Poinsettia: Fehler vermeiden, Blüte strahlend halten
Standort-, Substrat-, Gieß- und Krankheitsprobleme
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Die Poinsettie (Euphorbia pulcherrima), auch als „Schwarze Nieswurz“ bekannt, gehört im Winter zu den unverzichtbaren Zimmerpflanzen. Ihre saisonalen Farben, meist Rot und Grün, bringen Lebendigkeit in den Raum und passen perfekt zur Weihnachtsdekoration. Zur Erinnerung: Ihre leuchtende Wirkung geht nicht von der Blüte aus, die gelbgrün ist, sondern von den Hochblättern. Diese Blätter umgeben die Blume – wie bei der Bougainvillee.
Nach den Feiertagen ist die Pflanze jedoch oft nicht mehr so prächtig und beginnt leider zu verkümmern. Sehen wir uns die häufigsten Kulturfehler an und erfahren, wie Sie eine schöne Poinsettie das ganze Jahr über erhalten.

Lichtverhältnisse vernachlässigen
Poinsettie aus Mexiko: Kurztagspflanze mit Lichtbedarf, aber ohne direkte Sonne. Im Winter hell, jedoch nicht zu sonnig aufstellen.
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Weihnachtsstern: hell, aber zugluftfrei bei konstanten 20 °C. Kälte und Temperatursprünge führen zu Blattverlust. Fern von Türen und offenen Fenstern aufstellen.
…oder neben einer starken Wärmequelle
Dieser Topf mit Weihnachtsstern am Kamin oder auf dem Ofen setzt schöne Akzente – doch die trockene Hitze lässt die Pflanze schnell vertrocknen. Stellen Sie sie fern von Ofen, Heizung und Kamin auf. Bei trockener Raumluft helfen ein Untersetzer mit Blähton oder regelmäßiges Besprühen der Blätter.

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Ungeeignete Erde verwenden
In seiner natürlichen Umgebung kann der Weihnachtsstern mehrere Meter hoch werden. In unseren Innenräumen begnügt er sich jedoch mit 50 bis 80 cm. Zwei Pflegefehler können beim Umtopfen seine Gesundheit beeinträchtigen:
- ein Gefäß ohne Abzugslöcher wählen;
- die Pflanze in ein schweres, luftundurchlässiges Substrat setzen.
Damit bringt man die Wurzeln tatsächlich am schnellsten zum Faulen. Wählen Sie daher einen Topf mit Löchern, durch die überschüssiges Wasser abfließen kann. Verwenden Sie Blumenerde für Blumenkästen und Töpfe oder Blumenerde für Blühpflanzen. Wenn Sie Gartenerde verwenden, mischen Sie sie mit Sand, damit das Wasser gut abfließen kann.
Parasiten ansiedeln lassen
Weihnachtsstern: Schädlinge und Krankheiten erkennen. Spinnmilben, Wollläuse und Weiße Fliegen mit Dusche oder natürlichem Insektizid bekämpfen.
Pflege nach den Feiertagen vernachlässigen
Der Weihnachtsstern ist keine einjährige Pflanze, die nach den Feiertagen unweigerlich eingeht. Damit Ihre Pflanze lange prächtig bleibt, dürfen Sie sie nicht sich selbst überlassen. Sie braucht einige spezielle Pflegemaßnahmen, um weiterzuwachsen und ab dem folgenden Herbst erneut zu blühen.
- Nach der Blüte schneiden Sie die Pflanze auf etwa 15 cm über dem Boden zurück. So behält sie ihre schöne, kompakte Wuchsform. Verwenden Sie ein zuvor desinfiziertes Schnittwerkzeug.
- Topfen Sie den Weihnachtsstern im Frühjahr um und wählen Sie ein neues Gefäß, dessen Durchmesser etwa 2 bis 3 cm größer als der Wurzelballen ist. Achten Sie darauf, dass der Topfboden ein Abzugsloch hat. Füllen Sie eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton ein. Ergänzen Sie anschließend ein geeignetes Substrat (siehe den entsprechenden Abschnitt oben).
- Geben Sie im Sommer festen oder flüssigen Dünger für Zimmerpflanzen oder Dünger zur Förderung der Blüte.
- Im Herbst muss die Pflanze etwa 2 Monate lang mindestens 14 Stunden täglich im Dunkeln stehen, ohne künstliches Licht. Das ist entscheidend, damit sie anschließend schöne, farbige Hochblätter entwickelt und erneut blüht. Sie können sie dafür mit einem großen Übertopf abdecken.

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