Wasserdost pflanzen, kultivieren und pflegen
Inhaltsverzeichnis
Wasserdost kurz zusammengefasst
- Der Wasserdost ist eine hohe Staude mit eleganter Sommerblüte.
- Seine Blüten in luftigen Dolden sind rosa, purpurfarben oder weiß.
- Er bevorzugt nährstoffreiche, frische bis feuchte Böden.
- Seine ausgesprochen bienenfreundlichen Blüten ziehen zahlreiche Schmetterlinge und bestäubende Insekten an.
- Der Wasserdost eignet sich ideal für den Rand eines Gewässers oder Teichs, aber auch für das Beet.
Das Wort unserer Expertin
Der Wasserdost ist eine große Staude, die durch ihre elegante sommerliche Blüte in Dolden aus rosa, purpurfarbenen oder weißen Blüten beeindruckt. Diese leichte und luftige Blüte mit ihrem mehr oder weniger verschwommenen Erscheinungsbild hebt sich von einem tiefgrünen Laub ab, das umso leuchtender wirkt, da es mit dem intensiven Purpur der kräftigen, aufrechten Stängel kontrastiert. Die Gattung umfasst auch eine hervorragende Sorte mit schokoladenfarbenem Laub : den Eupatorium rugosum ‘Chocolate’.
Die buschige Wuchsform des Wasserdosts, der bei dem riesigen E. maculatum ‘Atropurpureum’ bis zu 2 m hoch wird, führt manchmal dazu, dass er mit einem Strauch verwechselt wird. Sein schnelles Wachstum in Verbindung mit der aufrechten Wuchsform macht ihn zu einer idealen Kandidatin für den Hintergrund eines Beetes, um Pflanzen mit Frühjahrs- oder Sommerblüte zur Geltung zu bringen.
Diese Staude, die aus den Feuchtgebieten Nordamerikas oder Europas stammt, bevorzugt nährstoffreiche, frische, selbst schwere Böden, in denen sie kräftig wächst. Obwohl sie anspruchslos ist, kommt sie auch mit jedem normalen Boden zurecht, solange er frisch bleibt. In trockenem Boden nimmt das Laub der schönen Pflanze ein sehr unästhetisches, verbranntes Aussehen an und sie tut sich mit der Blüte schwer.
Die Blüten des Wasserdosts gibt es in verschiedenen Farben: Eupatorium rugosum ‚Chocolate‘, Eupatorium maculatum ‚Atropurpureum‘, Eupatorium coelestinum, Eupatorium cannabinum ‚Plenum‘, Eupatorium ‚Lucky Melody‘.
Doch sein Wasserbedarf ist tatsächlich seine einzige Schwäche, denn der Wasserdost ist ein ausgesprochen robuster Alleskönner! Er ist weder anfällig für Krankheiten noch für Parasiten und besitzt eine ausgezeichnete Winterhärte (bis -15 °C), sodass er in allen unseren Regionen seinen Platz findet. Als sommergrüne Staude treibt er jeden Frühling aufs Neue kräftig aus, ohne dass Sie mehr tun müssen als ihn zu Beginn des Winters zurückzuschneiden.
Diese leicht zu kultivierende Pflanze, auch für Gartenanfänger, sät sich spontan aus und bildet immer kompaktere, schöne Horste. Diese expansive Eigenschaft lässt sich im naturnahen Garten voll ausnutzen, wo ihr Nektarreichtum die Anwesenheit zahlreicher Schmetterlinge fördert. Ein weiterer Pluspunkt, der auch Stadtgärten mit wenig ländlicher Inspiration begeistern wird!
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Lateinischer Name Eupatorium
- Familie Korbblütler
- Gebräuchlicher Name Wasserdost
- Blüte Sommer
- Höhe 0,60 bis 2 m
- Exposition Sonne oder Halbschatten
- Art des Bodens feucht
- Winterhärte bis -15 °C
Die Gattung Eupatorium gehört zur großen Familie der Korbblütler. Diese hohen Stauden stammen alle aus Nordamerika, mit Ausnahme von Eupatorium cannabinum, das aus Europa stammt.
Der Wasserdost ist eine robuste Staude mit buschiger Wuchsform, die sich natürlicherweise an frischen, ja sogar feuchten Standorten entwickelt. Er gedeiht spontan auf sumpfigen Wiesen, in Gräben oder im Unterholz und macht sich auch in unseren Gärten hervorragend, wenn er am Rand eines Teichs kultiviert wird.
Seine aufrechten, oft purpurfarbenen Stängel tragen sommergrünes Laub in mehr oder weniger tiefem Grün, das sich bei Eupatorium coelestinum und Eupatorium rugosum ‚Braunlaub‘ gelb oder braun färbt. Die Sorte Eupatorium rugosum ‚Chocolate‘ bietet dagegen im Sommer eine köstliche Schokoladenfarbe, bevor sich das Laub mit Beginn der Blüte grün färbt.
Das Laub des Wasserdosts ist meist fein lanzettlich und leicht gezähnt, obwohl diese lanzenspitzenartige Form bei Eupatorium coelestinum oder rugosum stärker ausladend ist. Der Durchwachsene Wasserdost ist mit seinen Paaren gegenständiger, ungestielter Blätter besonders bemerkenswert, die den Eindruck erwecken, von den Stängeln durchbohrt zu werden. Als besondere europäische Art zeichnet sich E. cannabinum durch geteilte Blätter aus, die denen des Indischen Hanfs ähneln und ihm ein etwas wilderes Aussehen als den anderen Arten verleihen.

Eupatorium cannabinum – botanische Illustration
Die Blüte des Wasserdosts zeigt sich in Form von eleganten, rosafarbenen, weißen oder purpurfarbenen Schirmrispen mit einer leichten, luftigen Ausstrahlung. Sie erscheint ab Juli, lässt jedoch manchmal auf sich warten. Dafür macht sie sich mit ihrem schnellen und kräftigen Wachstum wieder bezahlt, das je nach Art eine prächtige Blüte bis zum Ende des Sommers und manchmal sogar bis in den Oktober hinein gewährleistet.
Die überaus bienenfreundlichen Blüten von Eupatorium locken zahlreiche Schmetterlinge und bestäubende Insekten an und sind daher ein wertvoller Verbündeter am Rand des Gemüsegartens. Diese robuste und winterharte Staude macht sich auch im Beet oder in einer großen Rabatte hervorragend, allein oder in Begleitung anderer Pflanzen für feuchte Böden. Große Arten wie der bis zu 2 m hohe Gefleckte Wasserdost eignen sich besonders gut als Hintergrundpflanzen. Mit einer Höhe von 80 cm sollte Eupatorium coelestinum dagegen am Beetrand in einem naturnahen Garten zur Geltung kommen.
Der pflegeleichte Wasserdost lässt sich problemlos in allen unseren Regionen ansiedeln, sofern der Boden frisch bleibt, selbst während der trockensten Sommer. Abgesehen von dieser für eine üppige Blüte unerlässlichen Bedingung benötigt diese Staude keine Pflege und sät sich sogar spontan aus. Sobald sie im Spätherbst vertrocknet ist, müssen Sie sie nur noch zurückschneiden und im folgenden Frühjahr auf sie warten!.

Verschiedene Blattformen des Wasserdosts: Eupatorium perfoliatum, Eupatorium rugosum ‚Chocolate‘, Eupatorium cannabinum ‚Plenum‘, Eupatorium rugosum, Eupatorium maculatum ‚Atropurpureum‘.
Lesen Sie auch
Zehn Landschaftsgestalter-Tipps für die GartengestaltungArten und Sorten
Gewöhnliche Wasserdost Plenum - Eupatorium canabinum
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 1,50 m
Blauer Wasserdost - Eupatorium coelestinum
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 80 cm
Gefleckter Wasserdost Atropurpureum - Eupatorium maculatum
- Blütezeit September, Oktober
- Höhe bei Reife 2 m
Durchwachsener Wasserdost - Eupatorium perfoliatum
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 1,10 m
Weißer Wasserdost Braunlaub - Eupatorium rugosum
- Blütezeit September, Oktober
- Höhe bei Reife 1 m
Wasserdost Chocolate - Eupatorium altissima
- Blütezeit Oktober, November
- Höhe bei Reife 1,20 m
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Pflanzung des Wasserdosts
Wo sollte man ihn pflanzen?
Der Wasserdost ist eine sehr winterharte Staude (bis -15 °C), die sich an all unsere Klimate anpasst, unter einer Voraussetzung: Er benötigt einen frischen, ja sogar feuchten Boden, der vor allem niemals austrocknet. In trockenem Boden welkt er schnell und sein Laub nimmt ein verbranntes Aussehen an. Obwohl er schwere, lehmige Böden bevorzugt, kann er sich in jedem normalen, frischen und gut durchlässigen Boden prächtig entwickeln.
Abgesehen von diesem Anspruch ist der Wasserdost nicht anspruchsvoll. Der pH-Wert des Bodens oder die Luftverschmutzung spielen keine Rolle – er lässt sich problemlos in jedem Garten ansiedeln. In der Stadt eignet er sich besonders gut, um einen etwas wilden Akzent zu setzen und die Biodiversität zu fördern. Der Wasserdost ist nämlich sehr bienenfreundlich und wird zahlreiche bestäubende Insekten anlocken, allen voran Schmetterlinge.

Die Blüten des Wasserdosts sind sehr bienenfreundlich.
Für leuchtende Farben und eine üppige Blüte wählen Sie für ihn vorzugsweise einen gut sonnigen Standort. Der Wasserdost kommt jedoch auch natürlicherweise am Waldrand vor und hat daher keine Angst vor Halbschatten.
Wir raten von einer Kultur im Topf ab, da diese der buschigen Wuchsform und dem etwas wilden Aussehen dieser robusten Staude nicht gerecht wird. Der Wasserdost macht sich dagegen prächtig in einem Beet, im Hintergrund oder um dort für Struktur zu sorgen, aber auch in einer Blumenwiese, einem Staudenbeet oder sogar als isolierte Pflanze. Seine Vorliebe für feuchte Böden macht ihn außerdem zu einem idealen Kandidaten für einen Ufer- oder Teichrand.
Wann sollte man den Wasserdost pflanzen?
Der Wasserdost wird idealerweise zwischen Februar und April gepflanzt. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in einem montanen Klima leben, denn die jungen Triebe können unter den letzten starken Frösten leiden. Eine Pflanzung im Herbst zwischen September und November ist möglich, insbesondere in den wärmeren, beispielsweise mediterranen Klimazonen.
Wie pflanzt man ihn?
- Bereiten Sie den Boden vor, indem Sie ihn mithilfe einer Grabegabel tiefgründig lockern.
- Verbessern Sie Ihre Erde, indem Sie sie mit gut verrottetem Kompost mischen.
- Heben Sie ein Loch aus, das dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
- Setzen Sie die Jungpflanze ein und achten Sie darauf, dass der Hals (Übergang zwischen Wurzeln und Stängel) auf Bodenhöhe liegt.
- Treten Sie den Boden fest und gießen Sie reichlich.
Wir empfehlen eine Pflanzdichte von 3 bis 5 Pflanzen pro m², um einen schönen buschigen Effekt zu erzielen.
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In frischem, nährstoffreichem und lehmigem Boden kultiviert, benötigt der Wasserdost keinerlei Pflege. In normalem Boden fördert eine kleine Kompostgabe zu Beginn des Frühjahrs sein Anwachsen.
Achtung: In trockenem Boden entwickelt sich der Wasserdost schlecht und welkt schnell. Gießen Sie dann regelmäßig, um eine gleichbleibende Feuchtigkeit am Fuß Ihrer Jungpflanzen zu gewährleisten. Mulchen Sie, um die Verdunstung des Wassers und damit den Gießaufwand zu begrenzen. Zum Beispiel können Sie so hervorragend Ihren Rasenschnitt verwerten!

Getrocknete Horste: Eupatorium cannabinum / Eupatorium maculatum ‚Atropurpureum‘.
Schneiden Sie in jedem Fall den trockenen Horst im Spätherbst bis Frühwinter zurück. Dadurch bleibt die Wuchsform im folgenden Frühjahr schön kompakt. Schneiden Sie jede Jungpflanze auf 10 cm über dem Boden zurück, sobald sie nicht mehr dekorativ ist, zwischen November und Januar. Ein Mulch ist nicht erforderlich, denn sie verträgt Temperaturen bis -15 °C.
Der Wasserdost ist dafür bekannt, sich sehr leicht selbst auszusäen. Diese Eigenschaft können Sie in einer Blumenwiese nutzen, in einem Beet kann sie jedoch problematisch werden. Es besteht allerdings kein Grund zur Sorge: Die Jungpflanzen lassen sich leicht herausziehen, sodass Sie sie problemlos entfernen können, wenn sie überhandnehmen. Sie können die Selbstaussaat auch verhindern, indem Sie die verblühten Blüten nach und nach entfernen. Gleichzeitig regen Sie damit die Bildung neuer Blüten an.
Überwachen Sie im Frühjahr die Schnecken, die sich gern über alle jungen Triebe hermachen, die hervorsprießen. Bei einer Schneckeninvasion behandeln Sie die Pflanzen mit einem im ökologischen Landbau zugelassenen Schneckenbekämpfungsmittel wie Ferramol. Davon abgesehen erweist sich diese Staude als widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Parasiten.
Vermehrung: Aussaat und Teilung
Der Wasserdost lässt sich leicht durch Aussaat oder Teilung des Horstes vermehren.
Wasserdost-Samen aussäen
Der Wasserdost sät sich spontan wieder aus. Wenn Sie die Jungpflanzen verpflanzen möchten, warten Sie bis September oder Oktober, bis sie ausreichend entwickelt sind.
Sie können die Samen auch sammeln, sobald die Blüten gut getrocknet sind. Bewahren Sie sie trocken und lichtgeschützt auf und säen Sie sie im Frühjahr, zwischen März und Mai, aus, sobald keine Frostgefahr mehr besteht:
- Säen Sie dünn in eine Aussaatschale mit spezieller Blumenerde für Aussaaten.
- Stellen Sie die Aussaatschale unter ein kaltes Frühbeet, bis die Keimlinge etwa zehn Zentimeter groß sind.
- Pikieren Sie sie anschließend in einzelne Anzuchttöpfe.

Aussaat von Eupatorium maculatum.
Das Auspflanzen ins Freiland erfolgt im Herbst oder in Regionen mit strengen Wintern, insbesondere in Berglagen, im darauffolgenden Frühjahr.
Wasserdost teilen
Der Wasserdost ist eine Staude, die sich leicht zu Beginn des Frühjahrs, zwischen März und April, teilen lässt. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Graben Sie den Horst mit einem gut geschärften Spaten aus.
- Teilen Sie ihn in mehrere Stücke und achten Sie darauf, dass jedes über ausreichend Wurzeln verfügt.
- Pflanzen Sie die Teilstücke sofort wieder ein und gießen Sie sie.
Wasserdost im Garten kombinieren
Der Wasserdost ist eine Pflanze, die ideal ist, um den Rand eines Teichs zum Blühen zu bringen, eine nicht überschwemmte Uferböschung oder einen feuchten Graben zu bepflanzen. Wählen Sie zum Beispiel den Eupatorium cannabinum ‚Plenum‘, der etwas wilder wirkt als seine Artgenossen. Nutzen Sie auch seine ländliche Ausstrahlung und seinen expansiven Wuchs, um ihn in einer Blumenwiese zu pflanzen, wo seine Bienenfreundlichkeit Schmetterlinge und andere Bestäuber erfreuen wird. Dort wirkt er allein oder in Kombination mit anderen Feuchtgebietspflanzen wie Weiderich oder Felberich wunderbar.

Ein Beispiel für eine Kombination auf feuchtem Boden: Lysimachia ephemerum, Lythrum salicaria, Eupatorium cannabinum ‚Plenum‘.
Sein schnelles Wachstum macht ihn zu einer perfekten Pflanze, um schnell einen dichten, üppig grünen Beethintergrund zu schaffen. Kombinieren Sie das intensive Purpur der Stängel und Blüten von Eupatorium maculatum ‘Atropurpureum’ mit Echinacea purpurea ‘Magnus’. Sorgen Sie mit den zarten weißen Ähren von Veronicastrum virginicum var. album und den seidigen Horsten von Stipa tenuifolia für Kontrast und Leichtigkeit. Um diesen ländlichen Look abzurunden und ihm noch mehr Tiefe zu verleihen, setzen Sie einige Jungpflanzen des Argentinischen Eisenkrauts mit sehr luftigen violetten Rispen dazwischen.

Eine schöne Idee für eine Kombination in einer Mixed Border: Sedum ‚Autumn Joy‘ (Syn. ‚Herbstfreude‘), Echinacea purpurea, Eupatorium maculata ‚Atropurpureum‘, Perovskia ‚Blue Spire‘.
Der exquisite Farbton des Laubes von Eupatorium rugosum ‘Chocolate’ ist ebenfalls eine hervorragende Möglichkeit, Pflanzen mit hellerem Laub wie das anisgrüne Laub einer Funkie zur Geltung zu bringen. Er bildet auch einen eleganten Kontrast zu weißen Blüten. Setzen Sie dann auf hohe Blüten, etwa die eleganten Trauben der Silberkerze.
Der Eupatorium coelestinum wirkt in einem Beet mit Pastellfarben wunderbar, kombiniert mit Dahlie, Petchoa oder Aster, die ebenfalls frische Böden schätzen.

Ein Beispiel für eine Kombination: Miscanthus sinensis ‚Red Chief‘, Aster ‚Pink Buttons‘, Eupatorium coelestinum, Dahlie ‚Crème de Cassis‘.
Schließlich bietet eine isolierte Pflanzung einen schönen Blickfang in Ihrem Garten. Wählen Sie dafür eine der höheren Sorten, die bis zu 2 m erreichen können (E. cannabinum oder maculatum).
Wussten Sie schon?
Der Wasserdost ist eine der charakteristischen Pflanzen im Garten des berühmten Landschaftsarchitekten Piet Oudolf, einem Vertreter der „Neuen Welle der niederländischen Gartenkunst“. Seine naturnahen Gärten bestehen aus zahlreichen Sorten von Stauden und Gräsern, die mit unvergleichlichem Gespür ausgewählt wurden, um einen sich ständig wandelnden Wiesengarten zu gestalten.
In Hummelo, unter den zahlreichen Sorten, die in diesem naturalistischen Paradies kultiviert werden, entfaltet Eupatorium maculatum ‚Riesenschirm‘ seine ganze Höhe (2 m) und bietet mit seinen großen Blütenständen in tiefem Purpurrosa einen äußerst bezaubernden Anblick.
Historische Anekdote
Der Wasserdost verdankt seinen Namen Mithridates VI. Eupator, einem König, der vor langer Zeit in Persien herrschte, um 110 v. Chr. Aus Angst, vergiftet zu werden, und überzeugt von der durch sein Gegengift verliehenen Immunität soll der Monarch regelmäßig ein Präparat auf Basis des Gewöhnlichen Wasserdosts (Eupatorium cannabinum) eingenommen haben. Allerdings gibt es keinen Beweis dafür, dass die betreffende Pflanze nicht mit dem Gewöhnlichen Odermennig verwechselt wurde, der deutliche formale Ähnlichkeiten aufweist und zudem zahlreiche medizinische Eigenschaften besitzt.
Nützliche Ressourcen
Entdecken Sie unsere große Auswahl an Wasserdost!
Entdecken Sie unsere Ideen, wie Sie Wasserdost im Garten kombinieren können.
Besuchen Sie den Garten von Piet Oudolf in Hummelo
Entdecken Sie auch das Argentinische Eisenkraut mit seiner sehr luftigen Blüte.
Häufig gestellte Fragen
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Mein Wasserdost treibt in diesem Frühjahr nur zögerlich aus – was kann ich tun?
Das Wachstum des Wasserdosts kann unter einem zu trockenen oder zu nährstoffarmen Boden leiden. Geben Sie gut verrotteten Kompost hinzu und gießen Sie sehr regelmäßig, damit der Boden nie austrocknet. Achten Sie auch auf Schnecken, die sich an den noch zarten jungen Trieben gütlich tun.
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Ich lebe in den Bergen, wo im Winter häufig Frost auftritt. Ist Wasserdost eine gute Wahl?
Der Wasserdost ist sehr winterhart und lässt sich problemlos in allen unseren Regionen kultivieren. Wenn Sie sehr starken, lang anhaltenden Frösten ausgesetzt sind, lassen Sie die oberirdischen Pflanzenteile im Winter stehen, da sie den Wurzelstock schützen. Eine Mulchschicht im Winter ist möglich, achten Sie jedoch darauf, dass sie sich nicht mit Wasser vollsaugt.
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