Straußenfarn: pflanzen und pflegen

Straußenfarn: pflanzen und pflegen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 16. Oktober 2025  durch Alexandra 7 min.

Straußenfarn kurz erklärt

  • Straußenfarne sind sehr elegante Farne und bilden einen Kranz aufrechter, leicht ausladender Wedel
  • Ihre Wedel sind groß, hübsch geteilt und zartgrün; ihre Form erinnert an Straußenfedern!
  • Sie gedeihen im Schatten, im Unterholz, in frischem bis feuchtem Boden
  • Sie eignen sich ideal zur Bepflanzung am Teichrand
  • Diese winterharten Farne sind pflegeleicht
  • Sie können sich einbürgern und mit der Zeit schöne Kolonien bilden
Schwierigkeit

Wort unserer Expertin

Matteuccia zählt zweifellos zu den schönsten winterharten Farnen ! Sie wirkt ausgesprochen dekorativ und bildet majestätische Wedel, die sich aus einer trichterförmigen Krone entfalten. Ihre großen, fein gegliederten Wedel brachten ihr den Beinamen Straußenfarn ein! Zudem begeistert ihre zarte, frische und leuchtende Grünfärbung. Die Wedel sind elegant bogig. Am häufigsten kultiviert wird Matteuccia struthiopteris. Sie breitet sich mit der Zeit dank ihrer Rhizome allmählich aus, ohne jedoch invasiv zu werden! Daneben werden weitere Arten kultiviert, etwa Matteuccia orientalis und Matteuccia pensylvanica. Matteuccia ist sommergrün: Bei Kälte trocknet das Laub im Herbst ein, und die Pflanze geht bis zum Frühjahr in Dormanz.

Matteuccia sind stattliche Farne, die dem Garten einen sehr natürlichen Charakter und eine Unterholz-Atmosphäre verleihen. Sie brauchen einen Standort im Schatten oder Halbschatten und einen eher frischen Boden. Unter diesen Bedingungen sind Matteuccia leicht zu kultivieren! Wie die meisten Farne benötigen sie kaum Pflege. Außerdem sind sie sehr winterhart und vertragen Temperaturen bis -20 °C. Wichtig ist vor allem, dass der Boden nicht austrocknet. Matteuccia eignet sich hervorragend zur Bepflanzung am Teichrand! Sie können sie mit Japanischen Primeln, Iris sibirica, Euphorbia palustris … und natürlich mit anderen Farnen kombinieren. Auch Matteuccia struthiopteris ist ein Farn, der sich einbürgert: Er breitet sich dank seiner Rhizome allmählich aus und bildet schöne Kolonien.

Botanisch

Steckbrief

  • Gebräuchlicher Name Europäischer Straußenfarn, Amerikanischer Straußenfarn
  • Blüte keine
  • Höhe 80 cm bis 1,70 m
  • Exposition Schatten oder Halbschatten
  • Art des Bodens frisch bis feucht, fruchtbar
  • Winterhärte -17 bis –25 °C

Die auch als Europäischer Straußenfarn oder Amerikanischer Straußenfarn bezeichneten Straußenfarne sind attraktive Farne aus den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Sie wachsen in Asien, Europa und Nordamerika. Der aus Asien stammende Matteuccia orientalis beispielsweise kommt aus Asien, Matteuccia pensylvanica aus Nordamerika, während Matteuccia struthiopteris ein größeres Verbreitungsgebiet besitzt: Europa, Nordamerika und Asien. In Europa kommt sie vor allem in Deutschland, den Alpen und Skandinavien vor. In der Natur findet man Straußenfarne hauptsächlich in Laubwäldern, feuchten Wiesen, Gräben oder an Flussufern. Sie wachsen daher vor allem auf feuchten Böden. Diese Pflanzen sind gut winterhart und vertragen Temperaturen bis etwa –20 °C. In Gärten wird am häufigsten Matteuccia struthiopteris kultiviert.

Die Gattung Matteuccia wurde nach Carlo Matteucci (1811–1868), einem italienischen Physiker und Politiker, benannt. Der Artname M. struthiopteris leitet sich von pteris (Flügel) und struthion (Strauß) ab, da die Form der Wedel an Straußenfedern erinnert. Daher stammt auch der Beiname Straußenfarn.

Botanische Illustration von Matteuccia struthiopteris

Matteuccia struthiopteris: botanische Tafel

Matteuccia gehört zur kleinen Familie des Perl­farns Onoclea sensibilis, den Onocleaceae, die nur 9 Arten umfasst. Matteuccia orientalis wird gelegentlich auch Onoclea orientalis genannt.

Matteuccia bildet einen sehr eleganten Kranz aufrechter Wedel, die in jungen Jahren straff aufrecht stehen und sich leicht trichterförmig ausbreiten. Mit zunehmendem Alter werden die Wedel breiter und bogenförmig, sodass sie zunehmend waagerecht wachsen. Matteuccia erreicht eine Höhe von 80 cm bis 1,70 m. Es gibt auch eine Riesensorte namens ‘Jumbo’ oder ‘The King’, die bis zu 2 m hoch wird. Das Rhizom von Matteuccia kann ebenfalls senkrecht wachsen und den Blattschopf anheben, sodass ein 15 bis 20 cm hoher Scheinstamm entsteht.

Matteuccia struthiopteris breitet sich über Rhizome aus, die lange unterirdische Ausläufer bilden und manchmal mehrere Meter lang werden. So entstehen mit der Zeit attraktive Kolonien. Allerdings breitet sich der Farn langsam aus. Er bildet einen schönen grünen Rahmen mit natürlicher, wilder Wirkung.

Im Frühling, meist im April, bildet Matteuccia eingerollte Farnwedel, die sich anschließend zu imposanten Wedeln entfalten. Sie sind groß, gebogen und straußenfederartig geformt. Die Wedel sind fein gegliedert und wie Federn um eine zentrale Achse, die Spindel, angeordnet. Sie sind doppelt gefiedert: Die Wedel teilen sich in Fiedern, die wiederum in Fiederchen gegliedert sind. Sie werden meist 1 bis 1,20 m lang und biegen sich anmutig nach hinten. Im Laufe der Jahreszeiten breiten sie sich etwas aus: Zunächst stehen sie aufrecht, später neigen sie sich immer stärker zum Boden. Besonders schön ist ihre zarte, frische und leuchtende Grünfärbung.

Wie alle Farne bilden Straußenfarne weder Blüten noch Samen, sondern vermehren sich durch Sporen. Dabei handelt es sich um staubfeine Fortpflanzungszellen, die auf den Wedeln gebildet werden und sich bei der Reife lösen. Sie keimen auf dem Boden bei Kontakt mit Wasser und entwickeln sich zu Prothallien: kleinen moosähnlichen Organismen, die die Fortpflanzungsorgane tragen. Das Wasser ermöglicht die Befruchtung. Anschließend entwickelt sich nach und nach ein neuer kleiner Farn in der uns bekannten Form.

Das Laub des Straußenfarns Matteuccia struthiopteris

Die Wedel von Matteuccia struthiopteris (Fotos: Muriel Bendel, Harum koh und Kenpei)

Bei Matteuccia sitzen die Sporen auf fruchtbaren Wedeln, die im Hoch- oder Spätsommer erscheinen (ab Juli und August) und den ganzen Winter über erhalten bleiben. Sie wachsen in der Mitte des Blattschopfs zwischen den sterilen Wedeln. Sie sind kürzer als diese und werden bis zu 35 cm lang. Außerdem sind sie steifer, aufrecht und zunächst grün, später braun gefärbt. Sie sitzen an einem langen Blattstiel.

Matteuccia ist ein sommergrüner Farn: Die sterilen Wedel vertrocknen im Herbst und entfalten sich im Frühling erneut. Die fruchtbaren Wedel bleiben dagegen meist den ganzen Winter über erhalten.

Die fruchtbaren Wedel der Matteuccia-Farne

Die fruchtbaren Wedel von Matteuccia struthiopteris mit Sporen

Die eingerollten Farnwedel von Matteuccia struthiopteris sind essbar und werden in Québec und Asien verzehrt. Früher wurden sie auch von den indigenen Völkern Kanadas regelmäßig gegessen. Sie werden „Geigenköpfe“ genannt. Geerntet werden sie im Frühling, solange sie noch zart und fest eingerollt sind und höchstens 15 cm hoch werden. Schneiden Sie den eingerollten Teil des Wedels ab. Achten Sie darauf, die Wedel nicht zu spät zu ernten, wenn sie bereits entfaltet sind, da sie dann giftig werden. Ernten Sie außerdem nicht alle eingerollten Wedel einer Pflanze, sondern lassen Sie mindestens die Hälfte stehen, damit sie sich weiterentwickeln kann und das Überleben der Pflanze nicht gefährdet wird. Nach der Ernte sollten Sie sie rasch verzehren und 10 bis 15 Minuten in kochendem Wasser garen.

Die wichtigsten Straußenfarn-Sorten

Die beliebtesten Sorten

Straußenfarn - Matteuccia struthiopteris

Straußenfarn - Matteuccia struthiopteris

Dies ist die am häufigsten kultivierte Straußenfarn-Art. Im Frühjahr entfaltet sie eine Krone aus eleganten, hellgrünen, aufrechten Wedeln und kann mit der Zeit dank ihrer ausläuferbildenden Rhizome schöne Kolonien bilden. Ihre Vorzüge brachten ihr den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society (RHS) ein.
  • Höhe bei Reife 80 cm
Asiatischer Straußenfarn - Matteuccia orientalis

Asiatischer Straußenfarn - Matteuccia orientalis

Dieser aus Asien stammende Farn ähnelt Matteuccia struthiopteris, bildet jedoch kein ausläuferbildendes Rhizom und breitet sich nicht so leicht aus. Seine Wedel sind zudem kräftiger als bei Matteuccia struthiopteris, und er wirkt exotischer. Er ist auch unter dem Namen Onoclea orientalis erhältlich.
  • Höhe bei Reife 80 cm
Amerikanischer Straußenfarn - Matteuccia struthiopteris var. pensylvanica

Amerikanischer Straußenfarn - Matteuccia struthiopteris var. pensylvanica

Dieser prächtige Farn aus Nordamerika hat eine etwas ausladendere Wuchsform als Matteuccia struthiopteris. Zudem breitet er sich kaum aus. Er ist auch unter dem Namen Matteuccia struthiopteris var. pensylvanica erhältlich.
  • Höhe bei Reife 1,20 m

DéEntdecken Sie andere Matteuccia - Straußenfarn

2
Ab 6,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
84
Ab 5,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

Pflanzung

Wo pflanzen?

Wie die meisten Farne wächst Matteuccia natürlicherweise im Unterholz: Sie fühlt sich daher im Schatten oder Halbschatten wohl. Sie eignet sich ideal zur Pflanzung unter sommergrünen Bäumen. Der Standort hängt auch von Ihrer geografischen Lage ab: Im Norden Frankreichs verträgt sie Sonne, während sie im Süden unbedingt im Schatten stehen sollte! Ebenso verträgt sie etwas mehr Sonne, wenn der Boden dauerhaft frisch bleibt. In jedem Fall ist es wichtig, sie in einen frischen bis feuchten, fruchtbaren Boden zu pflanzen. Schwere, lehmige Böden bereiten ihr keine Probleme. Obwohl häufig empfohlen wird, sie in saurem Boden zu kultivieren, scheint Matteuccia in Wirklichkeit gegenüber dem pH-Wert des Bodens gleichgültig zu sein und verträgt problemlos kalkhaltige Böden.

Die Wuchsstärke und das Wachstumstempo von Matteuccia hängen vom Standort ab: Wenn Sie sie in einen nährstoffreichen Boden pflanzen, der dauerhaft frisch bleibt, wächst sie deutlich schneller als in einem mageren Boden, der gelegentlich austrocknet.

Matteuccia eignet sich ideal zur Verschönerung von Teichufern! Dort fühlt sie sich besonders wohl. Sie können sie auch in ein gewöhnliches Beet pflanzen, sofern der Boden frisch bleibt. Matteuccia wird jedoch größer, wenn der Boden feucht bleibt, während sie in etwas trockenerem Boden kleiner bleibt.

 

Wann pflanzen?

Wir empfehlen, Matteuccia im Frühjahr oder Herbst zu pflanzen. Vermeiden Sie Frostperioden und große Hitze.

 

Wie pflanzen?

  1. Stellen Sie den Wurzelballen zunächst in eine mit Wasser gefüllte Wanne, damit er sich wieder mit Wasser vollsaugen kann.
  2. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
  3. Mischen Sie etwas gut verrotteten Kompost unter die Erde, um den Boden anzureichern.
  4. Setzen Sie den Farn anschließend in das Pflanzloch. Die Oberseite des Wurzelballens sollte auf Höhe des Bodens liegen.
  5. Füllen Sie rundherum Erde auf und drücken Sie sie mit der flachen Hand an.
  6. Gießen Sie reichlich.
  7. Wir empfehlen, rund um den Farn eine Mulchschicht auszubringen. Sie begrenzt das Wachstum von Unkräutern und hält den Boden frisch. Verwenden Sie zum Beispiel Laub oder Holzhäcksel.

Gießen Sie nach der Pflanzung regelmäßig weiter, bis Matteuccia gut angewachsen ist.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Ratgeber zum Pflanzen von Farnen.

Das Laub des Farns Matteuccia

Matteuccia struthiopteris (Foto: Joanna Boisse)

Pflege

Matteuccia sind pflegeleicht, winterhart und kaum krankheits- oder parasitenanfällig. Boden feucht halten, mulchen, Kompost geben, trockene Wedel schneiden.

Vermehrung

Sie können Straußenfarn durch Sporenaussaat oder Teilung der Horste vermehren. Die Aussaat ist heikler und zeitaufwendiger als die Teilung. Dafür brauchen Sie bereits gut eingewachsene Straußenfarne, die begonnen haben, mehrere Wedelkränze zu bilden.

 

Aussaat

  1. Sammeln Sie die Sporen von den fertilen Wedeln, sobald sie reif sind (sie lösen sich von selbst), und säen Sie sie sofort aus.
  2. Bereiten Sie eine durchsichtige Kunststoffdose mit einer Mischung aus gesiebter Blumenerde und Sand vor.
  3. Feuchten Sie das Substrat an.
  4. Erhitzen Sie es 10 Minuten in der Mikrowelle, um es zu sterilisieren. So verhindern Sie die Entwicklung von Moosen und Pilzen.
  5. Warten Sie, bis es abgekühlt ist, und säen Sie die Sporen gleichmäßig auf der Oberfläche aus. Bedecken Sie sie nicht!
  6. Decken Sie die Dose mit Frischhaltefolie ab, damit eine sterile, feuchtigkeitsgesättigte Umgebung erhalten bleibt.
  7. Stellen Sie die Aussaat an einen hellen, vor direkter Sonne geschützten Platz bei etwa 15 °C.
  8. Nun heißt es nur noch: Geduld haben!
  9. Topfen Sie die jungen Farne in einzelne Töpfe, sobald sie groß genug sind, um sie zu handhaben.

In der Regel brauchen Straußenfarnsporen etwa zwei Wochen, um einen Prothallus zu bilden. Danach dauert es jedoch weitere vier bis fünf Monate, bis ein neuer kleiner Farn entsteht.

Weitere Tipps zur Sporenaussaat finden Sie in unserem Ratgeber: „Wie sät man Farnsporen aus?“

 

Teilung der Horste

Der Straußenfarn bildet dank seiner ausläuferbildenden Rhizome regelmäßig neue Wedelkränze neben dem ursprünglichen. Graben Sie einfach einige dieser Wurzelschösslinge aus, entnehmen Sie sie und pflanzen Sie sie an einem neuen Standort ein. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Herbst, etwa im Oktober.

Verband

Da Matteuccia schattige Standorte liebt, eignet sie sich ideal für einen sehr natürlich wirkenden Waldgarten! Als Begleiter gibt es nichts Besseres als Funkien, Kaukasusvergissmeinnicht und Schaublatt mit ihrem dekorativen Laub. Für Helligkeit sorgen die zarte Blüte von Dicentra spectabilis, Weißwurz, Kaukasusvergissmeinnicht, Waldmeister und Atlantischen Hasenglöckchen. Auch Goldkolben bietet dekoratives Laub und eine schöne gelbe Sommerblüte!

Sie können Matteuccia auch an den Rand eines Teichs pflanzen, zusammen mit anderen Pflanzen, die frische bis feuchte Böden mögen. Kombinieren Sie sie mit Japanischen Primeln. Diese bilden hohe, aufrechte Blütenstiele mit etagenförmig angeordneten, meist rosa oder weißen Blüten. Gestalten Sie eine schöne Frühlingsszene mit Iris pseudacorus oder Iris sibirica, Kurzkronigen Trollblumen und Euphorbia palustris … Dazu passt die prachtvolle Blüte des Bitterklees, Menyanthes trifoliata. Mit dem Laub von Phragmites australis oder Italienischem Pfahlrohr, Arundo donax, schaffen Sie eine sehr natürliche Wirkung. Pflanzen Sie neben Matteuccia auch weitere Uferfarne wie Thelypteris palustris oder Königsfarn.

Inspiration für die Kombination des Farns Matteuccia am Teichrand

Pflanzen Sie Matteuccia am Teichrand mit anderen Pflanzen, die feuchte Böden mögen! Matteuccia struthiopteris (Foto: Ryan Somma), Primula japonica ‚Alba‘, Iris sibirica, Trollius europaeus und Menyanthes trifoliata (Foto: Olivier Pichard)

Matteuccia orientalis ist ideal, um eine exotische, üppige Atmosphäre in den Garten zu bringen. Kombinieren Sie sie mit Schmetterlingsingwer, Fatsia japonica, Datisca cannabina, Reispapierbaum, Bambus … Entdecken Sie auch den prachtvollen Farn Blechnum novae-zelandiae sowie die beeindruckende Blüte der Cardiocrinum giganteum.

Wenn Sie weitere Ideen und Inspirationen zur Kombination mit Matteuccia suchen, entdecken Sie unseren Ratgeber: „Farne: 9 einfach umsetzbare Ideen für gelungene Kombinationen!“

Nützliche Ressourcen

 

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.