Dornfarn: Pflanzen, Pflege & Kultur
Inhaltsverzeichnis
Dornfarne kompakt
- Wurmfarne begeistern mit eleganten, dekorativen grünen Wedeln
- Diese Farne eignen sich für Unterholz- und moderne Stadtgärten
- Je nach Art und Klima sind sie sommergrün oder immergrün
- Manche, etwa Dryopteris erythrosora, zeigen schöne Farbtöne
- Sie sind winterhart und kaum anfällig für Schädlinge und Krankheiten
- Sie gedeihen an schattigen Standorten in frischem, humusreichem Boden
Das Wort unserer Expertin
Dornfarne sind prächtige Farne mit aufrecht wachsenden, ausladenden Wedeln. Sie wirken ausgesprochen elegant und dekorativ. Je nach Art und Klima sind sie sommergrün oder immergrün. Im Frühjahr bilden sie wunderschöne eingerollte Farnwedel, die sich entfalten und majestätische Wedel freigeben. Es gibt 300 Arten, von denen einige in Frankreich wild in unseren Wäldern wachsen. Dazu zählt Dryopteris filix-mas, der Gewöhnliche Wurmfarn, eine robuste Art mit großen, grünen, sommergrünen Wedeln. Im Garten beeindrucken andere Dornfarne durch ihre Farben, etwa Dryopteris erythrosora, dessen Wedel sich im Frühjahr kupferrosa färben. Dryopteris wallichiana trägt dagegen glänzend grüne Wedel mit kontrastierender brauner Mittelachse (Spindel).
Dornfarne sind robuste und gut winterharte Pflanzen. Sie sind leicht zu kultivieren und werden selten von Krankheiten oder Parasiten befallen. Sie gedeihen an einem kühlen, schattigen Standort, geschützt vor praller Sonne, in einem humusreichen, leichten Boden. Ideal sind sie für das Unterholz in naturnahen Gärten, aber auch für schattige Steingärten oder den Bereich um einen Teich. Auch in Mixed-Borders finden sie ihren Platz. Sie verleihen dem Garten eine üppige, sattgrüne und dekorative Wirkung und bilden einen pflanzlichen Rahmen, der farbenprächtigere Blüten betont.
Botanisch
Steckbrief
- Lateinischer Name Dryopteris sp.
- Familie Dryopteridaceae
- Gebräuchlicher Name Farn, Dryopteris, Wurmfarn ...
- Blüte keine
- Höhe bis 1,20–1,50 m
- Exposition Schatten oder Halbschatten
- Art des Bodens frisch, humusreich
- Winterhärte meist sehr gut, zwischen –20 und –25 °C
Dryopteris sind Farne, die Büschel aus ziemlich großen, fein gegliederten Wedeln bilden. Sie bilden eine recht große Gruppe mit etwa 300 Arten. Man findet sie hauptsächlich in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Die größte Vielfalt gibt es in Ostasien, aber auch auf anderen Kontinenten wie Europa und Nordamerika kommen sie vor. Am bekanntesten ist Dryopteris filix-mas, auch Gewöhnlicher Wurmfarn genannt, der in der französischen Natur vorkommt.
Wie viele Farne wachsen Dryopteris hauptsächlich im Wald auf frischen, humusreichen Böden. Man findet sie auch an Gewässerrändern und gelegentlich in felsigen Gebieten. Im Garten sollten sie daher im Schatten oder Halbschatten an einem frischen bis feuchten Standort kultiviert werden.
Farne sind sehr alte, ursprüngliche Pflanzen. Sie gehören zusammen mit Schachtelhalmen und Moosfarnen zur Gruppe der Pteridophyten. Dryopteris gab der Familie der Dryopteridaceae (1.870 Arten) ihren Namen. Zu ihr gehören unter anderem auch Polystichum, eine weitere Farn-Gruppe, die ebenfalls wegen ihres Zierwerts kultiviert wird.
Der Name Dryopteris stammt etymologisch aus dem Griechischen: dryas bedeutet Eiche und pteris Farn, da manche Dryopteris in Eichenwäldern wachsen. Dies kann zu Verwechslungen mit einer anderen Farnart führen: Gymnocarpium dryopteris kommt ebenfalls in französischen Wäldern vor, unterscheidet sich aber deutlich von den echten Dryopteris.

Dryopteris filix-mas: botanische Illustration
Dryopteris bilden Büschel, aus denen sich gegliederte Wedel erheben und so einen ausladenden Effekt erzeugen. Die Wedel entspringen direkt dem Wurzelstock und sind hübsch kranzförmig angeordnet. Die meisten Dryopteris werden 60 cm bis 1,50 m hoch. Dryopteris goldieana, Dryopteris affinis und Dryopteris filix-mas zählen mit 1 bis 1,50 m zu den größten, während Dryopteris marginalis, Dryopteris cycadina und Dryopteris sieboldii deutlich kleiner bleiben. Farne haben eine besondere Silhouette: schlank, leicht und dekorativ.
Dryopteris besitzt kurze Rhizome, aus denen sich die Wedel entwickeln. Diese unterirdischen Sprosse wachsen waagerecht oder aufrecht und entwickeln sich langsam.
Farne haben eine besondere Fortpflanzungsweise: Sie bilden weder Blüten noch Samen. Zur Vermehrung bilden sie meist auf der Unterseite der Wedel Sporen. Die Sporen befinden sich in Sporangien, die sich bei der Reife öffnen und ihrerseits zu Sori zusammengefasst sind. Bei Dryopteris werden diese Sori, also Sporangienhäufchen, von einer kleinen nierenförmigen Membran (Indusium) geschützt. Die Sporen werden freigesetzt und fliegen wie Staub davon. Sie werden vom Wind weitergetragen und können große Entfernungen zurücklegen.
Diese Fortpflanzungsweise ist vom Wasser abhängig. Damit neue Farne entstehen können, werden die Sporen verbreitet und bilden anschließend Zwischenorganismen: die Prothallien. Diese winzigen Organismen ähneln etwas Moos und tragen die Fortpflanzungsorgane. Sie bilden männliche Gameten, die sich mithilfe von Wasser fortbewegen und die weiblichen Gameten befruchten können. Nach der Befruchtung entwickelt sich auf dem Prothallium ein neuer Keimling.
Farne benötigen zur Fortpflanzung also Wasser. Das erklärt, warum man sie so häufig in feuchten Gebieten, an Gewässern oder Seen findet.

Auf der Unterseite der Wedel sind die Sori zu sehen: Sporangienhäufchen, die sich bei der Reife öffnen und winzige Sporen freisetzen, durch die sich Farne vermehren. Hier Dryopteris erythrosora (Foto KENPEI) und Dryopteris wallichiana (Foto Forest and Kim Starr)
Die Blätter der Farne werden Wedel genannt und sind bei ihrem Austrieb im Frühjahr eingerollt wie ein eingerollter Farnwedel. Ihr Erscheinen im Frühjahr ist ein echtes Schauspiel! Sie bilden eine sehr dekorative Spiralform, die meist mit braunen Schuppen bedeckt ist, und entfalten sich langsam zu majestätischen Wedeln. Die Wedel von Dryopteris sind groß, an der Basis recht breit und zur Spitze hin zugespitzt.
Die meisten Dryopteris haben doppelt gefiederte Wedel. Die Wedel sind beidseits einer Mittelachse in Fiedern geteilt, die ihrerseits in Fiederchen gegliedert sind. Die Mittelachse wird Spindel genannt. Bei Dryopteris wallichiana ist sie schön braun gefärbt und hebt das leuchtende Grün der Wedel hervor. Bei Dryopteris sind die Fiederchen recht breit und abgerundet.
Deutlich anders als die übrigen Arten trägt Dryopteris sieboldii einfach gefiederte Wedel. Sie bestehen aus breiten, ungeteilten Fiedern in mattem Grün bis Blaugrün.
Es gibt gärtnerische Sorten mit überraschend geformten Wedeln! Sie sind meist kristat, mit verdrehten und an der Spitze gegabelten Fiedern. Dies ist bei Dryopteris affinis ‘Cristata’ der Fall. Auch Dryopteris ‘Linearis Polydactila’ fällt durch seine sehr feinen, etwas unregelmäßigen Fiedern auf. Sie verleihen der Pflanze ein besonders leichtes, luftiges und beinahe transparentes Aussehen.
Dryopteris erythrosora zeichnet sich durch seine prächtigen, im Austrieb kupferfarbenen Wedel aus. Auch Dryopteris lepidopoda besitzt farbige Wedel, die im Austrieb kupferfarben sind. Bei vielen Arten sind die jungen Wedel beim Erscheinen im Frühjahr heller, hellgrün oder sogar gelb, bevor sie später dunkelgrün werden.

Eingerollte Farnwedel von Dryopteris wallichiana (Foto Forest and Kim Starr), junge Wedel von Dryopteris affinis (Foto Len Worthington) und kupferfarbene Wedel von Dryopteris erythrosora
Einige Dryopteris haben eine eher gedrungene, kräftige Wuchsform, wie Dryopteris wallichiana mit seinen glänzenden, sehr regelmäßig geformten Wedeln. Andere, etwa Dryopteris erythrosora, wirken deutlich zarter und leichter. Dies gilt auch für Dryopteris ‘Linearis Polydactyla’ mit seinen sehr feinen, luftigen Wedeln.
Je nach Art können die Wedel sommergrün oder immergrün sein: Sie bleiben im Winter erhalten oder vertrocknen und treiben im Frühjahr erneut aus. So sind Dryopteris erythrosora und Dryopteris affinis immergrün, während Dryopteris filix-mas und Dryopteris goldieana sommergrün sind. Bei vielen Arten hängt die Beständigkeit des Laubs auch vom Klima ab: In kalten Wintern sind sie sommergrün, unter milden Bedingungen behalten sie ihr Laub.
Lesen Sie auch
Farne: Pflanzen und KultivierenDie wichtigsten Dornfarn-Sorten
Dryopteris erythrosora - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 70 cm
Dryopteris wallichiana - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 1 m
Dryopteris filix-mas - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 1 m
Dryopteris cycadina - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 80 cm
Dryopteris goldieana - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 1,50 m
Dryopteris affinis - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 1,20 m
Dryopteris sieboldii - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 60 cm
Dryopteris filix-mas Linearis Polydactyla - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 70 cm
Dryopteris affinis Cristata - Wurmfarn
- Höhe bei Reife 90 cm
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Pflanzung
Wo pflanzen?
Wie die meisten Farne benötigen Dryopteris einen kühlen, schattigen Standort! Pflanzen Sie sie im Unterholz oder am Fuß von Bäumen. Vermeiden Sie zu dichten Schatten. Sie bevorzugt helle, jedoch vor praller Sonne geschützte Standorte. Auch der Standort hängt von Ihrer geografischen Lage ab: Im Mittelmeerraum sollten Dryopteris im Schatten kultiviert werden, während sie im Norden Frankreichs problemlos in der Sonne wachsen können. Wählen Sie in jedem Fall möglichst einen windgeschützten Platz. Dryopteris sind dagegen sehr winterhart und müssen im Winter nicht geschützt werden.
Dryopteris bevorzugt leichte, humusreiche Böden. Ideal ist ein Waldboden, wie man ihn im Wald findet. Arbeiten Sie ruhig gut verrotteten Kompost ein, um den Boden anzureichern und seine Struktur zu verbessern. Dies fördert die Humusbildung, lockert den Boden und verbessert zugleich die Speicherung von Wasser und Mineralstoffen. Dryopteris bevorzugt außerdem saure oder neutrale Substrate.
Farne eignen sich ideal für einen eher natürlich gestalteten Waldgarten. Sie kaschieren den Fuß von Bäumen und Sträuchern, und ihr ausladendes Laub sorgt in Beeten für einen schönen Volumen- und Struktureffekt! Da sie ebenfalls kühle, relativ feuchte Standorte schätzen, können Sie sie in der Nähe eines Teichs oder Bachs pflanzen. Auch in einem Schattensteingarten finden sie ihren Platz. Für diesen Zweck empfehlen wir besonders Dryopteris sieboldii.
Wann pflanzen?
Sie können Dryopteris im Herbst, etwa im Oktober, oder im Frühjahr, ungefähr im April, pflanzen. Wichtig ist vor allem, Frostperioden und große Hitze zu vermeiden.
Wie pflanzen?
Dryopteris sind zarte, leichte Pflanzen, die dem Garten eine üppige Wirkung verleihen. Pflanzen Sie sie ruhig in Gruppen, um einen schönen Masseneffekt zu erzielen. Sie bilden einen herrlichen grünen Rahmen, der andere Blüten zur Geltung bringt.
- Wenn Sie den idealen Standort für Ihre Dryopteris gefunden haben, stellen Sie den Wurzelballen in eine mit Wasser gefüllte Schale. So erleichtern Sie das Anwachsen und das spätere Gießen.
- Während der Wurzelballen durchfeuchtet, heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist.
- Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost ein, um den Boden anzureichern.
- Pflanzen Sie Ihre Dryopteris ein.
- Füllen Sie rundherum Erde auf und gießen Sie reichlich.
- Bringen Sie rund um den Farn eine Mulchschicht aus. Sie können beispielsweise Holzhäcksel oder trockene Wedel verwenden. Dies verhindert ein zu schnelles Austrocknen des Bodens; durch die Zersetzung wird er zudem mit Humus angereichert. Außerdem hemmt die Mulchschicht das Wachstum von Unkraut.
Dryopteris eignet sich auch für die Pflanzung in Topf oder Kübel. Wählen Sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern im Boden. Füllen Sie eine Schicht Blähton oder Kies ein, damit sich kein Wasser staut. Geben Sie anschließend Blumenerde hinein, möglichst gemischt mit Moorbeeterde. Setzen Sie den Farn ein, füllen Sie mit Substrat auf und gießen Sie großzügig. Stellen Sie den Topf anschließend an einen schattigen Standort.

Dryopteris wallichiana (Foto: David Wright)
Lesen Sie auch
llexblättriger Mondsichelfarn: Wie wählt man sie aus?Pflege
Der Dornfarn benötigt nur sehr wenig Pflege. Er kommt recht gut allein zurecht, ohne dass Sie eingreifen müssen. Außerdem wird er nur selten von Parasiten oder Krankheiten befallen. Wenn Sie ihn jedoch im Topf kultivieren, braucht er etwas mehr Pflege, insbesondere regelmäßige Wassergaben. Auch wenn Sie ihn ins Freiland pflanzen, empfehlen wir Ihnen, ihn im Pflanzjahr zu gießen, damit er während der Anwachsphase nicht unter Trockenheit leidet. Später zeigt sich der Dornfarn trockentoleranter.
Sie können jeden Frühling etwas Kompost rund um Ihren Dornfarn ausbringen, um den Boden zu nähren. Auch die Mulchschicht können Sie von Zeit zu Zeit erneuern, indem Sie neues Mulchmaterial rund um den Wurzelstock verteilen. Verwenden Sie beispielsweise Häckselgut, Pinienrinde oder getrocknete Wedel. Verteilen Sie es rund um die Jungpflanze, ohne etwas auf den Kranz der Wedel zu geben.
Wenn die von Ihnen kultivierte Art sommergrün ist, schneiden Sie die vertrockneten Wedel im zeitigen Frühjahr zurück. Das verbessert die Optik und fördert die Bildung neuer Wedel.
Entdecken Sie unsere Video-Tipps zum Rückschnitt von Farnen:
Vermehrung
Aussaat von Sporen
Dornfarne bilden wie andere Farne keine Samen, sondern Sporen, die Sie sammeln und aussäen können! Diese Methode ist jedoch schwieriger als eine herkömmliche Aussaat, da besondere Bedingungen erforderlich sind. Die Aussaat muss auf einem sterilen, feuchten Substrat in einer geschlossenen Umgebung erfolgen.
- Schauen Sie auf die Unterseite der Wedel, um Sporen zu entdecken. Sobald sie reif sind, haben sie eine braune Farbe und lösen sich von selbst ab. Schneiden Sie ein Wedelstück mit Sporen ab und legen Sie es in einen Papierumschlag. Beim Trocknen lösen sich die Sporen und bilden einen feinen braunen Staub.
- Verwenden Sie für die Aussaat anschließend ein sauberes, durchsichtiges Gefäß aus Kunststoff oder Glas.
- Füllen Sie es mit mit etwas Sand vermischter Blumenerde und befeuchten Sie diese.
- Sterilisieren Sie das Substrat, indem Sie es 10 Minuten in die Mikrowelle stellen.
- Streuen Sie die Sporen nun auf die Substratoberfläche.
- Decken Sie das Gefäß mit einem durchsichtigen Deckel oder ersatzweise mit Frischhaltefolie ab, damit die Umgebung geschlossen und feucht bleibt.
- Stellen Sie die Aussaat an einen hellen Ort ohne direkte Sonne.
- Nun heißt es nur noch warten!
- Sobald sich junge Wedel zeigen, können Sie den Deckel abnehmen.
Weitere Informationen und Tipps zur Aussaat von Farnsporen finden Sie in unserem Ratgeber.
Horste teilen
Dornfarne lassen sich im Frühjahr oder Herbst auch durch Teilung der Horste vermehren. Diese Methode ist schneller und einfacher als die Aussaat von Sporen, sofern gut entwickelte Pflanzen vorhanden sind. Wählen Sie einen großen, gut ausgebildeten Horst und graben Sie ihn vorsichtig aus. Entfernen Sie bei Bedarf überschüssige Erde. Teilen Sie den Horst mit einem Messer, indem Sie den Wurzelstock durchtrennen. Achten Sie darauf, dass jedes Teilstück Wedel und Wurzeln besitzt. Führen Sie einen sauberen, geraden Schnitt aus. Pflanzen Sie die Teilstücke sofort an einem neuen Standort oder in einen Topf und gießen Sie reichlich.
Kombination
Da Dryopteris natürlicherweise an kühlen, schattigen Standorten wachsen, fühlen sie sich in einem Unterholz-Garten wohl, geschützt vor der Sonne durch große Bäume und Sträucher. Sie können sie mit Salomonssiegel, Waldmeister, Goldnessel, Großblättrigem Kaukasusvergissmeinnicht, Knotigem Storchschnabel … kombinieren. So entsteht ein sehr natürlicher Eindruck, der an einen echten Waldspaziergang erinnert!

Dryopteris fügen sich wunderbar in Unterholz-Gärten ein und sorgen für eine sehr natürliche Atmosphäre! Dryopteris affinis (Foto MPF), Lamium maculatum, Polygonatum multiflorum (Foto Markus Hagenlocher), Hosta ‚Emily Dickinson‘ und Geranium nodosum ‚Le Clos du Coudray‘
Dryopteris finden auch in einem schattigen Steingarten ihren Platz. Wählen Sie zum Beispiel Dryopteris sieboldii mit matten, in breite, ganzrandige Fiedern geteilten Wedeln. Pflanzen Sie ihn zusammen mit anderen kleinen, für Steingärten geeigneten Pflanzen wie Kriechendem Günsel, Elfenblume, Lerchensporn, Steinbrech und Schaumblüte … Auch andere Farne wie Athyrium niponicum oder Hirschzungenfarn passen gut dazu.
Sie können Dryopteris problemlos in einen modernen, dekorativen Garten integrieren. Ihre dreieckigen, geteilten Wedel erzielen dort eine wunderschöne Wirkung! Pflanzen Sie sie neben Fächer-Ahorne, Schachtelhalm, Funkien und Schlangenbart … Auch das feine Laub von Ziergräsern (Segge, Federgras usw.) kommt hier gut zur Geltung.
Mit ihren großen, üppig wirkenden Wedeln eignen sich Farne ideal für einen exotischen Garten. Wählen Sie beispielsweise Dryopteris goldieana oder Dryopteris erythrosora, deren Laub im Frühjahr wunderschöne kupferfarbene oder goldene Töne annimmt. Kombinieren Sie sie mit Baumfarn, Palmen, Rizinus, Reispapierbaum, Bambus, Schmetterlingsingwer und Zehrwurz … Entdecken Sie auch den prächtigen Scheinhanf mit fein geteilten Blättern. Gestalten Sie einen Dschungelgarten mit üppigem, großflächigem Laub!
Für eine zartere, romantische Wirkung finden Dryopteris auch in Cottage-Gärten ihren Platz. Ihre eleganten, anmutigen Wedel begleiten die Blüte von Rittersporn, Hortensie, Fingerhut, Rose und Sterndolde … Bevorzugen Sie zarte Blüten in Blau-, Mauve- und Weißtönen. Sie kommen durch das üppige Laub der Farne besonders schön zur Geltung!

Dryopteris affinis und Iris foetidissima
Weitere Ideen und Inspirationen finden Sie in unserem Ratgeber: „Farne: 9 einfach umsetzbare Ideen für gelungene Kombinationen!“.
Nützliche Ressourcen
- Entdecken Sie unsere große Auswahl an Wurmfarn!
- Unser Ratgeber zum Pflanzen von Farnen
- Fernatic, die Website für Farnliebhaber, mit vielen Informationen und Tipps zur Kultur
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Dornfarn auf Kalkboden kultivieren?
Dornfarne mögen meist saure oder neutrale Erde. Dryopteris filix-mas und D. lepidopoda vertragen Kalk. Andere Arten bei Kalkerde in Blumenerde und Moorbeeterde pflanzen.
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