Weidenröschen: Pflanzen, Pflege und Anbau
Inhaltsverzeichnis
Weidenröschen kurz erklärt
- Weidenröschen bilden im Sommer beeindruckende, aufrechte Blütenstände
- Ihre Blüte leuchtet in Magenta oder Weiß
- Sie sind meist recht hoch
- Robust und pflegeleicht wachsen sie von selbst
- Schnell können sie schöne Bestände bilden
- Sie mögen Sonne und frischen Boden, auch am Teichrand
Das Wort unserer Expertin
Weidenröschen bezaubern mit ihren großen, aufrechten Blütenständen, die oft aus rosafarbenen Blüten bestehen. Besonders häufig wird Epilobium angustifolium, das Schmalblättrige Weidenröschen, kultiviert. Diese Staude kann eine Höhe von 1,50 m erreichen. Die Blüten der Wildart sind rosa, doch es gibt auch eine wunderschöne weiß blühende Sorte: Epilobium angustifolium ‚Album‘. Weidenröschen begeistern mit ihrer anmutigen, sehr luftigen Blüte, deren Farbe viel Helligkeit in die Beete bringt.
Weidenröschen gedeihen in voller Sonne auf bevorzugt frischem bis feuchtem Boden und eignen sich ideal zur Begrünung von Teichrändern. Sie kommen problemlos ohne Pflege aus, freuen sich bei Trockenheit jedoch über etwas zusätzliches Wasser. Diese Pflanzen neigen dazu, sich auszubreiten und schöne Kolonien zu bilden.
Weidenröschen wirken ausgesprochen natürlich und fügen sich mühelos in naturnahe, ländliche Gärten ein. Epilobium angustifolium ‘Album’ findet leicht einen Platz in Cottage-Gärten oder weißen Beeten und sorgt für eine elegante, zeitlose Wirkung. Auch in etwas dunkleren Beeten bringt sie Helligkeit. Sie können sie neben Pflanzen mit schwarzem oder dunkelgrünem Laub einsetzen, um spannende Kontraste zu schaffen.
Botanisch
Steckbrief
- Lateinischer Name Epilobium sp.
- Gebräuchlicher Name Weidenröschen, Schmalblättriges Weidenröschen
- Blüte zwischen Juni und Oktober
- Höhe bis 1,50 m
- Exposition volle Sonne, eventuell Halbschatten
- Art des Bodens frisch bis feucht, fruchtbar
- Winterhärte zwischen –15 und –20 °C
Die Weidenröschen umfassen 220 meist krautige Arten, die mehrjährig, einjährig oder zweijährig sein können. Sie sind recht winterhart und gut an unser Klima angepasst. Die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art ist Epilobium angustifolium, auch Schmalblättriges Weidenröschen genannt. Sie stammt aus den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel, insbesondere aus Europa und Nordamerika.
In Frankreich kommen wild 18 Arten vor. In der Natur wächst Epilobium angustifolium an offenen, freien Standorten. Es ist eine Pionierart: Sie gehört zu den ersten Pflanzen, die neu entstandene Freiflächen besiedeln, etwa nach Abholzungen oder Bränden. Daher bevorzugt sie sonnige Standorte. Man findet sie häufig an gestörten Plätzen: Böschungen, Brachland, Ödland, an Straßen- und Bahnrändern sowie auf Geröllhalden. Sie wächst auch auf feuchten Böden und an Flussufern. Ihr Lebensraum reicht von der Ebene bis in Bergregionen auf 2.500 m Höhe. Wo sie sich ansiedelt, bildet das Weidenröschen meist große Bestände; einzelne Pflanzen sind selten. Weidenröschen besiedeln neue Flächen und werden schnell zahlreich. Sie gedeihen, solange viel Licht und wenig Konkurrenz vorhanden sind. Wenn sich der Standort mit der Zeit schließt und der Wald zurückkehrt, verschwinden sie allmählich.

Epilobium angustifolium: botanische Illustration
Weidenröschen gehören zur Familie der Nachtkerzengewächse (830 Arten), ebenso wie Fuchsien, Prachtkerzen, Nachtkerzen, Heusenkraut und Ludwigia. Es handelt sich um krautige Pflanzen oder Sträucher mit zwittrigen Blüten, die meist vier Blütenblätter besitzen. Weidenröschen sind eng mit der Gattung Chamaenerion verwandt. Daher findet man Epilobium angustifolium auch unter dem Namen Chamaenerion angustifolium (Synonym). Auch die Kalifornische Fuchsie (Zauschneria californica) wird gelegentlich als Weidenröschen betrachtet und dann Epilobium canum genannt.
Das Weidenröschen trägt die deutschen Namen Schmalblättriges Weidenröschen und Blühende Korb-Weide, vermutlich wegen seiner Blattform, die an Lorbeer und Weide erinnert. Im Englischen heißen Weidenröschen daher Willowherbs (Willow = Weide). Auch der Name Fireweeds ist gebräuchlich, da sie nach einem Feuer zu den ersten Pflanzen gehören, die erscheinen. Der wissenschaftliche Name stammt aus dem Griechischen: Epi bedeutet „auf“ und lobion „kleine Hülse“ oder „Schote“, da die Blütenteile oberhalb des Fruchtknotens sitzen. Der Artname angustifolium bedeutet „schmalblättrig“.
Weidenröschen wachsen schnell, ihre endgültige Größe variiert jedoch je nach Art stark. Sie werden 10 cm bis 1,50 m hoch. Die niedrigsten Arten bilden kleine, ausgebreitete Horste. Epilobium crassum wächst kriechend direkt am Boden. Die größten Arten sind dagegen Epilobium angustifolium, imposante und besonders wuchsfreudige Stauden.
Einige Weidenröschen bilden Ausläufer, also Stängel, die bei Bodenkontakt Wurzeln schlagen und sich dadurch ausbreiten.
Epilobium angustifolium bildet lange, aufrechte, unverzweigte Stängel. An ihnen sitzen die Blätter; an der Spitze erscheinen Blütentrauben. Die Stängel sind kräftig, robust und oft leicht rötlich.
Die Blüte der Weidenröschen erscheint im Sommer. Bei Epilobium angustifolium dauert sie lange, gewöhnlich von Juni bis September oder Oktober.
Dann tragen die Weidenröschen an den Stängelspitzen lange, aufrechte Trauben mit zahlreichen Blüten. Daher stammt der Name Schmalblättriges Weidenröschen, obwohl der Blütenstand botanisch eher einer Traube als einer Ähre entspricht. Die Blütenstände sind anmutig und eindrucksvoll. Die Trauben enthalten viele Blüten, wirken aber nicht dicht, sondern leicht und luftig. Die Blüten öffnen sich nach und nach von unten nach oben. So können sich am unteren Blütenstand Früchte, in der Mitte offene Blüten und oben Blütenknospen befinden. Es gibt jedoch auch Arten mit Einzelblüten, etwa Epilobium crassum und Epilobium glabellum.
Die Blüten von Epilobium angustifolium sind rosa bis magenta, es gibt jedoch auch weiß blühende Sorten (sogar eine hellgelb blühende Art: Epilobium luteum !). Weiß blühende Sorten bringen Helligkeit und Eleganz in den Garten und bilden schöne Kontraste zu dunkleren Pflanzen. Die Blüte von Epilobium angustifolium ‘Album’ wirkt besonders anmutig und harmoniert gut mit anderen weiß blühenden Pflanzen. Rosa blühende Arten sorgen für Dynamik und Lebendigkeit. Ihre kräftige Farbe zieht die Blicke auf sich.
Epilobium glabellum zeichnet sich durch wunderschöne, schalenförmige weiße Blüten mit tief gekerbten Blütenblättern aus. Die Blüten der Weidenröschen können auch trichterförmig sein und aus einer langen, sich öffnenden Röhre bestehen.

Blütenstand von Epilobium angustifolium / Bestäubung eines Weidenröschens (Foto Rüdiger Stehn) / Detail einer Blüte von Epilobium angustifolium ‚Stahl Rose‘ (Foto V. Elayne)
Die Blüten bestehen aus vier Blütenblättern mit ungleicher Form und abgerundeten Rändern. Sie sind weit geöffnet und ausgebreitet. Außerdem besitzen die Blüten vier Kelchblätter, die zwischen den Blütenblättern sitzen und eine ähnliche Farbe haben. Bei Epilobium angustifolium sind sie etwas dunkler rosa als die Blütenblätter. Aus der Blütenmitte ragen acht Staubblätter und ein nach unten gerichteter Griffel. Seine Spitze, das weibliche Blütenorgan, bildet vier kreuzförmig angeordnete Narben.
Die Blüten sind zwittrig: Sie besitzen männliche und weibliche Organe, deren Reife jedoch zeitlich leicht versetzt ist. Die Staubblätter geben den Pollen frei, bevor die weiblichen Teile, der Stempel, reif sind. Dadurch wird Selbstbestäubung vermieden und eine Insektenbestäubung gefördert. Weidenröschen sind außerdem gute Bienenweiden; sie werden von Bienen bestäubt und liefern einen ausgezeichneten Honig.
Die Blüten von Epilobium angustifolium sind mit 1 bis 3 cm Durchmesser recht groß. Viele Arten haben jedoch kleinere Blüten. Epilobium parviflorum trägt beispielsweise winzige Blüten.
Die Blätter der Weidenröschen sind einfach, ganzrandig und ungeteilt. Die Blätter von Epilobium angustifolium sind lang und schmal sowie lanzettlich geformt. Der lateinische Name bedeutet daher „schmalblättriges Weidenröschen“. Die Blätter werden bis zu 20 cm lang. Die Mittelrippe ist deutlich sichtbar. Die Seitennerven reichen nicht bis zum Blattrand, sondern biegen sich um und verbinden sich miteinander. Dadurch entsteht am Rand eine parallel zum Blattrand verlaufende Nervatur. Epilobium dodonaei besitzt dagegen sehr kleine, schmale, lineare Blätter und wird daher auch Rosmarin-Weidenröschen genannt.

Das Laub der Sorte ‚Stahl Rose‘ und von Epilobium angustifolium ‚Album‘ / Die deutlich feineren Blätter von Epilobium fleischeri (Foto Hectonichus)
Die Blätter der Weidenröschen sind zahlreich und regelmäßig am Stängel verteilt. Sie sind wechselständig und sitzend; die Blattspreite ist ohne Blattstiel direkt mit dem Stängel verbunden.
Die Blätter sind grün, manchmal leicht bläulich. Bei Epilobium crassum sind sie jedoch mehr oder weniger rot, besonders auf der Unterseite.
Die Frucht des Weidenröschens ist eine lange, schmale, rötliche Kapsel mit sehr vielen Samen (mehrere Hundert pro Kapsel). Bei der Reife öffnet sie sich von der Spitze aus mit vier Klappen. Die Samen tragen federartige Schirmhaare und werden vom Wind fortgetragen. Weidenröschen säen sich leicht selbst aus. Eine Pflanze kann problemlos Tausende Samen hervorbringen.
Das Weidenröschen besiedelt neue Gebiete mit seinen zahlreichen, vom Wind verbreiteten Samen. Sobald es etabliert ist, breitet es sich durch unterirdische, ausläuferbildende Rhizome aus und kann schnell große Bestände bilden.

Früchte und Samen der Weidenröschen sind sehr dekorativ! Von links nach rechts: Epilobium angustifolium (Foto Dcrjsr), Epilobium hirsutum (Foto Colin) und Epilobium tetragonum (Foto Rasbak)
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Die Pflege mehrjähriger PflanzenWichtige Weidenröschen-Sorten
Die beliebtesten Sorten
Epilobium angustifolium Album - Schmalblättriges Weidenröschen
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 1,50 m
Epilobium angustifolium Stahl Rose - Schmalblättriges Weidenröschen
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 1,50 m
Epilobium fleischeri - Kies-Weidenröschen
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 25 cm
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Pflanzung
Wo pflanzen?
Pflanzen Sie Weidenröschen am besten in voller Sonne, obwohl sie auch Halbschatten vertragen. Sorten mit weißen Blüten wirken im lichten Schatten besonders schön, da ihre Blüten dort stärker zur Geltung kommen.
Weidenröschen mögen frische bis feuchte Böden und fühlen sich am Rand von Gewässern oder Teichen wohl. So lässt sich eine wunderschöne, natürliche Szenerie gestalten, zum Beispiel am Ufer eines Teichs. Weidenröschen bevorzugen fruchtbare, humusreiche Böden, wachsen aber auch auf mageren Böden. Was den pH-Wert betrifft, bevorzugt das Schmalblättrige Weidenröschen leicht saure Substrate. Insgesamt sind Weidenröschen nicht anspruchsvoll: Sie schätzen zwar guten Gartenboden, können sich aber an verschiedene Bodenarten anpassen und darin gedeihen.
Da das Schmalblättrige Weidenröschen recht hoch wird, empfehlen wir, es eher im hinteren Bereich des Beets zu pflanzen, mit kleineren Pflanzen davor. Mit seinen rosa oder weißen Blüten bringt es Farbe und Volumen ins Beet. Kleine Arten wie Epilobium glabellum oder Epilobium crassum können Sie in einen Steingarten pflanzen.
Da Weidenröschen ohne großen Pflegeaufwand von selbst wachsen und den verfügbaren Raum gut ausfüllen, eignen sie sich ideal zur Begrünung von wenig genutzten Gartenbereichen und schwer zu pflegenden Stellen, die Sie naturnah belassen können.
Wann pflanzen?
Sie können Weidenröschen im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober) pflanzen. Wichtig ist, Frostperioden und große Hitze zu vermeiden.
Wie pflanzen?
Beim Schmalblättrigen Weidenröschen sollten Sie einen Pflanzabstand von etwa 50 cm einhalten.
- Stellen Sie Ihre Pflanze zunächst in eine mit Wasser gefüllte Schale, damit sich der Wurzelballen wieder mit Wasser vollsaugt.
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist, und lockern Sie den Boden am Grund.
- Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und setzen Sie sie in das Pflanzloch.
- Füllen Sie die Erde rundherum wieder auf und drücken Sie sie an, damit ein guter Kontakt zwischen Erde und Wurzeln entsteht und keine Hohlräume bleiben.
- Gießen Sie reichlich.
Gießen Sie in den folgenden Wochen weiter, bis die Pflanze ihr Wurzelsystem entwickelt hat.
Entdecken Sie unsere Video-Tipps zum Pflanzen von Stauden:
Pflege
Das Weidenröschen wächst leicht von allein, ohne dass Sie sich viel darum kümmern müssen. Der Pflegeaufwand ist gering. Es bevorzugt jedoch Böden, die frisch bleiben: Bei trockenem Standort sollten Sie daher regelmäßig gießen. Die Pflanze mag außerdem nährstoffreiche Substrate, gedeiht aber auch auf magerem Boden; Dünger oder Kompost sind nicht erforderlich.
Wir empfehlen, die Blüten abzuschneiden, sobald sie verblüht sind. Dadurch bildet die Pflanze neue Blüten und verlängert ihre Blütezeit. Außerdem verhindern Sie so, dass sie sich selbst aussät.
Was Krankheiten betrifft, kann das Weidenröschen von Rost befallen werden. Diese Pilzerkrankung ist an orangefarbenen Pusteln auf dem Laub zu erkennen. Sie schwächt die Pflanze, ist aber meist nicht sehr schwerwiegend. Begünstigt wird sie durch hohe Luftfeuchtigkeit und eine schlechte Luftzirkulation. Wir empfehlen, die betroffenen Blätter zu entfernen und eine Lösung auf Schwefelbasis oder einen Schachtelhalm-Auszug zu spritzen. Weidenröschen können gelegentlich auch von Falschem Mehltau befallen werden, der ebenfalls durch Feuchtigkeit begünstigt wird. Schließlich knabbern Schnecken gern am Laub des Weidenröschens. Zum Schutz Ihrer Jungpflanzen können Sie eine Schneckenfalle bauen oder Schneckenkorn wie Ferramol verwenden.

Vermehrung
Im Allgemeinen säen sich Weidenröschen im Garten von selbst aus, Sie können aber auch eine Aussaat versuchen. Außerdem lassen sie sich durch Stecklingsvermehrung oder Teilung vermehren.
Aussaat
Sie können die Samen von Weidenröschen im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, etwa im März, säen.
- Bereiten Sie einen Topf oder eine Saatschale vor und füllen Sie ihn bzw. sie mit spezieller Anzuchterde.
- Verteilen Sie die Samen auf der Oberfläche.
- Bedecken Sie sie mit einer dünnen Schicht gesiebtem Substrat.
- Gießen Sie vorsichtig mit feinem Brausestrahl.
- Stellen Sie den Topf an einen hellen Platz unter ein Frühbeet.
Achten Sie darauf, dass das Substrat bis zur Keimung leicht feucht bleibt, und gießen Sie bei Bedarf gelegentlich.
Eine Direktsaat ins Freiland ist auch im Herbst möglich, sobald die Samen reif sind.
Frische, kürzlich geerntete Samen von Weidenröschen keimen am besten. Mit der Zeit nimmt ihre Keimfähigkeit etwas ab, besonders nach mehr als einem Jahr. Lagern Sie sie daher besser nicht zu lange!
Epilobien im Garten kombinieren
Da das Schmalblättrige Weidenröschen Epilobium angustifolium recht hoch wächst, steht es am besten im hinteren Bereich des Beetes, wo es eine schöne Kulisse bildet. Es lässt sich mit Phlox paniculata kombinieren, deren Blüten ähnliche Farbtöne aufweisen. Im vorderen Beetbereich können Sie außerdem einige Storchschnäbel pflanzen, die mit ihrer langen Blütezeit in Blau, Mauve, Rosa oder Weiß begeistern.
Mit seiner eleganten weißen Blüte passt Epilobium angustifolium ‘Album’ hervorragend in einen Cottage-Garten. Kombinieren Sie es mit Rittersporn, Lupinen, Centaurea cyanus, Mohn, Zierlauch und Storchschnabel … Genießen Sie auch die zarte Blüte der Glockenblumen! Wir empfehlen reines Weiß und tiefes Blau: Diese Farben harmonieren besonders gut und schaffen eine ruhige, zarte Atmosphäre.
Da das Weidenröschen hohe, lockere Horste mit luftigen Blüten bildet, können Sie es für einen naturnahen Garten verwenden. Pflanzen Sie es zu den zarten Blüten von Knautie, Wiesenknopf, Flockenblume und Glockenblume … Mit Weidenröschen lassen sich naturnahe Bereiche im Garten, die nur wenig Pflege erhalten, ganz einfach begrünen.

Weidenröschen eignen sich perfekt für einen naturnahen Garten! Centaurea montana ‚Jordy‘ / Sanguisorba officinalis (Foto Florian Grossir) / eine Kombination mit Epilobium angustifolium ‚Album‘, Sanguisorba ‚Red Tip‘, Penstemon und Pennisetum / Knautia macedonica / Campanula lactiflora ‚Loddon Anna‘
Da sie eher feuchte Böden bevorzugen, fühlen sich Weidenröschen am Teichrand wohl. Dort können Sie sie mit Farnen, Blutweiderich und Mädesüß kombinieren … Weidenröschen schaffen eine frische, beruhigende Atmosphäre, die zum Erholen einlädt! Setzen Sie weitere Pflanzen mit üppigem Wuchs und großen, gut entwickelten Blättern dazu: Farne, Riesenrhabarber, Schilf …
Mit Epilobium angustifolium ‘Album’ können Sie einen weißen Garten gestalten. Ergänzen Sie es mit Gipskraut, Achillea ptarmica, Clematis ‘Baby Star’ und Digitalis purpurea ‘Alba’ … So entsteht ein dekorativer, zeitloser Garten. Spielen Sie dabei mit den Formen, etwa durch den Kontrast zwischen geradlinigen Elementen und luftigen Pflanzen mit natürlicher Wuchsform. Genießen Sie die weiße, dekorative Blüte der Schmucklilie ‘Polar Ice’. Auch Pflanzen mit grauem oder weiß panaschiertem Laub passen gut dazu.
Einige Arten wie Epilobium fleischeri oder Epilobium dodonaei eignen sich schließlich für den Steingarten. Wählen Sie als Begleitpflanzen weitere Arten mit kriechender oder polsterförmiger Wuchsform. Geeignet sind zum Beispiel Hauswurz, Fetthenne und Delosperma cooperi …

Eine Idee für ein dekoratives, elegantes Beet: Epilobium angustifolium ‚Album‘ und Achillea filipendulina
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- Heilwirkung
Epilobium angustifolium und Epilobium parviflorum wirken entzündungshemmend, stärken das Immunsystem und sind reich an Antioxidantien. Sie helfen bei Durchfall, Blasenentzündung und Prostatabeschwerden. Als Tee oder Kapseln einnehmbar.
Epilobium angustifolium ist zudem essbar: Junge Triebe und Blätter sowie Blüten können verzehrt werden.
Nützliche Ressourcen
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