Buschmalven, strauchige und einjährige Arten: Pflanzung, Aussaat, Rückschnitt, Pflege
Inhaltsverzeichnis
Die Buschmalve in Kürze
- Die Buschmalve bildet innerhalb einer Saison sehr hübsche blühende Büsche
- Den ganzen Sommer über bis zu den ersten Frösten bedeckt sich der Strauch mit großen, satinartigen Blüten, die an Roseneibischblüten erinnern
- Winterhart bis -10 °C, -12 °C, eignet sie sich eher für milde Klimazonen
- Sie wächst in voller Sonne auf trockenem, gut durchlässigem Boden
- Sie ist unverzichtbar für blühende Hecken, Stauden- oder Einjährigenbeete und blühende Pflanzgefäße
Das Wort unserer Expertin
Als Star der Gärten vergangener Zeiten bildet die Buschmalve rasch charmante, blühende Büsche, die in Cottage-Gärten, Küstengärten, in Mixed Borders und romantischen Beeten unverzichtbar sind.
Von der mehrjährigen Buschmalve ‚Barnsley‘ über die Mittelmeer-Strauchmalve bis hin zur Bechermalve sind alle von Juni bis Oktober überaus blühfreudig.
Mit ihren zahlreichen seidigen Blüten mit fünf samtigen Blütenblättern, die denen des Roseneibischs ähneln, und ihren samtig behaarten Blättern strahlen sie in der Sonne und lassen sich problemlos mit Stauden-, einjährigen Pflanzen- oder Strauchbeeten kombinieren. Während die meisten Buschmalven alle Rosa- und Mauvetöne abdecken, gibt es auch einige Sorten mit weißen Blüten, wie die Bechermalve ‚White Regis‘.
Sie lässt sich leicht pflanzen oder säen und wächst schnell und üppig – ideal für Gartenanfänger. Sie ist eine Pflanze für volle Sonne, die mit jedem Boden, auch mit gewöhnlichem, trockenem und gut drainiertem Boden zurechtkommt.
Als besonders leuchtende Pflanze bringt sie Farbe und Poesie in Ihre Beeteinfassungen, frei wachsenden Hecken, Beetmitten und sogar in Ihre Kübel.
Wie sät man Buschmalvensamen aus, wie schneidet man die Buschmalve zurück? Entdecken Sie all unsere Tipps und wählen Sie in unserer einzigartigen Buschmalven-Kollektion diejenige aus, die in Ihrem Garten noch fehlt!
Beschreibung und botanische Informationen
Steckbrief
- Lateinischer Name Lavatera
- Familie Malvengewächse
- Gebräuchlicher Name Buschmalve, Buschmalve
- Blüte Oktober bis November
- Höhe Höhe 0,60 bis 2 m
- Exposition Sonne, Halbschatten
- Art des Bodens Alle, gut drainiert
- Winterhärte -10 °C bis -15 °C
Die Buschmalve gehört wie der Garten-Hibiscus, die Malven und die Roseneibische zur Familie der Malvengewächse, mit denen sie häufig verwechselt wird. Die Gattung Lavatera umfasst etwa 25 Arten von Sträuchern, einjährigen oder mehrjährigen Pflanzen, die spontan in trockenen, felsigen Gebieten sowie in eher mageren, kalkhaltigen Böden der gemäßigten Regionen wachsen, vor allem im Mittelmeerraum.
Man unterscheidet die Buschmalve oder Strauchmalve mit strauchartiger Wuchsform, die eine halbimmergrüne oder immergrüne Staude ist, von der einjährigen Buschmalve oder Bechermalve wie Lavatera trimestris und ihren Kultivaren (‚Loveliness‘, ‚Ruby Regis‘).
Unter den Strauchmalven oder Buschmalven findet man in unseren Gärten am häufigsten Lavatera olbia, die Mittelmeer-Strauchmalve, eine geschützte Art, sowie die Hybriden (L. x hybridum) wie Lavatera x clementii mit den unverzichtbaren Kultivaren wie ‚Barnsley‘ und ‚Burgundy Wine‘. Die meisten werden heute direkt unter ihrem Kultivarnamen (‚Candy Floss‘) geführt.
Ihr sehr schnelles Wachstum (bei der Buschmalve mehr als 2 m Höhe innerhalb weniger Monate) wird nur von ihrer kurzen Lebensdauer übertroffen (4 bis 6 Jahre in nährstoffreichem, frischem Boden gegenüber 6 bis 8 Jahren in drainierendem, magerem Boden).
Die Buschmalve bildet schöne, buschige Horste mit ausgewogener, verzweigter und ausladender Wuchsform. Je nach Sorte erreicht sie schnell eine Höhe von 0,60 bis 3 m und beinahe ebenso viel Breite. Ihr verholzter Fuß bildet jedes Jahr lange Triebe. Die einjährige Buschmalve neigt stark dazu, sich von einem Jahr zum nächsten leicht selbst auszusäen.

Lavatera trimestris – botanische Illustration
Große, flaumige Stängel, die aus dem Wurzelstock entspringen, tragen wechselständige Blätter mit langen Blattstielen, die 3 bis 20 cm lang sind. Sie sind rundlich und oft handförmig, erinnern an das Blatt des Ahorns und sind in 3 bis 7 wenig ausgeprägte Lappen geteilt, deren Basis manchmal herzförmig ist. Die leicht flaumigen Blätter sind mittelgrün oder von bemerkenswerter aschgrauer Färbung und bleiben in mildem Klima und in Küstennähe im Winter erhalten.
Die Buschmalve zeichnet sich durch den Reichtum und die Leuchtkraft ihrer Blüte aus, die an die Zartheit der Blüten von Roseneibisch und Malven erinnert. Von Juni-Juli bis Oktober (in warmem Klima früher) bildet sie unermüdlich einzelne Blüten oder Blütentrauben in den Blattachseln, die entlang des oberen Teils der Stängel angeordnet sind.
Die trichterförmigen Blüten (‚Burgundy Wine‘) oder einfachen schalenförmigen Blüten mit einem Durchmesser von 3 bis 10 cm bestehen aus 5 seidigen Blütenblättern, die manchmal weit auseinanderstehen und stark zweilappig sind, wie bei den Sorten ‚White Angel‘ und ‚Sweet Dreams‘. Alle öffnen sich zu großen, weit ausladenden Blütenkronen.
Je nach Sorte zeigen sie sehr nuancierte Farbtöne: Zartrosa, Purpurrosa, Dunkelrosa, Karminrot oder Reinweiß; manchmal sind sie zweifarbig, blassrosa und violettpurpur gefleckt (Lavatera maritima), oder subtil dunkler geädert.
Mit ihren Pastelltönen ergeben sie schöne, vergängliche Blumensträuße.
Unparfümiert gleichen sie den fehlenden Duft durch ihre bemerkenswerte Blühfreudigkeit mehr als aus. Sie blühen bis zu den ersten Frösten immer wieder und ziehen besonders Bienen, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten an.
Nach der Blüte verwandeln sich die Blüten in schwarze Kapseln mit großen Samen, die sich bei den einjährigen Buschmalven leicht erneut aussäen lassen.
Die Buschmalve liebt die volle Sonne sowie warme, vor kalten und austrocknenden Winden geschützte Standorte. Sie ist genügsam und bevorzugt trockene, leichte, normale Böden mit kalkhaltiger Tendenz; zudem ist sie gegen Trockenheit und salzhaltigen Wind gewappnet. In gut drainierendem Boden nur bedingt winterhart, hält sie Temperaturen bis -10 oder -15 °C stand, wobei sie das milde Klima in Küstennähe bevorzugt. Die einjährigen Buschmalven sind gegenüber dem Boden toleranter.
Buschmalven werden solitär oder in Gruppen verwendet, um Stauden- oder Einjährigenbeete, Mixed Borders und frei wachsende Hecken zu bepflanzen, ebenso im Kübel auf einer Terrasse oder einem Balkon.

Blüten der Buschmalven: Lavatera ‚Burgundy Wine‘ (Foto Magnus Manske), Lavatera ‚Brushing Bride‘ und ‚Candy Floss‘, Lavatera maritima ‚Bicolor‘
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In der Gattung Lavatera unterscheidet man die Buschmalve mit strauchiger Wuchsform von der kleineren Bechermalve, deren Lebensdauer ein Jahr nicht überschreitet.
Die beliebtesten Buschmalven
[produkt sku=“7340″ blog_description=“Eine halbimmergrüne Buschmalve für milde Klimate mit leuchtender purpurrosa Blüte. Zur Verwendung in einer freiwachsenden Hecke oder im Hintergrund eines Beetes.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“9533″ blog_description=“Eine Sorte mit strauchigem Wuchs und rosig weißen Blüten mit karminroter Mitte. Sie eignet sich hervorragend für Beete, Einfassungen, freiwachsende Hecken und Balkone.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“9540″ blog_description=“Eine üppige Blüte in Hellrosa mit violetten Flecken, begleitet von aschgrauem Laub. Nur mäßig winterhart und daher für Gärten am Meer reserviert.“ template=“listing1″ /]
Unsere Lieblings-Buschmalven
[produkt sku=“80919″ blog_description=“Eine sehr leuchtende Neuheit, die den ganzen Sommer über eine Fülle an weißen, leicht hellrosa getönten Blüten hervorbringt. Sie bildet einen hervorragenden Hintergrund im Beet und kann auch isoliert gepflanzt werden.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“ 7329″ blog_description=“Eine unserer Favoriten mit wunderschönen hellrosa Blüten. Sie erreicht schnell eine Breite von 1 m und kann als freiwachsende Hecke oder im Hintergrund eines Beetes verwendet werden.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“7330″ blog_description=“Eine Sorte mit strauchigem Wuchs und rosig weißen Blüten mit karminroter Mitte, ideal für Gärten am Meer.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“7299″ blog_description=“Eine Kollektion aus zwei reich blühenden Buschmalven, die harmonisch miteinander kombiniert werden können. Dank ihres schnellen Wachstums eignen sie sich als freiwachsende Hecke.“ template=“listing1″ /]
Die beliebtesten einjährigen Bechermalven
[produkt sku=“971″ blog_description=“Diese leicht zu kultivierende Sorte ist widerstandsfähig gegenüber Wind und schlechtem Wetter. Mit ihren großen, runden und seidig schimmernden Blüten ist sie eine wunderbare Wahl für Einfassungen, Stauden- oder einjährige Beete sowie für blühende Pflanzgefäße.“ template=“listing1″ /]
[produkt sku=“84850″ blog_description=“Eine alte, kräftige und reich blühende Sorte, die von Sommer bis Herbst in der Sonne strahlt. Sie lässt sich leicht mit Stauden-, einjährigen oder Strauchbeeten kombinieren.“ template=“listing1″ /]
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Pflanzung
Wo pflanzt man Buschmalven und einjährige Bechermalven?
Die Baum-Buschmalve ist ein ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammender Strauch, der in trockenem und mildem Klima problemlos von allein wächst. Sie verträgt zu feuchte Regionen schlecht, ihr Laub kommt hingegen gut mit der Meeresgischt an der Küste zurecht. Sie ist leicht zu kultivieren und verträgt Unwetter gut.
Geben Sie ihr einen sonnigen Standort (im Süden verträgt sie auch Halbschatten) und einen gut vor starken, austrocknenden Winden sowie vor großer Winterkälte geschützten Platz. Bevorzugen Sie daher eine Pflanzung in voller Süd- oder Westlage. Ihre Winterhärte ist mittelmäßig. In einem gut drainierten Boden verträgt sie Frost bis -10 oder -15 °C. Es kann vorkommen, dass Frost das Wachstum im Boden zeitweise stoppt. Solange sie keinen zu starken Frösten ausgesetzt ist, treibt die Pflanze aus den Wurzeln wieder aus. Schützen Sie sie in rauem Klima mit einer guten Mulchschicht, damit sie gut durch den Winter kommt.
Die Buschmalve liebt leichte, tiefgründige, auch etwas trockene, gewöhnliche Böden mit kalkhaltiger Tendenz, die sehr gut drainiert sind. Darin wird sie langlebiger (6 bis 8 Jahre gegenüber 4 bis 6 Jahren in schwerem Boden), denn eine Staunässe in lehmigen, sauerstoffarmen Böden fürchtet sie mehr als alles andere und würde darin nicht überleben.
Einjährige Bechermalven sind dagegen frostempfindliche Pflanzen, die bereits bei den ersten Frösten verschwinden. Sie sind toleranter als mehrjährige Arten und wachsen auch in schwerem, nährstoffreichem und frischem Boden. Ein zu nährstoffreicher Boden fördert jedoch das Blattwachstum zulasten der Blüte.
Die Buschmalve eignet sich als Solitärpflanze oder für Gruppenpflanzungen. Sie nimmt wenig Platz ein, bedrängt ihre Nachbarpflanzen nicht und wird innerhalb weniger Monate zu einem anmutigen, stattlichen und sehr blühfreudigen Strauch.
Planen Sie dennoch einen gut freigehaltenen Standort ein, denn jede junge Buschmalve nimmt bereits im ersten Jahr sehr schnell 1 m² ein, im folgenden Jahr doppelt so viel.
Die Buschmalve ist aus Cottage-Gärten und naturnahen Gärten nicht wegzudenken und eignet sich außerdem hervorragend, um einen ganz neuen Garten oder einen Feriengarten zum Blühen zu bringen. Dank ihres sehr schnellen Wachstums erzielt sie rasch eine starke Wirkung und ermöglicht es, schnell einen wenig ansprechenden Ausblick zu verbergen oder eine zu kahle Fläche zu schmücken.
Die Buschmalve ist vielseitig einsetzbar und setzt sich mit ihren stets frischen Farben in Beeten, Rabatten und freiwachsenden Hecken wirkungsvoll in Szene. In Regionen mit wenig milden Wintern ist die Kultur in großen Töpfen vorzuziehen. Einjährige Bechermalven schmücken Beete, Böschungen und blühende Pflanzgefäße.
Wann pflanzt man Buschmalven oder Strauchmalven?
Die Pflanzung der Buschmalven erfolgt nach den letzten Frösten, von Februar bis Mai nördlich der Loire und von August bis Oktober in mildem Klima.
Wie pflanzt man die Buschmalve oder Baum-Buschmalve?
Im Freiland
Dieser Strauch bevorzugt leichte und gut drainierte Böden. Wenn Ihr Boden schwer ist, arbeiten Sie Flusssand und 50 % Blumenerde ein. Schneiden Sie die Zweige um ein Drittel zurück, um das Anwachsen zu erleichtern.
- Bereiten Sie den Boden gründlich bis zur halben Spatentiefe vor
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Topf ist
- Legen Sie eine Drainageschicht aus Kies auf den Grund des Pflanzlochs
- Pflanzen Sie den Strauch auf Höhe des Halses
- Füllen Sie das Pflanzloch mit dem ausgehobenen Boden und einer drainierenden Mischung auf, während Sie den Strauch gerade halten
- Treten Sie die Erde vorsichtig mit dem Fuß an
- Mulchen Sie den Fuß, um die Feuchtigkeit zu bewahren
- Gießen Sie nach der Pflanzung reichlich
Im Topf
Das Substrat muss sehr gut drainiert sein: Die Erde sollte frisch bleiben, aber ohne Staunässe. Stellen Sie die Pflanze in die volle Sonne in einen großen Terrakottatopf mit mindestens 50 cm Durchmesser. Wählen Sie eine kompakte Buschmalve ‚Barnsley Baby‘.
- Bringen Sie eine gute Drainageschicht aus (Kies oder Blähton)
- Pflanzen Sie in eine Mischung aus Erde und Rosenerde zu gleichen Teilen
- Mulchen Sie den Fuß
- Gießen Sie reichlich und lassen Sie das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen
- Gießen Sie im Sommer, sobald die Erde an der Oberfläche trocken ist
- Stellen Sie den Topf in kalten Regionen frostgeschützt auf und reduzieren Sie die Wassergaben

Buschmalven harmonieren sehr gut mit Gräsern
Wann und wie sät man die Samen der einjährigen Bechermalven?
Samen der einjährigen Bechermalve werden im März ausgesät, an einem warmen Ort unter Abdeckung oder im Frühjahr direkt im Freiland an einem sonnigen Standort, sobald die Temperaturen steigen und keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. Mit nur einer Packung Bechermalve-Samen können Sie mehrere Beete zum Blühen bringen. Pflanzen Sie etwa 5 Jungpflanzen der einjährigen Bechermalve pro m².
Aussaat von Bechermalve-Samen unter Abdeckung ab März
- Säen Sie bei einer Temperatur von 15–20 °C jeweils 3 Samen pro Anzuchttopf in drainierende Blumenerde
- Mit einer dünnen Schicht Blumenerde bedecken
- Andrücken und gießen
- Die Aussaat warm aufstellen und bis zur Keimung feucht halten
- Nur eine Jungpflanze pro Anzuchttopf behalten
- Die Jungpflanzen ab Mai, wenn sich der Boden gut erwärmt hat, ins Freiland oder in einen Topf setzen
- Regelmäßig gießen, der Boden sollte frisch bleiben
Säen Sie die Samen der einjährigen Bechermalve ab April/Mai direkt ins Freiland
- 3 oder 5 Samen pro Saatstelle aussäen
- Die Samen mit einer Schicht Anzuchterde bedecken
- Andrücken
- Regelmäßig und sparsam gießen, um die Keimung zu erleichtern
- Auf eine kräftige Jungpflanze pro 40 cm ausdünnen
- Wenn die Keimlinge etwa 20 cm hoch sind, die Haupttriebe pinzieren, um ihre Verzweigung anzuregen
Pflege, Rückschnitt und Versorgung
Die Buschmalve ist pflegeleicht und bietet, wenn sie sich in einem gut durchlässigen Boden etabliert hat, eine bessere Winterhärte und eine schönere Widerstandsfähigkeit im Laufe der Zeit.
Im Winter schützen Sie Ihren Strauch mit einer dicken Mulchschicht aus Laub oder trockenem Farn, um seine Wurzeln bestmöglich vor Kälte zu isolieren. Im Sommer mulchen Sie den Fuß der Pflanze, um die Feuchtigkeit im Boden zu bewahren.
Gießen Sie im ersten Sommer nach der Pflanzung regelmäßig, aber nicht zu viel. Danach ist die Buschmalve bestens an Sonne und Trockenheit angepasst und übersteht auch eine vorübergehende Trockenperiode gut: Ihre Blüte hält jedoch länger an, wenn der Boden frisch bleibt.
Eine Buschmalve im Topf benötigt im Sommer häufigere Wassergaben; gießen Sie alle 3 bis 4 Tage. Versorgen Sie sie im zeitigen Frühjahr außerdem mit einigen Handvoll reifem Kompost. Entfernen Sie im Sommer regelmäßig die verblühten Blüten, um die Blüte anzuregen.
Da ihre durchschnittliche Lebensdauer 5 bis 6 Jahre beträgt, sollten Sie jedes Jahr eine von drei Pflanzen ersetzen, damit Ihre Beete oder Hecken weiterhin schöne Kompositionen bilden.
Im Herbst reißen Sie die verblühten einjährigen Bechermalven aus und entfernen dabei möglichst viele Wurzeln.
Wann und wie schneidet man die Buschmalve?
Die Buschmalve hat eine kurze Lebensdauer. Der Rückschnitt, insbesondere der kräftigen Zweige, sorgt für eine üppige Blüte, regt das Wachstum durch die Bildung neuer blühender Triebe an und verlängert die Lebensdauer der Pflanze.
Damit sie üppig blühen, empfiehlt es sich, Buschmalven im Frühjahr stark zurückzuschneiden, im März, sobald die Knospen anschwellen.
- Schneiden Sie die Triebe wenige Zentimeter über dem Boden zurück, sodass an der Basis der diesjährigen Triebe nur zwei oder drei Augen verbleiben
- Entfernen Sie überzähliges oder ungünstig stehendes altes Holz
Im Laufe des Sommers können Sie die Pflanze durch das Einkürzen der verblühten Zweige leicht nachschneiden

Lavatera trimestris
Mögliche Krankheiten und Schädlinge
Ziemlich robust, fürchtet die Buschmalve nur zwei Dinge: Kälte und Feuchtigkeit.
In einer zu feuchten Umgebung kann sie anfällig für Rost sein, der orangebraune Flecken und Pusteln verursacht, die für die Pflanze zwar nicht sehr gefährlich, auf den Blättern jedoch unansehnlich sind.
Schneiden Sie die befallenen Blätter ab und verbrennen Sie sie und reduzieren Sie das Gießen: Vermeiden Sie es, die Blätter zu benetzen, und gießen Sie lieber im Wurzelbereich. Zur Vorbeugung sprühen Sie unverdünnte Weißblühender-Beifuß-Jauche auf.
In zu schwerem Boden ist sie anfällig für Wurzelstockfäule und Pilzinfektionen.
Vermehrung
Vermehren Sie Ihre Buschmalven ohne zu zögern, da strauchige Arten eine recht kurze Lebensdauer haben! Dies ist die einzige Möglichkeit, Ihre Pflanzen dauerhaft zu erhalten. Die schnellste und einfachste Methode ist die Stecklingsvermehrung von Juli bis August.
- Entnehmen Sie am Ende des Sommers 10 cm lange halbverholzte Stecklinge von blütenlosen Trieben
- Stecken Sie sie in eine Mischung aus Sand und Torf, die sehr leicht feucht gehalten wird
- Stellen Sie sie unter ein Frühbeet
- Nach 2 Monaten pflanzen Sie die Stecklinge in einzelne Anzuchttöpfe mit einem sandigen Substrat um
- Überwintern Sie sie frostfrei
- Pflanzen Sie sie im Frühjahr oder im darauffolgenden Herbst ins Freiland
Kombinieren
Die Buschmalven sind in einem trockenen Naturgarten, in einem Cottage-Garten und natürlich in einem rosafarbenen Garten unverzichtbar, dem sie in romantischen Beeten, freiwachsenden Hecken, Rabatten, Mixed Borders und Steingärten Dichte und Leuchtkraft verleihen.

Ein Beispiel für eine romantische Kombination: Lavatera ‚Barnsley‘, Geranium ‚Rozanne‘
Ob Strauchmalven oder einjährige Bechermalven – sie eignen sich hervorragend, um als isolierter Strauch oder in Gruppen zu blühen, in einem jungen Garten oder einem pflegeleichten Urlaubsgarten gemeinsam mit anderen Sträuchern oder sommerblühenden Stauden, die Sonne lieben. Sie lassen sich leicht mit zahlreichen Stauden in Kombinationen aus kühlen Farben und purpurfarbenem, silbrigem oder graugrünem Laub kombinieren.
In einem luftigen, blühenden Beet in einer harmonischen Farbkomposition kombinieren Sie sie mit Stauden-Lein, großen Astern in Rosa und Violett, Katzenminze oder Prachtkerzen, Glockenblumen, Wasserdost und Lavendel.
In einer üppigen Blütenrabatte, die vom Hochsommer bis zu den ersten Frösten blüht, kombinieren Sie eine große Strauchmalve mit Japan-Herbst-Anemonen, Chrysanthemen, großen Fetthennen und Storchschnabel, um die Rabatte einzufassen.

Ein Beispiel für eine üppige Kombination: Buschmalven wie Lavatera ‚Candy Floss‘ und ‚Blushing Bride‘, Achillea ‚Apfelblut‘ und ‚Cerise Queen‘, Bartfaden wie ‚Purple Passion‘ und Englische Rosen
Ihre etwas unordentliche Wuchsform profitiert von der Kombination mit architektonischeren Blüten, etwa den kugelförmigen Blüten des Knoblauchs und der Liebesblume, den struppigen Blüten von Echinacea purpurea, den schlanken Blüten des Argentinischen Eisenkrauts oder den flachen Blüten der Garbe.
In einer romantischen Szene ist sie eine ausgezeichnete Begleiterin für alte Rosen in Rosa oder Weiß vor einem Hintergrund aus Waldreben und mit einem Vordergrund aus weißem Virginischem Arzneiehrenpreis.
In einer blühenden Hecke kombinieren Sie die Strauchmalven mit Roseneibisch oder Garten-Hibiscus, Abelien, Sommerflieder oder Sommertamarisken.
Die einjährigen Sorten von geringer Größe wie ‚Silver Cup‘ eignen sich perfekt für Beete mit Einjährigen mit Braut und Schmuckkörbchen oder im Topf, in Kombination mit Bartnelken, Zwergrosen, Salbei, Gartenwicken oder Löwenmäulchen.
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