Rosen: die besten Sorten und wie Sie sie kultivieren
Inhaltsverzeichnis
Rosen kurz zusammengefasst
- Rosen gibt es in sehr unterschiedlichen Wuchsformen: als Strauchrosen, Kletterrosen, Bodendeckerrosen …
- Sie bieten einfache oder gefüllte Blüten in einer sehr großen Farbpalette!
- Sie werden wegen ihrer oft angenehm duftenden Blüte geschätzt.
- Sie eignen sich perfekt zum Binden von Sträußen!
- Die Rose ist unverzichtbar, um im Garten eine romantische Atmosphäre zu schaffen! Sie findet auch in englischen Gärten ihren Platz.
Das Wort unserer Expertin
Als echtes Symbol der Liebe und Romantik ist die Rose mit ihrer äußerst zarten Blüte die Königin der Blumen. Sie gehört zu den meistkultivierten Pflanzen in unseren Gärten. Man schätzt sie für ihre einfachen oder gefüllten, oft sehr duftenden Blüten und ihr prächtiges, geteiltes, sommergrünes oder halbimmergrünes Laub. Die Blüten reichen von Weiß bis Rot, können aber auch gelb, orange oder sogar malvenfarben sein … Es gibt sogar eine fast schwarze Rose, die Sorte ‚Black Baccara‘! Unabhängig von ihrer Farbe zeichnen sich Rosen stets durch eine außergewöhnliche Eleganz aus, die sie zu einem wichtigen Element romantischer Gärten und englischer Gärten macht.
Mit mehreren Tausend Sorten bieten Rosen eine große Vielfalt! Zu den klassischsten gehören Buschrosen und Strauchrosen, die leicht in einem Beet oder an einer Beeteinfassung Platz finden. Andere Sorten wachsen als Bodendecker, während Kletterrosen Pergolen oder Hausfassaden erklimmen. Stammrosen verleihen dem Garten eine besonders elegante Note und eignen sich perfekt als isolierte Pflanzen, zum Beispiel in einem Rasen.
Die Pflanzung von Rosen ist das ganze Jahr über möglich, erfolgt aber vorzugsweise im Herbst in einem frischen, drainierenden Boden, der reich an organischer Substanz ist. Die kleinsten Sorten eignen sich auch für die Kultur im Topf! Rosen benötigen etwas Pflege, um eine üppige Blüte hervorzubringen. Es empfiehlt sich, sie zu düngen, bei Trockenheit einige Male zu gießen und zurückzuschneiden. Sie sind anfällig für Rost, Mehltau und Sternrußtau und können einige Behandlungen erforderlich machen.
Botanisch
Steckbrief
- Lateinischer Name Rosa sp.
- Gebräuchlicher Name Rose
- Blüte ab Juni, bei remontierenden Sorten bis in den Herbst
- Höhe sehr variabel, von 20–30 Zentimetern bis über 10 Meter
- Exposition Sonne oder leichter Schatten
- Art des Bodens nährstoffreich und drainierend
- Winterhärte -15 bis –20 °C
Rosen sind sommergrüne oder halbimmergrüne Sträucher oder Kletterpflanzen mit dornigen Trieben. Es gibt schätzungsweise etwa 150 Arten, die aus Europa, Asien und Nordamerika stammen. In Frankreich gibt es etwas weniger als 20 wild vorkommende Arten. Einige stammen aus Asien, haben sich jedoch eingebürgert und sind aus den Gärten, in denen sie kultiviert werden, entkommen (Rosa multiflora, Rosa rugosa, Rosa banksiae…). Rosa canina, die Hunds-Rose, ist zweifellos die häufigste Art in der französischen Natur. Die Essig-Rose, Rosa gallica, steht auf dem gesamten französischen Festland unter Schutz.
Rosen werden seit mehr als 5.000 Jahren kultiviert und umfassend hybridisiert, sodass es inzwischen Tausende von Sorten gibt, die sich in ihrer Wuchsform oder Blüte deutlich unterscheiden. Durch Kreuzungen botanischer Rosen ist eine Vielzahl von Sorten entstanden … Um den Überblick zu behalten, werden sie je nach ihren Eigenschaften, ihrer allgemeinen Form (Kletterrosen, Buschrosen …) oder ihrem Stil (alte Rosen, Englische Rosen …) in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Rosa canina: botanische Tafel
Die Rose gab der Familie der Rosaceae ihren Namen. Es handelt sich um eine bedeutende Familie mit etwa 3.000 Arten. Zu ihr gehören die häufigsten Obstbäume wie Pflaumen-, Apfel- und Kirschbäume sowie wild vorkommende Pflanzen, die in der französischen Natur häufig anzutreffen sind: Weißdorn, Brombeere, Eberesche … Außerdem zahlreiche Zierpflanzen: Feuerdorn, Zwergmispel, Kirschlorbeer, Spierstrauch, Rote Glanzmispel, Fingerkraut …
Die Höhe von Rosen ist äußerst variabel: Sie reicht von den Miniaturrosen, die weniger als 50 Zentimeter hoch werden, bis zu den Rambler-Rosen, die mehrere Meter hoch in Bäume oder an Fassaden klettern können. So kann Rosa gigantea, die größte Rosenart, eine Höhe von über 20 Metern erreichen, indem sie in andere Bäume hinaufklettert.
Rosen können äußerst unterschiedliche Formen annehmen! Oft wachsen sie buschig oder strauchförmig, doch zahlreiche Sorten sind auch kletternd. Sie können an einer Fassade, an einer Pergola, einer Laube oder in einem Baum gezogen werden … Besonders wüchsige Kletterrosen werden als Rambler-Rosen bezeichnet (z. B. Rosa banksiae). Andere wachsen als Bodendecker mit einem niedrigen, ausgebreiteten Wuchs. Außerdem gibt es Miniaturrosen, die sich gut für die Kultur im Topf eignen und beispielsweise auf einem Balkon oder einer Terrasse aufgestellt werden können. Schließlich werden manche Rosen als Stammrosen gezogen. Sie bestehen aus einem hohen, kerzengeraden Stamm, von dem eine Kugel aus Blättern und Blüten ausgeht. Diese Form kommt in der Natur nicht vor, sondern wird durch das Pfropfen einer Buschrose erzielt. Das Erscheinungsbild ist daher weniger natürlich als bei anderen Rosentypen, aber sehr elegant. Wird eine rankende Sorte veredelt, nehmen diese Stammrosen eine hängende, überhängende Wuchsform an. Man unterscheidet auch Bodendecker-Rosen, die relativ niedrig sind und sich sehr ausgebreitet entwickeln. Schließlich gibt es Rosen wie Rosa rugosa, die Ausläufer bilden! Neue Triebe treiben direkt aus den Wurzeln aus.
Die Triebe von Rosen können aufrecht, kletternd oder kriechend sein. Sie tragen gewöhnlich Dornen. Diese sind manchmal sehr dekorativ, wie bei Rosa sericea var. pteracantha, mit roten und sehr breiten Dornen. Auch hier gibt es keine festen Regeln: Sie können unterschiedlich groß, sehr fein oder deutlich breiter, dicht oder eher locker verteilt sein. Es gibt auch dornenlose Sorten.

Die Dornen von Rosen können unterschiedliche Formen annehmen! Von links nach rechts: Rosa canina, Rosa spinosissima und Rosa omeiensis ‚Pteracantha‘ (Foto Wendy Cutler)
Einige Rosen blühen nur einmal, meist im späten Frühjahr oder frühen Sommer. Dies ist häufig bei alten Rosen und Kletterrosen der Fall. Durch die Kreuzung mit asiatischen Rosen wie Rosa chinensis konnten remontierende Sorten gezüchtet werden. Moderne Rosen sind daher häufig remontierend und blühen ab Mai/Juni bis zum Frost.
Ursprünglich, also bei den botanischen Rosen, hatten die Blüten fünf Blütenblätter, die zahlreiche Staubblätter umgeben. Durch Hybridisierung und wiederholte Kreuzungen konnten gefüllte Blüten mit einer sehr großen Anzahl an Blütenblättern gezüchtet werden, manchmal bis zu sechzig, wie bei der Rose ‘La France’. Tatsächlich handelt es sich um umgewandelte Staubblätter, die die Form von Blütenblättern angenommen haben, wodurch diese Blüten häufig steril sind. Sie können daher einfach, halbgefüllt, gefüllt oder sehr stark gefüllt sein. Sie können schalenförmig, pomponförmig, kugelig oder flach sein. Moderne Sorten, insbesondere Edelrosen, sind manchmal turbanförmig und wirken dadurch äußerst raffiniert.
Die Blütenfarben von Rosen reichen gewöhnlich von Weiß bis Rot, mit zarten Abstufungen von Rosa. Sie können jedoch auch gelb oder orange sein. Die Rose ‘Black Baccara’ ist so dunkelrot, dass sie fast schwarz wirkt. Es gibt keine Sorten mit wirklich blauen Blüten, doch einige kommen dieser Farbe nahe, etwa die mauve-bläuliche Blüte der Rose ‚Mamy Blue‘ oder die violetten Blüten von ‚Rhapsody In Blue‘. Rosen mit reinweißen Blüten wie die Sorte ‘Memoire’ wirken besonders elegant. Die Farben der Rosen haben eine starke symbolische Bedeutung, und rote Sorten werden wegen der Intensität ihrer Blüte geschätzt, die leidenschaftliche Liebe verkörpert. Die Blütenblätter können auch zweifarbig sein, wie bei ‘New Imagine’, ‘Betty Boop’ oder ‘Abracadabra’! Die Blüten zeigen manchmal wunderschöne Farbverläufe wie bei ‘Little Sunset‘, die in der Mitte gelb und nach außen hin rosafarben-orange ist. Die Rose ‘Blue Eyes’ besticht durch den bemerkenswerten Kontrast ihrer weißen Blütenblätter mit purpurfarbener Zeichnung in der Blütenmitte.

Rosen bieten eine große Vielfalt an Farbtönen! Von links nach rechts und von oben nach unten: die Sorten ‚Memoire‘ / ‚Madame Isaac Pereire‘ (Foto Rictor Norton & David Allen) / ‚Rhapsody In Blue‘ / ‚Black Baccara‘ / ‚Golden Gate‘ / ‚Orange Climber‘ / ‚Botero‘ / ‚Coral Babylon Eyes‘
Alte Rosen werden besonders wegen ihres Duftes geschätzt! Moderne Sorten duften häufig etwas weniger intensiv, mit Ausnahme der Englischen Rosen. Der Duft kann moschusartig, fruchtig, würzig, intensiv oder eher dezent sein … Der Geruch verändert sich im Laufe des Tages und hängt auch vom Standort ab. Entdecken Sie auch unsere am stärksten duftenden Sorten!
Rosenblüten können einzeln stehen, wie bei den Edelrosen. Dadurch lässt sich die Schönheit dieser oft großen Blüten besonders gut genießen, da sie einzeln zur Geltung kommen. Rosen tragen jedoch manchmal auch in Büscheln zusammenstehende Blüten, wie bei Vielblütigen Rosen, Polyantha- und Floribunda-Rosen.
Die Blätter von Rosen sind geteilt und bestehen gewöhnlich aus fünf bis sieben gezähnten Fiederblättchen. Manche Rosen haben bis zu neun oder sogar noch mehr Fiederblättchen. Sie stehen einander gegenüber, mit einem endständigen Fiederblättchen. Die Blätter können sehr klein sein: Die Blätter von Miniaturrosen werden bis zu 3 Zentimeter lang, während größere Sorten wie Strauch- oder Kletterrosen manchmal Blätter von etwa 20 Zentimetern Länge besitzen. Die Basis des Blattstiels trägt gewöhnlich Nebenblätter (kleine Blätter, die sich an der Ansatzstelle des Blattes am Trieb befinden).

Das Laub von Rosen besteht aus gezähnten Fiederblättchen
Die Blätter sind meist grün, können jedoch eine blaugrüne, graublaue Färbung annehmen, wie bei Rosa glauca. Auch die Rose Rosa ferruginea hat sehr blaugrüne, purpurfarben nuancierte Blätter. Die jungen Blätter von Rosen nehmen manchmal hübsche Rottöne an!
Rosen sind meist sommergrün, können aber auch immergrün sein, wie die botanische Rose Rosa sempervirens. Sie hat mehrere halbimmergrüne Hybriden hervorgebracht (‘Adélaïde d’Orléans’, ‘Félicité et Perpétue’ usw.).
Im Herbst tragen Rosen Hagebutten. Sie sind kugelig oder oval, mehr oder weniger länglich und rot, manchmal orangefarben. Im Inneren enthalten sie die Achänen, von denen jede einen Samen enthält. Diese Achänen sind mit stark reizenden Haaren besetzt, weshalb sie im Französischen den Namen „Kratze-Hintern“ tragen. Hagebutten sind essbar und besonders reich an Vitamin C, allerdings müssen die brennenden Haare unbedingt entfernt werden. Man kann daraus Hagebuttenmarmelade zubereiten. Bevorzugen Sie die Früchte der Art Rosa rugosa oder der Hunds-Rose (Rosa canina): Sie sind am größten und am besten zum Verzehr geeignet.

Hagebutten, Scheinfrüchte der Rose (Rosa canina)
Das ist die Hunds-Rose! Sie ist in Frankreich recht häufig. Die Blüten sind weißlich rosa und haben fünf Blütenblätter, die um zahlreiche gelbe Staubblätter angeordnet sind. Anschließend entwickeln sich daraus Hagebutten. Diese Art wird manchmal als Unterlage verwendet, insbesondere auf kalkhaltigem Boden.
Rosa rugosa - Apfelrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,25 m
Rosa gallica Officinalis - Essig-Rose
- Blütezeit Juli, August
- Höhe bei Reife 90 cm
Rosa centifolia Muscosa - Moos Rosen
- Blütezeit Juli, August
- Höhe bei Reife 1,30 m
Rosa chinensis Mutabilis - Bodendecker-Rose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 1,70 m
Rosa glauca - Rotblatt-Rose
- Blütezeit Juli, August
- Höhe bei Reife 2,20 m
Lesen Sie auch
Rosen: Erfolgreich im Topf und wurzelnackt pflanzenDie Geschichte der Rosen
Rosen werden in Asien, insbesondere in China, seit mehr als 5.000 Jahren kultiviert. Zunächst wurden sie wegen ihrer medizinischen Eigenschaften angebaut. Auch die Ägypter und Römer schätzten diese Blumen.
Die Damaszener-Rose, Rosa damascena, gelangte im 13. Jahrhundert mit den Kreuzzügen nach Europa. Zu dieser Zeit begann man in Frankreich, Essig-Rosen und insbesondere Rosa gallica ‘Officinalis’ zu kultivieren, die wegen ihrer medizinischen Eigenschaften und weniger als Zierpflanzen auch Provins-Rose oder Apotheker-Rose genannt wurden. Rosa gallica brachte durch die Hybridisierung mit anderen botanischen Arten die Hundertblättrigen Rosen, Rosa centifolia, hervor. Aus ihnen entstanden später die Moosrosen. Historische Rosen boten sehr duftende, aber nicht remontierende Blüten.
Im 18. Jahrhundert wurden China-Rosen, Rosa chinensis, eingeführt, die die Besonderheit hatten, remontierend zu sein. So konnten aus ihnen remontierende Hybriden, die Teerosen, hervorgehen.
Im 19. Jahrhundert begeisterte sich Kaiserin Joséphine de Beauharnais für Rosen und legte auf Schloss Malmaison eine umfangreiche Sammlung an.
Ab der Züchtung der Sorte ‘La France’ durch Jean-Baptiste Guillot im Jahr 1867, der ersten Edelrose, sprach man fortan von modernen Rosen. Als historische Rosen gelten daher alle Rosen, die vor diesem Datum gezüchtet wurden. Danach entwickelten sich die Buschrosen mit gebündelten Blüten: Floribunda- und Polyantha-Rosen. Unzählige Sorten wurden von Rosenzüchtern wie Meilland oder Georges Delbard gezüchtet. Danach entwickelten sich die Englischen Rosen mit den Züchtungen von David Austin. Schließlich wurden die Bodendecker-Rosen gezüchtet, üppige und breit wachsende Rosen, die kaum Pflege benötigen.
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Die Sorten
Um sicherzugehen, dass Sie eine widerstandsfähige Rose erhalten, bevorzugen Sie Sorten mit dem deutschen ADR-Siegel. Es bewertet sowohl die Blüte und die allgemeine Ästhetik der Pflanze als auch ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und ihre Anpassung an unterschiedliche klimatische Bedingungen. Es garantiert eine Rose mit guter Winterhärte, die dauerhaft ohne den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel auskommt.
Hierbei handelt es sich um Edelrosen: remontierende Sorten, die dichte und verzweigte Sträucher bilden, jedoch weniger hoch werden als Strauchrosen und sich für die Pflanzung im Beet oder als Einfassung eignen. Die Blüten sind prächtig: groß, gefüllt und oft elegant geformt. Sie eignen sich perfekt für Blumensträuße!
Rosa La France - Historische Rose
- Blütezeit Juli für Dezember.
- Höhe bei Reife 1 m
Rosa Black Baccara - Edelrose
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 1 m
Rosa Mme A. Meilland - Edelrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 90 cm
Entdecken Sie unser umfangreiches Sortiment an großblütigen Buschrosen.
Hierzu zählen Polyantha- und Floribunda-Rosen. Es handelt sich um remontierende Sorten, die Blütenbüschel mit mindestens drei und bis zu zwanzig Blüten hervorbringen. Pflanzen Sie sie ins Beet, an den Beetrand oder in eine Hecke.
Rosa Iceberg Fée des neiges - Beetrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,30 m
Rosa Garden of Roses - Beetrose
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 50 cm
Rosa Amber Queen - Beetrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 60 cm
Entdecken Sie unsere Buschrosen mit Blüten in Büscheln.
Diese Gruppe umfasst historische Sorten (Moschus-Rosen und Rugosa-Rosen), aber auch modernere, sogenannte „Landschaftsrosen“. Strauchrosen unterscheiden sich von Buschrosen durch ihre größere Höhe. Sie eignen sich perfekt für das Beet, können aber auch als Solitär gepflanzt werden.
Rosa rugosa Roseraie de l'Haÿ - Apfelrose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 2 m
Rosa Westerland - Moderne Strauchrosen
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,80 m
Rosa Nevada - Polyantha-Rose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 1,75 m
Entdecken Sie alle unsere Strauchrosen!
Bodendecker-Rosen sind niedrige Sorten, die sich leicht ausbreiten. Sie sind remontierend und tragen meist zu Blütenbüscheln vereinte Blüten. Zu ihnen zählen auch die Dekorosen! Sie können an einem Hang oder als Einfassung gepflanzt werden.
Rosa Heidetraum (Emera) - Bodendecker-Rose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 70 cm
Rosa The Fairy - Bodendecker-Rose
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 80 cm
Rosa Calizia - Bodendecker-Rose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 70 cm
Entdecken Sie alle unsere Bodendecker-Rosen!
Zwergrosen werden weniger als 50 Zentimeter hoch und eignen sich perfekt für die Kultur im Topf, zum Beispiel auf einer Terrasse oder einem Balkon! Sie haben kleine Blätter und bieten eine üppige, remontierende Blüte.
Rosa polyantha Lilliputs Little Sunset - Zwerg-Parkrose
- Blütezeit Juni für Oktober
- Höhe bei Reife 40 cm
Rosa polyantha Charmant Korpeligo - Zwerg-Parkrose
- Blütezeit Juni für Oktober
- Höhe bei Reife 40 cm
Rosier Sweet Dream - Zwerg-Parkrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 40 cm
Entdecken Sie unser Sortiment an Zwerg- und Miniaturrosen aus unserer Baumschule!
Diese Sorten haben lange Triebe, mit denen sie sich an ihrer Rankhilfe festhalten können. Sie eignen sich perfekt, um die Wand eines Hauses zu schmücken oder an einer Pergola oder Laube emporzuwachsen.
Rosa Pierre de Ronsard - Kletterrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 2 m
Rosa multiflora Ghislaine de Féligonde - Historische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 3 m
Rosa Zéphirine Drouhin - Kletterrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 3 m
Entdecken Sie unsere prächtigen Kletterrosen!
Hierbei handelt es sich um besonders wüchsige Kletterrosen. Sie wachsen schnell und benötigen nur wenig Zeit, um eine Fassade zu bedecken oder in einen Baum hinaufzuwachsen – an Trägern, an denen sie sich mit ihren Dornen festhalten. Ihre Blüte ist üppig, aber die meisten von ihnen sind nicht remontierend.
Rosa banksiae Lutea - Meran-Rose
- Blütezeit Mai für Juli
- Höhe bei Reife 12 m
Rosa wichuraiana Albertine - Kletterrose
- Blütezeit Juni für August
- Höhe bei Reife 6 m
Rosa moschata Paul's Himalayan Musk - Moschus Rambler-Rose
- Blütezeit Juli, August
- Höhe bei Reife 8 m
Entdecken Sie unsere Rambler-Rosen!
Historische Rosen können einfache oder gefüllte Blüten haben. Die Blüten duften und wirken meist sehr zart. Sie sind oft nicht remontierend.
Rosa Madame Alfred Carrière - Kletterrose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 4 m
Rosa Portland Jacques Cartier - Historische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,20 m
Rosa multiflora Ghislaine de Féligonde - Historische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 3 m
Rosa Jacqueline du Pré - Historische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,30 m
Unsere Historischen Rosen sollten Sie unbedingt entdecken!
Englische Rosen sind Strauch- oder Kletterrosen, die oft duftende, gefüllte Blüten hervorbringen. Sie sind remontierend und werden für ihre zarte und elegante Ausstrahlung geschätzt. Meist handelt es sich um Züchtungen von David Austin.
→ Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber So wählen Sie eine Englische Rose aus
Rosa Graham Thomas - Englische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,50 m
Rosa William Shakespeare 2000 - Englische Rose
- Blütezeit Juli für November
- Höhe bei Reife 1,25 m
Rosa Gertrude Jekyll - Englische Rose
- Blütezeit Juni für November
- Höhe bei Reife 1,20 m
Entdecken Sie unser Sortiment an Englischen Rosen!
Lesen Sie auch
Rosen: Blattläuse und andere SchädlingePflanzung
Wo pflanzen?
Pflanzen Sie Ihre Rosen an einen sonnigen oder leicht schattigen Standort. Ausreichend Sonne sorgt für eine üppige Blüte, obwohl manche Sorten auch schattige Standorte vertragen.
Rosen sind Starkzehrer und bevorzugen humusreiche Böden. Am besten geben Sie gut verrotteten Mist oder Kompost dazu. Ihre Rose wird sich in einem tiefgründigen und drainierenden Boden wohlfühlen. Feuchtigkeit muss abfließen können, damit das Auftreten von Pilzkrankheiten nicht begünstigt wird. Wenn Ihr Boden schwer und lehmig ist, sollten Sie für eine Drainage sorgen. Vermeiden Sie außerdem zu kalkhaltige Böden, da sie eine Chlorose (Gelbfärbung des Laubs) verursachen können, es sei denn, die Unterlage ist Rosa canina, die Kalk gut verträgt.
Wählen Sie einen windgeschützten, aber offenen Standort. Vermeiden Sie zu beengte Plätze (zum Beispiel zwischen einer Mauer und anderen Pflanzen). Die Luft muss zirkulieren können, um die Entwicklung von Krankheiten zu verhindern. Pflanzen Sie Ihre Rose auch nicht an einen Standort, an dem bereits zuvor eine Rose stand, um das Risiko einer Übertragung von Pilzkrankheiten zu verringern.
Wann pflanzen?
Die beste Zeit, um wurzelnackte Rosen zu pflanzen, ist der Herbst. Wenn Ihr Boden jedoch schwer und lehmig ist, sollten Sie besser bis zum Ende des Winters warten. Wenn Sie wurzelnackte Rosen kaufen, können Sie sie normalerweise zwischen dem späten Herbst und dem frühen Frühjahr (von November bis März) pflanzen, während Rosen im Container das ganze Jahr über gepflanzt werden können. Vermeiden Sie vor allem Frostperioden und große Hitze.
→ Lesen Sie auch: Wann Rosen pflanzen?
Wie pflanzen?
- Beginnen Sie damit, die Zweige auf etwa 30 Zentimeter zurückzuschneiden. Kürzen Sie auch die Wurzeln.
- Stellen Sie den Wurzelballen in eine mit Wasser gefüllte Wanne, um ihn wieder anzufeuchten und so das Anwachsen zu erleichtern.
- Heben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch aus, idealerweise etwa 50 Zentimeter tief. Geben Sie gut verrotteten Kompost oder Mist dazu, da Rosen humusreiche Böden bevorzugen. Wenn Ihr Boden schwer und lehmig ist, verbessern Sie die Drainage, indem Sie beispielsweise Kies oder Lavagranulat einarbeiten.
- Lockern Sie die Wurzeln vorsichtig etwas auseinander.
- Setzen Sie den Wurzelballen in das Pflanzloch. Sie können die Pfropfstelle knapp über der Bodenoberfläche platzieren. Traditionell wird empfohlen, die Pfropfstelle nicht zu bedecken. Das ist besonders ratsam, wenn Ihr Boden für den Anbau von Rosen wenig geeignet ist (kalkhaltiger Boden …). Sie können die Pfropfstelle jedoch auch eingraben. Wenn Sie in einer Region mit strengem Klima leben, schützt dies die Pfropfstelle vor Kälte.
- Füllen Sie das Pflanzloch wieder mit Erde und drücken Sie sie leicht an. Sie können einen Gießrand anlegen.
- Gießen Sie reichlich.
Gießen Sie während des ersten Jahres weiterhin regelmäßig. Sie können eine Mulchschicht oder einen Bodendecker am Fuß der Rose ausbringen, um das Wachstum von Unkraut zu begrenzen und den Boden länger kühl zu halten.
Einige Rosen, insbesondere Zwergsorten, eignen sich sehr gut für die Kultur im Topf! Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber Rosen im Topf kultivieren
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum Pflanzen von Rosen! Lesen Sie auch: Wurzelnackte Rosen oder Rosen mit Wurzelballen: der beste Kompromiss und Wie pflanzt man eine Kletterrose?

Alles Wissenswerte zum Pflanzen von Rosen finden Sie in unserem bebilderten Ratgeber: „Rosen: Wie pflanzt man sie im Topf oder wurzelnackt?“
Pflege und Rückschnitt
Rosen sind empfindliche Pflanzen, die etwas Pflege benötigen. Wir empfehlen Ihnen, verblühte Blumen regelmäßig abzuschneiden, damit die Pflanze nicht unnötig geschwächt wird, außer wenn Sie Hagebutten erhalten möchten. Neben dem ästhetischen Aspekt fördert das Entfernen dieser verblühten Blumen die Bildung weiterer Blüten.
Rosen sind Starkzehrer. Wir empfehlen Ihnen, zu Beginn des Frühlings, vor der Blüte, Dünger auszubringen. Geben Sie im Juni oder Juli eine zweite Düngergabe. Wählen Sie vorzugsweise einen Dünger mit hohem Kaliumgehalt und, wenn möglich, auch mit Magnesium. Sie können auch einen organischen Bodenverbesserer verwenden: gemahlenes Horn, getrocknetes Blut …
Rosen müssen vor allem in Trockenperioden gegossen werden. In der übrigen Zeit kommen sie ohne zusätzliche Wassergaben aus. Gießen Sie den Strauch am Fuß und vermeiden Sie es, das Laub zu befeuchten, da dies die Entwicklung von Krankheiten begünstigen kann. Gießen Sie im Pflanzjahr regelmäßig. Wenn Sie Ihre Rose im Topf statt im Freiland kultivieren, muss sie deutlich häufiger gegossen werden. Wenn Sie eine Mulchschicht am Fuß Ihrer Rose ausbringen, können Sie den Bewässerungs- und Unkrautbekämpfungsaufwand deutlich reduzieren. Verwenden Sie beispielsweise abgestorbene Blätter oder BRF (zerkleinertes Holz aus Ästen), vermeiden Sie jedoch Kiefernrinde.
Rosen sind anfällig für Mehltau, Rost und Sternrußtau. Mehltau ist am Auftreten eines weißen Belags auf den Blättern zu erkennen, während sich Rost durch kleine rostfarbene Pusteln auf den Blättern bemerkbar macht. Sternrußtau wird durch den Pilz Marsonia verursacht. Er zeigt sich durch braune Flecken auf den Blättern. Diese verfärben sich und werden gelb. Gegen diese Krankheiten können Sie Brennnesseljauche, Schachtelhalmbrühen oder ein Fungizid verwenden. Rosen werden auch häufig von Blattläusen befallen.
Ein Problem mit Ihrer Rose? Entdecken Sie unsere Ratgeber: „Krankheiten der Rosen – Erkennung und Behandlung“ und „Rosen: Blattläuse und andere Schädlinge“, Hilfe, Flecken auf meinen Rosen!; Wie verjüngt man eine alte Kletterrose?
Und unser Podcast:
→ Erfahren Sie mehr über Pflanzengallen, von denen auch Rosen betroffen sein können.
Rosen werden in der Regel veredelt, können jedoch Wassertriebe bilden – kräftige Triebe, die schnell wachsen und unterhalb der Veredelungsstelle austreiben. Sie müssen entfernt werden, indem man sie an der Basis abschneidet.
Damit sie eine harmonische Wuchsform behalten und üppig blühen, müssen Rosen regelmäßig zurückgeschnitten werden.
Lesen Sie unsere Ratgeber und sehen Sie sich unsere Videoanleitungen zu diesem Thema an:
- Der Rückschnitt von Rosen
- Wie schneidet man Historische Rosen?
- Strauchrosen zurückschneiden
- Wie mulcht man Rosen?
- Warum blüht meine Rose nicht?
- Wann und wie schneidet man eine Stammrose oder Trauerrose?
- sowie Oliviers Kolumne: Wie man … den Rosenschnitt vermasselt
Vermehrung
Aussaat
Es ist recht einfach, Rosen aus Samen zu ziehen. Die Aussaat von Samen gärtnerischer Sorten kann bei Blütenfarben und -formen zu einem zufälligen Ergebnis führen, aber Sie können auf diese Weise versuchen, Ihre Sorten zu kreuzen! Die Aussaat botanischer Arten liefert ein zuverlässigeres Ergebnis. Durch die Aussaat von Arten lassen sich außerdem Pflanzen heranziehen, die als Unterlage dienen.
- Ernten Sie die Hagebutten und lassen Sie sie trocknen, bevor Sie die Samen entnehmen. Rosensamen benötigen eine Kälteperiode, um ihre Dormanz zu beenden (Vernalisation). Mischen Sie die Samen dazu mit Sand und stellen Sie sie für ein bis zwei Monate in den Kühlschrank.
- Nehmen Sie die Samen heraus.
- Füllen Sie einen Topf mit einer Mischung aus Blumenerde und Sand. Drücken Sie das Substrat fest und gießen Sie, um es anzufeuchten.
- Säen Sie die Samen aus.
- Bedecken Sie sie mit einer dünnen Sandschicht.
- Stellen Sie den Topf an einen schattigen und kühlen Standort.
Pfropfung
Die meisten im Handel erhältlichen Rosen stammen aus einer Pfropfung. Sie können Ihre Rosen durch Okulation veredeln. Verwenden Sie vorzugsweise Rosa multiflora oder Rosa laxa als Unterlage, es sei denn, Ihr Boden ist kalkhaltig: In diesem Fall müssen Sie Rosa canina (die Hunds-Rose) wählen.
Führen Sie die Arbeit im Sommer, etwa im August, durch. Wählen und schneiden Sie einen gesunden Trieb der Sorte, die Sie vermehren möchten. Bereiten Sie ihn vor, indem Sie Blätter und Dornen entfernen, die Blattstiele jedoch stehen lassen. Entnehmen Sie eine Knospe mit ihrem Blattstiel, indem Sie die Rinde vorsichtig einschneiden. Befindet sich Holz unter der Knospe, müssen Sie es entfernen. Führen Sie anschließend an der Unterlage in der Nähe des Halses einen T-förmigen Schnitt aus, um die Rinde zu öffnen, ohne das Holz einzuschneiden (Sie werden einen Widerstand spüren, sobald Sie das Holz erreichen). Setzen Sie anschließend das Edelauge ein. Falls es leicht übersteht, schneiden Sie die Ränder ab. Binden Sie danach die Veredelungsstelle fest und lassen Sie die veredelte Knospe frei.
→ Erfahren Sie mehr in unserem Ratgeber Rosen veredeln: die Okulationstechnik.
Stecklingsvermehrung
Rosen werden am Ende des Sommers durch Stecklinge vermehrt, und zwar aus halbverholzten Trieben.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber über die Stecklingsvermehrung von Rosen sowie im Video von Ölbaum: Wann und wie nimmt man Rosenstecklinge? Entdecken Sie auch den Film Die schönste Blüte über die Hybridisierung von Rosen.
Und außerdem unseren Podcast:
Kombination
Rosen sind natürlich das unverzichtbare Element für einen romantischen Garten! Ihre duftende Blüte verleiht dem Garten viel Charme und Zartheit. Sie können sie mit der zarten Blüte von Weigelien und Deutzien kombinieren. Genießen Sie auch die weiße, zarte Blüte von Gipskraut, Crambe cordifolia oder Dreiblattspieren.

Für ein romantisches Beet kombinieren Sie Blüten in zarten Farbtönen: Rose ‚Gertrude Jekyll‘, Weigelia florida ‚Nana Variegata‘, Deutzia gracilis und Rittersporn (Foto: Friedrich Strauss – Biosphoto)
Zögern Sie nicht, Stauden oder Bodendecker am Fuß Ihrer Rosen zu pflanzen, sie bilden wunderschöne Duos. So können Sie den manchmal kahlen Fuß der Rosen schmücken, das Wachstum von Unkräutern begrenzen … Und je nach gewählter Pflanze auch dann für Farbe sorgen, wenn die Rose nicht mehr blüht. Sie können Frauenmantel, Storchschnabel oder Purpurglöckchen wählen.
Rosen gibt es in einer großen Vielfalt an Farbtönen … Nutzen Sie dies, um mit den Farben zu spielen! So können Sie durch die Kombination der Rose ‚Grace‘ mit dem Purpurglöckchen ‚Marmelade‘ eine wunderschöne orangefarbene Szene gestalten. Sie können Ihre Rosen auch mit dunkleren Pflanzen umgeben, damit ihre leuchtende Blüte besser zur Geltung kommt. Wenn Sie sie mit anderen hellen Farbtönen kombinieren, erhalten Sie ein Beet voller Zartheit. Im Allgemeinen harmonieren Rosen sehr gut mit Pflanzen mit blauen Blütenähren, wie Lavendel, Katzenminze oder Salbei, aber auch mit Rittersporn, Eisenhut oder Glockenblume. Ein tiefes, intensives Blau kann einen herrlichen Kontrast schaffen!
Kombinieren Sie intensiv rote Rosen mit der reinweißen Blüte von Astilben oder Dreiblattspieren! Ganz allgemein empfehlen wir, Ihre Rosen vor allem mit anderen Pflanzen in Pastelltönen zu kombinieren: Zartrosa, Weiß, Mauve, Blau. Nutzen Sie auch Pflanzen mit silbrigem Laub: die zarte Wirkung von Stachys bizantina oder das filigran gefiederte Laub von Artemisia.

Spielen Sie mit den Farben und schaffen Sie harmonische Kombinationen oder Kontraste! Rose ‚Grace‘ und Purpurglöckchen ‚Marmelade‘ (Foto: Howard Rice – GAP Photos) / Rose ‚Sir John Betjaman‘ und Gillenia trifoliata (Foto: Nicola Stocken – GAP Photos) / Rose ‚The Fairy‘ und Gypsophila rosenschleier (Foto: Pernilla Bergdahl – GAP Photos)
Waldreben sind die perfekten Begleiter für Rosen! Es gibt sie in einer großen Vielfalt an Farben und Formen. Sie können eine Kletterrose und eine Waldrebe nebeneinander an einer Fassade oder einer Pergola emporwachsen lassen.
Rosen können auch Teil der Gestaltung eines wilden, naturnahen Gartens sein! Wählen Sie botanische Rosen oder zumindest Sorten mit einfachen Blüten, zum Beispiel Rosa chinensis ‚Mutabilis‘ … Und kombinieren Sie sie mit zarten Blüten: Gipskraut, Knoblauch, Astern, Braut, Karwinskis Berufkraut, ja sogar Klatsch-Mohn und Schmuckkörbchen … Zögern Sie nicht, einige Gräser hinzuzufügen: Federborstengras, Federgras oder Reitgras. Sie können auch die zarte Blüte von Sterndolden, Fingerhut oder Blaustern genießen.
→ Lesen Sie auch Gräser und Rosen: eine gelungene Kombination und Naturnah gärtnern mit botanischen und Wildrosen
Brauchen Sie weitere Ideen? Folgen Sie Olivier, der Ihnen in diesem Video wunderschöne Kombinationen vorstellt:
Wussten Sie schon?
- Hagebuttenmarmelade
Aus den Hagebutten, die Rosen im Herbst hervorbringen, können Sie Marmelade zubereiten. Diese Beeren sind sehr reich an Vitamin C und stärken die Abwehrkräfte. Verwenden Sie vorzugsweise die Hagebutten der Hunds-Rose, Rosa canina, oder der Kartoffel-Rose, Rosa rugosa. Umgangssprachlich werden sie wegen der in den Beeren enthaltenen Nesselhaare auch „Arschkratzer“ genannt. Diese müssen ebenso wie die Achänen entfernt werden, damit nur Fruchtfleisch und Schale verzehrt werden.
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten!
Abgesehen von Hagebuttenmarmelade werden Rosen in großem Umfang in der Kosmetik und Parfümerie verwendet.
Rosenblütenblätter sind essbar. Sie können sie zu Ihren Salaten geben. Getrocknet können sie für Potpourris, als Dekoration oder als Aufguss verwendet werden. Rosenwasser (oder Hydrolat, das aus Rosa damascena oder Rosa centifolia gewonnen wird) ist für seine zahlreichen wohltuenden Eigenschaften für die Haut bekannt. Die Damaszener-Rose wird auch in Form von ätherischem Öl verwendet. Natürlich ist die Rose auch als unverzichtbare Schnittblume für Sträuße oder zur Dekoration mit Blütenblättern, beispielsweise bei Hochzeiten, beliebt. Je nach Land und Region der Welt werden Hagebutten außerdem für die Zubereitung von Dekokten, Eiscreme, Saft, Bier oder Likör verwendet…
- Rekord bei der Langlebigkeit
In Deutschland gilt die Hildesheimer Rose als die älteste Rose der Welt. Der Legende nach soll sie über tausend Jahre alt sein. Ihr tatsächliches Alter ist ungewiss, es ist jedoch belegt, dass sie mindestens 400 Jahre alt ist. Sie überstand die Bombardierungen von 1945: Die Rose und der Dom, an dem sie wächst, wurden beschädigt, doch aus den Ruinen trieben neue Triebe aus.
- Rosengärten zum Besichtigen!
In Frankreich gibt es einige schöne Rosensammlungen. So ist der Rosengarten des Val-de-Marne in L’Haÿ-les-Roses bei Paris ein großartiger moderner Rosengarten mit mehr als 3.000 Sorten. Auch die drei Rosengärten im Parc de la Tête d’Or in Lyon sind einen Besuch wert! Und in Deutschland beherbergt der Rosengarten von Sangerhausen mit mehr als 8.000 Sorten die größte Rosensammlung der Welt.
- Kuriositäten – Ungewöhnliche und originelle Rosen!
Rosen bieten eine solche Vielfalt, dass man mehrere erstaunliche oder ungewöhnliche Sorten findet! So besitzt Rosa chinensis ‘viridiflora’ grüne Blüten, da sie nicht aus Blütenblättern, sondern aus zahlreichen länglichen Hochblättern bestehen, die manchmal rot gezeichnet sind. Während die große Mehrheit der botanischen Rosen und sogar der Rosengewächse fünf Blütenblätter und fünf Kelchblätter besitzt, ist Rosa sericea eine überraschende Rose mit vier Blütenblättern und vier Kelchblättern. Die Stängel von Rosa omeiensis ‘Pteracantha’ tragen dagegen sehr breite, durchscheinende rote Dornen. Es gibt außerdem Moosrosen, deren Blütenknospen von einer Art „Moos“ bedeckt sind, das aus Auswüchsen der Epidermis besteht. Die Rose ‘Fraise des Bois’ schließlich trägt Blütenknospen, die sich niemals öffnen! Größe, rote Farbe und Kegelform ihrer Knospen ähneln kleinen Erdbeeren.

Rosa omeiensis ‚Pteracantha‘ (Foto Pancrat), Rosa chinensis ‚Viridiflora‘ und Moosrose ‚Marie de Blois‘ (Foto Salicyna)
Nützliche Ressourcen
- Entdecken Sie unser großes Rosensortiment! und unsere Rosen-Neuheiten Herbst 2025
- Die Website der französischen Rosengesellschaft
- Unsere Video-Tipps: Wie pflanzt man wurzelnackte Rosen?, Wie schneidet man alte Rosen?, Moderne Rosen schneiden, Wann und wie vermehrt man Rosen durch Stecklinge?, Rambler-Rosen;
- Entdecken Sie unsere Ratgeber zur Kultur und Pflege von Rosen: Rosen – So pflanzen Sie sie, Rosen durch Stecklinge vermehren – Wann und wie?, Der Rosenschnitt und Wann sollte man Rosen schneiden?, Dünger für Rosen, Hilfe, Flecken auf meinen Rosen!, Wann und wie schneidet man eine Stammrose oder Trauerrose?, Warum werden Rosen veredelt?, Was ist eine Unterlage und welche sollte man wählen?; Pflanzengallen: Was ist das?, Eine Rose in sehr kaltem Klima pflanzen, Wie entfernt man eine alte Rose?, Wie verjüngt man eine alte Kletterrose?; 8 Irrtümer über Rosen, Hilfe: Meine Rose leidet unter Trockenheit; Unsere Geheimnisse für blühende Rosen im Topf!; Die besten Mulchmaterialien für Rosen: den richtigen Mulch auswählen und anwenden; Wassertriebe bei Rosen: Warum entstehen sie und wie entfernt man sie?
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- Unsere Ratgeber zur Pflege Ihrer Rosen: Rindenkrebs bei Rosen: Symptome, Behandlung und Vorbeugung
Häufig gestellte Fragen
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Das Laub meiner Rose wird gelb. Was tun?
Es handelt sich vermutlich um eine Eisenchlorose. Das Laub verfärbt sich zwischen den Blattadern, weil dem Rosenstrauch Eisen und andere für eine gute Photosynthese notwendige Mineralstoffe fehlen. Wir empfehlen, Eisenchelat auszubringen und Ihren Rosenstrauch regelmäßig mit Dünger zu versorgen. Dies kann auch durch die Schwarzfleckenkrankheit verursacht werden, die auf den Blättern rund um braune Flecken das Auftreten einer gelblichen, verfärbten Zone hervorruft.
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Die Blätter meiner Rose sind mit einem weißen Belag bedeckt! Was tun?
Ihre Rose ist von Mehltau betroffen, einer Pilzkrankheit, die durch das Zusammenspiel von Wärme und Feuchtigkeit begünstigt wird. Um eine Ausbreitung zu verhindern, empfehlen wir Ihnen, die befallenen Blätter zu entfernen und zu verbrennen. Sie können Natron oder einen Ackerschachtelhalm-Sud sprühen.
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Die Blätter meiner Rose tragen kleine orangefarbene Pusteln!
Es handelt sich um Rost, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit. Auch hier empfehlen wir Ihnen, die befallenen Pflanzenteile abzuschneiden und zu verbrennen. Behandeln Sie mit einem Ackerschachtelhalm-Auszug.
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Die Blätter meiner Rose haben schwarze Flecken!
Es handelt sich um eine durch den Pilz Marsonia verursachte Krankheit. Sie gehört zu den drei häufigsten Krankheiten bei Rosen. Verwenden Sie einen Ackerschachtelhalm-Auszug, um sie loszuwerden.
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