Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl an „gesunden“ Früchten und Gemüsesorten, die besonders gut für Ihre Gesundheit sind und die Sie in Ihrem Garten anbauen können. So kommen Sie ganz nebenbei auch zu etwas Bewegung 😉
1) Mexikanische Chia
Die Chiasamen stammen von einer einjährigen Salbeiart, Salvia hispanica, die ursprünglich aus Mexiko kommt. Auf dem amerikanischen Kontinent wird diese kleine Samenart seit Jahrtausenden angebaut. In unseren Küchen tauchte sie jedoch erst vor relativ kurzer Zeit auf. Chiasamen bieten zahlreiche Vorteile und sind eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Bei Kontakt mit Flüssigkeit bilden sie einen Schleimstoff, der Zubereitungen eindickt und dadurch das Sättigungsgefühl verstärkt.
- Wie verwendet man Mexikanische Chia?
Chiasamen haben keinen ausgeprägten Geschmack, auch wenn manche Menschen eine angenehme, leicht nussige Note wahrnehmen. Sie können sie daher vielseitig verwenden: Streuen Sie sie über Salate, mischen Sie sie in selbst gebackenes Brot oder geben Sie sie in Joghurt. Virginie bereitet daraus morgens einen köstlichen Pudding mit Mandelmilch und saisonalen Früchten zu. - Wie bauen Sie Mexikanische Chia im Garten an?
Mexikanische Chia lässt sich in mildem Klima problemlos in jedem guten Gartenboden anbauen. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, die Ernte der Samen im Herbst. Achtung: Diese Salbeiart ist nicht winterhart!

Chiasamen: ein „Superfood“ aus einer Salbeiart, Salvia hispanica
2) Grünkohl
Als echtes Trendgemüse hat Grünkohl in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. Wenn die Amerikaner ganz begeistert davon sind, liegt das an seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eisen sowie den Vitaminen A, C und K und an seinen Antioxidantien. Dank des enthaltenen Luteins und Zeaxanthins ist er besonders gut für die Augengesundheit. Außerdem liefert er viel Kalzium.
- Wie verwenden Sie Grünkohl?
Am besten verzehren Sie Grünkohl roh, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben. Sie können ihn problemlos im Entsafter verarbeiten, um einen Smoothie oder Saft aufzuwerten. Auch gegart schmeckt er gut, zum Beispiel als Auflauf. Ich will Sie jedoch nicht täuschen: Die Blätter von Grünkohl sind eher zäh! Entfernen Sie vor dem Verzehr die Mittelrippe und machen Sie die Blätter anschließend weich. Das geht ganz einfach, wie Sie sehen werden. Das Video ist zwar auf Englisch, aber Sie werden es schnell verstehen:
- Grünkohl anbauen
Grünkohl wird wie jede andere Grünkohl-Sorte angebaut. Er benötigt einen nährstoffreichen Boden, hat aber den Vorteil, dass er sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge ist. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Grünkohl im Gemüsebeet erfolgreich anbauen“.

Grünkohl, ein „Superkohl“, der eine Massage liebt
3) Flower Sprouts
Flower Sprouts oder Kalettes (BrusselKale für englischsprachige Gartenfreunde) sind eine vielversprechende Neuentdeckung. Als Hybrid aus Grünkohl und Rosenkohl bilden sie wie Rosenkohl mit Blattknospen besetzte Stängel. Diese kleinen, gezackten Röschen in Dunkelgrün und Violett sind kalorienarm und besonders reich an den Vitaminen C, K und B6. Und das Beste: Dieses Gemüse schmeckt auch noch richtig gut! Es ist nicht bitter. Sein mildes, süßliches Aroma wird von einer angenehmen, nussigen Note begleitet. Flower Sprouts sind außerdem ideal für eilige Köche, denn sie sind schnell gar und behalten eine angenehm knackige Konsistenz.
- Flower Sprouts in der Küche
Flower Sprouts sind schnell zubereitet und lassen sich ganz nach Ihrem Geschmack garen: im Dampf, kurz in der Pfanne oder in nur vier Minuten in Wasser. Dabei entsteht kaum Geruch. Das vielseitige Gemüse eignet sich als Beilage, als Grundlage für zahlreiche Salate und kann wie Grünkohl auch Fruchtsäften hinzugefügt werden. - Flower Sprouts anbauen
Im Gemüsebeet bauen Sie Flower Sprouts genau wie Rosenkohl an. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Rosenkohl anbauen“

Flower Sprouts: halb Grünkohl, halb Rosenkohl – Foto: www.kalettes.com
4) Ingwer
Exotisch und lange Zeit vor allem für seine aphrodisierende Wirkung bekannt, wird Ingwer heute dank der zunehmenden Beliebtheit von Sushi-Restaurants geschätzt. Sein Geschmack ist ebenso beliebt wie seine anregenden, verdauungsfördernden, antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften.
- Frischer Ingwer in der Küche
Ingwer bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. In der asiatischen Küche ist er jedoch vor allem unverzichtbar, etwa für Marinaden, Brühen oder kurz angebraten im Wok. Auch in der traditionellen Küche findet er Verwendung. Ich setze ihn häufig beim Backen ein, um Apfelmus mehr Pfiff zu verleihen. Kandiert mag ich ihn ebenfalls sehr gern. Sein scharfes Aroma wirkt bei vorübergehender Müdigkeit belebend. Außerdem können Sie Ingwer zusammen mit Zitrone als Aufguss im Rahmen einer Entgiftungskur verwenden. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel Ingwer anbauen und seine gesundheitlichen Vorteile nutzen. - Ingwer selbst anbauen:
Ingwer ist nicht schwierig anzubauen, benötigt aber unbedingt Wärme. Wenn Sie nicht in einer tropischen Region wohnen, bauen Sie ihn am besten in einem großen Topf im Haus oder in einem beheizten Wintergarten an.

Das Rhizom des Ingwers können Sie im Rahmen einer kleinen Entgiftungskur als Aufguss verwenden
5) Gemeiner Bocksdorn
Die Bocksdornbeeren stammen von einem asiatischen Strauch, dem Bocksdorn. Sie können frisch oder getrocknet verzehrt werden. Diese kleine Frucht war lange Zeit wegen ihres Gehalts an den Vitaminen B, C und E beliebt, vor allem aber wegen ihres hohen Anteils an Antioxidantien. Ihre Beliebtheit hat jedoch etwas nachgelassen, nachdem in mehreren als Bio zertifizierten Partien große Mengen an Pestiziden entdeckt wurden. Ein guter Grund, die Beeren selbst anzubauen!
- Was können Sie mit Bocksdornbeeren zubereiten?
Frische Bocksdornbeeren schmecken in selbst gemischtem Müsli und Granola, Joghurt, Obstsalat oder Saft. Auch Salaten verleihen sie eine leicht süßliche Note. Getrocknet lassen sie sich problemlos in Cookies und andere Kuchen einarbeiten. - Können Sie Bocksdorn im Garten anbauen?
Ja, durchaus! Wie viele asiatische Sträucher gedeiht auch Lycium barbarum in unseren Klimazonen. Er ist winterhart und verträgt sogar kalkhaltige Böden. Die besten Früchte bildet er jedoch in besonders sonnigen Regionen. Alles Wissenswerte über den Anbau dieser köstlichen Beeren erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Bocksdornbeeren anbauen, ernten und trocknen“

Bocksdornbeeren eignen sich für viele Zubereitungen. Geben Sie sie im Alltag einfach in Ihr Müsli
6) Winterrettich
Der schwarze Rettich gehört zu den Gemüsesorten, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirken. Er ist meist recht groß und besitzt eine schwarze Schale, unter der sich weißes, knackiges und kalium- sowie magnesiumreiches Fruchtfleisch verbirgt. Der leicht abführende und entgiftende schwarze Rettich unterstützt die Verdauung und „reinigt“ die Leber. Besonders geschätzt wird er jedoch wegen seiner antibakteriellen Wirkung. Dank seines hohen Raphaningehalts kann er bei winterlichen Beschwerden wie Husten helfen.
- Wie verwenden Sie schwarzen Rettich?
Sie können diesen Rettich ganz einfach roh verzehren, in dünnen Scheiben oder gerieben, als Salat oder auf einer Scheibe Butterbrot. Sie können auch den Saft herauspressen. Mit Zucker vermischt ergibt er einen ausgezeichneten Sirup gegen produktiven Husten. Die Blätter des Rettichs eignen sich ebenfalls für eine Suppe. - Wie bauen Sie schwarzen Rettich im Gemüsebeet an?
Es handelt sich um einen Winterrettich, der im Sommer ausgesät wird. Sein Anbau ist unkompliziert. Wegen seiner langen Wurzel benötigt er jedoch einen ausreichend tiefen und gut gelockerten Boden.
7) Kürbissamen
Kürbissamen sind sehr reich an Proteinen (zwischen 20 und 25 %), ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Magnesium und Eisen. Sie werden häufig im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung verzehrt und können außerdem bei Beschwerden der Harnwege helfen.
- Wie integrieren Sie Kürbissamen in Ihre Ernährung?
Geröstete Kürbissamen eignen sich ideal als Snack zum Aperitif oder für zwischendurch. Sie können sie ganz oder zerstoßen über Salate streuen oder in Teig für Brot und Kuchen einarbeiten. - Wie gewinnen Sie Ihre eigenen Kürbissamen?
Alle Kürbisse eignen sich dafür. Um sich jedoch das mühsame Schälen zu ersparen, wählen Sie am besten den Gartenkürbis Lady Godiva. Diese Sorte bildet nämlich Samen ohne feste Samenschale. Bauen Sie ihn wie andere Kürbisse an: Reservieren Sie ihm ausreichend Platz und pflanzen Sie ihn in einen nährstoffreichen oder großzügig mit Kompost angereicherten Boden, auch wenn der Kompost noch nicht vollständig ausgereift ist.

Der Gartenkürbis Lady Godiva (Foto: Ferme de Sainte Marthe) eignet sich hervorragend für die Gewinnung von Samen. Sein mittelfestes Fruchtfleisch ist sehr gut für Suppen geeignet.
Und Sie? Essen Sie eines oder mehrere dieser „Superfoods“? Erzählen Sie uns davon!
Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl […]
Einen Gemüsegarten auf dem Balkon anzulegen und dort Gemüse sowie Kräuter anzubauen, ist auch in der Stadt problemlos möglich. In früheren Beiträgen haben wir bereits gesehen, dass es viele Möglichkeiten für das Gärtnern in der Stadt gibt, selbst ohne eigenen Garten: Pflanzsäcke und auch Hochbeete.


Allerdings lassen sich die räumlichen Grenzen nur schwer verschieben! Welche andere Möglichkeit bleibt also? Wählen Sie Gemüse und Sorten, die für kleine Flächen geeignet sind. Diese niedrigen oder besonders kompakten Gemüsepflanzen sind häufig ertragreich. Sie liefern Gemüse in normaler Größe oder im Kleinformat. Das ist ideal, wenn Sie keine große Familie versorgen müssen oder ebenso sehr aus Freude wie wegen des Geschmacks anbauen!
Damit Sie sich nicht auf den Anbau von Rettich beschränken müssen, haben wir auf unserer Website eine große Auswahl an Gemüse zusammengestellt, die perfekt für kleine Flächen geeignet ist und sich auch sehr gut für Mini-Gemüsegärten eignet, darunter auch Quadratbeete. Hier finden Sie eine Auswahl:
1) Salat
Fast alle Salate lassen sich im Topf anbauen. Allerdings nimmt beispielsweise ein Kopfsalat 'Grosse Blonde paresseuse' recht viel Platz ein. Deshalb empfehlen wir Ihnen eher Schnittsalat und Mesclun. Wenn Sie dennoch schöne Köpfe ernten möchten, empfehlen wir Ihnen:
- den Kopfsalat Tom Thumb: eine Butterkopfsalat-Sorte, die kleine Köpfe mit etwa 15 cm Durchmesser bildet.
- den Kopfsalat Little Gem. Sein Verwandter aus der Gruppe der Römersalate bildet kleine Köpfe mit zartem Herzen und ausgezeichnetem Geschmack.
2) Tomaten
Die Kirschtomate ist die Königin des Balkons. Wenn Sie über einen großen Balkon verfügen, können Sie alle Sorten anbauen. Auf kleinerem Raum empfehlen wir ertragreiche Sorten mit überschaubarem Wuchs. So nimmt ihre üppige Entwicklung nicht den gesamten Platz ein. Einige hängende Sorten lassen sich sogar in Ampeln kultivieren.
- Die beiden Kirschtomaten Balconi Red und Yellow sind F1-Hybriden. Sie bilden rubinrote beziehungsweise goldgelbe Früchte mit 3 cm Durchmesser. Ihr Vorteil ist die äußerst kompakte Wuchsform: Die buschigen Pflanzen werden nur 30 cm hoch und ebenso breit.
- Die Tomaten Pendulina Red und Yellow ähneln sich stark. Die aus Schweden stammenden Sorten eignen sich für den Anbau in einer hängenden Ampel. Sie bilden Kaskaden hübscher kirschgroßer Früchte mit 15 bis 30 g Gewicht, je nach Sorte rot oder gelb.
3) Zucchini
Auch buschig wachsende Zucchini gibt es in Miniaturform. Sie lassen sich leicht anbauen, zum Beispiel:
- die Zucchini Patio Star F1. Sie eignet sich ideal für den Anbau im Topf. Die Pflanzen werden 45 cm hoch und 60 cm breit. Sie bilden köstliche, dunkelgrüne, zylindrische Früchte.
- die runde Zucchini Eight Ball F1. Ihre Früchte sind rund, von sehr guter Qualität und können geerntet werden, sobald sie einen Durchmesser von 5 cm erreichen. Diese remontierende Sorte trägt über einen langen Zeitraum.
4) Paprika und Chili
Auch in der Kategorie „Gemüse für sonnige Standorte“ fühlen sich Paprika und Chili auf kleinen, sonnigen Flächen sehr wohl. Unter den Miniatursorten wird Sie sicherlich diese begeistern:
- die Mini-Paprika Chocolate Bell: Die ertragreiche Sorte bildet kleine, rotbraune Früchte mit 3 bis 5 cm Durchmesser.
Bei den Chilis empfehlen wir Ihnen besonders:
- die Chili Red Cherry Small. Sie bildet runde, leuchtend rote Früchte in der Größe einer Kirschtomate. Achtung: Die Sorte ist sehr scharf!


5) Auberginen
Auberginen lieben Wärme und fühlen sich auf einem Balkon oder einer vor Zugluft geschützten Terrasse sehr wohl. Der begrenzte Platz bietet die ideale Gelegenheit, außergewöhnliche Sorten zu entdecken.
- Die Aubergine 'Patio Baby' ist eine zugleich sehr frühe und ertragreiche Sorte. Sie bildet kompakte Pflanzen mit kleinen Früchten, die sich ideal für den Anbau im Topf oder auf begrenztem Raum eignen. Pflanzen Sie sie im April oder Mai. Von Juli bis Oktober können Sie ernten.
- Die Aubergine Pusa Purple Cluster hat alles, was man sich wünschen kann. Die aus Indien stammende Sorte ist ertragreich. An normal großen Pflanzen bildet sie Trauben kleiner, violetter Früchte. Diese sind sehr dekorativ und wohlschmeckend.
- Die Aubergine Blanche Ronde à Œuf ist eine Zwergsorte. An etwa 30 cm hohen Pflanzen bildet sie hübsche, runde, weiße Früchte in der Größe eines Eis.
- Wenn Sie klassische Sorten bevorzugen, ist die Aubergine Ophelia ideal. Die Pflanze wird nicht höher als 35 cm. Ihre dunkelvioletten Früchte erreichen die Größe eines Golfballs.
6) Möhren
Der Anbau von Möhren auf dem Balkon ist nicht besonders kompliziert. Sie müssen jedoch unbedingt ein ausreichend tiefes Gefäß wählen, damit sich die Wurzeln entwickeln können. Halblange Möhren, wie die Möhre de Luc, eignen sich daher gut. In einem klassischen Topf oder Balkonkasten erzielen Sie mit runden Sorten jedoch die besten Ergebnisse. Besonders empfehlen wir:
- die Möhre Marché de Paris: eine frühe Sorte mit runden, orange-roten Wurzeln und zartem, aromatischem Fruchtfleisch. Diese kleine Möhre schmeckt sowohl glasiert als auch als Snack zum Aperitif.
7) Gurken
Gurken gelten als ausladend, lassen sich aber leicht an einem Spalier ziehen. Im kleinen Garten oder im Topf sind Snack-Gurken wie 'Rocky', 'Broumana F1' oder 'Iznik F1' besonders beliebt. Sie sind ebenso knackig wie klassische Sorten, ihre Früchte werden jedoch nicht länger als 15 cm.
8) Bohnen, Erbsen und Ackerbohnen
Buschbohnen und Zwergerbsen sind nicht unbedingt die beste Lösung bei Platzmangel. Bevorzugen Sie stattdessen Stangenbohnen und Stangenerbsen. Sie nutzen die Höhe, indem sie an Rankgerüsten emporwachsen. Die Pflanzen benötigen weniger Platz am Boden und liefern Ihnen reiche Ernten.
Wenn Sie Ackerbohnen mögen, empfehlen wir Ihnen besonders die Sorte Robin Hood. An etwa 30 cm hohen Pflanzen bildet sie schöne, kurze Schoten mit grünen Körnern.
Diese Liste ist nicht vollständig. Für weiteres Gemüse wie Kohl, Lauch-Porree oder Mais laden wir Sie ein, unsere Auswahl an Balkongemüse auf unserer Website zu entdecken.
Zum Abschluss möchte ich Sie noch an die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kultur schöner Gemüsepflanzen auf dem Balkon oder der Terrasse erinnern:
- Verwenden Sie hochwertige Blumenerde. Vermeiden Sie sehr günstige Produkte, die schnell austrocknen.
- Denken Sie daran, regelmäßig zu düngen.
- Kontrollieren Sie die Wasserversorgung, denn Pflanzen im Topf reagieren empfindlicher auf Trockenperioden.
Einen Gemüsegarten auf dem Balkon anzulegen und dort Gemüse sowie Kräuter anzubauen, ist auch in der Stadt problemlos möglich. In früheren Beiträgen haben wir bereits gesehen, dass es viele Möglichkeiten für das Gärtnern in der Stadt gibt, selbst ohne eigenen Garten: Pflanzsäcke und auch Hochbeete. Allerdings lassen sich die räumlichen Grenzen nur schwer verschieben! Welche […]
April ist der ideale Monat, um den Herbst vorzubereiten! Denn jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Kürbis und Moschus-Kürbis zu säen. Wählen Sie Riesen-Kürbis Huchi Kuri, Bisam-Kürbis Butternut und Rouge vif d’Étampes: Ihr aromatisches, süßes Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen, Aufläufe, Pürees und Kuchen.
Der Kürbis Atlantic Giant: eine Wettbewerbssorte!
Wenn Sie Kinder haben oder selbst ein Kind geblieben sind und Ihre Nachbarn beeindrucken möchten, bereiten Sie Halloween vor, indem Sie Jack O Lantern pflanzen. Noch besser: Bauen Sie Riesenkürbis an, und zwar den Kürbis Atlantic Giant.
Aus diesen besonderen Samen, die nicht gentechnisch verändert, sondern im Laufe der Jahre sorgfältig ausgewählt wurden, lassen sich große, ja sogar sehr große Kürbisse ziehen.
Jahrzehntelang stellten die Amerikaner alle Rekorde auf. Doch derzeit ist der junge belgische Züchter Matthias Willemijns mit einem 1.190,5 Kilogramm schweren Kürbis Weltmeister. Das entspricht dem Gewicht von zehn Elefantenbabys, einem Nilpferd oder, falls das anschaulicher ist, einem Peugeot 206.
Der Riesenkürbis: ein kostspieliger, aber lukrativer Sport!
In den USA ist der Anbau solcher „Monster“ fast schon eine Sportart. Er kann viel Geld kosten: für Dünger, Pflanzenschutzmittel, Gewächshäuser, Bewässerungs- und Heizsysteme zu Beginn und am Ende der Saison sowie Schattierungen im Sommer. Er kann sich jedoch auch lohnen, denn bei großen Wettbewerben winken Preisgelder von bis zu mehreren Zehntausend Dollar. Die Samen von Siegerkürbissen werden ebenfalls für etwa 20 bis 50 $ pro Stück gehandelt, manchmal sogar für mehr. Bei spezialisierten Auktionen wurde kürzlich ein Samen für die bescheidene Summe von … 800 $ verkauft! Da ein Kürbis 300 bis 600 Samen enthalten kann, ist das ein durchaus interessantes Geschäft …
Die Riesenkürbisse werden später häufig zu monströsen Laternen für Halloween geschnitzt.
Wie bauen Sie den Rekordkürbis an?
Der Anbau von Atlantic Giant unterscheidet sich kaum vom Anbau gewöhnlicher Kürbisse: Säen Sie Mitte April in Töpfen im Haus aus. Pflanzen Sie die Jungpflanzen dann von Mitte bis Ende Mai ins Gemüsebeet, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
Wenn Sie den Boden, in den Sie den Kürbis pflanzen, sehr großzügig mit Dünger versorgen, regelmäßig gießen und pro Pflanze nur eine einzige Frucht stehen lassen, können Sie recht problemlos ein Gewicht von 100 bis 200 Kilogramm erreichen.
Und was machen Sie anschließend damit?
Ich habe einige Jahre lang Atlantic Giant angebaut. Der schwerste Kürbis wog 212 Kilogramm!
Natürlich ist es ideal, kräftige Freunde und Nachbarn zu haben, die den Kürbis aus dem Gemüsebeet tragen können. Danach sollten Sie Suppen, Aufläufe, Flan, Eis, Püree und Kürbiskuchen mögen. Geschmacklich ist diese Sorte zwar nicht die beste, sie liefert dennoch eine gute Grundlage für eine Suppe, etwa für ein Schulfest, ein Pfadfinderlager oder einen Abend zugunsten einer Hilfsorganisation. Wenn Sie im Herbst den Geburtstag Ihrer Kinder feiern oder das Monster vor Ihrem Haus ausstellen, ist die Wirkung garantiert. Die Reaktionen der Spaziergänger, die sich neben dem Kürbis fotografieren lassen, sind unbezahlbar!
Einige Jahre lang, ganz am Anfang der Gartengestaltung, bauten wir daher Riesenkürbisse an. Neben ihnen wirkte mein kleiner Sohn winzig.
So gab ich meinem Garten den Namen „Kürbisse und Kobold“.
April ist der ideale Monat, um den Herbst vorzubereiten! Denn jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Kürbis und Moschus-Kürbis zu säen. Wählen Sie Riesen-Kürbis Huchi Kuri, Bisam-Kürbis Butternut und Rouge vif d’Étampes: Ihr aromatisches, süßes Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen, Aufläufe, Pürees und Kuchen. Der Kürbis Atlantic Giant: eine Wettbewerbssorte! Wenn Sie Kinder haben […]
Bei uns verwandelt sich der Gemüsegarten im August in ein wahres Schlaraffenland: Tomaten, Zucchini und Bohnen, um nur einige zu nennen, werden in solchen Mengen geerntet, dass man gar nicht weiß, wohin damit. Und genau darin liegt das Problem. Wenn auch Sie unter überreichen Ernten ächzen, finden Sie hier einige Ideen, wie Sie Ihr Gemüse nicht verschwenden.
Idee Nr. 1: Verschenken oder tauschen Sie überschüssiges Gemüse
Die eigene Ernte zu teilen, macht Freude … vorausgesetzt, Sie übertreiben es nicht. Ihren Nachbarn eine volle Kiste Zucchini zu bringen, ist zweifellos eine nette Geste. Wenn Sie jedoch nicht neben einer Großfamilie wohnen, verlagert das nur das Problem, denn vielleicht wissen auch Ihre Nachbarn nicht, wohin damit! Beim nächsten Mal tun sie womöglich so, als würden sie Sie nicht sehen, sobald Sie sich mit einem Korb – selbst wenn er leer ist – nähern. Verschenken Sie Ihre Ernte also, aber vergewissern Sie sich vorher, dass Ihre Freunde Zeit für die Verarbeitung des Gemüses haben. Ein kleiner, abwechslungsreicher Korb kommt meist besser an, besonders wenn Erdbeeren darin liegen.
Denken Sie auch daran, örtliche Vereine und andere Sozialläden zu kontaktieren. Dort kann man Ihnen sicher mitteilen, was gerade gebraucht wird.

Idee Nr. 2: Verkaufen Sie Ihre Ernte – zu Hause oder im Internet
Die eigene Ernte zu verkaufen, ist ebenfalls eine Möglichkeit. Das mag knauserig wirken, aber Ihr selbst angebautes Gemüse hat einen Wert und ist nicht von allein gewachsen. Ich habe dazu keine eindeutigen gesetzlichen Informationen gefunden. Offenbar hat die Finanzverwaltung jedoch nichts dagegen, solange die Fläche Ihres Gemüsegartens kleiner als 500 m2 ist und direkt an Ihr Wohnhaus grenzt. Aus Rücksicht auf Erwerbsgärtner sollten Sie Ihre Ernte allerdings nicht auf Märkten anbieten. Ein Schild vor dem Haus oder eine Anzeige bei „Kleinanzeigen“ beziehungsweise in einer lokalen Facebook-Gruppe reicht häufig aus, damit sich Interessierte melden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich auf einer spezialisierten Website anzumelden, etwa bei Le potiron.fr oder cavientdujardin.fr.

Man hat mir erzählt, dass in einigen Dörfern Englands überschüssiges Gemüse vor dem Haus angeboten wird, daneben steht eine Spardose, in die jeder eine Münze werfen kann. Schlau, oder? Haben Sie schon einmal von dieser Vorgehensweise gehört?
Idee Nr. 3: Verarbeiten Sie Ihre Ernte – aber seien Sie erfinderisch!
Überlegen wir einmal: Was ist bei einer überreichen Ernte eigentlich das größte Problem? Oft ist es, ehrlich gesagt, die Langeweile („Schon wieder Bohnen?“), die durch die fehlende Fantasie beim Kochen entsteht, oder? Gut, auch Talent und vor allem Zeit spielen eine Rolle. Trotzdem kann eine große Zucchini-Ernte zu neuen Geschmackserlebnissen führen: Das Leben besteht nicht nur aus Ratatouille! Probieren Sie doch einmal einen Apfel-Zucchini-Salat, Zucchini-Krapfen oder einen Zucchini-Kuchen. Wie wäre es mit einer hausgemachten Gazpacho? Oder einer Lasagne aus 100 % Gemüse? Erinnern Sie sich daran, wie schön es mitten im Februar ist, den Geschmack von Sommergemüse wiederzuentdecken. Das sollte Ihnen etwas Mut geben, um den nächsten Punkt anzugehen:

Idee Nr. 4: Haltbar machen – aber mit Bedacht
Ach, die Erinnerung an die sorgfältig aufgereihten Einmachgläser der Marke „Le Parfait“ meiner Großmutter im Vorratsraum! Wer hatte nicht schon einmal Lust, die Tradition des Einmachens zu Hause wieder aufleben zu lassen? Es ist einfach und kostengünstig.
Zur Haltbarmachung von Obst und Gemüse haben wir zwei Ratgeber für Sie zusammengestellt, die Sie sich ansehen sollten:
Das kostet jedoch Zeit, erfordert geeignete Ausstattung und vor allem genügend Platz zur Aufbewahrung.

Überlegen Sie daher zunächst genau, bevor Sie loslegen:
- Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung, auch im Gefrierfach?
- Welche Essgewohnheiten haben Sie? Essen Sie regelmäßig Eingemachtes oder Tiefkühlgerichte, oder bevorzugen Sie 100 % frische Produkte der Saison?
- Mögen Sie eher Marmelade oder Früchte in Sirup, oder bevorzugen Sie gut gekühlte Smoothies?
- Haben Sie mehrere Wochenenden Zeit, um Eingemachtes vorzubereiten?
Wenn Ihre Antworten lauten: „Ich habe keinen Platz / Ich esse nur frische Produkte / Ich mag keine Marmelade / Ich lese lieber auf der Terrasse oder gehe an den Strand …“, kehren Sie zu den Ideen Nr. 1 und 2 zurück 🙂
Und Sie? Welche Tipps haben Sie, um besonders üppige Ernten sinnvoll zu verwerten? Haben Sie Rezeptideen?
Bei uns verwandelt sich der Gemüsegarten im August in ein wahres Schlaraffenland: Tomaten, Zucchini und Bohnen, um nur einige zu nennen, werden in solchen Mengen geerntet, dass man gar nicht weiß, wohin damit. Und genau darin liegt das Problem. Wenn auch Sie unter überreichen Ernten ächzen, finden Sie hier einige Ideen, wie Sie Ihr Gemüse […]
Der Juni ist bereits weit fortgeschritten, und wir befinden uns nun im Frühsommer: Die schönen Tage sind endgültig da, und Sie möchten schon seit einiger Zeit Ihr eigenes Gemüse ernten. Doch seien wir ehrlich: Sie haben getrödelt, und im Gemüsegarten ist noch kein Gemüse ausgesät.
Auch wenn die Situation keineswegs aussichtslos ist, könnte es für einige Gemüsearten wie Tomate (trösten Sie sich: In jedem zweiten Jahr bekommen sie Krautfäule), Chili oder Aubergine etwas schwierig werden. Für alles andere bleibt jedoch fast alles möglich!
Sehen wir uns zunächst an, warum eine Aussaat, die etwas später als im „offiziellen Kalender“ erfolgt, durchaus sinnvoll sein kann:
Die Vorteile einer späten Aussaat im Gemüsegarten
Späte Aussaaten können in kühlen Regionen von Vorteil sein, denn die Aussaat in gut erwärmten Boden beschleunigt die Keimung und fördert ein schnelles Wachstum der Pflanzen.
Das habe ich im vergangenen Jahr ausprobiert, indem ich zwei Reihen Rote Bete anlegte: eine aus Jungpflanzen und eine aus Samen. Innerhalb weniger als eines Monats hatte die aus Samen gezogene Reihe die andere eingeholt, obwohl beide gleich behandelt worden waren.
Sind Sie beruhigt? Dann kommen wir zu unserer kleinen Auswahl an Gemüse, das sich im Frühsommer leicht aussäen lässt:
7 leicht anzubauende Gemüsearten für die Aussaat im Frühsommer
1) Kürbis und Zucchini
Wenn empfohlen wird, sie im April im Anzuchttopf auszusäen, geschieht das vor allem, damit Sie sie früher ernten können. Die Direktsaat ist jedoch problemlos möglich. Der einzige Nachteil: Die Ernte verschiebt sich etwas nach hinten.
2) Erbse mit runzeligen Körnern
Erbsen mit runzeligen Körnern wie „Merveille de Kelvedon“ oder „Télévision à grain ridé“ werden gewöhnlich bis Ende Mai ausgesät und vertragen Wärme. Eine etwas spätere Aussaat bereitet ihnen vor allem in gemäßigten Regionen keinerlei Probleme.
3) Rote Bete
Rote Bete gelingt leicht. Sie verträgt einen etwas verspäteten Anbau sehr gut, wenn Sie auf die Bewässerung achten oder das Beet besser mit Mulch abdecken. Wärme beschleunigt ihr Wachstum. Bei uns hat es noch nie vier Monate gedauert, bis wir sie genießen konnten! Besonders gerne bauen wir 'Chioggia' und außerdem Rote Bete 'de Détroit' an.




4) Kopfsalat
Sommersalat wächst im Handumdrehen. Das ist eine wahre Freude, sofern Sie die richtige Sorte wählen, sonst schießt der Salat schnell! Greifen Sie daher zu 'Kinemontepas' (natürlich!), 'Grosse Blonde paresseuse', 'Du bon jardinier' oder bei Schnittsalat zu 'Lollo Rossa' beziehungsweise 'Red salad Bowl'. Alle Sorten kommen mit Wärme sehr gut zurecht. Trotzdem sollten Sie sie etwas schonen und im Halbschatten anbauen.
5) Bohnen
… alle Bohnen, auch grüne Bohnen! Bei ihnen ist es ganz einfach: Die Ernte erfolgt 60 Tage nach der Aussaat. So können Sie die Ernte sehr bequem vor der Abreise oder nach der Rückkehr aus dem Urlaub einplanen, nicht wahr? Wenn Ihre Planung noch nicht feststeht, wählen Sie statt einer Filetbohne eine Mangetout-Bohne. Sie kann etwas länger an der Pflanze bleiben, ohne Fäden zu bilden. Für mehr Abwechslung sollten Sie auch Stangenbohne und wunderschöne violette Sorten wie 'Amethyst' ausprobieren …
6) Rettich
Rettich kann fast das ganze Jahr über ausgesät werden … Wir haben darüber bereits in diesem Artikel über Rettich gesprochen. Der Sommer bietet jedoch die ideale Gelegenheit, neue, besonders gut geeignete Sorten auszuprobieren, etwa Rettich 'Jaune d'or ovale' oder 'Scarlet Globe'.
7) Möhre
Im Juni oder Juli ausgesät, werden Möhren im Herbst geerntet. Säen Sie sie am besten zusammen mit Rettich aus, um den Aufwand beim Vereinzeln zu verringern. Wenn Sie diese Aussaat etwas abschreckt, weil sie anspruchsvoll ist, und Sie keine Zeit für einen Misserfolg haben, greifen Sie ohne zu zögern zu Saatbändern. Das ist wirklich praktisch, auch wenn Sie kein Anfänger sind!




Bereit? Hier sind zum Schluss noch einige Vorsichtsmaßnahmen, damit alles gut gelingt!
Was Sie bei der Aussaat bei warmem Wetter beachten sollten
Zunächst sollten Sie wissen, dass Sommersaaten im Gemüsegarten nicht schwieriger sind als Frühjahrssaaten. Dennoch müssen Sie sie engmaschiger kontrollieren, denn damit die Keimung problemlos verläuft, muss der Boden feucht bleiben.
Das ist nicht immer einfach, wenn die Sonne kräftig scheint. Falls Sie nicht regelmäßig gießen können, sollten Sie den Boden bis zum Auflaufen beschatten. Verwenden Sie dafür Kisten, einfache Zeitungsblätter oder eine sehr dünne Schicht zuvor getrocknetes Gras.
Gießen Sie am besten morgens: Dann locken Sie weniger Schnecken an, die zu jeder Jahreszeit junge Keimlinge besonders gerne fressen.
Der Juni ist bereits weit fortgeschritten, und wir befinden uns nun im Frühsommer: Die schönen Tage sind endgültig da, und Sie möchten schon seit einiger Zeit Ihr eigenes Gemüse ernten. Doch seien wir ehrlich: Sie haben getrödelt, und im Gemüsegarten ist noch kein Gemüse ausgesät. Auch wenn die Situation keineswegs aussichtslos ist, könnte es für […]
Kürbisse und Zucchini sind im Gemüsegarten ein wahres Vergnügen: Sie lassen sich sehr einfach aussäen, benötigen kaum Pflege, wachsen schnell und sind vor allem äußerst ertragreich.
Die Aussaat von Kürbissen und Zucchini: kinderleicht und gelingt immer
Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland oder in einen Anzuchttopf. Befolgen Sie dafür die Anweisungen in unserer Pflanzanleitung. In unserem ländlichen Garten, einem wahren „angesagten Treffpunkt“ für Schnecken, aber auch für allerlei Kleinsäuger (vor allem wenn es Bier gibt), gehen wir lieber auf Nummer sicher. Die Jungpflanzen von Kürbissen und Zucchini werden geschützt vor ihren gefräßigen Besuchern herangezogen. Im April und Mai bin ich etwas überlastet, deshalb übernimmt meine achtjährige Tochter diese Aufgabe. Und wenn ich mir keine Sorgen mache, dann nur, weil ein Misserfolg unmöglich ist – es sei denn, man legt es wirklich darauf an!
Bei Kürbissen, Moschus-Kürbissen und Riesen-Kürbissen können sich besonders faule Gärtner darauf beschränken, ein paar Samen auf den Komposthaufen zu werfen – das funktioniert ebenfalls sehr gut. Allerdings nur, wenn die Wühlmäuse nicht alle Samen auffressen, bevor sie keimen können. Von der Verwendung spontaner Sämlinge rate ich dagegen ab: Kürbisse kreuzen sich untereinander mit verblüffender Leichtigkeit – man spricht von natürlicher Hybridisierung. Dann erhalten Sie das, was ich die Sorte „Überraschung“ nenne.
Und nach dem Prinzip der Überraschung kann sie sich als gut erweisen:
Juhu, zehn kostenlose Kürbisse ohne jeden Aufwand!
Oder als schlecht:
So ein Ärger, zehn wuchernde Kürbisse, die den ganzen Sommer über den Platz beansprucht haben und sich als völlig ungenießbar erweisen ...
Versuchen Sie bei der Planung, Ihre Aussaattermine möglichst an Ihre Urlaubszeiten anzupassen (wenn Sie im Juli verreisen, säen Sie spät aus ...) oder bitten Sie während dieser Zeit einen Nachbarn, die Ernte zu übernehmen. Denn wenn der komische Effekt erst einmal verflogen ist, gibt es kaum etwas Ärgerlicheres, als mitten im Garten anstelle der erhofften köstlichen Zucchini mit ihrem feinen, zart schmelzenden Fruchtfleisch echte, mit Samen gefüllte Keulen vorzufinden.
Zucchini, Kürbisse und Riesen-Kürbisse anbauen? Ganz einfach: Sonne, Luft und nährstoffreicher Boden
Kürbisse und Zucchini wachsen in der Sonne auf nahezu jedem Boden, sofern dieser nährstoffreich und relativ frisch ist. Falls Sie im Herbst keine großzügige Menge Kompost eingearbeitet haben, ist es noch nicht zu spät: Heben Sie beim Pflanzen große Pflanzlöcher aus und mischen Sie den Gartenboden mit Kompost, der ruhig noch nicht vollständig verrottet sein muss.
Kürbisse und Zucchini haben kaum mit Schädlingen zu kämpfen (abgesehen von Schnecken im Keimlingsstadium), werden als Kürbisgewächse jedoch häufig von Mehltau befallen. Diese durch einen Pilz verursachte Krankheit tritt bei warmem (27 °C sind ihre bevorzugten Temperaturen) und feuchtem Wetter auf. Sie zeigt sich durch weiße, pudrige Flecken. Sind die Blätter erst einmal vom „weißen Belag“ befallen und werden nicht behandelt, trocknen sie schließlich ein, die Ernte bricht rapide ein und die Pflanze stirbt ab.
Diese Krankheit ist jedoch nicht unvermeidlich. Treffen Sie zur Vorbeugung folgende Maßnahmen:
- Halten Sie beim Pflanzen ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen: 80 cm bei nicht rankenden Sorten und mindestens einen Meter bei den übrigen. Die Pflanzen brauchen Luft, damit sie nach Regen rasch abtrocknen,
- Vermeiden Sie stickstoffhaltige Dünger. Sie kurbeln zwar das Blattwachstum an, machen das Laub aber auch anfälliger,
- Verwenden Sie neuere Sorten und F1-Hybriden, die oft widerstandsfähiger sind.
Kürbisgewächse: eine große Sortenvielfalt
Kaum eine Pflanzengattung bietet eine solche Sortenvielfalt wie die Kürbisgewächse.
Jedes Jahr muss ich mich zur Vernunft zwingen, um mich vor allem bei der Anzahl der Zucchini-Pflanzen zu beschränken. Das fällt schwer, denn ich hätte sie am liebsten alle: die grünen, die gelben, die langen, die runden ... Dabei tragen sie so reich, dass mir meine Nachbarn mitten im Sommer kaum noch die Tür öffnen, wenn sie mich mit meinem vollen Korb ankommen sehen, fest entschlossen, die Ernte zu verteilen!





Besonders gerne mag ich:
- Précoce maraîchère, weil sie früh in der Saison trägt und damit unsere Lust auf Sommergemüse vorzeitig stillt,
- Ronde de Nice und Tondo di Toscana, zwei kugelförmige Sorten, die sich ideal zum Füllen eignen,
- Gold Rush wegen ihres Geschmacks, aber auch wegen ihrer gelben Schale (Kinder lassen sich von Gelb weniger abschrecken als von Grün ...),
- Belor F1, eine so ertragreiche Sorte, dass ich ohne schlechtes Gewissen ihre Blüten pflücke, um daraus köstliche Beignets zuzubereiten.
Bei den Kürbissen gibt es dagegen keine Einschränkungen – abgesehen vom verfügbaren Platz, denn sie lassen sich hervorragend lagern und bis zum Beginn des Frühjahrs verzehren.
Zu unseren fünf Favoriten gehören:
- der Kürbis Jack O'lantern. Die größten Exemplare schenke ich dem Kindergarten für die traditionellen Halloween-Laternen, aber auch für den jährlichen Kochkurs,
- der Kürbis Bleu de Hongrie mit seiner wunderschönen, ganz außergewöhnlichen Farbe,
- der Kürbis Giraumon Turban, der ebenso dekorativ wie schmackhaft ist,
- der Riesen-Kürbis Uchiki Kuri, ein wenig wegen seines Namens, dessen Aussprache an „Die Socken der Erzherzogin ...“ erinnert, vor allem aber wegen seiner handlichen Größe, die Verschwendung verhindert: eine Frucht = eine Suppe,
- der Moschus-Kürbis Butternut wegen seines charakteristischen, besonders feinen Geschmacks.





In diesem Jahr wird es außerdem Flaschenkürbisse geben. Sie sind nicht essbar, was jedoch keine Rolle spielt, da ich sie zu dekorativen Zwecken verwenden möchte. Zunächst würde ich sie gerne an einer Konstruktion aus Bewehrungsstahl emporranken lassen. Ja, Kürbisse können auch vertikal kultiviert werden! Im kommenden Frühjahr werden sie, sobald sie getrocknet und vielleicht bemalt sind (ich kann sie mir sehr gut in leuchtendem Rot vorstellen), wie aufgespießt auf einem großen Stab aufgereiht und den Garten schmücken. Angeblich kann man sie auch gravieren oder aufschneiden, um daraus Schalen und allerlei Gegenstände herzustellen ... Damit hätten wir den ganzen Winter über etwas zu tun!
Mehr erfahren :
- Unser ausführliches Dossier: „Zucchini: Aussaat, Pflanzung und Anbau im Gemüsegarten“
- Der Artikel von Sophie: „Riesenkürbisse: Auf zur Aussaat!“
- Unsere Anleitung: Wie werden Kürbisse rankend erzogen?
Kürbisse und Zucchini sind im Gemüsegarten ein wahres Vergnügen: Sie lassen sich sehr einfach aussäen, benötigen kaum Pflege, wachsen schnell und sind vor allem äußerst ertragreich. Die Aussaat von Kürbissen und Zucchini: kinderleicht und gelingt immer Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland oder in einen Anzuchttopf. Befolgen Sie dafür die Anweisungen in unserer Pflanzanleitung. In […]



