese äußerst entspannende Atmosphäre.
Entdecken Sie viele weitere Pflanzen, mit denen Sie diese türkisblaue Farbpalette gestalten können, in unserer online verfügbaren Auswahl „Transformative Teal“ und in unserem Trendmagazin 2026!
Sie mögen Blau und Grün im Garten? Das trifft sich gut. Wir verraten Ihnen alles Wissenswerte über die Gestaltung eines blauen Gartens und die Verwendung von Blau beim Veredeln Ihres Gartens mit Indigoblau. Marion gibt Ihnen außerdem hilfreiche Tipps in ihrem Beitrag Wie können Sie mit Pflanzen die Illusion von Wasser schaffen?
Wenn Sie alles über die Trends 2026 erfahren möchten, lesen Sie auch unseren Beitrag Garten: Was sind die fünf großen Trends 2026?
Sie verfolgen die Farbtrends und probieren sie nicht nur in Ihren Innenräumen, sondern auch in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse gerne aus? Der neueste Farbtrend heißt Transformative Teal. Auf Deutsch lässt er sich als Entenblau oder Türkisblau bezeichnen. Einige Pflanzen zeigen diese Farbe von Natur aus, vor allem an ihrem Laub und seltener an […]
Machen wir uns nichts vor. Ein Staudenbeet anzulegen, ist recht einfach. Es ansprechend zu gestalten, ist etwas schwieriger.
Neben der Frage, ob die Pflanzen zum Boden und zum Standort passen, stellt sich auch die ebenso knifflige Frage nach der Farbe! In diesem Punkt halte ich mich bescheiden zurück: Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich Pflanzen umgepflanzt und dabei vor mich hin gemurmelt habe: „Zu violett!“, „Zu rot!“, „Zu gelb!“. Deshalb schlage ich Ihnen heute vor, stattdessen die Formen zu erkunden. Ich stelle Ihnen eine Auswahl an Stauden vor, die miteinander kombiniert schöne Kontraste bilden und damit entscheidend dazu beitragen, Langeweile zu vermeiden. Denn harmonische Wechsel und Kontraste zwischen den Formen schaffen die eigentliche Komposition und das Gerüst eines Beetes. Farbenspiele sind letztlich nur die „Feinarbeit“, die das Beet anschließend schmückt 😉
Aufrechte Formen: direkt zum Himmel!
Diese oft dekorativen Pflanzen schaffen mit ihrer vertikalen Wirkung eine echte Verbindung zwischen Himmel und Erde. Sie eignen sich hervorragend, um ein etwas eintöniges Beet zu beleben. Für jeden Stil und jede Gartengröße gibt es passende Arten.
Auf gut durchlässigem Boden sollten Sie unbedingt die Kleopatranadel oder Steppenkerze pflanzen. Diese noch wenig bekannte Staude mit knollenartigem Wurzelstock wirkt ausgesprochen architektonisch. Aus der Familie der Ehrenpreise sind Veronicastrum virginicum außergewöhnlich. Die Pflanzen richten ihre schlanken Ähren stolz wie Kandelaber auf. Spektakuläre Fackellilien bringen eine exotische Note ins Beet und wärmen es mit ihren Blütenfarben. Für einen klassischeren, englischen Garten eignen sich Rittersporn. Im Schatten oder Halbschatten wirken Silberkerzen besonders schön. Für einen etwas verspielten Stil gefällt mir auch die Ährige Prachtscharte sehr gut. Außerdem ist sie ausgesprochen bienenfreundlich.






Pompons … mehr oder weniger rund
Wenn Sie an kugelförmige Blütenstände denken, kommen Ihnen wahrscheinlich zuerst Zierlauch in den Sinn. 'Globe Master' und 'Purple Sensation' sind gut bekannt. Kein Wunder, denn diese Sorten ziehen alle Blicke auf sich! Es gibt jedoch noch viele weitere Arten: Pompondahlien, Kugeldisteln sowie die kleineren und etwas weniger runden Arten, die Sie am besten in größeren Gruppen pflanzen. Dazu gehören der Kugellauch und die bezaubernden Knautie sowie Wiesenknopf 'Chocolate Tip'.






Sterne: „Big Star“ oder Milchstraße
Sie müssen kein besonders scharfsinniger Beobachter sein, um zu erkennen, dass Asterngewächse genetisch darauf programmiert sind, zu strahlen. Aster gehören in dieser Hinsicht zu meinen Favoriten. Sie haben den Vorteil, dass keine der Sorten der anderen gleicht. Manche zeigen große Blüten, wie die bemerkenswerte Aster pyrenaeus 'Lutetia'. Andere breiten eine Vielzahl kleiner Sterne aus, die an eine Milchstraße erinnern, wie die bezaubernde Aster 'Chloé'.
Da ihre Blütezeit etwas später liegt, können Sie das Beet mit weiteren Arten ergänzen. Dazu gehören Margerite, die schlicht und natürlich wirkt, der sehr sonnige Sonnenhut und Igelkopf, diese schönen Amerikanerinnen. Im Schatten ist die Sterndolde perfekt. Sie gehört zwar nicht zu den Asterngewächsen, sondern zu den Doldenblütlern, wirkt aber besonders edel.






Die luftigen Formen: leichter Nebel, zarte Wolken oder Zuckerwatte
Ob sie einen leichten Nebel, zarte Federn oder üppige, an Zuckerwatte erinnernde Blütenstände bilden: Stauden mit luftiger Wuchsform sind wertvoll für jedes Beet. Je nach Größe können Sie sie im Hintergrund, am Beetrand oder als zarte Schleier pflanzen. Ihre Beweglichkeit und Leichtigkeit ergänzen kompaktere oder steifere Formen besonders gut. Die sehr beliebte Argentinische Verbene gehört zu dieser Gruppe. Sie muss ich Ihnen sicher nicht vorstellen. Auch andere Arten verdienen Ihre Aufmerksamkeit.
Zu den Leichtgewichten gehören Gipskraut. 'White Festival' ist eine wahre Schönheit. Auch Wiesenrauten gehören dazu. Prachtspieren und Mädesüß beeindrucken mit ihren wolkigen Blütenständen. In Rosa erinnern sie an Zuckerwatte. Auch die noch selten in Gärten anzutreffenden Wiesenknopf-Arten Sanguisorba hakusanensis und Sanguisorba obtusa sind ausgesprochen reizvoll.






Die zerzausten Formen: fantasievoll im Beet!
Was eignet sich besser als ein wenig Fantasie, um Blicke auf sich zu ziehen? Blüten mit zerzauster Form haben davon reichlich. Wir lieben ihre etwas extravagante, aber stets geschmackvolle Wirkung – vorausgesetzt, Sie setzen sie sparsam ein. Einige Beispiele sind Indianernessel, bestimmte Sorten von Zierlauch und stark züchterisch geprägte Formen der Margerite.



Welche Pflanzen verwenden Sie am liebsten, um abwechslungsreiche und lebendige Beete zu gestalten?
Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unseren Ratgeber: „Wie Sie ein schönes Staudenbeet anlegen“
Machen wir uns nichts vor. Ein Staudenbeet anzulegen, ist recht einfach. Es ansprechend zu gestalten, ist etwas schwieriger. Neben der Frage, ob die Pflanzen zum Boden und zum Standort passen, stellt sich auch die ebenso knifflige Frage nach der Farbe! In diesem Punkt halte ich mich bescheiden zurück: Ich kann schon gar nicht mehr zählen, […]
Wer kennt Stipa tenuifolia nicht, dieses zarte Gras, das wegen seiner Leichtigkeit auch Engelshaar genannt wird? Seit einigen Jahren ist es ein Star, ein unverzichtbarer Klassiker, ein „Must-have“.
Der Beweis: Man findet es überall – in der Landschaftsgestaltung, in Gruppen oder als Solitär, mehr oder weniger wirkungsvoll in Szene gesetzt. Ich habe es sogar schon mit Farnen gesehen … wohin soll das noch führen? Vor allem trifft man es von Béthune bis Carcassonne in zahlreichen Steingärten an. Dort steht es oft allein wie eine verlorene Seele, bestenfalls umgeben von zwei oder drei Kieselsteinen. Das empört mich natürlich, denn erstens finde ich das ein wenig lächerlich (ich hoffe, Sie verzeihen mir), und zweitens wird dadurch das große Potenzial dieser leicht zu kombinierenden Grasart verschenkt.
Lernen Sie sie zunächst etwas näher kennen:
Stipa tenuifolia, kurz vorgestellt …
Stipa tenuifolia, die manchmal auch Stipa tenuisima genannt wird, ist ein mehrjähriges Gras aus der Familie der Süßgräser. Sie bildet eine hübsche Horstform aus sehr feinen, zylindrischen Blättern. Der Horst wird etwa 50 cm hoch und 30 cm breit. Ursprünglich stammt sie aus Mittelamerika. In freier Natur kommt sie von Argentinien über Mexiko bis nach Texas vor. Das bedeutet: Sie ist weder wind- noch hitzeempfindlich und entwickelt sich in trockenem oder gut durchlässigem Boden am besten.
Dieses Gras ist immergrün. Bei der Pflege gehen die Meinungen jedoch auseinander: Pierre schneidet es im Frühjahr fast bis auf den Boden zurück, während Michaël es sanft auskämmt. Das ist letztlich praktisch: Entscheiden Sie selbst, was zu Ihrer Art zu gärtnern passt!
Stipa tenuifolia – warum wir sie lieben
Zunächst wegen ihrer Größe: Sie ist weder zu groß noch zu klein. Dadurch zieht sie die Blicke auf sich, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Dann überzeugt sie durch ihre Wuchsform und ihre Erscheinung. Sie steht stolz aufrecht und bleibt zugleich leicht und luftig. Mit sanfter Nonchalance folgt sie den Bewegungen des Windes. Schließlich begeistert ihr „Haarschopf“, der zu jeder Jahreszeit wunderschön ist: Ende Februar leuchtet er in frischem Grün, im Frühjahr wird er blond und zeigt im Sommer einen authentischen, wilden Look – ganz im Stil einer kalifornischen Surferin. Im Winter fangen sich feine Regentropfen darin, noch schöner wirkt jedoch der daran haftende Raureif. Kann man sich mehr wünschen?
Stipa tenuifolia – wozu lässt sie sich verwenden?
Sie haben es verstanden: Dieses Gras liebt Gesellschaft. In einer modernen Gestaltung können Sie es in größeren Gruppen pflanzen. Das sieht hübsch aus, doch Vorsicht vor eintönigen Pflanzungen!
Mein Rat: Kombinieren Sie sie unbedingt! Womit? Mit allem, was wie sie selbst in der Sonne und in eher durchlässigem Boden wächst. Versuchen Sie es zum Beispiel mit Prachtkerze und Argentinischem Eisenkraut. Diese Kombination ist zwar recht klassisch, wirkt in einem kleinen Beet jedoch sehr gut.
Wenn Ihnen mehr Platz zur Verfügung steht, ergänzen Sie weitere Gräser wie ihre elegante Verwandte Stipa pennata oder Federborstengras. Auch zahlreiche im Sommer oder Herbst blühende Stauden passen dazu, etwa Duftnessel, der köstliche Kugellauch oder eine weitere schöne Amerikanerin wie der Scheinsonnenhut.









Gefällt Ihnen diese Kombination? Ich bin überzeugt, dass auch Sie viele Ideen für hübsche Pflanzkombinationen haben. Zögern Sie nicht, sie in einem Kommentar mit uns zu teilen!
Wer kennt Stipa tenuifolia nicht, dieses zarte Gras, das wegen seiner Leichtigkeit auch Engelshaar genannt wird? Seit einigen Jahren ist es ein Star, ein unverzichtbarer Klassiker, ein „Must-have“. Der Beweis: Man findet es überall – in der Landschaftsgestaltung, in Gruppen oder als Solitär, mehr oder weniger wirkungsvoll in Szene gesetzt. Ich habe es sogar schon […]

Was Dahlien betrifft, war die Sache früher einfach, geradezu schwarz-weiß:
- Entweder stellte man sich vorsichtshalber auf die Seite der Mehrheit und mochte sie nicht,
- oder man bekannte sich mehr oder weniger stolz zu seiner Vorliebe für diese „Oma-Blume“ und galt bestenfalls als Sonderling, schlimmstenfalls als altmodisch.
Diese Zeiten sind vorbei! Die Dahlie ist endlich aus der Schmuddelecke heraus und feiert ganz offensichtlich ihr großes Comeback.
Und ich begrüße das sehr, denn die Gerechtigkeit siegt: Die Dahlie ist leicht zu kultivieren, bietet eine üppige Blüte über einen langen Zeitraum, sieht im Garten ebenso prächtig aus wie im Blumenstrauß, ist in einer Vielzahl von Formen und Farben erhältlich ... und passt vor allem zu jedem Gartenstil.
3 moderne Möglichkeiten, Dahlien im Garten zu verwenden:
Traditionell werden Dahlien in „Mixed Borders“ und in unkomplizierten Bereichen wie Pfarrgärten oder am Rand des Gemüsegartens gepflanzt. Sie passen aber auch perfekt zu vielen ganz unterschiedlichen Gartenstimmungen, denn sie können ebenso:
1) Die Gräserflächen in naturalistischen Beeten beleben, würzen und mit Farbe bereichern


In dieser Reihenfolge: Dr Ph. Riedell - Bishop of Landaff - Catherine Deneuve - Bishop of Canterbury
2) In weißen Gärten, die so elegant wirken, mit strahlender Reinheit zur Geltung kommen
3) In ausgesprochen modernen und grafischen Szenen durch ihre fantasievollen Formen überraschen, mit der Strenge ihrer Geometrie den Blick fesseln und durch ihr Geheimnis faszinieren:
Und wenn manche bedauern, dass man die Knollen im Herbst ausgraben muss, sehe ich darin eher einen Vorteil: Es ist eine hervorragende Gelegenheit, sie zu teilen – besonders praktisch, wenn das Gartenbudget umgekehrt proportional zur Gartengröße ist –, aber auch, ihren Standort jedes Jahr zu wechseln und so für Abwechslung zu sorgen. Übrigens ist dieser Arbeitsschritt in milden Regionen nicht unbedingt erforderlich. Unter einer dicken Mulchschicht können die Knollen durchaus im Boden bleiben.
Sie haben es sicher schon verstanden: Dieses Jahr heißt es bei uns „Volle Dahlien-Pracht!“ (Seit einigen Tagen stehen sie im Gewächshaus zur Vorvermehrung, und ich kann es kaum erwarten, dass sie austreiben.)
Und wie sieht es bei Ihnen aus? Wachsen Dahlien in Ihrem Garten? Welche Sorten gefallen Ihnen am besten? Auf welche bewährten Sorten und persönlichen Favoriten möchten Sie nicht verzichten?
PS: Der Anekdote halber: Ich hatte meiner zukünftigen Schwiegermutter (Liebe zum Risiko ...) die Auswahl meines Brautstraußes überlassen. Als man mir den Strauß zwei Stunden vor der Trauung präsentierte, glaubte ich, in Ohnmacht zu fallen: Er bestand größtenteils aus Kaktus-Dahlien, dazu noch in Küken-Gelb! Der Florist aus dem Nachbardorf, der aufgefordert wurde, innerhalb von 15 Minuten mit den vorhandenen Mitteln einen neuen Strauß anzufertigen, wird sich vermutlich noch heute daran erinnern ... Nur die Dummen ändern ihre Meinung nicht, oder?
Dahlien kultivieren:
Unsere Ratgeber: Dahlien erfolgreich kultivieren - So bekommen Sie schöne Dahlien - Dahlien teilen
Dahliensammlungen bewundern:
- im Parc Floral de Paris (75) – der bedeutendste Dahlien-Wettbewerb Frankreichs
- im Parc floral d'Orléans-La Source (45) – von August bis Oktober
- im Lycée nature de Coutances (50) – Festival „Dahlias et Jardins“ im September
Was Dahlien betrifft, war die Sache früher einfach, geradezu schwarz-weiß: – Entweder stellte man sich vorsichtshalber auf die Seite der Mehrheit und mochte sie nicht, – oder man bekannte sich mehr oder weniger stolz zu seiner Vorliebe für diese „Oma-Blume“ und galt bestenfalls als Sonderling, schlimmstenfalls als altmodisch. Diese Zeiten sind vorbei! Die Dahlie ist […]
Blumen im Gemüsegarten? Wenn von Mischkultur die Rede ist, denkt man spontan an „Lauch, der Erdbeeren bevorzugt“, aber seltener an Blumen. Das ist sehr schade, denn sie verdienen wirklich einen Ehrenplatz.
Warum sollten Sie Blumen im Gemüsegarten pflanzen?
Das ist ganz einfach und lässt sich in drei Punkten zusammenfassen:
- Blumen sind nützlich, denn sie tragen zu reichen Ernten bei, indem sie Bestäuber anlocken, die für die Fruchtbildung unerlässlich sind. Außerdem bieten sie wertvollen Nützlingen Schutz und Nahrung und halten bestimmte Schädlinge fern – ein entscheidender Vorteil, wenn Sie biologisch gärtnern,
- sie sind dekorativ und sorgen dafür, dass sich der Gemüsegarten sehen lassen kann,
- sie schmücken ganz nebenbei Vasen mit zauberhaften sommerlichen Blumensträußen.

Der üppig blühende Gemüsegarten von Saint Jean de Beauregard
Welche Pflanzen eignen sich für einen blühenden Gemüsegarten?
Alle einjährigen Pflanzen kommen infrage. Falls Ihnen jedoch die Ideen fehlen, finden Sie hier eine Auswahl an Pflanzen, die sich bewährt haben und die – ab heute unter Glas ausgesät oder im Mai gepflanzt – den ganzen Sommer über in Bestform sind.
1) Die Studentenblume: klassisch und wirkungsvoll
Bei uns nimmt die Studentenblume, wie in vielen anderen Gärten auch, zwischen den Tomatenreihen Platz – wegen ihrer nematodenhemmenden Eigenschaften, aber nicht nur deshalb. Ich verwende vorzugsweise niedrige Sorten mit einer hübschen kugeligen Wuchsform, die sich problemlos zwischen allen Gemüsepflanzen platzieren lassen.
♥ Ich mag: den Mandarinenduft von Tagetes signata oder tenuifolia – einfach unglaublich …

Studentenblume oder Tagetes
2) Die Große Kapuzinerkresse: Blattlausfängerin und farbenfrohe Zugabe im Salat
An der Großen Kapuzinerkresse ist alles bezaubernd: ihre runden Blätter, ihre leuchtenden Farben und die Tatsache, dass sie essbar ist – ein garantierter Effekt in Salaten. Auch Blattläuse lieben sie. Sie wird regelmäßig befallen, erholt sich aber immer wieder: eine tapfere Fangpflanze im Rahmen einer Ablenkungsstrategie!
♥ Ich mag: Sie sät sich spontan aus, ohne jemals lästig zu werden – perfekt für faule Gärtner.

Die Große Kapuzinerkresse – eine hübsche Blume, die zugleich nützlich ist, um Blattläuse anzulocken
3) Das Schmuckkörbchen: blühfreudig und einfach zu kultivieren
Beim Schmuckkörbchen haben Sie sowohl bei der Größe als auch bei der Farbe die Qual der Wahl. Während stark wachsende Sorten eher für Beete bestimmt sind, eignen sich niedrige Sorten wie die Serie Sonata perfekt als Randbepflanzung.
♥ Ich mag: Halten Sie sich am Ende der Saison mit dem großen Aufräumen zurück. Dann können Sie das Schauspiel der Stieglitze bewundern, die an den letzten Samen picken.

Die Blüten des Schmuckkörbchens halten lange und sehen auch in ländlichen Blumensträußen wunderschön aus
4) Die Garten-Zinnie: robust und farbenfroh
Ich kaufe sie als Mischung, denn ihre warmen Farben und die geometrische Form ihrer Blüten verblüffen mich immer wieder. Ihr etwas bodenständiger Stil passt zu ihrem Charakter: Sie sind ausgesprochen leicht zu kultivieren und sehr widerstandsfähig.
♥ Ich mag: Mit ihnen lassen sich wunderschöne Blumensträuße zusammenstellen.

Die Garten-Zinnie – eine robuste und farbenfrohe Blume
5) Die Sonnenblume: XS oder XXL – ganz nach Wunsch!
Die Lieblingsblume der Kinder! Als sie klein waren, habe ich niedrige, gedrungene Sorten kultiviert, die im Herbst wie kleine Kobolde aussahen – man muss nur einige Samen entfernen, um Augen, Nase und Mund zu gestalten. Die Kinder sind größer geworden und die Sonnenblumen auch: Inzwischen bauen wir „Wettbewerbssorten“ an ('Mamuth', 'Mongolian Giant', 'Russian Giant') und versuchen jedes Jahr, unseren Rekord von 3,2 Metern mit reichlich Kompost, Wasser und stabilen Stützen zu übertreffen. Sie werden verstehen, dass diese Sonnenblumen nicht mitten im Gemüse wachsen, denn das wäre ein unfairer Wettbewerb, sondern auf einem eigenen Beet.
♥ Ich mag: Lassen Sie die Blütenköpfe an Ort und Stelle – dann erwartet die Vögel ein reich gedeckter Tisch!

Die Sonnenblume – sonnig, fröhlich und bei Vögeln sehr beliebt
6) Die Lupine, mehr oder weniger mehrjährig, aber eine gute Begleiterin
Normalerweise pflanze ich keine Stauden in den Gemüsegarten, denn durch die Fruchtfolge verändert sich dort alles sehr schnell und sie würden bald im Weg stehen. Die einzige Ausnahme ist die Lupine, weil ich sie wunderschön finde und sie zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Diese Pflanzen haben die besondere Fähigkeit, Luftstickstoff im Boden zu binden, wodurch die Lupine zu einer besonders wertvollen Begleitpflanze wird. Vorsicht: Obwohl sie als kurzlebig gilt, kann sie sich verlängern, wenn ihr der Boden zusagt. Im Gemüsegarten wählen Sie am besten eine einjährige Sorte.
♥ Ich mag: Ihre zu einer aufrechten Ähre angeordneten Blüten werden von Hummeln und Bienen geschätzt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie sich des Pollens bemächtigen.

Die Lupine mit ihren hübschen Blütenkerzen
7) Der Borretsch: unzählige Vorzüge, aber …
Borretsch ist eine kräftige Pflanze, die für ihre ausgeprägte Bienenfreundlichkeit bekannt ist. Er bildet wunderschöne sternförmige, dekorative und essbare blaue Blüten. Man sagt ihm sogar nach, dass er Schnecken fernhalten kann – besonders deutlich ist das bei mir allerdings nicht, vielleicht sind meine Schnecken einfach besonders gefräßig. Wenn der Borretsch erst an letzter Stelle dieser Liste steht, liegt das daran, dass wir in letzter Zeit nicht besonders gut miteinander auskommen. Er besitzt unbestreitbare Vorzüge, aber auch einen „kleinen Makel“, zumindest bei uns: Er sät sich so reichlich aus, dass er beinahe lästig wird.
Mein Rat: Verzichten Sie nicht auf ihn, aber pflanzen Sie ihn in ausreichendem Abstand zu den Anbauflächen oder schärfen Sie Ihre Hacke!

Der Borretsch: eine Pflanze mit zahlreichen Vorzügen
→ Entdecken Sie den Weißen Borretsch in einem Video von Olivier:
Blumen im Gemüsegarten? Wenn von Mischkultur die Rede ist, denkt man spontan an „Lauch, der Erdbeeren bevorzugt“, aber seltener an Blumen. Das ist sehr schade, denn sie verdienen wirklich einen Ehrenplatz. Warum sollten Sie Blumen im Gemüsegarten pflanzen? Das ist ganz einfach und lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: Blumen sind nützlich, denn sie tragen […]
Mit tausend Geschmacksnuancen und ebenso vielen Düften, von den subtilsten bis zu den kräftigsten, haben aromatische Pflanzen und Kräuter zudem den Vorteil, dass sie wenig anspruchsvoll sind. Sie lassen sich überall kultivieren, unabhängig von der Größe oder dem Stil des Gartens: wahlweise im Topf auf Terrassen und Balkonen oder in voller Erde in einem speziellen Bereich, am Rand des Gemüsegartens oder sogar direkt in den Beeten.
In unserem Garten sind sie allgegenwärtig, und so „richten wir sie ein“:
1- Im Gemüsegarten, nach Themen „sortiert“ in Hochbeeten
Da es sehr praktisch ist, haben wir die in der Küche am häufigsten verwendeten aromatischen Pflanzen in Hochbeeten gruppiert. Die mediterranen Kräuter, die Grillgerichte und Pizzas verfeinern (Origan, Basilikum, Thymian), sind in der Sonne in einer drainierenden Mischung platziert, da sie Feuchtigkeit scheuen. Im leichten Schatten koexistiert der Zitronenstrauch mit der Melisse und der Ähren-Minze; diese dienen für Aufgüsse. Ein drittes Beet, ebenfalls im Halbschatten, beherbergt den Schnittlauch, den Koriander, die Petersilie sowie den Kleinen Wiesenknopf, den man ebenso wegen seines charmanten Namens wie wegen seines leichten Gurkengeschmacks kultiviert!




2- Am Terrassenrand, als niedrige Hecke
Die „ausladenden“ aromatischen Pflanzen, die in der Reife Untersträucher bilden, werden als niedrige Hecke am Rand der nach Süden ausgerichteten Terrasse verwendet: Das sind der Rosmarin, der Estragon, der Echte Salbei, die Strohblume (Currypflanze) und das Silbrige Heiligenkraut mit seinem schönen gräulichen Laub.
3- Zusammen mit den Rosen, eine romantische Verbindung
Seit mehreren Jahren hat sich der Muskat-Salbei (er sät sich von selbst aus) im etwas romantischen Beet der Rosen niedergelassen, in Begleitung der Duftnessel mit ihren anisartigen Blättern, der Goldmelisse und der Katzenminze, die Michoko, unsere Katze, liebt... was den Geruch der Wein-Raute, die sie hasst, aber deren bläuliches Laub ich sehr schätze, ein wenig ausgleicht. Dieses Jahr beabsichtige ich, einige Jungpflanzen des Echten Eibischs hinzuzufügen; seine Blüte wird wunderbar mit der der Englischen Rosen von David Austin harmonieren.







4- Mitten unter den Stauden
Jedes Jahr säe ich in allen Beeten großzügig und zwei- bis dreimal (um länger Freude daran zu haben) Dill-Samen aus, da ich ihren eleganten Wuchs sehr schätze. Und während ich die Blätter für Fischgerichte und zum Verfeinern von Gurkensalaten verwende, ziere ich meine Sträuße auch mit ihren wunderbaren Dolden. Der Bronzefenchel und der Engelwurz haben ihren Platz in einem „Wiesenbeet“ gefunden, wo sie zwischen den Gräsern eine gute Figur machen. Schließlich hat der Zierliche Salbei, der spät blüht und dessen Blätter in einem Obstsalat wunderbar schmecken, in einem anderen, farbenfroheren Beet seinen Platz gefunden.
5- Zu Füßen der Obstbäume
Ich habe Rainrudrakia zwischen zwei Reihen von Himbeeren (die remontierenden und nicht-remontierenden Sorten sind getrennt, da sie nicht auf die gleiche Weise zurückgeschnitten werden, aber das ist ein anderes Thema...) gesetzt, da sie dafür bekannt sind, Würmer fernzuhalten. Ich warte nun, bis unsere jungen Obstbäume gut angewachsen sind, um an ihren Füßen einige Pflanzen von Beifuß, goldenem Origan und Kamille zu setzen.
Und bei Ihnen? Verfügen Sie über einen kleinen Bereich im mittelalterlichen Stil, eine hübsche Spirale aus Trockenmauerwerk, in der die Kräuter gruppiert sind, oder sind Sie, wie wir, eher Anhänger des „Freestyles“ und verteilen sie überall im Garten? Erzählen Sie es uns!
Mit tausend Geschmacksnuancen und ebenso vielen Düften, von den subtilsten bis zu den kräftigsten, haben aromatische Pflanzen und Kräuter zudem den Vorteil, dass sie wenig anspruchsvoll sind. Sie lassen sich überall kultivieren, unabhängig von der Größe oder dem Stil des Gartens: wahlweise im Topf auf Terrassen und Balkonen oder in voller Erde in einem speziellen […]
Vor drei Jahren habe ich beschlossen, dieses Beet neu zu gestalten und dabei so weit wie möglich zu vereinfachen. Ich wollte ein nicht zu farbenfrohes, eher grafisch wirkendes, üppiges und wildes Beet, ohne dabei in eine allzu exotische Richtung zu gehen.
Meine erste Wahl fiel auf Hakonechloa macra. Ich besaß bereits einige große Mutterpflanzen, die nicht weit entfernt wuchsen, sodass sie sich leicht verpflanzen und teilen ließen. Aus sieben großen Horsten habe ich gut ein Dutzend gewonnen und diese sehr unregelmäßig gepflanzt, wobei ich zwischen einigen Pflanzen größere Abstände gelassen habe. So bedecken sie die Mitte und den Rand des Beetes. Ich mag die Bewegung dieses Ziergrases: Wenn es frei wachsen darf, bildet es halbkugelförmige Horste. Wird es dagegen am Beetrand gepflanzt und fehlt ihm der Platz, um sich auszubreiten, biegen sich die Blätter und nehmen eine wellenförmige Gestalt an. Dieses sehr inspirierende Ziergras diente mir als Grundlage und Struktur für die Gestaltung des Beetes. Allein durch es erhält das Beet seinen wilden, grafischen und üppigen Charakter.
Um Kontraste zu schaffen und den üppigen Eindruck zu verstärken, habe ich anschließend einige Funkien 'Frosted Jade' geteilt. Sie sind groß genug, um nicht von den Japangräsern überwuchert zu werden, aber auch nicht so imposant, dass sie diese ersticken. Hier habe ich sechs Horste gepflanzt, die ebenfalls unregelmäßig verteilt sind, vor allem aber von der Beetmitte bis in den hinteren Bereich. Als Kontrast, zur Gestaltung des Beetrands und als Übergang zwischen Beetmitte und Beetrand habe ich anschließend Mukdenia 'Karasuba' gepflanzt. Dieser Bodendecker mit handförmigem Laub gefällt mir besonders gut. Im Herbst färben sich die Blätter rot und verleihen dem Beet wieder mehr Lebendigkeit.
Schließlich fehlte mir noch eine große Staude oder ein kleiner Strauch, auf den ich das Beet ausrichten konnte. Da ich keinen weiteren Kontrast schaffen, sondern den wilden und üppigen Charakter betonen wollte und gleichzeitig bei einer Farbpalette aus Grün und Weiß bleiben wollte, entschied ich mich für die Sterndolde 'Star of Billion'. Sie gehört neben Astrantia maxima ohne Zweifel zu meinen Lieblingspflanzen. Diese äußerst blühfreudige Sorte trägt kleine, sehr natürlich wirkende grünlich-weiße Blüten. Sie öffnen sich von Juni bis zum ersten Frost – damit sorgt diese Sterndolde ganze sechs Monate im Jahr für ein beeindruckendes Schauspiel.
Vor drei Jahren habe ich beschlossen, dieses Beet neu zu gestalten und dabei so weit wie möglich zu vereinfachen. Ich wollte ein nicht zu farbenfrohes, eher grafisch wirkendes, üppiges und wildes Beet, ohne dabei in eine allzu exotische Richtung zu gehen. Meine erste Wahl fiel auf Hakonechloa macra. Ich besaß bereits einige große […]
Tout oppose cette Purpurglöckchen 'Plum Pudding' zum Waldmeister (Galium odoratum), abgesehen davon, dass beide Stauden trockenen Schatten in schwerem Boden in den Wurzeln einer Hainbuchenhecke vertragen. Und genau deshalb ist es eine gelungene Kombination!
Die purpurfarbenen, dunklen, grob gerundeten Blätter des Purpurglöckchens finden einen perfekten Kontrast zum moosigen, apfelgrünen Teppich, der durch die vertikalen Anordnungen des feinen Laubs des Waldmeisters gebildet wird. Darüber hinaus fügen die zahlreichen kleinen, reinweißen Blüten, die in leichten Glomeruli vereint sind, eine weitere Ebene des Farbkontrasts zur Gegenüberstellung der Blattstrukturen hinzu, die diese Hell-Dunkel-Kombination von April bis Juni perfekt macht.
Tout oppose cette Purpurglöckchen ‚Plum Pudding‘ zum Waldmeister (Galium odoratum), abgesehen davon, dass beide Stauden trockenen Schatten in schwerem Boden in den Wurzeln einer Hainbuchenhecke vertragen. Und genau deshalb ist es eine gelungene Kombination! Die purpurfarbenen, dunklen, grob gerundeten Blätter des Purpurglöckchens finden einen perfekten Kontrast zum moosigen, apfelgrünen Teppich, der durch die vertikalen Anordnungen […]
Diese charmante Kombination von frühblühenden Zwiebeln hat mich am Fuß meiner neuen Wohnung begrüßt! Die Winterlinge oder gelben Gelben Windröschen (Eranthis hyemalis) harmonieren perfekt mit den weißen Schneeglöckchen (Galanthus), am Fuß der Nordseite des Hauses, wo sie helle und leuchtende Farben in diesem späten Winter bringen... Beachten Sie auch das ausdauernde Laub der Purpurglöckchen, die sie begleiten, heute diskret im Hintergrund sichtbar, aber die ihren Platz wieder einnehmen werden, wenn die Zwiebeln in Dormanz zurückgekehrt sind! Dies ist eine leicht nachzuahmende Szene in allen Gärten, wie hier am Fuß einer Mauer oder unter Bäumen, und sogar eingebürgert in einem Rasen! Es genügt, die Zwiebeln zusammen im Herbst zu pflanzen... Achtung, warten Sie nicht zu lange, denn die Zwiebeln von Eranthis trocknen schnell aus und sollten so bald wie möglich gepflanzt werden, um gut anzuwachsen.
Diese charmante Kombination von frühblühenden Zwiebeln hat mich am Fuß meiner neuen Wohnung begrüßt! Die Winterlinge oder gelben Gelben Windröschen (Eranthis hyemalis) harmonieren perfekt mit den weißen Schneeglöckchen (Galanthus), am Fuß der Nordseite des Hauses, wo sie helle und leuchtende Farben in diesem späten Winter bringen… Beachten Sie auch das ausdauernde Laub der Purpurglöckchen, die […]
Im Moment erfreut diese hübsche Szene das halbschattige Beet im Garten. Sehr einfach umzusetzen, besteht diese schwarz-purpurne Kombination aus dem Geranium phaeum 'Lily Lovell' und dem Persicaria microcephala 'Red Dragon'
Möchten Sie diese Szene in Ihrem Garten nachbilden? Rechnen Sie auf 1m² mit 4 Bechern Storchschnabel 'Lily Lovell', die im Vordergrund im Abstand von 25cm gepflanzt werden, und 1 Becher Persicaria 'Red Dragon', der hinter den Storchschnäbeln platziert wird. Sehr einfach in der Kultur, vertragen diese 2 Stauden schwere und frische, im Sommer sogar feuchte Böden sehr gut, im Norden vertragen sie Sonne, bevorzugen aber dennoch Halbschatten.
Im Moment erfreut diese hübsche Szene das halbschattige Beet im Garten. Sehr einfach umzusetzen, besteht diese schwarz-purpurne Kombination aus dem Geranium phaeum ‚Lily Lovell‘ und dem Persicaria microcephala ‚Red Dragon‘ Möchten Sie diese Szene in Ihrem Garten nachbilden? Rechnen Sie auf 1m² mit 4 Bechern Storchschnabel ‚Lily Lovell‘, die im Vordergrund im Abstand von 25cm […]













