3 Ideen für Pleionen-Kombis
Orchideen für Garten oder Topf
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Pleionen sind halb winterharte Gartenorchideen, die sich in unseren Breiten im Freien kultivieren lassen, wenn man sie vor starkem Frost und winterlicher Nässe schützt. Es gibt etwa 20 Arten, doch Pleione formosana ist am winterhärtesten und übersteht mindestens -5 °C. Jeden Frühling treibt aus der Pseudobulbe ein einzelner Blatt- und Blütentrieb aus, dessen Blüte je nach Art weiß, rosa oder sogar gelb ist.
Pleionen bevorzugen gut durchlässige, eher saure Böden und einen halbschattigen Standort. Sie können im Steingarten, im Unterholz, im Minigarten oder einfach im Topf kultiviert und im Winter frostgeschützt untergebracht werden.
→ Entdecken Sie, wie sich Pleionen im Garten, im Freiland oder Topf gut kombinieren lassen.
Im lichten Schatten eines Baumes
Wenn Sie in einer Region mit mildem Klima (im Winter nicht kälter als -5 °C) leben und Ihr Boden sauer sowie gut durchlässig ist, können Sie Pleionen im Freiland ausprobieren.
Unter einem schönen Baum mit leichtem Blätterdach können Sie einige Pleione formosana ‘Alba’ pflanzen – eine Sorte mit makellos weißen Blüten. Pflanzen Sie sie zunächst in kleinen ungeraden Gruppen: 3, 5, 7 …. Wenn sie sich wohlfühlen, haben Sie bald ein echtes Orchideenfeld. Besonders schön wirkt die Kombination mit weiteren bedingt winterharten Orchideen mit weißen Blüten, etwa Calanthe aristulifera.
Auf die leider kurzlebige Blüte der Pleionen kann eine wenig bekannte Staude folgen: Dianella revoluta ‘Coolvista’ bringt den ganzen Sommer über blaue Blüten mit gelber Mitte hervor. Um die Blütezeit der Pleionen und der Dianella zu verbinden, eignet sich ein Storchschnabel (Blütezeit Mai bis Juni), zum Beispiel der exotische Geranium maderense mit rosafarbenen Blüten, der über einen Meter hoch wird. Unter einem Baum ist jedoch vor allem wichtig, dass die Gestaltung das ganze Jahr über attraktiv bleibt. Dafür sorgt das Mittlere Immergrün mit einem immergrünen, kräftigen Bodendecker und fast ganzjährig erscheinenden, sternförmigen blauen Blüten.

Pleione formosana ‚Alba‘, Daniella revoluta ‚Coolvista‘, Vinca difformis, Calanthe aristulifera und Geranium maderense
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Pflanzen Sie seltene Zwiebeln!Im schattigen Steingarten
Tibetorchideen sind Pflanzen für halbschattige Steingärten. Auch wenn Schattengärten im Garten eher selten sind, gibt es eine schöne Auswahl an Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen: Schatten, durchlässiger Boden und ein kühl-feuchtes Umfeld.
Die Art Pleione formosana (die winterhärteste!) fühlt sich dort besonders wohl, in Gesellschaft eines hübschen Farnjuwels für den kühlen Steingarten: Adiantum aleuticum ‘Imbricatum’. Das immergrüne Laub einiger Carex flacca eignet sich perfekt für den höchsten Punkt des Steingartens, von wo es ganz natürlich kaskadenartig herabhängen kann.
Die Kanadische Wiesen-Anemone ist ein kräftiger Bodendecker, der sich ebenfalls im Schattengarten wohlfühlt und uns von Mai bis Juli mit hübschen, weißen, sternförmigen Blüten erfreut. Einige locker verteilte Horste von Gentiana makinoi ‘Blue star’, einem Japanischen Enzian mit den ganzen Sommer über andauernden blauen Blüten, setzen azurblaue Akzente.

Pleione formosana, Carex flacca, Adiantum imbricatum, Gentiana makinoi und Anemone canadensis
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Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 0 Größen
Erhältlich in 1 Größen
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In kalten Regionen: Tibetorchideen im Topf halten!
Das ist die einfachste Lösung, um Pleionen zu kultivieren, besonders wenn Sie nördlich der Loire, in der Schweiz oder sogar in Belgien leben. Wählen Sie schöne lackierte Gefäße und stellen Sie sie auf einen schmiedeeisernen Tisch mit leicht nostalgischem Charme. Pleionen kommen in breiten, flachen Gefäßen im „Bonsai“-Stil besonders gut zur Geltung.
Zunächst können Sie zwei Töpfe mit prächtigen Pleionen kombinieren, deren Blütezeiten aufeinanderfolgen: Pleione forestii, die zwischen März und April zitronengelb mit purpurroter Mitte blüht, und Pleione ‘Tongariro’, deren Blüten zwischen April und Mai fuchsienrosa leuchten.
Diese Orchideen sind Sammlerpflanzen; gewöhnliche Nachbarn wären daher unpassend. Ein schöner Topf mit Hosta ‘Praying Hands’ mit eingerollten, zugespitzten, leuchtend grünen und cremegelb gesäumten Blättern sowie ein kleiner Horst Fiederpolster ‘Platt’s Black’, einer erstaunlichen, an Farne erinnernden Pflanze, bringen Frische zu den Orchideen. Für einen eher „exotischen“ Abschluss begleitet ein Arisaema concinnum mit seiner ungewöhnlichen „Kobra“-Blüte die Blüte Ihrer Pleionen, da es im selben Zeitraum blüht.

Pleione forestii (© Steve Garvie), Cotudela ‚Platt’s Black, Arisaema concinnum, Pleione ‚Tongariro‘ und Hosta ‚Praying Hands‘
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