Episcia: Pflege, Zimmerkultur, Stecklinge
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zur Episcie
- Tropische Pflanze mit samtigem, oft kupfer-, silber- oder bronzefarbenem Laub.
- Verwandt mit dem Usambaraveilchen.
- Mag sanftes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 18 °C.
- Benötigt ein leichtes, humusreiches, frisches und drainierendes Substrat.
- Stecklinge der Episcie lassen sich einfach und schnell gewinnen.
- Fühlt sich besonders im Wohn- oder Wohnzimmer wohl.
- Einfach als Ampelpflanze, im Topf oder offenen Terrarium zu kultivieren.
Das Wort unserer Expertin
Die Episcie, auch „Brasilianisches Veilchen“ genannt, ist eine tropische Zimmerpflanze mit samtigem Laub und zarter Blüte. Die kompakte, Ausläufer bildende Pflanze wächst hängend kaskadenförmig oder bildet einen dichten Teppich im offenen Terrarium. Episcia cupreata und Sorten wie ‚Silver Shield‘ begeistern mit farbenfrohen Blättern und scharlachroten Blüten.
In der Pflege etwas anspruchsvoll, benötigt sie helles, indirektes Licht, über 50 % Luftfeuchte und ein poröses, leichtes Substrat, das stets leicht feucht bleibt. Die Pflanze muss vor Zugluft, trockener Heizungsluft im Winter und Temperaturen unter 15 °C geschützt werden, die sie nicht verträgt. Dennoch ist ihre Kultur auch für Zimmerpflanzen-Einsteiger mit Grundkenntnissen gut machbar.
Die Pflege der Episcie ist einfach: häufig gießen, die Blätter nicht direkt besprühen. Zur Vermehrung lassen sich Episcien-Stecklinge leicht aus den Ausläufern gewinnen.
Diese Pflanze bringt Leben in ein helles Wohnzimmer, Schlafzimmer oder sogar einen Wintergarten!

Die Vielfalt der Blatt- und Blütenfarben des Brasilianischen Veilchens ist beeindruckend
Steckbrief der Episcie
Steckbrief
- Lateinischer Name Episcia
- Familie Gesneriaceae
- Gebräuchlicher Name Flammendes Stiefmütterchen, Brasilianisches Stiefmütterchen, Episcia
- Blüte Mai bis September
- Höhe 5 bis 15 cm
- Exposition Helles, indirektes Licht
- Art des Bodens Leichte, drainierende Blumenerde
- Winterhärte Frostempfindlich
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Die Episcie gehört zur Familie der Gesneriengewächse, ebenso wie das Usambaraveilchen und die Gloxinie, beliebte Zimmerpflanzen, die für ihre üppige Blüte bekannt sind. Der Gattungsname Episcie leitet sich vom griechischen Wort episkios ab, das „beschattet“ bedeutet und auf ihren natürlichen Lebensraum im dichten Schatten des tropischen Kronendachs verweist.
Diese tropische Pflanze, die auch als „Flammendes Veilchen“ oder „Brasilianisches Veilchen“ bekannt ist, stammt aus den feuchten Wäldern Mittel- und Südamerikas, insbesondere aus Kolumbien, Brasilien und Venezuela. In ihrem natürlichen Lebensraum wächst die Episcie als Bodendecker im feuchten Unterholz oder gelegentlich als Epiphyt. Dabei profitiert sie von der hohen Luftfeuchtigkeit und dem gedämpften Licht.

Episcia bicolor, botanische Tafel um 1845
Die Episcie ist frostempfindlich und reagiert besonders empfindlich auf feuchte Kälte. Diese für viele tropische Pflanzen typische Kälteempfindlichkeit macht sie in unseren Breiten zu einer idealen Zimmerpflanze.
Die Gattung Episcie umfasst etwa zehn Arten mehrjähriger Pflanzen, die alle aus den tropischen Regionen Amerikas stammen. In Kultur findet man vor allem Hybriden aus Kreuzungen, die sowohl wegen ihres schönen Laubs als auch ihrer Blüte ausgewählt wurden. Die am häufigsten kultivierte Art ist Episcia cupreata, erkennbar an ihren samtigen Blättern mit kupferfarbenem Schimmer und kleinen, scharlachroten Röhrenblüten. Zu den beliebtesten Sorten zählt ‚Silver Shield‘ mit metallisch schimmerndem Laub. ‚Pink Acajou‘ zieht mit bronzgrünen, silbernen und rosafarbenen Nuancen alle Blicke auf sich, die von leuchtend roten Blüten akzentuiert werden.

Episcia cupreata ‚Silver Sheen‘ (© Maja Dumat)
Daneben findet man auch Episcia reptans, eine eher unauffällige Art. Sie ist zwar weniger spektakulär in der Vielfalt ihrer Farben, aber dennoch wertvoll, da sie eine niedrige, stabile und gut an die beengten, feuchten Bedingungen von Terrarien angepasste Vegetation bildet.
Die Episcie ist eine krautige Staude mit niedrigem, ausgebreitetem bis überhängendem Wuchs. Dank ihrer kriechenden, Ausläufer bildenden Triebe bildet sie einen dichten Teppich. Diese können bei Bodenkontakt Wurzeln schlagen, wodurch sich die Pflanze schnell ausbreitet. In Kultur erreicht sie meist eine Höhe von 10 bis 15 cm, kann sich je nach verfügbarem Platz und Wuchsstärke aber 30 bis 40 cm in die Breite ausdehnen. Episcia reptans wird gewöhnlich nur 5 bis 8 cm hoch, kann sich jedoch leicht 30 cm oder mehr in die Breite ausbreiten. Das Wurzelsystem ist flach und besteht aus feinen, oft büscheligen Wurzeln, die an leichte, humusreiche Substrate angepasst sind, wie sie im tropischen Unterholz vorkommen.
Die Pflanze entwickelt biegsame, zylindrische und flaumige Triebe, die sich waagerecht verlängern. An der Basis sind sie manchmal leicht aufrecht, bevor sie sich wieder zum Boden hin ausrichten. An diesen Trieben entstehen zahlreiche Verzweigungen, die jeweils dichtes, dekoratives Laub tragen.
Die in einer Rosette oder entlang der Triebe angeordneten Blätter sind gegenständig, gestielt und oval bis elliptisch geformt. Ihr Rand ist ganzrandig oder fein gekerbt. Die fleischige, zart runzelige Blattspreite ist mit einem feinen Flaum bedeckt, der ihr ein samtiges Aussehen verleiht, manchmal auch einen seidigen Glanz. Die Färbung variiert je nach Sorte stark und reicht von Tiefgrün über Bronze, Silber und Purpur bis Rosa, oft mit ausgeprägten Blattadern oder kontrastierenden Mustern.

Episcia lilacina
Die eher unscheinbare, aber regelmäßige Blüte erscheint von Frühjahr bis Herbst in den Blattachseln. Die einzelnen oder gelegentlich zu zweit stehenden Blüten sind röhrenförmig, an der Spitze leicht geweitet und besitzen fünf abgerundete Lappen. Ihre Farbe reicht von Scharlachrot bis kräftigem Rosa, je nach Kultivar manchmal auch Orange oder Violett. Der Schlund ist oft mit helleren oder dunkleren Mustern verziert. Obwohl die Blüten kaum duften, sind sie bienenfreundlich und locken in ihrem natürlichen Lebensraum kleine Bestäuber an.

Episcia dianthiflora (© Wikimedia Commons, Krzysztof Ziarnek), in der Mitte und rechts Episcia cupreata
Die in Kultur seltenere Fruchtbildung bringt kleine Kapseln mit winzigen Samen hervor. Die Pflanze vermehrt sich jedoch vor allem vegetativ über ihre zahlreichen Ausläufer, die deutlich wirksamer sind als die Verbreitung durch Samen.
Unsere Episcia-Sorten
[produkt sku=“238191″ blog_description=“Bodendeckende Sorte mit strukturiertem, metallisch schimmerndem Blatt, ideal für Ampel oder Terrarium. Sie bevorzugt gedämpftes Licht sowie frisches, durchlässiges Substrat.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“238161″ blog_description=“Sublimiert mit samtigem Blatt und grünen, rosafarbenen, braunen und silbrigen Mustern. Unter idealen Bedingungen bildet diese Sorte leuchtende Blüten aus kleinen Glöckchen.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“238181″ blog_description=“Elegante Sorte mit exotischem Charme und samtigen Blättern in Bronzegrün, Silber und Rosa. Ihre hängende Wuchsform bildet zarte Kaskaden in der Ampel.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“238171″ blog_description=“Wunderschön mit samtigem Blatt und kupfernen Reflexen sowie tiefem Grün. Die flexible Wuchsform eignet sich für Ampeln ebenso wie für Topfkultur.“ template=“listing1″ /]
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Zimmerpflanzen: Pflege nach Jahreszeit?Episcia im Topf pflanzen
Wann ist die beste Zeit, eine Episcie zu pflanzen?
Die beste Zeit, eine Episcie im Topf zu pflanzen, ist das Frühjahr. Milde Temperaturen zwischen 18 und 24 °C und zunehmendes Licht ermöglichen eine optimale Akklimatisierung. Eine Pflanzung ist ganzjährig möglich, sofern große Hitze vermieden und für ausreichend Feuchtigkeit gesorgt wird.
Welcher Topf und welche Erde eignen sich für eine Episcie?
Für eine Mini-Wurzelballenpflanze eignet sich ein kleiner Topf mit Abzugslöchern und 7 bis 9 cm Durchmesser ideal. So wird die Wurzelbildung gefördert, ohne Staunässe zu begünstigen. Sobald die Pflanze wächst und Ausläufer bildet, wird sie in einen breiteren, weiterhin flachen Topf mit 12 bis 14 cm Durchmesser umgetopft. Leichte Kunststofftöpfe sind gut geeignet, während Tontöpfe eine regelmäßigere Kontrolle der Feuchtigkeit erfordern. In einer Blumenampel oder einem gut belüfteten offenen Terrarium – etwa einer Glasschale oder einer zylindrischen Vase – zeigt die Episcie ihre ganze dekorative Wirkung. Geschlossene Terrarien sollten vermieden werden, da sie für ihr samtiges Laub zu feucht sind.
Es empfiehlt sich, den Topfboden mit einer Schicht Tongranulat zu bedecken, damit Gießwasser gut ablaufen kann. Anschließend wird der Topf mit einem leichten, humusreichen und drainierenden Substrat gefüllt. Eine Mischung aus Blumenerde für Zimmerpflanzen, Torf oder Kokosfaser sowie Perlite oder grobem Sand sorgt für einen luftigen Boden, der den natürlichen Bedingungen im tropischen Unterholz nahekommt.
Wie pflanzt man eine Episcie im Topf?
- Den Topfboden mit Tongranulat bedecken, um die Drainage zu verbessern.
- Die Jungpflanze einsetzen, ohne den Hals zu bedecken, und die Erde leicht andrücken.
- Mit zimmerwarmem, kalkarmem Wasser mäßig gießen.
Wo sollte eine Episcie im Haus stehen?
Für den richtigen Standort dieser tropischen Pflanze ist helles, aber gedämpftes Licht ohne direkte Sonne entscheidend. Ein Fenster nach Osten oder Norden ist ideal: Die Pflanze erhält ausreichend Licht, ohne dass ihr sehr sonnenempfindliches Laub durch direkte Strahlung verbrennt.
Die tropische Pflanze bevorzugt außerdem eine konstant warme Raumtemperatur, idealerweise ganzjährig zwischen 18 und 24 °C. Unterhalb dieses Bereichs verlangsamt sich das Wachstum, und die Pflanze wird anfälliger für Krankheiten und Parasiten.
Trockene Raumluft verträgt die Episcie ebenfalls schlecht, da sie das Auftreten von Parasiten wie Spinnmilben begünstigt. Vermeiden Sie sehr trockene Plätze, etwa in Heizungsnähe. Sie benötigt eine Luftfeuchtigkeit von über 50 %. Für eine konstante Luftfeuchtigkeit können Sie den Topf auf ein mit feuchtem Tongranulat gefülltes Tablett stellen, einen Luftbefeuchter verwenden oder mehrere tropische Pflanzen gruppieren, um ein günstiges Mikroklima zu schaffen. Auch kalte Zugluft sollte vermieden werden, da sie die Pflanze nachhaltig schwächen kann.

Episcia cupreata ‚Pink Panther‘ (© Leonora Enking)
Episcie pflegen?
Bewässerung
Die Bewässerung sollte regelmäßig, aber nicht übermäßig erfolgen. Vermeiden Sie, das Blattwerk zu benetzen. Das Substrat sollte an der Oberfläche leicht feucht bleiben, aber niemals durchnässt sein. Staunässe am Topfboden kann die Wurzeln schwächen und sogar Fäulnis verursachen. Während der Wachstumsperiode von Frühjahr bis Herbst reicht je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit meist eine Bewässerung alle 4 bis 5 Tage aus. Die Blumenerde sollte zwischen zwei Wassergaben an der Oberfläche leicht antrocknen.
Im Winter, wenn die Pflanze in eine Ruhephase eintritt, verringert sich die Häufigkeit: Eine Bewässerung alle 7 bis 10 Tage reicht meist aus. Verwenden Sie unbedingt zimmerwarmes, möglichst kalkarmes Wasser und leeren Sie den Untersetzer nach jeder Bewässerung, damit keine Staunässe an den Wurzeln entsteht. Zu viel Feuchtigkeit ist bei dieser Tropenpflanze der wichtigste Grund für Fäulnis.
Düngung
Während der aktiven Wachstumsphase von März bis September kann leicht gedüngt werden. Ein ausgewogener Flüssigdünger für Blüh- und Grünpflanzen, auf die halbe Dosierung verdünnt und alle drei bis vier Wochen verabreicht, ist völlig ausreichend. Übermäßiges Düngen kann die Blüte beeinträchtigen und zu einem unausgewogenen Blattwachstum führen.
Blattpflege
Die Episcie benötigt keinen eigentlichen Rückschnitt, doch eine regelmäßige Pflege ist empfehlenswert, damit das Blattwerk gesund bleibt. Entfernen Sie verwelkte oder beschädigte Blätter an der Basis, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Zu zahlreiche oder ungeordnet wachsende Ausläufer können ebenfalls gekürzt werden, um die Entwicklung der Pflanze zu kontrollieren oder die Bewurzelung junger Keimlinge in anderen Töpfen zu fördern.
Nach der Blüte empfiehlt es sich, die Triebspitzen zu pinzieren, um die Verzweigung anzuregen und eine kompakte, ausgewogene Wuchsform zu erhalten.
Besprühen
Das Besprühen wird bei der Episcie nicht empfohlen. Auf den Blättern stehende Feuchtigkeit kann Flecken verursachen oder Krankheiten begünstigen. Um für ausreichend Luftfeuchtigkeit zu sorgen, verwenden Sie besser ein mit feuchten Blähton-Kügelchen gefülltes Tablett oder einen Luftbefeuchter, ohne das Blattwerk direkt zu benetzen.
Wann und wie topft man eine Episcie um?
Die Episcie sollte alle ein bis zwei Jahre, in der Regel im Frühjahr zum Beginn des neuen Wachstums, umgetopft werden. Dabei wird das Substrat erneuert, der Wurzelraum vergrößert und bewurzelte Ausläufer können zur Vermehrung der Pflanze geteilt werden. Setzen Sie den Wurzelballen einfach in einen etwas größeren Topf mit frischem, gut drainierendem Substrat und gehen Sie dabei wie beim Pflanzen vor. Junge, aus den Ausläufern entstandene Keimlinge können getrennt und einzeln eingepflanzt werden, um neue Pflanzgefäße zu gestalten.
Parasiten und Krankheiten der Episcie
Im Innenraum ist die Episcie mäßig empfindlich, doch bestimmte Kulturbedingungen können das Auftreten von Parasiten begünstigen. Trockene Luft und hohe Temperaturen setzen die Pflanze besonders unter Stress und fördern die Vermehrung von Spinnmilben. Sie zeigen sich durch einen feinen Gespinstüberzug unter den Blättern und verfärbtes Laub. Zur Vorbeugung können Sie Brennnesseljauche oder einen Schachtelhalm-Auszug sprühen.
Auch Blattläuse können auftreten, vor allem an jungen Trieben oder während eines stressbedingten Befalls. Bei einem Befall können Sie eine Mischung aus lauwarmem Wasser und Schmierseife sprühen und die befallenen Stellen gezielt behandeln. Isolieren Sie die Pflanze vorübergehend.
Bei den Krankheiten ist die Episcie vor allem gegenüber zu viel Feuchtigkeit empfindlich. Dies kann zu Wurzelfäule oder pilzbedingten Blattflecken führen, besonders bei schlechter Luftzirkulation oder wenn die Blätter feucht bleiben. Richtiges Gießen, ein gut drainierendes Substrat und eine kontrollierte Luftfeuchtigkeit verringern diese Risiken deutlich.

Episcia cupreata
Episcie-Stecklinge: Wann und wie?
Die Episcie wird hauptsächlich durch Stecklingsvermehrung von Ausläufern vermehrt – einfach und sehr zuverlässig. Die Bewurzelung geht schnell: Innerhalb weniger Tage bilden sich Wurzeln.
- Suchen Sie an der Pflanze einen kriechenden Stängel (Ausläufer), der waagerecht wächst und an seiner Spitze oder an einem Knoten eine kleine Blattrosette trägt.
- Sobald unter der Rosette kleine Wurzeln erscheinen, können Sie sie abnehmen: Schneiden Sie den Ausläufer mit einem sauberen Werkzeug direkt vor der Bewurzelungsstelle ab.
- Pflanzen Sie die junge Rosette in einen kleinen Topf mit einem lockeren, frischen und gut drainierenden Substrat.
- Gießen Sie leicht, ohne den Boden zu durchnässen, und stellen Sie den Topf an einen hellen Standort ohne direkte Sonne bei 20 bis 24 °C.
Episcie als Deko
Die Episcie gedeiht besonders gut in hellen Räumen wie Wohnzimmer, hellem Schlafzimmer oder geschütztem Wintergarten, wo sie viel Licht ohne direkte Sonne erhält. In einem hellen Bad sorgt sie für üppiges Grün und profitiert von der natürlich hohen Luftfeuchtigkeit.
Dank ihrer Ausläufer findet sie leicht Platz in einer Hängeampel, einem Korb oder Wandkasten, wo ihre hängende Wuchsform frei zur Geltung kommt. Auf einem hohen Regal bietet sie einen eleganten Kaskadeneffekt und eignet sich ideal, um ein Bücherregal oder eine helle Wandecke zu schmücken.
In einem offenen Terrarium lassen sich ihre samtigen, farbenfrohen Blätter bewundern. Sie eignet sich perfekt für die Gestaltung eines Miniatur-Tropenunterholzes. Die Episcie bildet einen strukturierten Pflanzenteppich, ideal in Kombination mit Soleirolia oder kleinen Farnen.
Die Episcie passt sowohl in Boho-Interieurs als auch in minimalistisch-moderne Räume, dank ihrer reichen Texturen und kontrastreichen Blätter. Sorten mit silbernen oder kupferfarbenen Reflexen verleihen einen Hauch tropischer Eleganz. Für eine schöne Pflanzenszene lässt sie sich mit Pflanzen kombinieren, die ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit haben, etwa mit Fittonia ‚Pink Special‘, Calathea ‚Freddie, Pilea peperomioides und beispielsweise Peperomia rotundifolia.

Fittonia, Pilea und Episcia cupreata
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