Rosen sind seit jeher die unbestrittenen Stars des Gartens und symbolisieren zugleich Liebe und Schönheit. Damit diese Königinnen des Gartens ihre Blütenblätter prächtig entfalten, braucht das Pflanzen besondere Sorgfalt. Eine der weitverbreitetsten und wirksamsten Methoden ist das Pflanzen wurzelnackter Rosen. Diese Methode verspricht kräftiges Wachstum und eine üppige Blüte. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die wichtigsten Schritte, um Ihre wurzelnackte Rose mit Wurzelballen erfolgreich zu pflanzen – vom Pralinieren bis zu den Geheimnissen des richtigen Gießens. Folgen Sie unserem Ratgeber und verwandeln Sie Ihren Garten in eine Oase prächtig blühender Rosen!
Wurzelnackte Rose oder Rose mit Wurzelballen? Da kann man schon einmal den Überblick verlieren
„ Sie bestellen Ihre Rosen nicht wurzelnackt? – Doch, natürlich. Sehen Sie! – Nein, diese hier haben einen Wurzelballen. – Ja, aber sie sind trotzdem wurzelnackt … nur eben mit Wurzelballen. – Ach so. Wenn ich Sie wäre, hätte ich wurzelnackte Rosen im Anzuchttopf gekauft. – Sehr witzig! Das ist ja clever …“
Wurzelnackte Rosen, die mit einem Wurzelballen aus Substrat geliefert werden, sind eine ausgezeichnete Wahl für alle Gartenfreunde. Diese Lieferform verbindet die Vorteile der beiden gängigsten Arten, Pflanzen zu versenden: wurzelnackte Pflanzen und Pflanzen im Container.
Wenn eine Rose (oder eine andere Pflanze) wurzelnackt geliefert wird, bedeutet das, dass sie ohne Erde an den Wurzeln versendet wird. Dieses Verfahren bietet mehrere Vorteile, insbesondere geringere Transportkosten und ein besseres Anwachsen nach dem Pflanzen. Allerdings müssen Sie die Pflanze nach dem Erhalt rasch pflanzen, um Stress und das Austrocknen der Wurzeln zu vermeiden.
Ein Wurzelballen aus Blumenerde um die Wurzeln ist beim Transport ein kluger Kompromiss. Er hält die Wurzeln während des Transports feucht. Dadurch verringert sich der Transportstress und die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Anwachsens steigt. Außerdem gewinnen Sie etwas Zeit, bevor Sie Ihre neue Rose pflanzen müssen – aber übertreiben Sie es bitte nicht!
Wann bestellen? Wann pflanzen?
Wurzelnackte Rosen sind in der Regel von November bis März erhältlich. Dieser Zeitraum fällt mit ihrer Dormanz zusammen. Dadurch lässt sich der Stress für die Pflanze verringern und die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Anwachsens erhöhen. Die beste Pflanzzeit liegt ebenfalls während der Dormanz. In dieser Phase ist die Pflanze weniger anfällig für Temperaturschocks und Wasserstress.
Wie pflanzen Sie eine wurzelnackte Rose?
Packen Sie zunächst den Wurzelballen aus, indem Sie die schützende Kunststofffolie entfernen. Dabei kann etwas Substrat auf Ihre Füße oder sogar in Ihre Schuhe fallen. Das ist völlig normal – mir passiert das auch jedes Mal! Außerdem brauchen Sie das Substrat nicht unbedingt weiter. Bewahren Sie es dennoch auf, wenn Sie es beim Pflanzen verwenden möchten, insbesondere bei sehr schwerem Boden.
- Wahl des Standorts: Wählen Sie einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Rosen benötigen täglich mindestens sechs Stunden direkte Sonne.
- Kontrolle der Wurzeln: Untersuchen Sie die Wurzeln Ihrer Rose zunächst sorgfältig. Entfernen Sie beschädigte oder faule Stellen mit einer scharfen, desinfizierten Gartenschere. Gesunde Wurzeln sind entscheidend für ein gutes Anwachsen.
- Wässern und Pralinieren: Stellen Sie die Wurzeln der Rose einige Stunden in einen Eimer mit Wasser, damit sie sich vollsaugen können. Sie können die Wurzeln auch pralinieren. Dabei tauchen Sie die Wurzeln in eine Mischung aus möglichst lehmiger Erde, Kompost oder Mist und Wasser. Es entsteht ein dicker Brei. Dieser Schritt fördert das Anwachsen und das Wurzelwachstum, weil sich der Kontakt zwischen Wurzeln und Erde verbessert.
- Vorbereitung des Pflanzlochs: Graben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch, in dem sich die Wurzeln ausbreiten können. In der Regel reichen 50 cm Tiefe und 60 cm Breite aus.
- Bodenverbesserung: Mischen Sie den Aushub mit gut verrottetem Kompost. So verbessern Sie den Boden und versorgen die Pflanze mit wichtigen Nährstoffen.
- Einsetzen der Rose: Setzen Sie die Rose in die Mitte des Pflanzlochs und breiten Sie die Wurzeln vorsichtig aus. Die Veredelungsstelle, die Sie als Verdickung am unteren Ende des Triebs erkennen, muss auf Höhe des Bodens oder etwas darüber liegen.
- Auffüllen und Andrücken: Füllen Sie das Pflanzloch mit der angereicherten Erdmischung auf. Drücken Sie die Erde mit der Hand leicht an, damit keine Hohlräume bleiben.
- Gießen: Gießen Sie die Rose unmittelbar nach dem Pflanzen reichlich. So entsteht ein guter Kontakt zwischen den Wurzeln und der Erde.
- Mulchen: Bringen Sie eine Mulchschicht aus Stroh oder Holzspänen auf. Sie hält die Feuchtigkeit im Boden und hemmt das Wachstum von Unkraut.
- Pflege nach dem Pflanzen: Halten Sie den Boden in den ersten Wochen feucht, aber nicht nass. Sobald sich die ersten Wachstumssignale zeigen, können Sie einen speziellen Rosendünger ausbringen.
Rosen sind seit jeher die unbestrittenen Stars des Gartens und symbolisieren zugleich Liebe und Schönheit. Damit diese Königinnen des Gartens ihre Blütenblätter prächtig entfalten, braucht das Pflanzen besondere Sorgfalt. Eine der weitverbreitetsten und wirksamsten Methoden ist das Pflanzen wurzelnackter Rosen. Diese Methode verspricht kräftiges Wachstum und eine üppige Blüte. In diesem Artikel erklären wir Ihnen […]
Durch den Klimawandel werden die Trockenperioden immer länger und setzen immer früher ein. Auch Rosen bleiben davon nicht verschont. Sie leiden mitunter über einen längeren Zeitraum unter dem Wassermangel und können allmählich eingehen, wenn Sie nicht rechtzeitig eingreifen. Deshalb ist es wichtig, die Bewässerung richtig zu steuern und bestimmte Maßnahmen zum Schutz Ihrer Rosen zu ergreifen. Erfahren Sie, woran Sie erkennen, dass eine Rose durstig ist, und wie Sie sie retten können !
1 – Welche Symptome treten bei Trockenstress auf?
Nicht alle Pflanzen reagieren gleich auf Trockenheit. Bestimmte physiologische Reaktionen zeigen, dass eine Pflanze unter Wassermangel leidet. Deshalb sollten Sie wissen, woran Sie erkennen, dass eine Rose durstig ist, damit Sie schnell reagieren können:
- Die Blätter welken, hängen in Richtung Boden und beginnen sich gelb zu verfärben. Sie trocknen aus, lösen sich anschließend und fallen ab. Wenn Sie nichts unternehmen, verkahlen die Zweige allmählich.
- Auch die jungen Triebe welken. Sie können sich bräunlich verfärben und aufhören zu wachsen.
- Auch die Blüten und Blütenknospen trocknen aus und werden braun. Die Blüten und die Triebspitzen werden weich und hängen in Richtung Boden.
- Wenn Sie nichts unternehmen, trocknet die Rose allmählich aus, angefangen an den Spitzen der Triebe. Da sie nicht mehr mit Wasser versorgt werden, werden die Triebe braun und brüchig.
Wassermangel kann mitunter mit einer Chlorose verwechselt werden. Dabei vergilbt das Laub zwischen den Blattadern, während es sich bei Trockenheit gleichmäßig gelb verfärbt. Ebenso kann die Rose von einer Wurzelfäule, einer Pilzkrankheit, befallen sein. In diesem Fall trocknet sie jedoch plötzlich aus. Wenn Ihre Region allerdings eine Hitzewelle oder Trockenperiode erlebt und auch andere Pflanzen Anzeichen von Trockenstress zeigen, leidet Ihre Rose sehr wahrscheinlich ebenfalls unter der Trockenheit.


2 – Risikosituationen frühzeitig erkennen
Bestimmte Situationen erhöhen das Risiko, dass Ihre Rose unter Trockenheit leidet. Hier sind einige typische Risikosituationen:
- Hitzewelle: Eine längere Periode intensiver Hitze kann den Boden schnell austrocknen und Ihrer Rose das Wasser entziehen, das sie zum Überleben braucht.
- Kultur im Topf: Auch Rosen im Topf sind gefährdet, da das Substrat deutlich schneller austrocknet als bei Rosen im Freiland.
- Frische Pflanzung: Rosen, die erst vor Kurzem gepflanzt wurden, haben ein weniger gut entwickeltes Wurzelsystem. Dadurch sind sie anfälliger für Trockenheit. Seien Sie daher besonders aufmerksam und gießen Sie sie im ersten Jahr regelmäßig.
Am besten beugen Sie Trockenperioden vor, indem Sie die Wettervorhersage beobachten und den Garten entsprechend gießen. Wenn Sie verreisen möchten, bitten Sie einen Nachbarn, Ihre Pflanzen zu gießen, oder installieren Sie eine automatische Bewässerung beziehungsweise Ollas. Zögern Sie auch nicht, eine Mulchschicht rund um Ihre Pflanzen auszubringen. Schattieren Sie Rosen an vollsonnigen Standorten nach Möglichkeit. Steht Ihre Rose in einem Topf, hilft das Umtopfen in ein größeres Kunststoffgefäß, da es die Feuchtigkeit besser hält als ein Terrakottatopf.
Einige Rosen eignen sich besonders gut für Wärme und Trockenheit. Dazu gehören beispielsweise die Banks-Rose, die Rose 'Old Blush', die China-Rose 'Mutabilis' sowie die Apfelrose (Rosa rugosa).
3 – Wie retten Sie eine unter Trockenheit leidende Rose?
Nachdem Sie das Problem erkannt haben, können Sie mit den Lösungen beginnen. Mit den folgenden Maßnahmen schützen Sie Ihre Rose vor Hitze und Trockenheit:
- Reichlich gießen: Das Wichtigste ist natürlich, dass Sie gießen, sobald Sie bemerken, dass Ihre Rose durstig ist! Gießen Sie bei großer Hitze häufiger. Wir empfehlen, früh am Morgen oder spät am Abend zu gießen, um die Verdunstung zu verringern. Richten Sie den Wasserstrahl auf den Fuß der Pflanze und vermeiden Sie, das Laub zu benetzen. Wassertropfen auf den Blättern wirken wie eine „Lupe“ und können die Pflanze verbrennen, da sie die Sonneneinstrahlung bündeln. Außerdem begünstigt Feuchtigkeit auf dem Laub Pilzkrankheiten.
Eine reichliche Wassergabe ist besser als mehrere oberflächliche Wassergaben. So dringt das Wasser tiefer in den Boden ein und regt die Pflanze dazu an, tiefe Wurzeln zu bilden. Bei oberflächlichem Gießen bleibt das Wasser dagegen nahe der Oberfläche, und der Boden trocknet schneller aus.
- Mulchen: Mulchen ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Bringen Sie rund um Ihre Rosen eine dicke Schicht organischen Mulch aus, die mindestens 6 cm stark ist. Sie können beispielsweise Laub, Stroh, Holzspäne, Rindenmulch oder Häckselgut aus frischem Zweigholz verwenden. Die Mulchschicht begrenzt außerdem den Wasserabfluss bei starkem Regen oder an einem Hang.
- Zurückschneiden: Ein leichter Rückschnitt kann Ihrer Rose helfen, besser mit Trockenheit umzugehen. Entfernen Sie vertrocknete Triebe sowie trockene oder beschädigte Blätter. So kann die Pflanze Energie sparen.
- Verwelkte Blüten entfernen: Die Blüte und anschließend die Bildung von Früchten, den Hagebutten, kosten die Rose viel Energie. Wenn Sie die Blüten entfernen, kann die Pflanze ihre Kräfte auf das Überleben konzentrieren. Bei noch nicht verwelkten Blüten können Sie bei starkem Trockenstress jede zweite Blüte entfernen. Es ist besser, einen Teil der Blüte zu opfern, um die Rose zu erhalten! Das hilft ihr, sich zu erholen.
- Schattieren: Eine längere Sonneneinstrahlung während einer Hitzewelle kann Rosen besonders stark zusetzen. Schützen Sie sie, indem Sie ein Schattiernetz anbringen. Ziel ist es, die Rosen zumindest während der heißesten Nachmittagsstunden vor der prallen Sonne zu bewahren. Wenn Ihre Rosen in Töpfen oder Kübeln wachsen, stellen Sie sie einfach in den Schatten.

Weitere Informationen
- Lesen Sie auch unsere Beiträge: „Hitzewelle: 10 Tipps zum Schutz Ihrer Pflanzen“ und „Den Garten während einer Hitzewelle gießen“
- Unser Ratgeber: „Pflanzen während oder nach einer Trockenperiode gießen“
- „Wie retten Sie Gartenpflanzen nach einer Trockenperiode?“
Durch den Klimawandel werden die Trockenperioden immer länger und setzen immer früher ein. Auch Rosen bleiben davon nicht verschont. Sie leiden mitunter über einen längeren Zeitraum unter dem Wassermangel und können allmählich eingehen, wenn Sie nicht rechtzeitig eingreifen. Deshalb ist es wichtig, die Bewässerung richtig zu steuern und bestimmte Maßnahmen zum Schutz Ihrer Rosen zu […]
Die Rose Cutie Pie ist eine ganz neue Miniaturrose mit üppiger Blüte, die an die zarte Schönheit von Apfelblüten erinnert. Zu Beginn der Blütezeit sind ihre Blüten karminrosa mit weißer Mitte. Im Sommer hellen sich die Blütenblätter auf und werden blassrosa. Die bei bestäubenden Insekten sehr beliebten Blüten erscheinen unermüdlich bis zu den ersten Herbstfrösten. Da sie nur wenig Pflege benötigt, besitzt sie ein kompaktes, sehr gesundes Laub und dornenlose Zweige.
Ganz gleich, welchen Stil Ihr Garten oder Ihre Terrasse hat: Diese Miniaturrose lässt sich sehr einfach kultivieren, wenn Sie ihr einen schönen Platz in der Sonne geben. Wie eine Staude können Sie sie dank ihrer geringen Größe – 15–20 cm hoch und 30 cm breit – überall unterbringen. Am Rand eines Gartenwegs oder um eine Lücke im Vordergrund eines Beets zu füllen. Als Bodendecker bilden drei Pflanzen mit einem Abstand von jeweils 30 cm in meinem Steingarten ein schönes, dichtes Blütenpolster. Sie werden von Storchschnabel, Nelke, Flammenblume oder Katzenminze begleitet.
Auf Ihrer Terrasse fühlt sie sich in einem Topf mit einem Durchmesser von 30–40 cm und in dunklen Grautönen wohl. Der Topf setzt die Rose besonders schön in Szene. Bereits ab dem zweiten Jahr bildet sie eine beeindruckende Blütenkuppel.
Für die Pflege entfernen Sie regelmäßig die verblühten Rosen, damit die Pflanze immer neue blühende Triebe bildet. Im Freiland ist sie ausgesprochen frosthart und trockenheitsverträglich. Gießen Sie sie im ersten Jahr nach der Pflanzung einmal pro Woche. Danach kommt sie sehr gut allein zurecht. Schützen Sie sie im Topf in Regionen mit sehr strengen Wintern. Achten Sie außerdem auf regelmäßiges Gießen und Düngen.
Lassen Sie sich dieses kleine Juwel nicht entgehen – es wird zweifellos zu einem unverzichtbaren Gartenliebling!
Die Rose Cutie Pie ist eine ganz neue Miniaturrose mit üppiger Blüte, die an die zarte Schönheit von Apfelblüten erinnert. Zu Beginn der Blütezeit sind ihre Blüten karminrosa mit weißer Mitte. Im Sommer hellen sich die Blütenblätter auf und werden blassrosa. Die bei bestäubenden Insekten sehr beliebten Blüten erscheinen unermüdlich bis zu den ersten Herbstfrösten. […]
Beginnt Ihre Rose mit roten Blüten plötzlich weiß oder rosa zu blühen, und glauben Sie, dass sie degeneriert? Gehen wir diesem Rätsel gemeinsam auf den Grund und finden wir die Ursache dieses ungewöhnlichen Phänomens heraus ! Bei genauer Beobachtung zeigt sich, dass es eigentlich um die Unterlage, um „Wurzelschösslinge“ und um einen einfachen Rückschnitt geht, der das Problem lösen sollte.
Warum erscheinen diese ungewöhnlichen Blüten?
Welche Rosen degenerieren?
Betroffen sind ausschließlich veredelte Rosen!
Eine bekannte und wegen ihrer Blüten geschätzte Rosensorte wird bei Bedarf auf eine Wildrose gepfropft. Sie bildet das Edelreis. Die Unterlage wird wegen ihrer Wuchskraft, ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten oder ihrer Anpassung an den Boden ausgewählt. Rosenzüchter verwenden verschiedene Unterlagen, um diese Rosen zu vermehren: Rosa multiflora, Rosa laxa und Rosa canina sind besonders verbreitet. Die weißen oder leicht rosafarbenen Blüten der Hunds-Rose auf der Unterlage halten Sie dann für eine Degeneration.

Wie erkennen Sie den unerwünschten Teil ?
Am Fuß Ihrer Rose befindet sich etwas oberhalb des Bodens, sofern Sie sie nicht tiefer gepflanzt haben, die Veredelungsstelle. Sie sieht wie eine Verdickung am Stamm aus. Von hier aus entwickelten sich die ersten Zweige Ihrer Rose mit den prächtigen roten Blüten ! Seitdem haben Sie das Wachstum jedoch nicht täglich verfolgt. Zur Strafe hat die kleine Wildrose schließlich Triebe unterhalb der Veredelungsstelle gebildet ...
Diese Triebe nennt man „Wasserschosse“, weil sie besonders viel Pflanzensaft benötigen und ihn direkt aus den Wurzeln beziehen. Es handelt sich also um Triebe der kräftigen Wildunterlage. Die Farbe ihrer Triebe unterscheidet sich meist von der Ihrer geliebten Rosensorte. Sie sind in der Regel heller grün. Das Gleiche gilt für ihre Blätter. Von den Blüten ganz zu schweigen ...
Die Bildung solcher Wasserschosse wird durch tiefes Umgraben gefördert. Dabei werden die Wurzeln der Unterlage verletzt, wodurch diese ihre schlafenden Augen aktiviert. Deshalb sollten Sie den Boden rund um Ihre Rosen möglichst wenig bewegen. Beschränken Sie sich auf flaches Hacken.

Achtung: Bei einer veredelten Rose spricht man von einem „Wasserschoss“ und nicht von einem „Wurzelschössling“! Ein Wurzelschössling entsteht durch einen natürlichen Vorgang und schwächt die Pflanze nicht. Eine Rose kann selbstverständlich Wurzelschösslinge bilden. In diesem Fall war sie jedoch nicht veredelt – es sei denn, Sie haben die Unterlage eingegraben und die Rose hat sich von ihr gelöst.
Wie bringen Sie Ihre schöne, zur Wildrose gewordene Rose wieder in Ordnung?
Um dieses Problem zu beheben, schneiden Sie die oberirdischen Triebe der Wildunterlage direkt an der Veredelungsstelle ab. Alternativ können Sie einen Wasserschoss, der an einer Hauptwurzel entstanden ist, freilegen und direkt an der Basis herausreißen. So verhindern Sie, dass er erneut austreibt. Wenn Sie ihn nur abschneiden, wird der Wasserschoss kräftiger und schließlich die veredelte Sorte überwuchern.
Vergessen Sie auch den Sonderfall der Stammrose oder Trauerstammrose nicht. Auch dort können Wasserschosse am Hauptstamm unterhalb der höher gelegenen Veredelungsstelle erscheinen. Entfernen Sie diese selbstverständlich ebenfalls.
Wenn oberhalb der Unterlage noch gesunde Zweige der gewünschten Sorte vorhanden sind, wird Ihre Rose schließlich wieder austreiben. Bleiben Sie aufmerksam und kontrollieren Sie, ob sich kein neuer Wasserschoss zeigt. Nutzen Sie die Zeit des Rückschnitts, des Unkrautjätens oder des Schneidens von Schnittblumen, um die Rose zu überprüfen. Mit etwas Übung erkennen Sie Wasserschosse schnell. Dann kann man Sie damit nicht mehr überraschen !
Beginnt Ihre Rose mit roten Blüten plötzlich weiß oder rosa zu blühen, und glauben Sie, dass sie degeneriert? Gehen wir diesem Rätsel gemeinsam auf den Grund und finden wir die Ursache dieses ungewöhnlichen Phänomens heraus ! Bei genauer Beobachtung zeigt sich, dass es eigentlich um die Unterlage, um „Wurzelschösslinge“ und um einen einfachen Rückschnitt geht, der […]
Der Rückschnitt von Rosen wirft häufig Fragen auf. Dafür müssen Sie jedoch kein besonders erfahrener Gärtner sein, denn es ist kein Hexenwerk. Ich lasse die Dinge gern gelassen angehen und weiß aus eigener Erfahrung: Gärtnern ohne großen Aufwand funktioniert!
Denken Sie zunächst daran, dass der Hauptrückschnitt von Rosen am Ende des Winters oder zu Beginn des Frühjahrs erfolgt. Um diesen geht es heute nicht. Wir sprechen vielmehr über den kleinen Herbstschnitt. Er wird nur selten durchgeführt, da er nicht unbedingt erforderlich ist, erleichtert Ihnen im Frühjahr jedoch die Arbeit im Garten. Da diese Zeit ohnehin schon arbeitsreich ist, lohnt es sich, diese Möglichkeit zu nutzen!
Beim Herbstschnitt handelt es sich lediglich um einen vorbereitenden Reinigungsschnitt vor dem etwas stärkeren Rückschnitt im Frühjahr.
Damit Sie gleich Bescheid wissen: In sehr kalten Regionen ist dieser Rückschnitt nicht empfehlenswert. In Gegenden mit milden Wintern können Sie dagegen problemlos darauf verzichten.
Die Befürworter teilen sich außerdem in zwei Hauptgruppen: Die einen schneiden bereits im November, kurz nach den ersten Herbstfrösten, wenn die Rosen ihre letzten Blätter verloren haben und in die Winterruhe eintreten. Die anderen warten bis zum Beginn des Winters.
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DIE BEFÜRWORTER DES HERBSTSCHNITTS
Sie warten nicht lange, sondern gehen sofort ans Werk und empfehlen, im November ein Drittel jedes Triebs zurückzuschneiden.
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DIE BEFÜRWORTER DES WEIHNACHTSSCHNITTS
Sie gehen besonders taktisch vor: Sie warten lieber ab und genießen zunächst die Weihnachtsfeiertage, bevor sie sich voller Tatendrang in die Gartenarbeit stürzen. In diesem Fall schneiden Sie zwischen Weihnachten und Ende Januar. Als kluge Strategen schneiden sie zunächst nur auf 4 oder 5 Augen statt auf 2 oder 3 zurück. Sollte ein starker Frost Schäden verursachen, können sie anschließend noch etwas stärker zurückschneiden.
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WIE GEHEN SIE IN BEIDEN FÄLLEN VOR?
Wählen Sie eine der beiden Vorgehensweisen und nutzen Sie die Gelegenheit, um abgestorbenes Holz sowie gebrochene, durch Witterungseinflüsse oder Reibung beschädigte Zweige zu entfernen. Sie sind offene Eintrittspforten für Krankheiten. Schneiden Sie möglichst weit unten. So bleibt die Rose sauberer und luftiger.
Vergessen Sie auch nicht, die auf den Boden gefallenen Blätter aufzusammeln, insbesondere wenn sie schwarze Flecken oder Mehltau aufweisen.
Vorteile:
- In sehr windigen oder schneereichen Gärten lassen sich Bruchschäden vermeiden
- Der Rückschnitt im Frühjahr fällt weniger umfangreich aus
- Die Blüte setzt früher ein
- Es geht weniger Pflanzensaft verloren
Nachteile:
- In sehr kalten Regionen sollten Sie auf diese Vorgehensweise verzichten
Denken Sie daran, die Schnitte immer einige Millimeter oberhalb eines Auges anzusetzen. Führen Sie sie schräg aus, damit sich kein Wasser auf der Schnittfläche sammelt, was das Auftreten von Krankheiten begünstigen würde. Die Schnittfläche sollte vom Auge weg geneigt sein, damit das Wasser nicht darauf läuft.
Passen Sie den Zeitpunkt des Rückschnitts in jedem Fall an Ihr Klima an!
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DIE BEFÜRWORTER DES NICHTSTUNS
Natürlich können Sie auch nichts tun – und das ganz bewusst … Das bleibt Ihnen überlassen!
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NICHT REMONTIERENDE ROSEN
Hier geht es um den Sonderfall dieser alten Rosengruppe: die nicht remontierenden Rosen, die direkt nach ihrer einzigen Blüte zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie dazu alle bereits blühenden Triebe sowie altes und abgestorbenes Holz. Einfacher geht es nicht!
Und welcher Gruppe gehören Sie an?
Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie unseren Ratgeber: der Rückschnitt von Rosen. Außerdem finden Sie Michaels Videoanleitungen zum Rückschnitt alter Rosen und zum Rückschnitt moderner Rosen.
Der Rückschnitt von Rosen wirft häufig Fragen auf. Dafür müssen Sie jedoch kein besonders erfahrener Gärtner sein, denn es ist kein Hexenwerk. Ich lasse die Dinge gern gelassen angehen und weiß aus eigener Erfahrung: Gärtnern ohne großen Aufwand funktioniert! Denken Sie zunächst daran, dass der Hauptrückschnitt von Rosen am Ende des Winters oder zu Beginn des […]
Es ist noch Zeit, Ihre Rosen zu schneiden, aber Sie sollten nicht länger warten und diese für ihre gute Blüte unerlässliche Operation in den nächsten Tagen durchführen.
In jedem Fall müssen Sie:
1- Die Triebe in der Höhe zurückschneiden
2- Totes Holz entfernen und das Zentrum auslichten
3- Mist oder Rosendünger hinzufügen, um den Strauch zu ernähren
Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Historischen Rosen – Züchtungen vor dem Zweiten Weltkrieg – und Strauchrosen.
Die Strauchrosen, mit langer und oft aufsteigender Blüte, blühen am Holz des Jahres; sie werden jedes Jahr von November bis März, außerhalb der Frostperiode, auf drei Augen geschnitten. Michael Lebret zeigt Ihnen in einigen einfachen Handgriffen, wie man eine Strauchrose schneidet:
Die Historischen Rosen blühen am alten Holz, ihre Blüte ist kürzer, aber sehr dicht. Sie werden weniger häufig geschnitten, alle zwei bis drei Jahre, am Ende des Winters.
Michael führt und kommentiert den Schnitt einer Historischen Rose:
Und wenn Sie alle unsere Videos "Gartentipps" wiederfinden möchten, warten Sie nicht länger:
Es ist noch Zeit, Ihre Rosen zu schneiden, aber Sie sollten nicht länger warten und diese für ihre gute Blüte unerlässliche Operation in den nächsten Tagen durchführen. In jedem Fall müssen Sie: 1- Die Triebe in der Höhe zurückschneiden 2- Totes Holz entfernen und das Zentrum auslichten 3- Mist oder Rosendünger hinzufügen, um den Strauch […]









