Mädesüß, Mädesüß: Pflanzen und Pflegen

Mädesüß, Mädesüß: Pflanzen und Pflegen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 5. August 2025  durch Virginie T. 11 min.

Mädesüß in wenigen Worten

  • Das Mädesüß ist die unentbehrliche Staude für schwere, feuchte Böden
  • Es bildet eine außergewöhnliche, luftige Blüte mit Rispen aus weißen oder rosafarbenen Blüten
  • Majestätisch und luftig werden manche Mädesüß-Arten über 2 Meter hoch
  • Als sehr winterharte Staude lässt es sich auch in den kältesten Regionen kultivieren
  • Es ist die charakteristische Staude für Teichränder, Ufer sowie wilde, feuchte Beete
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Das Mädesüß, auch Wiesenkönigin genannt (Filipendula ulmaria) ist eine schöne Staude für feuchte Böden, deren luftige, bienenfreundliche Sommerblüte und schönes, tief eingeschnittenes Laub eine wunderbare Verbindung von Üppigkeit und Leichtigkeit bilden, die in einer Unterholz-Atmosphäre besonders zur Geltung kommt.

Wild und zugleich elegant, eignet es sich für alle Gartenstile, sofern der Boden im Sommer feucht bleibt.

Im Hochsommer bietet es eine außergewöhnliche Blüte mit luftigen Blütenrispen aus weißen, roten oder rosafarbenen Blüten, die bei manchen Mädesüß-Sorten eine Höhe von fast 2 m erreichen.

Während das weiße Mädesüß, wie etwa Filipendula vulgaris, am weitesten verbreitet ist, bezaubern Filipendula rubra ‘Venusta’ und Filipendula purpurea ‚Elegans‘ durch ihr leuchtendes Rosa.

Pflegeleicht und niemals krank, benötigt diese kräftige Staude mit ihren häufig für Tee genutzten Heilwirkungen nur eines: Feuchtigkeit.

Das Mädesüß gedeiht in der Sonne oder im Halbschatten in allen Arten von frischen bis feuchten Böden, in Sumpfgärten, am Wasserrand und in naturalistisch gestalteten Beeten sowie in Mixed Borders, die nicht austrocknen. Mit seiner nuancenreichen, leichten Erscheinung und dem sehr geringen Pflegeaufwand findet es seinen Platz in naturnah gestalteten Gärten und erhellt selbst den kleinsten schattigen Winkel mit einer unvergleichlichen Leuchtkraft.

Entdecken Sie jetzt unsere Mädesüß-Kollektion – von Neuheiten bis zu unseren Exklusivsorten – und holen Sie sich ohne zu zögern diese pflegeleichte, wunderschöne Staude in Ihren Garten, die an den Ufern eines Teichs und in feuchten Böden unverzichtbar ist!

Die rosafarbenen Blütenstände von Filipendula rubra.

 

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

  • Lateinischer Name Filipendula
  • Familie Rosaceae
  • Gebräuchlicher Name Mädesüß, Reine des Prés
  • Blüte Juni bis August
  • Höhe 0,30 bis 1,50 m
  • Exposition Sonne, Halbschatten
  • Art des Bodens Neutral, sauer, gut durchlässig
  • Winterhärte -15 °C

Die zur großen Familie der Rosengewächse gehörende Mädesüß, oft auch als Wiesenkönigin bezeichnet, ist eine winterharte, rhizombildende Staude, die an den Ufern von Flüssen und in feuchten Wiesen Nordamerikas heimisch ist. Sie hat sich in fast allen unseren Regionen eingebürgert, außer im Norden, wo sie natürlich in Gräben, an den Ufern von Gewässern, auf feuchten Wiesen oder in feuchten Wäldern wächst.

Die Gattung umfasst etwa 10 Arten, darunter Filipendula ulmaria, von der es zahlreiche Kultivare wie ‚Plena‘ mit gefüllten Blüten und ‘variegata’ mit panaschiertem Laub gibt, Filipendula palmata (Palmblättriges Mädesüß) mit großen, handförmig gelappten Blättern, Filipendula purpurea (Rotblühendes Mädesüß) mit ‘Nana’, ihrer Zwergform, die sehr widerstandsfähige Filipendula vulgaris (oder Knolliges Mädesüß), Filipendula rubra oder Prärie-Mädesüß sowie Filipendula camtschatica, die über 2 Meter hoch wird.

Im Frühjahr zeigt das Mädesüß eine Wuchsform mit Horsten aufrechter Stängel, die manchmal etwas auseinanderstreben und sehr buschig, mehr oder weniger locker wachsen. Je nach Art variiert die Höhe der Pflanzen. Einige wie Filipendula rubra ‚Venusta‘ und Filipendula palmata bilden große, strukturgebende Büsche, die während der Blüte 2 m hoch und 70 cm breit werden können. Andere bleiben bescheidener und werden nicht höher als 40 cm.

Sobald diese rhizombildende Staude gut eingewurzelt ist, wächst sie schnell und bildet mit der Zeit kräftige, nicht ausläuferbildende Wurzelstöcke, die jedoch etwas wuchernd werden können. Außerdem können sie möglicherweise spontane Aussaaten hervorbringen. Sie ist eine schöne, ausbreitungsfreudige Pflanze, die man in einem Unterholz oder am Rand eines Teichs verwildern lassen kann. Filipendula ulmaria trägt zur Begrünung und Stabilisierung von Uferbereichen bei.

filipendula vulgaris

Filipendula vulgaris (= Spirea filipendula) – botanische Illustration.

Aus diesem rhizombildenden Wurzelstock treiben im Frühjahr zahlreiche verzweigte Stängel aus, die manchmal leicht purpurfarben überlaufen und so stabil sind, dass sie keine Stütze benötigen. Sie tragen große, glänzende Blätter, die gefiedert und an der Oberfläche gekreppt sind, wechselständig angeordnet werden und an einem langen Blattstiel sitzen.

Die 10 bis 45 cm langen Blätter teilen sich in endständige Fiederblättchen, die in unregelmäßige, mehr oder weniger tief eingeschnittene Lappen gegliedert sind, und tragen einige kleinere seitliche Fiederblättchen, die auf der Unterseite kahl oder flaumig sind. Dieses fein zerteilte Laub ist beim Knolligen Mädesüß wie das eines Farns gezähnt, bei anderen Arten erinnert es an das Laub des Rizinus oder bestimmter Pfingstrosen; es mangelt ihm weder an Eleganz noch an Leichtigkeit. Bei Filipendula palmata, dem Palmblättrigen Mädesüß, besteht es aus großen, handförmigen und tief eingeschnittenen Blättern.

Ihre Farbe reicht von kräftigem Grün bis zu Dunkelgrün. Bei Filipendula rubra sind die jungen Blätter im Frühjahr purpurfarben. Bei ‚Variegata‘ ist das grüne Laub in der Blattmitte goldgelb panaschiert, bei ‚Aurea‘ nimmt es im Laufe der Saison zahlreiche Nuancen von Hellgrün und Zitronengrün an. Filipendula ‚Red Umbrellas’ trägt große grüne Blätter mit sehr dekorativen, dunkelpurpurfarbenen Blattadern.

Das Mädesüß behält dieses schöne sommergrüne Laub bis zu den ersten Frösten.

Von Mai bis September erhebt sich die Blüte mit rispigen, dunstigen Blütenständen über dem großen, zerteilten Laub. An den steifen Stängelenden öffnen sich gefiederte Schirmrispen mit einem Durchmesser von 2 bis 25 cm, die aus zahlreichen kleinen, sternförmigen Blüten in Weiß, Gelblichweiß, Rot, Zartrosa, Bonbonrosa (‘Venusta’) oder leuchtendem Fuchsia-Rosa (Filipendula purpurea) bestehen und in einem farbigen Nebel erblühen. Aus jeder Blüte ragen lange, hervorstehende Staubblätter, die der Pflanze im Verlauf der Blüte ein immer luftigeres Erscheinungsbild verleihen.

Diese zarte Blüte hält mehrere Wochen an. Die verblühten Blütenstände trocknen in rostbraunen Farbtönen ein und bleiben auch nach der Blüte lange dekorativ, selbst unter Raureif.

Sie bilden Samen, die sich leicht selbst aussäen.

Sie verströmt einen leichten, süßen Mandelduft, der Bestäuber und insbesondere Schmetterlinge anzieht.

Diese anspruchslose Pflanze ist bis -15 °C winterhart und wächst an kühlen, schattigen Waldstandorten. Sie ist unverzichtbar für lehmige, schwere, feuchte Böden.

Sobald sie gut eingewachsen ist, lässt sie sich leicht kultivieren. Sie bevorzugt einen nährstoffreichen, frischen bis feuchten Boden sowie sowohl sonnige Standorte als auch Halbschatten.

Sie eignet sich ideal für den Rand von Teichen oder Gartenteichen, in Gesellschaft anderer Feuchtgebietspflanzen, für ein gut bewässertes Staudenbeet oder einen kühlen Naturgarten.

Außerdem besitzt sie klärende Eigenschaften für die Gewässer, in denen sie wächst. Sie wird häufig in Pflanzenkläranlagen eingesetzt, um Wasserflächen zu filtern.

Die Wiesenkönigin oder Filipendula ulmaria wird seit Jahrhunderten wegen ihrer zahlreichen Vorzüge in der Naturheilkunde verwendet. Als aromatische Pflanze verleiht sie Tees und Getränken ihren Duft, während ihre Blütenknospen schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften sowie harntreibende, adstringierende und stärkende Wirkungen besitzen.

Wichtigste Arten und Sorten

Die Gattung umfasst etwa zehn Arten, darunter Filipendula ulmaria oder das Echte Mädesüß, von dem zahlreiche interessante Kultivare erhältlich sind, wie ‚Plena‘ mit gefüllten Blüten und ‚Variegata‘ mit gelb-goldgrün panaschiertem Laub.

Die verschiedenen Arten ermöglichen es, mit unterschiedlichen Wuchshöhen (von 40 cm bis fast 2 m) und Farben der gefiederten Blütenstände (weiß, rosa oder rot) zu gestalten.

Aufgrund ihrer Größe spektakulär kann Filipendula camtschatica unter guten Bedingungen eine Höhe von 2 m erreichen, während Filipendula palmata ‚Nana‘ bei voller Reife nicht höher als 40 cm wird.

Die beliebtesten Sorten
Unsere Favoriten
Echtes Mädesüß - Filipendula ulmaria

Echtes Mädesüß - Filipendula ulmaria

Das Echte Mädesüß ist eine hohe Staude, mit der sich ein luftiger, üppiger und naturnaher Hintergrund gestalten lässt. Es findet überall im Beet seinen Platz.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 1,20 m
Mädesüß Kahome - Filipendula

Mädesüß Kahome - Filipendula

Eine sehr schöne kompakte Form. Ihre geringe Größe ist ideal für kleine Gärten.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 40 cm
Palmblättriges Mädesüß Nana - Filipendula palmata

Palmblättriges Mädesüß Nana - Filipendula palmata

Ideal, wenn im Garten wenig Platz vorhanden ist: Sie bildet eine dichte, etwa 40 cm hohe und 40 cm breite Staude.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 40 cm
Mädesüß Venusta - Filipendula rubra

Mädesüß Venusta - Filipendula rubra

Ein großes, kräftiges Mädesüß mit prächtigen bonbonrosa Blüten, die im Hochsommer erscheinen. Es passt sich jedem frischen, nicht oder nur wenig kalkhaltigen Boden an und sorgt im hinteren Bereich von Blumenbeeten oder am Rand von Gewässern für Aufsehen.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 1,80 m
Echtes Mädesüß Variegata - Filipendula ulmaria

Echtes Mädesüß Variegata - Filipendula ulmaria

Sein panaschiertes Laub bringt halbschattige Standorte zum Leuchten. Ideal für Beete und Mixed Borders.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 60 cm
Echtes Mädesüß Plena - Filipendula ulmaria

Echtes Mädesüß Plena - Filipendula ulmaria

Dieses Mädesüß ist die gefüllt blühende Form der Wildart. Es verleiht sonnigen Beeten viel Leichtigkeit.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 1 m
Kamtschatka-Mädesüß - Filipendula camtschatica

Kamtschatka-Mädesüß - Filipendula camtschatica

Eine exklusive Sorte! Sie ist das höchste Mädesüß! Sie trägt majestätische Schirmrispen mit weißen Blüten in über 2 m Höhe.
  • Blütezeit August für Oktober
  • Höhe bei Reife 2,50 m
Palmblättriges Mädesüß - Filipendula palmata

Palmblättriges Mädesüß - Filipendula palmata

Sie trägt rosafarbene, gefiederte Blüten und große, handförmige Blätter in einem schönen glänzenden Grün. Eine gelungene Verbindung von Üppigkeit und Leichtigkeit, wunderschön in einer Unterholz-Atmosphäre.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 1 m
Rotblühendes Mädesüß Elegans - Filipendula purpurea

Rotblühendes Mädesüß Elegans - Filipendula purpurea

Kräftig wachsend und sehr duftend wirkt sie in Gruppen spektakulär. Eine bemerkenswerte Sorte mit leuchtender Blütenfarbe. Sie eignet sich für frische Beete in kleinen Gärten.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 70 cm
Mädesüß Red Umbrellas - Filipendula

Mädesüß Red Umbrellas - Filipendula

Ein neues hybrides Mädesüß, das in feuchten und schattigen Bereichen des Gartens für Aufsehen sorgt. Diese kompakte Sorte eignet sich besser für kleine Gärten.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 70 cm

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Pflanzung

Wo Mädesüß pflanzen?

Winterhart bis -15 °C, wächst das Mädesüß fast überall in Deutschland: Seine einzige Voraussetzung ist ein feuchter Boden, es verträgt weder Wassermangel noch trockene Böden. In warmen Regionen übersteht es die sommerliche Hitze, sofern die Erde stets frisch, aber niemals staunass bleibt. Ein frischer Boden ermöglicht ihm ein kräftiges Wachstum.

Es wächst in feuchten Bereichen in voller Sonne, wenn der Boden frisch bleibt, oder im Halbschatten in warmem Klima, unter dem schützenden Blätterdach sommergrüner Bäume oder Sträucher.

Das genügsame Mädesüß kommt mit einem gewöhnlichen, neutralen bis sauren, auch schweren Boden zurecht. In einem reichen, humusreichen Boden wird es jedoch am üppigsten, am höchsten und blütenreichsten.

Es kommt besonders gut am Rand eines feuchten Unterholzes, an den Ufern eines Gartenteichs oder eines Teichs zur Geltung, den es mit seiner leuchtenden Blüte erhellt. Es ist eine gute Pflanze, die man in einem Unterholz einbürgern lassen kann. In Gruppen gepflanzt ist sie spektakulär.

Die höchsten Mädesüß-Arten (Filipendula rubra, Filipendula camtschatica) bilden große, strukturgebende Büsche im hinteren Bereich der Beete. Die kleineren Mädesüß-Sorten (‚Kahome‘, ‚Nana‘) sind ideal für kleine Gärten und bringen Schwung in Beete und Rabatten.

Wann Mädesüß pflanzen?

Pflanzen Sie das Mädesüß im Frühjahr von Februar bis April, sobald kein Frost mehr herrscht, oder im Herbst von September bis Oktober, nach der großen Hitze.

Wie pflanzen Sie Mädesüß?

Im Freiland

Pflanzen Sie 3 bis 5 Pflanzen pro m², mit einem Abstand von mindestens 30 bis 50 cm, damit sich die Pflanze gut entwickeln kann. Für eine schöne Wirkung am Teichrand empfiehlt sich eine Pflanzung in kleinen Gruppen.

  • Heben Sie ein 2- bis 3-mal breiteres Pflanzloch als der Wurzelballen aus
  • Geben Sie bei armem Boden gut abgelagerten Kompost auf den Grund des Pflanzlochs
  • Setzen Sie den Wurzelballen auf Höhe des Pflanzenhalses ein; er sollte mit der Bodenoberfläche abschließen
  • Füllen Sie die Erde wieder auf, sodass die Wurzeln umschlossen sind, und drücken Sie sie fest
  • ­Gießen Sie reichlich und im Sommer anschließend regelmäßig, damit die Pflanze gut anwächst
  • Halten Sie den Boden am Fuß der Pflanze im Sommer mit einer organischen Mulchschicht frisch
Filipendula purpurea.

Das schöne Filipendula purpurea in einer Pflanzung.

Mädesüß im Topf kultivieren

Wählen Sie eine kleinwüchsige Sorte mit geringerem Entwicklungsumfang (‚Nana‘). Noch mehr als im Freiland benötigt das Mädesüß viel Wasser. Pflanzen Sie es in einen großen Kübel mit einer Mischung aus Blumenerde und Kompost, die stets feucht bleibt. Füllen Sie eine gute Drainageschicht aus Kies oder Blähton auf den Topfboden, um den Wasserabzug zu verbessern. Mulchen und gießen Sie sehr regelmäßig, ohne das Substrat jemals austrocknen zu lassen. Düngen Sie während der Blütezeit regelmäßig mit einem organischen Dünger.

Pflege, Rückschnitt und Versorgung

Das Mädesüß ist eine wenig anspruchsvolle Staude, solange sie nicht unter Wassermangel leidet. Es wächst am besten in frischem Boden: In den ersten Frühjahren und Sommern sollten Sie es reichlich gießen. In besonders trockenen Sommern gießen Sie täglich, aber ohne es zu überfluten. Am Rand eines Gewässers ist kein Gießen nötig. Bringen Sie eine gute organische Mulchschicht rund um den Wurzelstock aus, um die Verdunstung zu begrenzen.

Im Herbst geben Sie ein oder zwei Schaufeln Kompost an den Wurzelstock über die ruhenden Rhizome.

Entfernen Sie regelmäßig die verblühten Blüten direkt über dem Laub, um die Blütezeit zu verlängern, oder lassen Sie sie an der Pflanze trocknen, damit sie den ganzen Winter über erhalten bleiben.

Am Ende des Winters oder im Spätherbst schneiden Sie die Horste bodennah zurück. Wenn Ihr Mädesüß zu wuchern beginnt, begrenzen Sie die Ausbreitung des Horstes, indem Sie die Rhizome durchtrennen.

Ernte der Blüten

Als köstlicher und heilsamer Aufguss können Sie die Blütenspitzen des Mädesüß (Filipendula ulmaria) zum Zeitpunkt des Aufblühens ernten.

Trocknen Sie sie im Schatten und vor Sonne geschützt. Bewahren Sie sie anschließend in einer Papiertüte oder einem Glas auf.

→ Für weitere Informationen lesen Sie auch unsere Anleitung: „ Wie erntet und trocknet man Mädesüß?“.

Filipendula ulmaria aurea

Das goldene Laub von Filipendula ulmaria ‚Aurea‘ bringt Licht in eine schattige Ecke des Gartens.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Niemals krank, das Mädesüß ist eine robuste Pflanze, die weder von Krankheiten noch von Parasiten befallen wird. Es ist die perfekte Staude für Gartenanfänger.

Vermehrung

Das Mädesüß lässt sich nach 3 bis 5 Jahren sehr einfach durch Teilung der Horste vermehren, wenn die Pflanze gut eingewachsen ist, der Wurzelstock aber noch nicht zu schwer zu handhaben ist.

  • Graben Sie im März mit einem Spaten einige Rhizome mit mindestens einem Auge aus, bevor die Blätter wieder austreiben
  • Pflanzen Sie diese Teilstücke sofort im Garten in gut gelockerten, frischen Boden, sie wachsen leicht an

Kombinieren

Die Mädesüß oder Reine des Prés ist die unverzichtbare, luftige Staude, um frische Bereiche in üppiger Atmosphäre zum Leuchten zu bringen. Ihre elegante, federartige Silhouette, ihr üppiges, tief eingeschnittenes Laub und ihre Blütenstände in Pastellrosa, Cremeweiß oder Bonbonrosa verleihen der Umgebung eines Teichs, einem feuchten Staudenbeet oder einem frischen Beet viel Leichtigkeit. Sie verleiht verwunschenen Gärten mit ländlichem Charakter oder Gärten im Wiesenstil, denen sie Schwung, Helligkeit und Farbe schenkt, ihren besonderen Charme.

Natürliche Kombination mit Filipendula palmata.

Ein Beispiel für eine natürliche Kombination: Monarda ‘Scorpion’, Deschampsia cespitosa, Veronicastrum virginicum ‘Fascination’, Euphorbia waldsteinii ‘Betten’, Filipendula palmata.

Ob sie fast 2 m hoch wird (Filipendula camtschatica oder F. rubra ‚Venusta‘) oder bescheidener bleibt (‚Nana‘, F. vulgaris ‚Kahome‘), sie fügt sich in alle schattigen und frischen Gartenbereiche ein. Dabei kann sie sowohl im Hintergrund eines Beetes als strahlender Blickfang mit farbigem Blütennebel als auch als luftige, blühende Pflanzung für die Einfassung eines feuchten Beetes zusammen mit Storchschnabel, feuchtigkeitsliebenden Knöterich-Bodendeckern und Purpurglöckchen dienen.

Am Teich- oder Uferbereich harmoniert sie mit Stauden für feuchte Uferbereiche wie Japanischen Schwertlilien, Geissbart, Wasserdost, dem Schnee-Felberich, Pestwurz und Knöterich.

In einem naturnahen Garten im Hintergrund eines Beetes lassen sich ihre luftigen, rosafarbenen oder weißen Blütenstände wunderbar mit den mauvefarbenen, lilafarbenen, lavendelfarbenen, violetten und anderen kühlen Farbtönen der Astilben und des Blutweiderichs kombinieren.

Auch wenn sie mit den ähnlichen Formen der Astilben harmoniert, bildet sie einen Kontrast zu den markanteren Konturen einer Funkie Sun Power oder zu den dekorativen Blättern von Seggen und Farnen.

Sie lässt sich leicht mit Indianernesseln und anderen Stauden mit üppigem Laub wie dem Pracht-Akanthus oder dem Handlappigen Rhabarber kombinieren.

→ Entdecken Sie 5 schöne Ideen für die Kombination von Mädesüß

Nützliche Ressourcen

  • Von den klassischen Sorten bis zu den exklusiven Züchtungen entdecken Sie unsere Mädesüß-Sorten
  • Unsere Ratgeber: Mädesüß mit weißen Blüten: 6 Sorten zum Entdecken und Mädesüß mit rosafarbenen Blüten: 6 Sorten zum Entdecken
  • Lesen Sie unseren Artikel: „Das Mädesüß: eine zugleich schöne und nützliche Heilpflanze“, um mehr über Mädesüßtee zu erfahren.
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