4 Zaubernüsse mit roten Blüten für Winterfarbe
Ideale Sorten für einen lebendigen Garten im Winter
Inhaltsverzeichnis
Zaubernuss blüht im Winter duftend und spektakulär. Rote Sorten sind selten und besonders faszinierend. Winterhart, für Sonne bis Halbschatten und Moorbeeterde. Mehr erfahren
Die Zaubernuss x intermedia 'Rubin'
Als eine der besten rot blühenden Sorten ausgezeichnet, erhielt ‚Rubin‘ den Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society (RHS) in England. Dieser Hybrid-Kultivar aus der Kreuzung von Hamamelis japonica und Hamamelis mollis besticht durch seine feurige Winterblüte, die den noch ruhenden Garten erhellt. Er wächst elegant und ausgebreitet und erreicht meist 3,20 m in Höhe und Breite. Seine biegsamen, ausgebreiteten Zweige bilden eine anmutige Silhouette, ideal für kleine Gärten. Im Winter zeigt Hamamelis × intermedia ‚Rubin‘ ihre ganze Schönheit. Die dunkelroten Blüten, kleine gefranste Bänder, die wie Hexenfinger gekrümmt sind, erscheinen direkt an den kahlen Zweigen, oft schon im Januar und Februar. Die feinen, eingerollten Blütenblätter erinnern an zerknitterte Seidenbänder. Die Blüten verströmen einen zarten Duft, halten mehrere Wochen und trotzen winterlicher Witterung.
Das sommergrüne Laub dieses Strauchs ist ebenso interessant wie seine Blüte: Die ovalen Blätter sind im Frühjahr zunächst gelbgrün mit bronzefarbenen Reflexen und werden im Sommer dunkelgrün. Im Herbst färben sie sich in flammenden Tönen von Gelb bis Kupferorange.
Dank seiner Eleganz eignet sich dieser Strauch besonders als Solitär oder für ein Beet, wo er im Winter neben dem Chimonanthus praecox mit schwefelgelben Blüten zum Blickfang wird – einem weiteren winterblühenden Strauch.

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Zaubernuss: 7 gelungene PflanzkombinationenHybrid-Zaubernuss 'Diane'
Eine weitere mit dem renommierten Award of Garden Merit ausgezeichnete Sorte ist die Zaubernuss ‘Diane’. Auch sie bezaubert den Garten mitten im Winter mit rubinroten Blüten. Bereits ab Dezember, wenn der Garten noch ruht, entfaltet die Zaubernuss ‚Diane‘ ihre Blüten in Trauben entlang der noch unbelaubten Zweige. Die Blüten zeichnen sich durch schmale, gewellte Blütenblätter in intensivem Rot aus, die sich zu kleinen Büscheln öffnen und an zart zerknitterte Bänder erinnern. Die prächtigen Blüten fangen im Tau und Raureif das Sonnenlicht ein. Im Gegensatz zu anderen Sorten ist das Rot hier kräftiger und weist mitunter purpurfarbene Nuancen auf. So setzt die Zaubernuss einen leuchtenden Farbakzent, der in der oft tristen Landschaft sofort ins Auge fällt. Zusätzlich verströmen die Blüten einen zarten Duft, der ihren Reiz in einer Zeit verstärkt, in der nur wenige Pflanzen blühen.
Das Laub ist zwar nicht immergrün, macht den Strauch aber auch in den übrigen Jahreszeiten interessant. Im Frühjahr erscheinen die jungen Blätter gelblichgrün mit einem leichten Bronzeton, bevor sie sich im Herbst in leuchtende Farben von Goldgelb bis Kupferorange kleiden, oft mit tiefroten Nuancen. So verlängern sie das Farbenspiel, bevor die Blätter fallen.
Mit seiner buschigen Wuchsform und einer Höhe von 3 bis 4 Metern eignet sich die Zaubernuss perfekt, um eine Hecke im Herbst und Winter zu beleben. Kombinieren Sie sie mit immergrünem Laub, das ihre schöne Blüte hervorhebt, etwa mit einer Herbstblühenden Kamelie. In einem winterlichen Beet lässt sie sich beispielsweise mit einem Cornus alba ‘Baton Rouge’ kombinieren.

Die Hybrid-Zaubernuss 'Ruby Glow'
Zaubernuss ‚Ruby Glow‘: Rote Winterblüte, duftend, mit feurigem Herbstlaub. 2,5–3 m hoch und breit, mit dekorativen Früchten kombinierbar
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Im tiefsten Winter, von Januar bis März, erfreut uns Hamamelis vernalis ‘Washington Park’ mit einer üppigen Blüte an seinen kahlen Zweigen. Zahlreiche kleine Blüten mit fein gewundenen, purpurroten Blütenblättern öffnen sich wie viele kleine, farbenfrohe Spinnen. Mitten im Winter verströmen sie einen milden, leicht würzigen Duft. Im Gegensatz zu anderen Zaubernüssen bietet diese Sorte eine längere und besonders üppige Blüte, die den Garten viele Wochen lang in ein Flammenmeer verwandelt. Das Laub ist während der Vegetationsperiode eher unscheinbar, verwandelt sich im Herbst jedoch in ein flammendes Schauspiel. Die im Sommer dunkel graugrünen Blätter nehmen mit kürzer werdenden Tagen orangefarbene bis intensiv rote Töne an und verlängern so die dekorative Wirkung des Strauchs über die Blütezeit hinaus. Bei dieser Sorte bleiben sie lange an den Zweigen, bevor sie abfallen. In mildem Klima wirkt er besonders schön in Gesellschaft von Grevillea victoriae und Loropetalum chinense ‘Black Pearl’, deren ungewöhnliche, farbige Bänderblüten in leuchtendem Rosarot seine Blüte widerspiegeln. Den Fuß des Strauchs kann man außerdem mit Christrosen schmücken, die mit ihrer eleganten Blüte seine märchenhafte Winterwirkung noch verstärken.

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