5 schöne Ideen für die Kombination mit Sommertamariske
Sommertamariske im Garten: Tipps und Ideen zur Gestaltung
Inhaltsverzeichnis
Die Tamariske trotzt Salz und Wind. Ihr Bogenwuchs, die Blüte und das zarte Blaugrau begeistern. Tipps für Pflanzung und Pflege.
In einem Küstengarten
Tamariske am Meer: Kombiniert mit Filao, Eukalyptus, Zylinderputzer, Escallonie, Palme und Madeira-Storchschnabel entsteht ein exotischer Garten.
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Sommertamariske: Pflanzen, Rückschnitt und PflegeIn einem eingebürgerten Garten
Mit seiner natürlich bogenförmigen Wuchsform und dem gefiederten Laub eignet sich die Sommertamariske gut für naturnahe Gartenbereiche. Inmitten einer Wiese oder in einem großen Beet harmoniert sie wunderbar mit schönen Stauden in Pastelltönen und der Leichtigkeit von Gräsern. Auch als Mischung in einer Hecke oder zur Abgrenzung eines großen Gartens ist sie eine gute Wahl.
Eine Viermännige Tamariske wie Tamaris parviflora verbindet ihren leichten Charakter mit der dekorativen Wirkung der Ruthenischen Kugeldistel, deren silbergraues Laub und stachelige, kugelförmige Blüte in leuchtendem Blau einen reizvollen Kontrast bilden.
Pflanzen Sie darum herbstfärbende Gräser, etwa Kleines Präriegras (es nimmt im Spätsommer rostbraune Töne an) und Eulaliagras ‚Gracillimus‘. Ihre herbstliche Blüte mit rötlichen Ähren erinnert an die wenige Monate zuvor erscheinenden Knospen der Tamariske. Die hohe, elegante Gestalt von Arzneiehrenpreis, die zerzauste Wirkung leuchtend rosafarbener Indianernessel und die sonnige Schönheit des Igelkopfs sind weitere blühende, sehr dekorative Begleiter, die die Tamariske nach ihrer Blüte lange umgeben. Schließlich bereichern ein oder zwei Sträucher diese naturnahe Pflanzung, zum Beispiel ein Echter Roseneibisch mit blauen Blüten und einfachen Blüten im Hintergrund des Beets. Seine lange blaue Blüte verleiht der Pflanzung mehr Tiefe.

Ruthenische Kugeldistel, Arzneiehrenpreis und Indianernessel, Hibiscus syriacus, Scheinsonnenhut und Schizachyrium scoparium, Miscanthus sinensis ‚Gracillimus‘ sind schöne Begleiter einer Tamarix parviflora.
In einem rosa Garten
Alle Tamarisken blühen rosa (abgesehen von der Sorte ‚Hulsdonk White‘), je nach Art und gezüchteter Sorte mehr oder weniger kräftig.
Ein rosa Garten eignet sich natürlich hervorragend für fedrige Blüten, die einige Wochen lang ihre einzigartige Struktur einbringen. Knospen und rötliche Zweige in dunklerer Färbung verlängern diesen zarten Effekt im Garten je nach Art bereits ab April. Hier setzen wir eine Tamariske in ein großes Beet, begleitet von niedrig wachsenden Pflanzen, die gleichzeitig oder später blühen und so für eine verlängerte Blüte sorgen – in einer Farbpalette von Zartrosa bis Purpur.
Begleiten Sie sie außerdem mit zwei schönen Sträuchern, die sie besonders zur Geltung bringen: einem Leptospermum, das vor ihr oder in milden Regionen gleichzeitig blüht, denn dieser prachtvolle Strauch ist frostempfindlich (idealerweise an der Küste, da er Meeresluft gut verträgt), sowie einem seinerseits sehr winterharten Perückenstrauch, der später blüht. Dieser zweite Strauch, auf Latein Cotinus coggygria, bezaubert mit einer der luftigsten Blüten. Eine Sorte mit purpurfarbenem Laub wie ‚Grace‚ oder ‚Royal Purple‚ sorgt für etwas Tiefe und fügt sich perfekt in einen rosa Garten ein. Ergänzen Sie das Beet mit schönen Stauden. Hier wählen wir Liatris spicata für einen mauvefarbenen Akzent, rosa Weiße Nachtkerzen und zweifarbige Kattun-Astern ‚Prince‘.

Tamarix tetrandra, Leptospermum scoparium ‚Coral Candy‘, Cotinus coggygria ‚Grace‘, Aster lateriflorus ‚Prince‘, Liatris spicata und Oenothera speciosa ‚Twilight‘.
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Sommertamariske schneiden?In einem bienenfreundlichen Garten
Tamarisken locken Bienen, Schmetterlinge und Hummeln an. Warum nicht einen in einen besonders biodiversen Garten oder neben Bienenstöcke setzen?
Tamarix ramosissima ist die bienenfreundlichste Tamariske. Je nach gewünschtem Stil und Klima lässt sie sich mit vielen Pflanzen kombinieren, am besten mit Wildarten statt Zuchtsorten. Der Boden sollte auch hier eher sandig und nährstoffarm sein. Einige punktuelle Blüher wie das Purpur-Leinkraut, das Marokkanische Leinkraut und der Steppenschleier harmonieren wunderbar mit der luftigen Tamariske. Sie locken bestäubende Insekten, Bienen und einige Schmetterlinge an. Das gilt auch für Sträucher mit ähnlichen Standortansprüchen wie die Tamariske, etwa Zistrosen wie Cistus salviifolius oder albidus sowie den Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) mit prächtigen blauvioletten Rispen, wenn Sie die Wildart wählen. Eine üppige Garbenpflanzung in leuchtenden Farben oder als Bodendecker mit Achillea crithmifolia ergänzt das Ganze mit einer Rispenblüte und bereichert den Garten durch ihre Bienenfreundlichkeit. Vergessen Sie auch die erwartete Frühlingsblüte eines Weißdorns oder eines hängenden Sommerflieders (Buddleia alternifolia) nicht – beide passen ebenfalls gut in dieses ländliche Umfeld.

Oben in der Mitte: Tamarix ramosissima, umgeben von (von links nach rechts): Vitex Agnus Castus, Achillea crithmifolium, Limonium vulgare, Purpur-Leinkraut und Buddleia alternifolia.
In einem Sandgarten
Der Sandgarten ist einer der neuesten Trends, mit denen Landschaftsarchitekten unsere Gärten im Klimawandel neu denken. Pflanzen im Sand schaffen ästhetische, widerstandsfähige und wassersparende Bereiche, die sich an immer trockenere Sommer und magere Böden anpassen. Der Tamariske bietet dafür ideale Bedingungen!
Auf sandigem Boden ergänzen sich Tamariske und Lavendel besonders gut. Schopf-Lavendel mit violetten Ähren bildet einen schönen Kontrast zum Rosa der Viermännigen Tamariske. Kriechender Rosmarin sorgt als duftender Bodendecker für Akzente. Abgerundet wird der Sandgarten durch einige rundliche Polster aus grauem Heiligenkraut, während blau schimmernde Blaurauten die sommerliche Blüte verlängern. Am Rand strukturieren Agaven oder Palisaden-Wolfsmilch den Raum mit ihrer dekorativen Silhouette.
Diese genügsame, robuste Pflanzenauswahl hat zudem den Vorteil eines minimalen Pflegeaufwands – ideal für den Garten eines Ferienhauses!

Tamariske, Lavandula stoechas, Wolfsmilch ‚Glacier Blue‘, Agave havardiana und eine spiralförmige Strauchpflanzung in einem Sandgarten (Palmlilie, Berg-Kiefer, Aeonium, Westringia fruticosa).
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