Japanischer Garten: 10 typische Stauden

Japanischer Garten: 10 typische Stauden

Zen-Garten gestalten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 6. September 2026  durch Alexandra 6 min.

Japanische Gärten laden zur Betrachtung ein: Fächer-Ahorn, Wolkenkiefer, Alpenrose, Zierkirsche und passende Stauden für klares Design.

Schwierigkeit

Japangras

Hakonechloa macra ist ein winterhartes Japangras mit elegant überhängenden Blättern. Für Schatten und frische, fruchtbare Böden; Höhe bis 50 cm.

Die Japan-Herbst-Anemone

Wunderschöne rhizomatöse Staude: Die Japan-Herbst-Anemone zeigt im Herbst große weiße oder rosafarbene Blüten. Ihre leuchtende, zarte und romantische Blüte begeistert. Die verschiedenen Sorten werden 50 cm bis 1,20 m hoch. Für einen Zen-Garten empfehlen sich weiß blühende Sorten wie ‚Honorine Jobert‘, deren schlichte, elegante Blüte besser zu diesem Gartentyp passt als rosafarbene Sorten. Sie bilden wunderschöne reinweiße Blüten mit einem Büschel gelber Staubblätter in der Mitte. Die Japan-Herbst-Anemone ist sehr winterhart, leicht zu kultivieren und pflegeleicht! Sie gedeiht im Halbschatten auf humusreichem, fruchtbarem und frischem Boden. Einmal etabliert, blüht sie jedes Jahr ohne Pflegeaufwand.

Weiße Blüte einer Japan-Herbst-Anemone

Anemone hupehensis (Foto Acabashi)

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Funkien

Funkien begeistern mit vielfältigem Laub und zarter Sommerblüte. Die winterharten Stauden lieben Schatten und frischen Boden und eignen sich als Bodendecker.

Laub einer Funkie

Hosta ‚Cadillac‘

Das Pfriemen-Mastkraut

Das Pfriemen-Mastkraut, Sagina subulata, ist eine kleine, teppichbildende Staude, die sich ausbreitet und den Boden mit ihrem sehr feinen, immergrünen Laub bedeckt. Es wird nicht höher als 5 cm! Sein grünes, teppichartiges und gleichmäßiges Erscheinungsbild erinnert an Moos … Es unterscheidet sich jedoch durch die hübschen kleinen weißen Blüten, die es im späten Frühjahr bis Frühsommer trägt! Das Pfriemen-Mastkraut eignet sich ideal als Bodendecker zwischen den Fugen eines Plattenbelags oder im Steingarten zwischen Felsen. Es passt sich perfekt dem Relief an! Allerdings verträgt es keinen Tritt. Vermeiden Sie daher einen Standort an einem Weg. Es wächst eher langsam und bevorzugt halbschattige Standorte. Es benötigt kaum Pflege, außer bei Trockenheit etwas Bewässerung.

Als ähnliche Pflanze können Sie auch das Bubiköpfchen (Soleirolia soleirolii) wählen, einen Bodendecker, der einen gleichmäßigen Teppich aus kleinen grünen Blättern bildet.

Das Pfriemen-Mastkraut

Sagina subulata (Foto: Agnieszka Kwiecień, Nova)

Llexblättriger Mondsichelfarn

Mit ihren leichten, fein gegliederten Wedeln sind Farne unvergleichlich dekorative Pflanzen! Im Frühjahr bilden sie hübsche eingerollte Farnwedel, die sich später zu großen, ausladenden Kränzen aus geteilten Wedeln entfalten. Sie können sommergrün oder immergrün sein. Insgesamt gedeihen Farne an schattigen Standorten in frischem, fruchtbarem Boden. Sie bilden eine äußerst vielfältige Gruppe mit Tausenden von Arten! Für einen Japanischen Garten empfehlen wir zum Beispiel Cyrtomium falcatum mit immergrünen, dunkelgrünen, glänzenden Wedeln, die an das Laub der Stachellosen Mahonie erinnern. Entdecken Sie auch Polystichum polyblepharum, auch Japanischer Glanzschildfarn genannt, mit großen, dunkelgrünen und weit ausladenden Wedeln. Der kleinere Athyrium niponicum ist ein charmanter Farn in verschiedenen Farbtönen: silbrig, purpurfarben … Wenn Sie einen wirklich außergewöhnlichen Farn suchen, entdecken Sie Coniogramme emeiensis (Goldfarn) mit grünen, gelb gestreiften Wedeln.

Der Farn Coniogramme emeiensis

Coniogramme emeiensis (Foto: Cephas)

Japanische Schwertlilie

Iris ensata bezaubern mit besonders eleganter Sommerblüte. Die Blüten erscheinen in Weiß, Blau, Violett, Rosa oder Mauve. Sie bestehen aus sechs Blütenblättern, die teils dunkler gestreift sind. Ihre Mitte ist zart gelb gefleckt und macht die Blüte noch faszinierender. Diese Iris werden 60 cm bis 1 m hoch und tragen lange, schmale, aufrechte grüne Blätter. Sie bevorzugen frische bis feuchte, leicht saure Böden und können problemlos am Teichufer gepflanzt werden. Ihre Rhizome ermöglichen eine Ausbreitung. Auch Iris laevigata, Iris confusa und Iris japonica passen hervorragend in japanische Gärten.

Japanische Schwertlilie

Iris ensata

Zwergbambus

Bambus gehört natürlich in jeden Zen-Garten, aber wussten Sie, dass es auch Zwergsorten gibt? Manche werden nicht höher als 30 cm! Besonders empfehlen wir Pleioblastus pygmaeus ‘Distichus’. Er bildet einen dichten Teppich aus kleinen, länglichen Blättern in kräftigem Grün. Abgesehen von einem jährlichen Rückschnitt am Ende des Winters zur Erneuerung des Laubs benötigt er wenig Pflege. Er gedeiht in Sonne und Schatten und verträgt Trockenheit. Sie können ihn als Teppich im Unterholz, für eine dichte, niedrige Einfassung oder zur Begrünung eines Hangs verwenden. Pflanzen Sie ihn an einen Standort, an dem er sich ausbreiten kann, ohne andere Stauden zu überwuchern, oder setzen Sie eine Rhizomsperre, um sein Wachstum einzudämmen.

Der Zwergbambus Pleioblastus pygmaeus

Pleioblastus pygmaeus ‚Distichus‘

 

Astilbe

Im Sommer entfalten Astilben prächtige, fedrige Blütenstände in Weiß, Rosa oder Rot. Sie bringen Volumen und Helligkeit ins Beet! Ihr Wuchs ist beeindruckend dicht und buschig, mit eleganten, tief eingeschnittenen Blättern aus gezähnten Fiederblättchen. Einige Sorten haben farbige Blätter: rot, purpurfarben, schokoladenbraun … Das Laub ist sommergrün und verschwindet im Herbst. Astilben mögen frische Böden und schattige Standorte. Sie gedeihen in schweren, sumpfigen Böden. Pflanzen Sie sie gern an den Teichrand. Sie wachsen schnell und werden alt.

Die Blüte einer Astilbe

Astilbe ‚Pink Lightning‘

Der Schlangenbart

Schlangenbart ist eine kleine, horstbildende Staude mit linearen Blättern, die stark an ein Gras erinnert. Je nach Sorte sind die Blätter grün oder schwarz. Er gedeiht im Schatten auf fruchtbarem Boden und passt sowohl ins Staudenbeet als auch in den Steingarten. Ideal für einen modernen, dekorativen Stil. Zudem ist er leicht zu kultivieren.

Besonders beliebt ist Ophiopogon planiscapus ‚Nigrescens‘ wegen seines wunderschönen dunklen Laubs. Schaffen Sie Kontraste, indem Sie ihn mit Pflanzen mit hellgrünen oder goldenen Blättern kombinieren, etwa mit Hakonechloa macra.

Das Laub eines Schlangenbarts

Ophiopogon japonicus ‚Variegatus‘

→ Sehen Sie Oliviers Video zu Ophiopogon planiscarpus ‚Nigrescens‘.

Kopfige Schlüsselblume

Asiatische Schlüsselblumen unterscheiden sich deutlich von den bekannteren kleinen Gelben Stängellosen Schlüsselblumen. Anders als diese bieten asiatische Sorten eine aufrechte Blüte: Die Blüten stehen in Büscheln an aufrechten Stängeln. Entdecken Sie etwa Primula japonica mit Blüten in verschiedenen Rosatönen. Die Blütenblätter sind zur Blütenmitte hin dunkler und verleihen der Blüte mehr Tiefe. Auch Primula bulleyana lohnt sich für den Anbau. Sie trägt leuchtend orangefarbene Blütenstände. Sehr elegant ist Primula secundiflora: An der Spitze aufrechter Stängel sitzen Blütenstände aus zum Boden geneigten Glöckchen.

Die Blüte einer asiatischen Schlüsselblume

Primula japonica (Foto: Alpsdake)

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Japanischer Garten: 10 ideale Stauden