5 extrem winterharte, frostfeste Stauden
Auswahl winterharter Stauden für sehr kaltes Klima
Inhaltsverzeichnis
Winterharte mehrjährige Pflanzen für kalte Regionen: 5 Stauden unter -15 °C. Was bedeutet winterhart?
Steppen-Salbei 'Schneehügel'
Als aromatische und bienenfreundliche Staude macht der Steppen-Salbei ‚Schneehügel‘ Bienen und Schmetterlinge glücklich. Diese robuste und pflegeleichte Staude wächst kompakt und kugelig. Die duftenden Blätter sind oval, fühlen sich gekräuselt an und haben eine dunkelgrüne Farbe. Die üppige Blüte dauert von Juni bis September. An den Spitzen langer Triebe erscheinen weiße Blüten in Ähren.
Salvia nemorosa ‚Schneehügel‘ ist eine Staude für sonnige Standorte und ebenso trockenheits- wie frostbeständig. Dieser seltene Salbei eignet sich als Solitär, für den Beetrand, das Beet oder einen Mixed Border (typische Blütenbeete englischer Gärten). Die Pflanzung erfolgt im Herbst oder zeitigen Frühjahr in einen normalen, gut bearbeiteten und durchlässigen Boden. Diese sehr frostharte Pflanze verträgt keine zu feuchten Böden, die ihr schaden könnten. Verblühte Blütenstiele sollten während der Blüte regelmäßig entfernt werden. Am Ende des Winters genügt es, die trockenen Horste zurückzuschneiden.
Die weißen Blüten des Steppen-Salbeis ‚Schneehügel‘ kommen in Kombination mit Berg-Aster, Berufkraut oder Gräsern wie Federgras besonders gut zur Geltung.

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Wie legt man ein schönes Staudenbeet an?Storchschnabel 'Rozanne'
Geranium ‚Rozanne‘, auch Storchschnabel genannt, ist ein hervorragender Bodendecker. Als berühmtester winterharter Storchschnabel blüht er von Mai bis zum ersten Frost. Die kriechende Staude wird etwa 30 cm hoch und 50 cm breit. Ihre gelappten Blätter sind hellgrün, die zweifarbigen Blüten violettblau mit weißer Mitte.
Geranium ‚Rozanne‘ wächst in Sonne oder Halbschatten, auf Böschungen und am Beet-Rand. Leichter, frischer, nährstoffreicher Boden ist ideal, doch auch schwere Böden werden vertragen. Die pflegeleichte, winterharte Staude wird im Herbst oder spätestens im Spätwinter zurückgeschnitten. Bei Temperaturen unter -20 °C sollte sie gemulcht werden.
An sonnigen Standorten passt Geranium ‚Rozanne‘ perfekt zu Sterndolde, Prachtkerze oder Gräsern wie Segge.

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Akelei 'Crimson Star'
Die Akelei ‚Crimson Star‚, mit dem botanischen Namen Aquilegia vulgaris ‚Crimson Star‘, blüht elegant und anmutig. Sie wird etwa 60 cm hoch und 40 cm breit. Ihre blaugrün gefiederten Blätter wirken leicht und zart. Von Mai bis Juni stehen die ungewöhnlich geformten Blüten an langen Stielen. Ihre Blütenblätter laufen in langen Spornen aus. Akeleien gibt es in vielen Farben. Die Akelei ‚Crimson Star‘ trägt dagegen große zweifarbige Blüten in Weiß und Karminrot. Ein schöner Farbkontrast!
Diese besonders pflegeleichte und sehr winterharte Akelei gedeiht an einem sonnigen, aber nicht zu heißen Standort ebenso wie im Halbschatten. Der Boden sollte leicht (locker und gut zu bearbeiten), humusreich und nicht zu trocken sein. Als Gruppe am Gehölzrand, am Beet-Rand oder im Bauerngarten kommt sie besonders schön zur Geltung. Wir empfehlen, sie im Herbst oder zeitigen Frühjahr zu pflanzen und die Jungpflanzen etwa 20–30 cm voneinander entfernt zu setzen. Entfernen Sie regelmäßig Verblühtes, damit die Pflanze keine Kraft durch die Samenbildung verliert. Schneiden Sie die Blütenstiele am Saisonende zurück.
Akeleien harmonieren im Halbschatten sehr gut mit Funkien und Farnen, oder an einem sonnigen Standort zum Beispiel mit Glockenblumen und Wolfsmilch.

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Die Pflege mehrjähriger PflanzenEdel-Pfingstrose 'Sarah Bernhardt'
Die Edel-Pfingstrose ‚Sarah Bernhardt‘, lateinisch Paeonia x lactiflora ‚Sarah Bernhardt‘, ist ein großer Klassiker, der häufig in den Gärten unserer Großmütter zu finden ist. Diese krautige Art, deren Zweige im Winter vollständig verschwinden, wächst buschig. Sie ist sehr langlebig und bemerkenswert frosthart. Diese winterharte Staude erreicht eine Höhe von 80 cm bis 1 m. Ihre tief eingeschnittenen Blätter sind dunkelgrün. Von Mai bis Juni erscheinen sehr große, gefüllte, intensiv duftende Blüten in frischem Rosa mit silbrigem Rand. Je älter diese Päonie wird, desto spektakulärer fällt ihre Blüte aus. Sie eignet sich ideal für zauberhafte Blumensträuße.
Die Edel-Pfingstrose ‚Sarah Bernhardt‘ wird vorzugsweise im Herbst an einem sonnigen, windgeschützten Standort gepflanzt, im Beet oder als Solitär. Der Boden muss durchlässig, nährstoffreich und frisch sein. Sie benötigt wenig Pflege. Während der Blüte sollten jedoch Stützen vorgesehen werden, um die Zweige zu halten, und verblühte Blüten regelmäßig entfernt werden.
Diese Staude lässt sich mit Historischen Rosen, Lupinen oder Deutschen Schwertlilien kombinieren. Frühlingszwiebeln können das Beet bis zur Blüte der Päonie beleben, während Herbstastern die Saison beschließen.

Das Reiher-Federgras
Stipa barbata, auch Engelshaar oder Reiher-Federgras genannt, ist ein horstbildendes Ziergras mit aufrechtem Wuchs. Seine biegsamen, feinen, mittelgrünen Blätter sind immergrün. Die Schönheit dieser Staude zeigt sich, sobald der Wind aufkommt: Das Laub tanzt in einer anmutigen, leichten Bewegung. Im Sommer erscheinen die langen, federartigen, silbrig-weißen Blütenstände, die sich im Herbst goldgelb färben – daher der Name Engelshaar. Im Sonnenlicht leuchtet das Stipa noch stärker, wenn die hellen Reflexe des haarigen Horstes betont werden.
Das pflegeleichte Stipa barbata ist sehr krankheitsresistent. An einem sonnigen Standort eignet es sich ideal für trockene, auch steinige und nährstoffarme, eher kalkhaltige Böden. Diese Staude kann im Beet, entlang eines Weges, am Terrassenrand oder im Topf verwendet werden. Das Stipa ist bis unter -15 °C winterhart, außer in schweren, staunassen Böden. Im Winter genügt es, den Horst mit der Hand auszukämmen und von trockenem Laub zu befreien.
Es verleiht einem Beet mit Margerite, Grindkraut, Herbst-Fetthenne und Garbe eine leichte Note. Sie können das Stipa auch mit Sträuchern in Mauve-Tönen kombinieren, etwa mit Blauraute, Lavendel oder Bartblume.

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