Sehr ähnlich wie ein Blauregen ist der Milletia japonica 'Satsuma' oder Zwerg Blauregen eine originelle Kletterpflanze, die direkt aus Asien und genauer gesagt aus Japan zu uns kommt. Genauso wolkig wie ein Blauregen winden sich ihre jungen Triebe um jede Stütze und ermöglichen es ihr, eine Höhe von 5 bis 6 m zu erreichen.
Ein origineller "Blauregen": der Zwerg Blauregen oder Milletia japonica
Die Originalität dieser Kletterpflanze, die auch "Roter Blauregen" genannt wird, liegt in ihren Blumen. Sie sind von einer wunderschönen karminroten Farbe mit violetten Nuancen von seltener Intensität und blühen nicht im Frühling, wie viele Blauregen, sondern mitten im Sommer, etwa im Juli-August und erneuern sich bis spät in die Saison. Obwohl sie durch ihre karminrote, mit Violett vermischte Farbe spektakulär sind, verströmen sie einen diskreten Duft, weniger intensiv als bei klassischen Blauregen, aber dennoch angenehm. Außerdem ist ihr apfelgrünes Laub ausdauernd, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, wenn man eine unschöne Mauer verbergen möchte.
Wissenswert: die Blumen der Millettia japonica 'Satsuma' sind sehr attraktiv für Bienen und andere bestäubende Insekten, die im Hochsommer, einer Zeit, in der Blütenressourcen manchmal knapper sind, zum Nektarsammeln kommen.
Eine hübsche Kletterpflanze, die schnell wächst…
Die Millettia japonica 'Satsuma' ist eine schnellwachsende Kletterpflanze, die in wenigen Jahren 5 bis 6 Meter erreichen kann, wenn die Bedingungen für sie passen. Sie benötigt nur einen leichten Schnitt Ende des Winters, um totes Holz zu entfernen und ihre Struktur auszugleichen, während ihre wolkigen Triebe an einer stabilen Stütze wie einem Spalier oder einer Pergola geführt werden, um ihr zu helfen, sich gut zu entwickeln.
...aber eine etwas begrenzte Rustikalität
Die Millettia 'Satsuma' hat nur Vorteile, außer vielleicht ihre Rustikalität, die es ihr verbietet, in kalten Regionen im Freien kultiviert zu werden. Bis etwa -7 °C rustikal ist diese Kletterpflanze für milde und gemäßigte Regionen reserviert, jedoch wenn sie an einer Südwand kultiviert wird, wird ihre Rustikalität verstärkt, übrigens haben alte Exemplare Temperaturen von -12 °C für kurze Zeit in der Region Paris überstanden, einige behaupten sogar, sie würde bis zu -15 °C widerstehen, jedenfalls wird diese hübsche Kletterpflanze Hobbygärtner, Tester von Neuheiten erfreuen und für die Ängstlicheren, wissen Sie, dass die Millettia im Topf kultiviert und im Winter warm hereingeholt werden kann.
Wie kultiviert man eine Milletia japonica?
Die Millettia japonica 'Satsuma' schätzt einen gut durchlässigen Boden, da sie überschüssige Feuchtigkeit fürchtet, besonders im Winter. Ein reicher und humerusreicher Boden fördert ein schönes Wachstum und eine üppige Blüte, aber sie kann sich auch an ärmeren Böden anpassen, wenn diese ausreichend tief sind. Was den pH-Wert betrifft, toleriert sie sowohl leicht saure als auch neutrale Böden, aber vermeiden Sie zu kalkhaltige Böden, die ihre Entwicklung beeinträchtigen könnten. Für eine optimale Blüte setzen Sie sie in die volle Sonne, idealerweise geschützt vor kalten Winden, wie an einer nach Süden ausgerichteten Wand.
Die Milletia hat mäßige Wasserbedürfnisse: Sie schätzt regelmäßige Bewässerung im ersten Jahr, um gut zu wurzeln, aber einmal etabliert, toleriert sie Trockenheit recht gut. Jedoch bei anhaltender starker Hitze fördert eine gelegentliche Wassergabe eine großzügige Blüte und ein kräftiges Laub.
Der rote Blauregen wird vorzugsweise im Frühling (März bis Mai) oder im frühen Herbst (September bis Oktober) gepflanzt, wenn der Boden noch ausreichend warm ist, um eine gute Bewurzelung vor dem Winter zu fördern.

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