7 Ideen für Pflanzenkombinationen im Japangarten
Unsere Ideen für Zen-Ambiente!
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Japanische Gärten laden zur Ruhe und Meditation ein und bezaubern mit harmonischen Formen und Farben. Klare Linien schaffen Raum und lassen den Blick schweifen. Natürliche Elemente wie Felsen, Kies, Wasserfälle und Teiche verbinden sich mit dekorativen Details wie Stegen, Toren und Laternen. Weitere Tipps zur Gestaltung finden Sie in unserem Ratgeber.
Japanische Gärten sind Orte der Kontemplation mit harmonischen Perspektiven, die den Geist beruhigen. Die Bepflanzung umfasst Bodendecker, Bäume und Sträucher mit klarer Wuchsform, Moorbeetpflanzen, Zwergkoniferen und Fächer-Ahorn. Oft gibt es auch eine Kiesfläche mit Wellenmustern als Symbol für Wasser. Eine Bambusbarriere kann den Garten nach außen abschirmen. Entdecken Sie Ideen und Inspirationen zur Pflanzenkombination im japanischen Garten!
Formen mit Bodendeckern und geschnittenen Sträuchern
Schaffen Sie Kontraste in Form und Textur. Pflanzen Sie Bodendecker wie Soleirolia oder Pfriemen-Mastkraut. Sie bilden einen gleichmäßigen Teppich, der sich dem Bodenrelief anschmiegt und Bäume sowie Sträucher mit stark strukturierter Wuchsform hervorhebt. Integrieren Sie zum Beispiel wolkenförmig geschnittene Kiefern (Niwaki) und geschnittenen Buchsbaum. Nutzen Sie auch Bäume und Sträucher mit etagenförmiger Wuchsform und sehr waagerechten Zweigen. Dazu gehören etwa Viburnum plicatum oder Cornus controversa. Auch Bambus eignet sich: Seine sehr aufrechte Silhouette strukturiert den Garten. In einem solchen Beet dominiert Grün und betont die Formen der Pflanzen. Spielen Sie mit verschiedenen Nuancen: dunkelgrünes, graugrünes, bläuliches oder hellgrün-gelbes Laub …

Kleine Bodendecker-Stauden mit wolkenförmig geschnittenen Nadelgehölzen und Sträuchern kombinieren
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Einen Japanischen Garten oder Zen-Garten anlegenSteingarten anlegen
Japanische Gärten räumen mineralischen Elementen viel Platz ein, die die Natur, einen Berg oder eine Insel symbolisieren können … Ein Steingarten fügt sich daher besonders leicht ein! Wir empfehlen einen Standort im Halbschatten. Schütten Sie einen erhöhten Hügel auf und platzieren Sie darauf Felsen oder große Steine, die das Erdreich halten. Füllen Sie die Zwischenräume mit einem relativ drainierenden Substrat. Integrieren Sie Gräser wie Hakonechloa macra, Carex oshimensis oder Carex morrowii ‚Variegata‘. Pflanzen Sie außerdem kleine Bodendecker, Steinbrech, einige Zwergkoniferen und Funkien. Denken Sie auch an Farne wie Coniogramme emeiensis mit seinem ausgesprochen originellen Laub oder Cyrtomium falcatum.

Coniogramme emeiensis (Foto: Cephas), Carex oshimensis ‚Evergold‘, Saxifraga arendsii ‚Adebar‘ (Foto: Natali Krmpotic Kolic), Epimedium franchetii (Foto: SB Johnny)
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Blüten in zarten Farbtönen kombinieren
Wenn Sie sich einen etwas farbenfroheren Garten wünschen, können Sie mit der üppigen Blüte von Zierkirschen eine wunderschöne Frühlingsszene gestalten. Kombinieren Sie sie mit Phlox subulata, Blauregen, Magnolien, Päonien … Denken Sie auch an Japanische Azaleen. Auch das ungewöhnliche Laub der Harlekinweide, Salix integra ‘Hakuro Nishiki’, ist eine Bereicherung. Im Frühjahr färben sich ihre jungen Blätter wunderschön rosa! Setzen Sie farbenfrohe Blüten in einem Japanischen Garten dennoch sparsam ein und integrieren Sie sie in eine sehr grüne Umgebung mit Pflanzen und dekorativem Laub. So bewahren Sie eine beruhigende, sehr natürliche Zen-Wirkung. Lassen Sie im Sommer eine Blüte auf die nächste folgen: mit den eleganten weißen Blüten von Cornus kousa, der Blüte der Orchidee Bletilla striata, Japanischen Primeln, Iris ensata, Tricyrtis …

Prunus serrulata (Foto Kropsoq), Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘ (Foto Rašo), Phlox subulata (Foto Anneli Salo), Paeonia lactiflora ‚Kansas‘ und Wisteria sinensis
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Bambus: pflanzen, Rückschnitt, pflegenGestalten Sie einen klaren, dekorativen Garten...
Japanische Gärten haben oft klare, reduzierte Formen – mit perfekt geschnittenen Sträuchern, einem Weg aus Trittsteinen, Bodendeckern als gleichmäßiger Teppich, geharkten Wellenmustern im Kiesgarten und vielem mehr. All diese Elemente vermitteln ein Gefühl von Perfektion und schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Lassen Sie sich davon inspirieren, um einen zeitgemäßen, dekorativen Garten im japanischen Stil zu gestalten. Ein solcher Garten eignet sich ideal für einen Innenhof oder Stadtgarten.
Strukturieren Sie den Garten mit sehr klaren geraden Linien oder Kurven. Planen Sie einen zentralen Bereich mit einer Kiesfläche ein, in die Sie mit dem Rechen Wellenmuster zeichnen können. Integrieren Sie Bambus für Höhe und Struktur. Entdecken Sie zum Beispiel den prächtigen Phyllostachys nigra, der sich durch seine schwarzen Halme auszeichnet. Denken Sie auch an Farne wie Athyrium niponicum mit seinen oft silbrig schimmernden Blättern in verschiedenen Farbtönen. Pflanzen Sie am Rand den Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’. Verwenden Sie außerdem Bodendecker wie Soleirolia oder Pfriemen-Mastkraut. Sie passen sich der Bodenform an und bilden eine sehr gleichmäßige grüne Fläche. Mit Trittsteinen können Sie einen Weg anlegen und die Bodendecker zwischen den Platten pflanzen. Für etwas mehr Höhe sorgen wolkenförmig geschnittene Kiefern (Niwaki).

Athyrium niponicum ‚Pewter Lace‘, Phyllostachys nigra, Sagina subulata ‚Aurea‘ (Foto Krzysztof Ziarnek), Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘ (Foto brewbooks)
… Von der Natur inspiriert: üppiges Beet!
Im Gegensatz zum vorherigen, sehr klar gestalteten Beispiel lässt sich auch ein asiatischer Garten mit üppigem Stil anlegen! Hier wirkt alles natürlicher, dennoch bleibt der Garten strukturiert – etwa durch Trittsteine, die einen Weg markieren, oder durch eine gut freigehaltene zentrale Fläche mit Bodendecker oder Kies. Die üppige Bepflanzung befindet sich eher am Rand und bildet einen Rahmen um diese zentrale Zone. Nutzen Sie Farne wie Dryopteris sieboldii, Cyrtomium falcatum, Polystichum polyblepharum … Ihr üppiges, fein gegliedertes und luftiges Blattwerk begeistert! Integrieren Sie Kopfige Schlüsselblumen, die eine herrliche etagenartige Blüte zeigen. Entdecken Sie Kirengeshoma palmata, eine Unterholz-Staude mit schönen handförmigen Blättern und gelben, glockenförmigen Blüten. Auch Bambus bringt exotisches Flair. Besonders schön ist der Schwarze Bambus Phyllostachys nigra!

Gestalten Sie eine schöne natürliche Szene mit Kopfiger Schlüsselblume, Funkie und Farn … Cyrtomium fortunei var. Clivicola, Primula japonica (Foto A. Breuvart), Kirengeshoma palmata (Foto KENPEI)
Moorbeetpflanzen kombinieren
Moorbeetpflanzen passen ideal in japanische Gärten! Haben Sie einen sauren Boden, legen Sie gern ein halbschattiges Beet mit Rhododendren und Azaleen an. Es gibt zahlreiche Sorten! Genießen Sie das bunte Laub von Nandina domestica und Pieris japonica. Auch Fächer-Ahorn passt gut dazu. Sein fein geschlitztes, handförmiges Laub zeigt je nach Sorte und Jahreszeit verschiedene Farbtöne! Ergänzen Sie auch Skimmie, Heideröschen und Sarcococca. Unter diesen Sträuchern können Sie eine Mulchschicht aus Pinienrinde ausbringen.

Acer palmatum ‚Orange Dream‘, Skimmia reevesiana ‚Rubella‘ (Foto Dominicus Johannes Bergsma), Rhododendron kaempferi ‚Peggy Ann‘ (Foto Babij), Pieris japonica ‚Little Heath‘ (Foto Megan Hansen), Nandina domestica
Farbkontraste mit rotem oder dunklem Laub
Japanische Gärten spielen meist mit Texturen und Grüntönen. Setzen Sie gezielt rote Akzente, um ein Beet aufzuwerten und schöne Kontraste zu schaffen. Das Rot greift zudem die Farbe der traditionell in japanischen Gärten verwendeten Brücken und Torii auf. Nutzen Sie beispielsweise das Laub des Fächer-Ahorns. Wählen Sie etwa Acer ‘BloodGood’ oder ‘Red Pygmy’. Der Japanische Ahorn ‘Sangokaku’ ist mit seinen roten Zweigen ebenfalls interessant! Einen Kontrast bildet auch das dunkle Laub von Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’. Entdecken Sie außerdem den Farn Woodwardia unigemmata, dessen junge Wedel sich wunderschön rot färben.
Japanische Gärten legen Wert auf den Wechsel der Jahreszeiten: Im Frühling bewundert man dort die Blüte der Zierkirsche, im Herbst das rote Laub des Fächer-Ahorns. Integrieren Sie daher Pflanzen mit attraktivem Herbstlaub: Fächer-Ahorn, Prunus, Cercidiphyllum, Hakonechloa macra ‘Nicolas’, Nandina domestica …

Nutzen Sie das rote Laub des Fächer-Ahorns für wunderschöne Kontraste
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