Schwarzäugige Susanne: säen, pflanzen und pflegen

Schwarzäugige Susanne: säen, pflanzen und pflegen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 5. August 2025  durch Virginie T. 15 min.

Die Schwarzäugige Susanne in wenigen Worten

  • Diese sehr reich blühende Kletterpflanze mit schnellem Wachstum begrünt innerhalb weniger Wochen von Juni bis Oktober jede ihr zur Verfügung gestellte Stütze
  • Sie bringt mit ihrer intensiv orangegelben Sommerblüte mit dem so charakteristischen schwarzen Auge einen Hauch Exotik
  • Diese aus den Tropen stammende, frostempfindliche Staude, die unter 8 °C erfriert, wird in unseren Regionen im Freiland oder im Topf kultiviert, der im Winter warm gestellt werden muss
  • Diese Kletterpflanze für sonnige Standorte fürchtet nur Frost und wächst in jedem fruchtbaren Boden an einem gut geschützten Platz
  • Sie wächst sehr windend und eignet sich ideal als Kletterpflanze, die an einer Rankhilfe wie einem Spalier oder Gitter gezogen wird, als großflächiger Bodendecker, im Topf oder in einer außergewöhnlichen Hängeampel, aus der sie elegant mit einer Kaskade aus Blättern und Blüten herabhängt
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Die Schwarzäugige Susanne, die auch unter dem hübschen, poetischeren Namen „Schwarzäugige Susanne“ bekannt ist, ist eine windende Kletterpflanze, die durch ihre fröhlichen, meist orangefarbenen Blüten mit schwarzer Mitte auffällt.

In unseren Breiten wird sie meist einjährig oder im Topf kultiviert und vor den strengen Winterfrösten an einem warmen, geschützten Ort im Gewächshaus oder Wintergarten überwintert. Ihre ununterbrochene Blüte von Mai bis zum ersten Frost und ihr schnelles Wachstum machen sie zu einer idealen Kletterpflanze.

Sie ist eine wunderschöne Zier-Kletterpflanze für das Gewächshaus oder den Garten im Sommer! Ihre unerschrockenen Triebe klammern sich ganz von selbst an alles, was sie erreichen können, und verwandeln selbst die kleinste Rankhilfe innerhalb kurzer Zeit in ein üppig blühendes Ensemble.

Die ausladende Schwarzäugige Susanne kann in nur einer Saison 2 m hoch werden!

Neben der traditionellen orangefarbenen Thunbergia alata (‘Superstar orange’) gibt es auch blaue Schwarzäugige Susannen wie Thunbergia grandiflora sowie weiße Schwarzäugige Susannen (‘Alba’).

Thunbergia

Die „Schwarzäugige Susanne“ ist eine einjährige, sehr blühfreudige Pflanze.

Mit ihren zahlreichen trompetenförmigen Blüten wird sich diese windende einjährige Pflanze mit ihren köstlich anmutenden, leuchtenden Farben und ihrem üppigen Laub den ganzen Sommer über um Ihre Pergolen, Rankgitter und Zäune winden, sich um Sträucher schlängeln oder sogar einen großen Bodendecker bilden. Sie können sie auch im Topf oder in außergewöhnlichen Hängeampeln kultivieren, in denen sie elegant herabhängt.

Mit ihrem exotischen Erscheinungsbild ist sie eine leicht zu kultivierende Pflanze, sofern sie an einem sonnigen Standort vor kalten Zugluft geschützt steht. Die Schwarzäugige Susanne ist wenig krankheitsanfällig und verlangt wirklich nur wenig Pflege; sie fürchtet lediglich Frost.

Vom Steckling bis zur Aussaat entdecken Sie unsere Kollektion sowie unsere schöne Auswahl an Samen der Schwarzäugigen Susanne, dieser wunderschönen Kletterpflanze, die im Sommer für den unverzichtbaren Hauch von Originalität sorgt!

Beschreibung und botanische Merkmale

Steckbrief

  • Lateinischer Name Thunbergia
  • Familie Acanthaceae
  • Gebräuchlicher Name Schwarzäugige Susanne, Schwarzäugige Susanne
  • Blüte von Mai bis zum Herbst
  • Höhe 0,60 bis 5 m
  • Exposition Sonne, Halbschatten
  • Art des Bodens Alle, gut drainiert
  • Winterhärte +8 °C

Die Thunbergia, oder poetischer „Schwarzäugige Susanne“, auch „Schwarzäugige Susanne“ oder „Thunbergie“ genannt, ist eine windende Kletterpflanze aus der Familie der Acanthaceae, die ursprünglich aus den tropischen Regionen Ost- und Südafrikas, Madagaskars und Indiens stammt. In ihrem natürlichen Lebensraum wächst sie in Wäldern und an Felswänden, wo sie sich um Bäume oder Sträucher windet.

Sie hat sich in zahlreichen Ländern eingebürgert, unter anderem in Australien, Haiti und Florida, wo sie als invasive Staude gilt.

Von ihrer tropischen und subtropischen Herkunft hat sie eine gewisse Frostempfindlichkeit bewahrt (Winterhärte zwischen 10 und 8 °C). Unter unseren Klimabedingungen wird sie einjährig kultiviert oder im Winter frostfrei überwintert.

Die Gattung Thunbergia umfasst etwa 100 einjährige oder mehrjährige Arten mit immergrünem Laub, darunter Kletterpflanzen und Sträucher. Am häufigsten kultiviert werden Thunbergia alata mit orangegelben Blüten und Thunbergia grandiflora (oder Bengalische Thunbergie) mit dunkelblauen Blüten. Letztere ist in mehreren Kultivarformen erhältlich, darunter Thunbergia grandiflora ’Alba’ mit weißen Blüten. Seltener findet man auch Thunbergia erecta, eine strauchige Art mit violettblauen Blüten und gelbem Schlund, oder T. gibsonii mit leuchtend orangefarbenen Blüten.

Mit ihrer kletternden Wuchsform kann diese schnell wachsende und üppig wachsende Liane innerhalb eines einzigen Sommers einen schönen Busch von bis zu 2 Metern Höhe in alle Richtungen bilden, manchmal auch mehr. Die Wuchshöhe der Pflanze ist sehr unterschiedlich. In ihrem natürlichen Lebensraum kann die Thunbergia bis zu 12 m hoch werden (Thunbergia grandiflora), unter unseren Breitengraden jedoch deutlich weniger. Die größten verholzenden Pflanzen können in der kalten Jahreszeit mehrere Jahre im Gewächshaus überleben, wo sie sich prächtig entwickeln und bei Pflanzen im Kübel mehrere Meter Höhe erreichen können.

Schwarzäugige Susanne

Thunbergia alata – botanische Illustration

Ausgehend von einem verholzenden Wurzelstock entwickelt sich die Thunbergia an windenden Trieben, die klettern, indem sie sich mit ihren Blattstielen um jede mögliche Stütze winden. Die behaarten, dünnen und vierkantigen, manchmal purpurfarbenen Triebe halten sich selbstständig fest, bis sie sich ineinander verflechten und eine schöne Masse bilden. Mit der Zeit verholzen sie.

An diesen Trieben entwickelt sich das üppige Laub, das von leuchtendem Grün bis Dunkelgrün reicht. Es bleibt immergrün, wenn die Pflanze frostfrei überwintert wird. Es besteht aus gegenständigen, ganzrandigen oder gelappten und gezähnten Blättern, die bis zu 20 cm lang und 15 cm breit werden. Rau und samtig behaart, sind sie herzförmig und haben pfeilförmige Spitzen und werden zwischen 2,5 und 20 cm lang. Bei der Art alata (geflügelt) sitzen sie an einem feinen, an der Basis geflügelten Blattstiel mit zwei kleinen Blättern, die der Pflanze ihren Artnamen verliehen haben.

Diese langen, belaubten Triebe wirken besonders dekorativ, verleihen der Pflanze eine gewisse Üppigkeit und bringen die exotischen Farben und üppigen Formen der Blüten zur Geltung. Die Thunbergia wird wegen ihrer außergewöhnlichen und langen Blüte geschätzt, die sich von Juni bis zum ersten Frost erstreckt. Die Schwarzäugige Susanne ist eine der spektakulärsten Lianen für die warme Jahreszeit. Die buschige Vegetation schmückt sich mit einer Fülle großer Trompetenblüten.

Die von einem behaarten Kelch umschlossenen und an einem kurzen Blütenstiel hängenden Blüten blühen den ganzen Sommer über ununterbrochen, einzeln oder in kleinen Gruppen in den Blattachseln, entlang der gesamten Triebe. Um ein kleines, fast schwarzes violettes Auge, das einer Pupille in der Mitte einer Iris ähnelt und ihr den Beinamen „Schwarzäugige Susanne“ eingebracht hat, entfaltet sich jedes Blütenblatt in unterschiedlichen, oft leuchtenden Farben.

Die 2 bis 8 cm großen, röhrenförmigen Blüten öffnen sich meist in fünf weit ausladenden Lappen in Goldgelb, Orangegelb, Schwefelgelb, Orange, Ziegelrot oder Cremegelb, seltener in Weiß oder auch in Fliederblau (Thunbergia grandiflora) beziehungsweise Violettblau (Thunbergia erecta), mit braun oder gelb gezeichnetem Schlund. Thunbergia ’Tangerine Slice’ zeichnet sich durch die zweifarbige Färbung und die ungewöhnliche Zeichnung ihrer orange-roten, gelb-braun gestreiften Blüten aus. Die Thunbergia grandiflora oder Bengalische Thunbergie trägt die größten Blüten mit einem Durchmesser von 6 bis 8 cm.

Als nektarreiche Pflanze zieht dieses fast schwarze, auberginefarbene Auge in der Blütenmitte bestäubende Insekten an. Nach der Bestäubung nehmen die Blüten ausschließlich in warmem Klima die Form von Früchten an: kugeligen Kapseln, die die kleinen runden Samen weit fortschleudern.

Die Schwarzäugige Susanne wird in unserem Land meist als einjährige Pflanze im Freiland oder im Topf als Zimmerpflanze kultiviert, da sie empfindlich und nur wenig winterhart (-8 °C) ist. Wenn Sie sie behalten möchten: Holen Sie sie ins Haus!

Schwarzäugige Susanne

Thunbergia, Blüten in verschiedenen Farben.

Diese tropische Staude ist leicht zu kultivieren und benötigt Wärme, Licht und Wasser sowie einen leichten, drainierenden und humusreichen Boden, um sich gut zu entwickeln. Für eine üppige Blüte bevorzugt sie einen sonnigen oder schattigen Standort, der vor Winden und kalter Zugluft geschützt ist.

Die Schwarzäugige Susanne wächst sehr schnell und begrünt innerhalb weniger Wochen einen Maschendrahtzaun, eine Laube, ein Rankgitter oder eine pyramidenförmige Rankhilfe inmitten eines Sommerbeets. Ohne Rankhilfe kann sie auch einen originellen Bodendecker am Fuß von Sträuchern bilden.

Als Topfpflanze, in einer Blumenampel oder einem Balkonkasten kultiviert, schmückt sie Terrassen und Balkone mit ihren Blüten. Auch im Wintergarten findet sie einen geeigneten Platz, an dem sie sich in der Wärme prächtig entwickelt.

Wichtigste Arten und Sorten

Die Gattung Schwarzäugige Susanne umfasst etwa hundert Kletterpflanzenarten, kultiviert wird im Wesentlichen Thunbergia alata mit ihren trompetenförmigen Blüten, die von allen Gelb- und Orangetönen geprägt sind und ein charakteristisches schwarzes Auge aufweisen.

Gelegentlich findet man auch Thunbergia grandiflora (auch Bengalische Thunbergie oder Bengaltrompete) mit dunkelblauen Blüten, die in mehreren Kultivarformen erhältlich ist, darunter Thunbergia grandiflora ‚Alba‘ mit weißen Blüten. Die wichtigsten Auswahlkriterien für diese windenden, sehr blühfreudigen Kletterpflanzen sind die Blütenfarbe. Eine einjährige Bereicherung für den Garten oder ganzjährig im warmen Gewächshaus!

Die beliebtesten
Unsere Favoriten
Thunbergia alata orange

Thunbergia alata orange

Sie wächst schnell, erreicht innerhalb eines Sommers eine Höhe von 2 m und blüht ununterbrochen bis September.
  • Blütezeit Juli für November
  • Höhe bei Reife 2 m
Thunbergia alata Superstar orange (Samen)

Thunbergia alata Superstar orange (Samen)

Mit ihren intensiv orangefarbenen Blüten windet sie sich spontan um jede Art von Rankhilfe: ob künstlich (Maschendraht, Tipi, Rankgitter, Zaun) oder natürlich (Mais, hohes Ziergras).
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 2 m
Thunbergia alata

Thunbergia alata

Eine einjährige Kletterpflanze mit hübschen gelben Blüten und schwarzem Auge. Sie eignet sich sowohl für die Kultur im Topf als auch im Freiland an einem sonnigen Standort.
  • Blütezeit August für November
  • Höhe bei Reife 2 m
Thunbergia alata Tangerine Slice

Thunbergia alata Tangerine Slice

Diese neue amerikanische Sorte zeichnet sich durch die zweifarbige Färbung und die ungewöhnliche Zeichnung ihrer Blüten aus. Sie klettert selbstständig an Rankgittern in großen Pflanzgefäßen empor oder hängt üppig aus Ampeln herab.
  • Blütezeit Juli für November
  • Höhe bei Reife 2 m
Thunbergia Alata Collection - Schwarzäugige Susannen

Thunbergia Alata Collection - Schwarzäugige Susannen

Eine unverzichtbare Samenmischung der schwarzäugigen Susanne in Gelb und Orange! Als leichte, windende Kletterpflanze lässt sie sich gut mit einer mehrjährigen Kletterpflanze kombinieren und kann auch als Bodendecker verwendet werden.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 2 m
Thunbergia alata Salmon Shades (Samen)

Thunbergia alata Salmon Shades (Samen)

Diese Samen der Schwarzäugigen Susanne in verschiedenen Farben – Creme, Aprikose, Lachs und Orange – ergeben von Juni bis Oktober schnell ein harmonisches Blütenbild.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 1,50 m

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Aussaat und Pflanzung

Wo pflanzt man die Schwarzäugige Susanne?

Die Schwarzäugige Susanne ist kälteempfindlich und Frost ist für sie tödlich. Sie ist eine tropische Pflanze für warme Klimate, die Frost nicht verträgt. Sie übersteht keine Temperaturen unter 8 °C. Deshalb wird sie in unseren Breiten gewöhnlich einjährig im Freiland kultiviert oder in einen Topf gepflanzt, der zum Überwintern ins Haus geholt wird, wo sie vor Frost geschützt ist. Stellen Sie die Töpfe im Oktober, vor den ersten Frösten, an einen hellen und warmen Ort (die Temperatur sollte über 10 °C liegen, damit das schöne Laub erhalten bleibt). Während der warmen Jahreszeit können Sie sie wieder ins Freie stellen.

Sie braucht volle Sonne, um üppig zu blühen. Im Süden unseres Landes verträgt sie die zu brennende Sonne nicht und akzeptiert einen vor den heißen Mittagsstrahlen geschützten Halbschatten.

Diese schöne mehrjährige Kletterpflanze wächst schnell und muss in einen leichten, nährstoffreichen und durchlässigen Boden gepflanzt werden. In fruchtbarem und frischem Boden wird ihr Wachstum deutlich kräftiger und ihre Blüte sehr üppig.

Die Schwarzäugige Susanne kann innerhalb eines Sommers 2 m erreichen. Die Höhe der Pflanze ist sehr unterschiedlich: Sehen Sie eine geeignete Rankhilfe und ausreichend Platz vor. Sie muss an einem Spalier oder einer Rankhilfe befestigt werden, wenn Sie sie als Kletterpflanze verwenden.

Diese bemerkenswerte Kletterpflanze erweist sich sowohl im Freiland als auch in Töpfen auf der Terrasse oder im Gewächshaus als leicht zu kultivieren.

Sie wird im Beet oder isoliert verwendet, sich selbst überlassen an einem warmen Ort oder auch an einem Rankgitter oder Zaun, einem Tipi, einer Laube, einem Geländer oder einer pyramidenförmigen Rankhilfe emporgeleitet. Sie kann sich sogar um Sträucher ranken oder Mauern üppig bedecken.

Ihre ununterbrochene Blüte von Mai bis zu den ersten Frösten macht sie zu einer idealen Lösung, um schnell große, üppige Pflanzgefäße oder ungewöhnliche Hängeampeln zu begrünen, die den ganzen Sommer über auf dem Balkon oder im Wintergarten bleiben können, wo sie sich im Winter an einem warmen Ort entfalten kann.

Wenn sie im Garten nicht an einer Rankhilfe entlanggeleitet oder befestigt wird, kann sie auch eine elegante, buschige und überhängende Masse über einer niedrigen Mauer oder einen originellen Bodendecker am Fuß von Sträuchern bilden.

Wann pflanzt und sät man die Thunbergia oder Schwarzäugige Susanne?

Pflanzen Sie die Jungpflanzen im Freiland unbedingt erst, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, im Laufe des Monats Mai. Die Samen werden ab März an einem warmen Ort in Anzuchttöpfen oder einer Anzuchtschale ausgesät. Sie können auch ab April bis Juni direkt in den Boden säen.

Wie pflanzt und sät man die Schwarzäugige Susanne?

  • Die Pflanzung im Freiland

Topfen Sie die Schwarzäugige Susanne nach Erhalt in Töpfe und bewahren Sie unsere Jungpflanzen in Mini-Wurzelballen einige Wochen lang unter Schutz an einem warmen und hellen Ort (Wintergarten, Gewächshaus, Frühbeetkasten …) bei einer Temperatur über 14 °C auf. Sobald endgültig keine Frostgefahr mehr besteht, pflanzen Sie sie draußen ins Freiland.

Setzen Sie 2 bis 3 Pflanzen der Schwarzäugigen Susanne pro m², also mit einem Abstand von etwa 30 cm.

Geben Sie ihr bereits bei der Pflanzung ein Rankgitter oder eine Rankhilfe, um die sie sich winden kann. Wenn die Erde in Ihrem Garten zu nährstoffarm ist, reichern Sie sie mit Blumenerde und Kompost an.

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das dreimal breiter als der Wurzelballen ist
  • Legen Sie eine gute Kiesschicht an, um eine optimale Drainage zu gewährleisten
  • Setzen Sie den Mini-Wurzelballen in die Mitte des Lochs, mit dem Hals auf Höhe des Bodens
  • Füllen Sie die ausgehobene, mit Blumenerde vermischte Erde um die Wurzeln
  • Treten Sie die Erde mit dem Fuß fest
  • Gießen Sie regelmäßig
  • Die Aussaat
Im Anzuchttopf:
  • Weichen Sie die Samen vor der Aussaat ein
  • Von Ende Februar bis März unter Schutz bei einer Temperatur von 18–20 °C zwei bis drei Samen in 6 cm große Anzuchttöpfe mit einer Mischung aus gleichen Teilen leichtem Torf und Sand säen
  • Die Samen nur 1 cm tief mit Erde bedecken
  • Andrücken und bei 20 °C in der Sonne bis zum Auflaufen feucht halten (zwischen 14 und 21 Tagen)
  • Drei bis 5 Wochen später die Keimlinge trennen und in einzelne 12 cm große Anzuchttöpfe unter Schutz pikieren
  • Im Mai, wenn sich die Erde erwärmt hat und keine Frostgefahr mehr besteht, die Pflanzen in den Garten oder in Töpfe beziehungsweise Pflanzkästen mit 20 cm Durchmesser setzen (bei höheren Sorten größer) und in mit Kompost angereicherte Erde pflanzen
  • Ihnen sofort eine Rankhilfe geben, um die sie sich winden können
Im Freiland:

Sie können auch direkt an Ort und Stelle in erwärmten Boden im Laufe der Monate April bis Juni säen, und zwar 2 oder 3 Samen der Schwarzäugigen Susanne pro Pflanzstelle im Abstand von 30 cm. Befestigen Sie die Pflanzen an einer Rankhilfe oder lassen Sie sie am Boden entlangwachsen. Zögern Sie nicht, die verschiedenen Sorten miteinander zu mischen, um warme, farbenfrohe Bilder zu gestalten.

  • Die Kultur im Topf

Alle Schwarzäugigen Susannen eignen sich für die Kultur in großen Töpfen oder einer Hängeampel (der Trick, um die schöne Kletterpflanze nicht befestigen zu müssen!). Sie können während der warmen Jahreszeit ins Freie gestellt und bei den ersten Frösten eingeräumt werden oder das ganze Jahr über warm im Wintergarten bleiben.

  • Pflanzen Sie sie in eine nährstoffreiche, gut drainierende Mischung aus je 1/3 Blumenerde, 1/3 Flusssand und 1/3 Gartenerde
  • Sie können außerdem etwas Kompost hinzufügen
  • Mulchen Sie den Fuß großzügig, um die Feuchtigkeit zu bewahren
  • Leiten Sie sie bei Bedarf an einer Rankhilfe entlang
  • Gießen Sie großzügig und halten Sie das Substrat stets leicht feucht
  • Düngen Sie regelmäßig
  • Stellen Sie sie hell, jedoch ohne direkte Sonne, damit ihre Farben erhalten bleiben
  • Räumen Sie die Pflanzgefäße im Herbst frostgeschützt in den Wintergarten

→ Erfahren Sie dank Leïlas Tipps mehr über die Kultur der Schwarzäugigen Susanne im Topf

Thunbergia

Die „Schwarzäugige Susanne“ eignet sich gut für die Kultur im Topf.

Pflege und Fürsorge

Anspruchslos, verlangt die Schwarzäugige Susanne wirklich wenig Pflege und fürchtet nur Frost. Sie muss lediglich vor Kälte geschützt werden. Nach sorgfältigem Einpflanzen erweist sie sich als leicht zu kultivieren, sofern es ihr weder an Nährstoffen noch an Wasser oder Sonne mangelt, denn diese Frostempfindliche liebt Wärme!

Denken Sie daran, Ihre Jungpflanzen bereits beim Einpflanzen ins Freiland oder in einen Topf aufzubinden.

Halten Sie den Boden im Sommer frisch, besonders bei längerer Trockenheit. Am besten mulchen Sie den Fuß reichlich direkt nach der Pflanzung: Eine kurze Trockenheit verträgt sie recht gut, sofern sie bei großer Sommerhitze regelmäßig gegossen wird.

Ab November graben Sie die im Freien gepflanzten Schwarzäugigen Susannen aus.

Im Topf

Falls nötig, setzen Sie einen Stützstab in die Mitte des Topfes, damit sich die Lianen daran emporwinden können.

Die Schwarzäugige Susanne ist nährstoffbedürftig. Während der gesamten Wachstumsphase geben Sie alle 15 Tage Dünger für Blühpflanzen.

Gießen Sie großzügig, sobald der Wurzelballen austrocknet, und halten Sie die Erde stets leicht feucht.

Im Winter verlängern Sie die Abstände zwischen den Wassergaben und lassen die Erde zwischen zwei Wassergaben austrocknen.

Ab Oktober, wenn der Winter naht, holen Sie die in Töpfen kultivierten Schwarzäugigen Susannen an einen sehr hellen, nicht zu kalten, frostgeschützten Ort, in ein Gewächshaus oder einen Wintergarten, in dem die Temperatur nicht unter 10 °C sinkt.

Rückschnitt der Schwarzäugigen Susanne

Entfernen Sie regelmäßig die verblühten Blüten. Dies fördert die Erneuerung der Blüte.

Wenn Ihre Schwarzäugige Susanne im August etwas an Wuchskraft verliert, schneiden Sie die Triebe leicht zurück; sie treibt dann umso kräftiger wieder aus.

Ein Rückschnitt wird tatsächlich nur bei überwinterten oder im Haus kultivierten Pflanzen durchgeführt, deren Lebensdauer dadurch verlängert wird. Man spricht eher von einem jährlichen Auslichtungsschnitt. Dieser ermöglicht es, die Verzweigung auszugleichen oder zu reduzieren, die Triebe zu verjüngen und Wachstum sowie Blüte zu fördern. Er kann auch sinnvoll sein, wenn Ihre Schwarzäugige Susanne zu stark wuchert: Manchmal muss ihr Wachstum eingedämmt werden!

  • Entfernen Sie im September, bevor Sie sie ins Warme holen, oder zwischen Februar und März vor dem Neuaustrieb mit einer Gartenschere an der Basis die ineinander verschlungenen, dünnen oder abgestorbenen Triebe, sodass nur die kräftigsten stehen bleiben, und schneiden Sie die verblühten Zweige zurück.
  • Sie können den Horst außerdem etwas zurückschneiden.
Thunbergia

Blüten der Schwarzäugigen Susanne oder „Schwarzäugige Susanne“.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Im Freiland hat die Schwarzäugige Susanne keine Feinde, nur im Gewächshaus kultivierte Pflanzen können anfälliger sein für den Befall durch Wollläuse, Weiße Fliegen oder Rote Spinnmilben.

Wollläuse lassen sich mit einem in 90-prozentigem Alkohol getränkten Wattebausch entfernen. Anschließend sollten Spritzungen mit Rapsöl zwei- oder dreimal im Abstand von 15 Tagen wiederholt werden.

Um Weiße Fliegen zu entfernen, spritzen Sie eine Seifenlösung auf Basis von Schmierseife, der etwas Pflanzenöl zugesetzt wurde

Gegen Rote Spinnmilben, die häufig auftreten, wenn die Pflanze unter Wassermangel leidet, spritzen Sie einen Brennnesselauszug.

Bei zu hoher Feuchtigkeit kann Mehltau die Blätter weiß färben: Spritzen Sie Schachtelhalmbrühe oder Brennnesseljauche.

 

Vermehrung

Wie vermehrt man die Schwarzäugige Susanne durch Stecklinge?

Diese Methode ist manchmal recht unzuverlässig. Dennoch lohnt es sich, Stecklinge der Schwarzäugigen Susanne zu nehmen, da die Pflanze nach zwei Jahren Kultur im Haus dazu neigt, weniger Blüten zu bilden.

  • Entnehmen Sie im August–September 10 bis 15 cm lange, halbverholzte Stecklinge direkt unter einem Knoten
  • Entfernen Sie die unteren Blätter des Triebs und die Blüten
  • Tauchen Sie sie in ein Hormon zur Stecklingsvermehrung
  • Stecken Sie sie zu drei Vierteln in einzelne Anzuchttöpfe mit einem lockeren, drainierenden Substratgemisch aus Torf und Flusssand, das feucht, aber nicht nass gehalten wird
  • Stellen Sie sie im Winter unter ein warmes Frühbeet (18–25 °C) an einen hellen, vor direkter Sonne geschützten Platz unter einer Glasglocke oder unter Plastikfolie
  • Topfen Sie sie in 10-cm-Töpfe um
  • Pflanzen Sie sie im Frühjahr, im Mai, ins Freiland, wenn sie ausreichend Wurzeln gebildet haben und der Boden genügend erwärmt ist

Kombinieren

Die Schwarzäugige Susanne ist eine wunderschöne, windende Kletterpflanze mit warmen und lebhaften Farben, die sich ganz nach Ihren Wünschen einsetzen lässt, im Freiland oder in Töpfen. Innerhalb weniger Wochen verleiht sie jeder Rankhilfe eine exotische Note und bringt etwas Fantasie in eher streng wirkende Beete.

Ihre stets leuchtenden Farben sind im Sommer in allen Beeten und Kübeln unverzichtbar und harmonieren gut mit Pflanzen in warmen Farbtönen.

Wenn man sie frei wachsen lässt, bildet sie zu Füßen von Sträuchern einen dichten, originellen Teppich, in Gesellschaft der hübschen, schmalen roten Blüten einer Großen Kapuzinerkresse.

Sie findet sich in unseren Beeten mit sommerblühenden Stauden neben den großen tomatenroten oder flammenorangefarbenen Blüten des Igelkopfs, den großen, margeritenähnlichen Blüten in intensivem Rot der Sonnenbraut oder auch Gladiolen, um die sie sich ranken wird. Einige Gräser wie das Reitgras sorgen mit ihren goldenen Farbtönen für etwas Ruhe in diesem Farbenspiel.

Die Thunbergia lässt sich in einem Strauchbeet problemlos mit zahlreichen blühenden Sträuchern für milde Klimazonen kombinieren: mit der roten Blüte des Oleanders, des Zwerg-Granatapfelbaums oder dem himmelblauen Flor der Kap-Bleiwurz.

Ihre ungewöhnliche Blüte bildet einen schönen Kontrast zu den mandarinfarbenen Trompetenblüten einer Campsis radicans oder Amerikanischen Klettertrompete oder einer anderen mehrjährigen Kletterpflanze wie einer Stauden-Waldrebe.

Auch in einer Ampel oder einem großen Topf zusammen mit Petunien, Efeu-Pelargonien, Lobularia (oder Strand-Silberkraut) oder Falschem Jasmin wird sie eine großartige Wirkung erzielen.

Kombinieren Sie sie mit Sammetblumen, Prachtkerzen oder Salbei, die den Boden an ihrem Fuß frisch halten.

→ Entdecken Sie weitere Ideen für Kombinationen mit der Schwarzäugigen Susanne in unserem Ratgeber!

Nützliche Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

  • Wie erntet man die Samen der Schwarzäugigen Susanne?

    Die Schwarzäugige Susanne fruchtet nur in einem warmen Klima, daher ist es in unseren Gärten recht selten, dies zu beobachten. Bei warm gehaltenen Topfpflanzen im Haus können sich die Blüten nach der Blüte jedoch zu kleinen kugeligen Kapseln entwickeln, die zwischen zwei grünen Hochblättern verborgen sind. Lassen Sie die Kapsel an der Pflanze trocknen, ernten Sie die Samen aber, bevor sie aufplatzt und die kleinen runden Samen weit fortschleudert – sonst wird es Ihnen schwerfallen, sie wieder einzusammeln!

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