Panachierte oder irisierende Begonien richtig pflegen?
Begonien mit dekorativem Blatt erfolgreich kultivieren
Inhaltsverzeichnis
Zimmerbegonien feiern ein Comeback: Begonia maculata und Begonia rex begeistern mit panaschiertem, irisierendem Laub. Tipps für Pflege Jahr für Jahr.
Topfart und Größe wählen?
Diese Begonien brauchen einen gut drainierten Topf mit Abzugsloch, damit sich kein Wasser staut. Terrakotta ist ideal, da das Substrat darin atmen kann, aber auch Keramik- oder Kunststofftöpfe eignen sich, sofern sie keine Feuchtigkeit halten. Der Topf muss nicht zu groß sein: Ein wenige Zentimeter breiterer Topf als der Wurzelballen genügt. Ein zu großer Topf erhöht die Gefahr von übermäßigem Gießen.
Bei unseren Begonien als Mini-Jungpflanzen empfiehlt sich direkt nach Erhalt ein schnelles Umtopfen. Die noch empfindlichen Jungpflanzen sollten in einen kleinen Einzeltopf mit 7 bis 9 cm Durchmesser gesetzt werden. So haben ihre Wurzeln gerade genug Platz, ohne dass zu viel Substrat vorhanden ist, was Fäulnis vorbeugt. Sobald sie gut eingewurzelt sind, können Sie sie in einen größeren Topf von etwa 12 cm umtopfen.

Wählen Sie zum Umtopfen Ihrer Begonie einen etwas größeren Topf mit Abzugslöchern.
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Zimmerbegonien: Pflege im JahresverlaufWelches Substrat?
Ein lockeres, nährstoffreiches und gut drainiertes Substrat ist für diese Tropenpflanzen wichtig. Mischen Sie Blumenerde für Zimmerpflanzen mit Perlite, Kokosfaser oder grobem Sand. Eine Schicht Tongranulat im Topf beugt Staunässe vor.
Wann und wie umtopfen?
Beim Kauf einer Zimmerbegonie empfiehlt es sich, den Zustand von Substrat und Wurzeln umgehend zu prüfen. Topfpflanzen werden häufig in vorläufiger Blumenerde kultiviert, die manchmal verdichtet oder nährstoffarm ist. Wirkt die Blumenerde zu dicht oder klebrig oder bilden die Wurzeln am Topfboden oder an der Oberfläche einen sichtbaren Wurzelfilz, ist Umtopfen erforderlich.
Dies ist auch eine gute Gelegenheit für einen kurzen Gesundheitscheck: Achten Sie darauf, dass die Pflanze weder Spuren von Parasiten noch Anzeichen von Fäulnis oder Stress aufweist.
Das Umtopfen der Zimmerbegonie erfolgt am besten im Frühjahr, wenn die Pflanze in die Wachstumsphase eintritt. Bei Jungpflanzen ist einmal jährlich ein guter Rhythmus. Größere, etablierte Pflanzen können zwei bis drei Jahre im selben Topf bleiben, sofern das Substrat gesund bleibt.
Wie topft man eine Zimmerbegonie um?
- Bereiten Sie den neuen Topf vor: Wählen Sie ein Gefäß, das etwas größer als der bisherige Topf ist und ein Abflussloch besitzt.
- Geben Sie eine 2 bis 3 cm dicke Drainageschicht auf den Boden, etwa aus Blähton oder Kies.
- Füllen Sie so viel Substrat ein, dass etwa ein Drittel des Topfes bedeckt ist.
- Setzen Sie den Wurzelballen mittig ein und achten Sie darauf, die Stängelbasis nicht mit Erde zu bedecken.
- Füllen Sie den Topf mit Substrat auf und drücken Sie es dabei leicht an.
- Lassen Sie etwa 2 cm Abstand zwischen der Blumenerde und dem Topfrand, damit das Gießen leichter fällt.
- Gießen Sie die Pflanze nach dem Umtopfen reichlich und lassen Sie überschüssiges Wasser gut ablaufen.
- Stellen Sie einen Untersetzer oder Übertopf darunter, um Ihre Oberflächen zu schützen und zugleich eine leichte Feuchtigkeit rund um die Pflanze zu bewahren.

Setzen Sie die Begonie vorsichtig in die Mitte des Topfes, füllen Sie ihn mit Blumenerde auf und gießen Sie anschließend.
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Krankheiten und Schädlinge bei ZimmerbegonienZimmer-Begonie mit Zierlaub: welcher Standort?
Zimmerbegonien bevorzugen helles, aber indirektes Licht. Bei blühenden Sorten wie Begonia semperflorens oder einigen Hybriden ist ein heller Standort unerlässlich, um die Blüte anzuregen. Einige Stunden milde Morgensonne oder Sonne am späten Nachmittag sind ideal.
Panachierte und schillernde Begonien, die wegen ihres spektakulären Laubs kultiviert werden, sind empfindlicher: Sie benötigen indirektes Licht und dürfen niemals direkter Sonne ausgesetzt werden, die ihre Blätter verbrennt und ausbleicht. Ein heller Raum mit einem nach Osten oder Westen ausgerichteten, leicht durch einen Vorhang abgeschirmten Fenster ist ideal, damit Farben und Schattierungen erhalten bleiben.
Die ideale Temperatur liegt zwischen 18 und 25 °C, keinesfalls unter 15 °C. Diese Zimmerpflanzen vertragen weder kalte Zugluft noch zu trockene Luft. Für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit stellen Sie die Töpfe auf ein Bett aus feuchten Blähtonkugeln oder gruppieren Sie mehrere Pflanzen. Eine Ansammlung von Begonien und anderen Pflanzen mit dekorativem Laub schafft einen trendigen Dschungel-Effekt und sorgt zugleich für eine stabilere Luftfeuchtigkeit.

Stellen Sie die Begonie an einen hellen Platz ohne direkte Sonne, zum Beispiel an ein nach Norden oder Osten ausgerichtetes Fenster.
Zimmerbegonie gießen und düngen
Zimmerbegonie gießen: Im Sommer 1–2-mal wöchentlich, im Winter seltener. Weiches Wasser und Flüssigdünger alle 14 Tage fördern gesundes Wachstum.
Begonie im Zimmer pflegen
Blätter vorsichtig mit einem feuchten Tuch reinigen, um Staub zu entfernen und ihren Glanz zu erhalten. Beschädigte oder vergilbte Blätter regelmäßig entfernen und den Blattstiel sauber am Stängel abschneiden.
Wie Sie einen Zimmerbegonie zurückschneiden :
- Junge Triebe pinzieren: direkt über einem Knoten (Ansatz eines Blattes) schneiden, um die Verzweigung anzuregen und eine dichtere Wuchsform zu erzielen.
- Zu lange Stängel einkürzen: im zeitigen Frühjahr über einem Knoten schneiden, damit die Pflanze wieder eine ausgewogene Form erhält.
Krankheiten und Parasiten
Bei Zimmerbegonien kann Staunässe Wurzelfäule fördern. Gute Belüftung und mäßiges Gießen beugen vor. Auch Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben treten bei trockener Luft auf. Blattunterseiten regelmäßig prüfen und bei Parasiten schnell mit sanften Mitteln wie Schwarzer Seife oder Neemöl handeln.
Mehr Informationen: Blattläuse: Erkennen und bekämpfen, Schildläuse: Erkennen und natürlich bekämpfen, Spinnmilben: Erkennen und bekämpfen.
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