7 gelungene Beet-Kombinationen für volle Sonne
Unsere Ideen und Tipps
Inhaltsverzeichnis
Pflanzen im Beet zu kombinieren, ist in voller Sonne besonders anspruchsvoll: Weiß blendet, Purpurblüten bleichen aus. Ideen für jeden Stil!
Eine naturhafte Atmosphäre
Naturgärten kombinieren leichte, luftige Pflanzen für eine natürliche Wirkung. Deshalb spielen Gräser eine besonders wichtige Rolle. Die „Töchter des Windes“ beleben den Garten wie kaum eine andere Pflanzengruppe. Schon bei der kleinsten Brise wogen sie im Wind und bieten ein ausgesprochen angenehmes Sinneserlebnis. Gräser bilden daher den Hauptbestandteil dieses Beets, das anschließend durch einige Farbtupfer von Grindkraut und Schmuckkörbchen ergänzt wird.
Dieses Beet wirkt leicht und luftig und benötigt nur sehr wenig Pflege.

Scabiosa (‚Beaujolais Bonnets‘, ‚Chile Black‘, ‚Black Night‘), Calamagrostis brachytricha, Carex comans ‚Frosted Curls‘, Sedum ‚Purple Emperor‘, Cosmos atrosanguineus ‚Chocamocha‘ und Stipa tenuifolia
Für welche Bodenart?
Diese Kombination eignet sich für leichte, drainierende Erde. Bei schwerem Boden muss die Drainage unbedingt durch die Zugabe eines drainierenden Materials verbessert werden.
⇒ Mehr über Drainagematerialien erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Torf, Sand, Perlite, Blähton, Puzzolan … wofür werden sie verwendet?“
Britisches Flair
Die Gestaltung im Mixed-Border-Stil erzielt immer eine tolle Wirkung! Die Pflanzen werden dabei ausgewogen und harmonisch angeordnet und bilden ein üppiges Beet. Ein längliches Beet eignet sich dafür besonders gut. Pflanzen Sie dieselbe Pflanze mehrfach, um ein Muster zu wiederholen. Sie können Gräser (Reitgras, Mühlenbeckie, Hirse), Frühlingszwiebeln (Narzissen, Träubel …) und Astern für eine Herbstblüte dazwischen setzen.

Rose ‚Lady of Shalott‘, Pracht-Storchschnabel, Syrisches Brandkraut, Steppen-Salbei ‚Caradonna‘, Nelkenwurz ‚Lady Stratheden‘, Nelkenwurz ‚Totally Tangerine‘
Für welchen Boden?
Ein gewöhnlicher Gartenboden eignet sich sehr gut, solange er im Sommer nicht zu stark austrocknet.
Montanes Flair
Für eine sehr sonnige Steingartenpartie eignen sich Pflanzen mit sehr geringem Wasserbedarf, etwa genügsame Pflanzen oder kleine alpine Stauden. Stellen Sie sich eine mit Hauswurz, Nelke, Hängepolster-Glockenblume und anderen Pflanzen geschmückte Felsanlage vor. Zudem ist kaum Pflege nötig!

Armeria maritima ‚Düsseldorfer Stolz‘, Festuca glauca, Campanula poscharskyana ‚Stella‘, Sempervivum ‚Silberkarneol‘ und Dianthus carthusianorum
Für welchen Boden?
Diese Bepflanzung passt perfekt zu einem gut durchlässigen, leichten, mageren und steinigen, auch kalkhaltigen Boden.
Modernes Flair
Für ein modernes Ambiente sind Agaven und Schmucklilien eine hervorragende Wahl! Dieses Beet kombiniert verschiedene Grau- und Blautöne für eine besonders sanfte und elegante Wirkung.

Agapanthus ‚Northern Star‘, Agave havardiana, Artemisia ludoviciana ‚Silver Queen‘, Stachys byzantina und Salvia nemorosa ‚Blauhügel‘
⇒ Mein Tipp: Kürzen Sie den Absinth, damit er kompakt bleibt. Schneiden Sie dazu um den Muttertag herum mit der Schere etwa ein Drittel der Triebe zurück.
Für welchen Boden?
Dieses Beet braucht einen leichten, gut durchlässigen, auch trockenen Boden. Das ist für den Erhalt der Agave unerlässlich. Sie ist äußerst winterhart (unter -15 °C), allerdings nur in perfekt durchlässigem Boden. Ersetzen Sie sie andernfalls durch eine Palmlilie. Dasselbe gilt für die Schmucklilie: In durchlässigem Boden und geschützter Lage verträgt sie etwa -12 °C. Andernfalls können Sie auch eine winterhärtere Schmucklilie wählen.
Romantische Atmosphäre
Ein romantisches Beet anzulegen, ist nicht schwierig. Wählen Sie einfach Pflanzen in Pastelltönen. Wählen Sie Rosen, deren Farbe nicht zu hell ist. ‚Harlow Carr‘ eignet sich gut dafür, ebenso wie ‚Munstead Wood‘ – ein Muss, dessen Purpurfarbe unter der glühenden Sonne nicht verblasst.

Nepeta faasenii ‚Six Hills Giant‘, Englische Rose ‚Munstead Wood‘, Englische Rose ‚Harlow Carr‘, Rispiges Gipskraut ‚Flamingo‘, Geranium pratense ‚Mrs Kendall Clark‘ und Cirsium rivulare ‚Atropurpureum‘
Für welchen Boden?
Ein nährstoffreicher, frischer, gut drainierter, kalkfreier Boden (Englische Rosen vertragen zu viel Kalk nicht) ist ideal.
Mediterranes Flair
Das mediterrane Flair versetzt Sie direkt ins Land der Zikaden! Lavendel und Heiligenkraut sind unverzichtbar und können großzügig gepflanzt werden! Federgras, Seidenhaar-Königskerzen und Argentinisches Eisenkraut sind kurzlebige Stauden, säen sich jedoch reichlich selbst aus und sichern so ihren Fortbestand.

Verbena bonariensis, Verbascum bombyciferum ‚Polarsommer‘, Stipa tenuifolia, Gaura lindheimeri ‚Snowbird‘, Lavandula angustifolia ‚Hidcote‘ und Santolina chamaecyparissus
Für welchen Bodentyp?
Alle diese Pflanzen sind in perfekt durchlässigem Boden bis -15 °C winterhart. Für eine optimale Entwicklung brauchen sie viel Sonne und Wärme sowie einen mageren, trockenen, kalkhaltigen und steinigen Boden.
Herbstliche Kombination
Der Herbst steht (fast) ganz im Zeichen der Farbe! Und der Herbst besteht nicht nur aus leuchtendem Laub. Dieses farbenfrohe Beet wird hauptsächlich von Dahlien (Sonnenanbeter schlechthin) und Sonnenbraut geprägt, doch Sie könnten auch Astern, Chinaschilf, Fetthenne oder vielleicht den wunderschönen Schwachfilzigen Sonnenhut Rudbeckia subtomentosa ‚Henry Eilers‘ ergänzen?

Dahlie ‚Berner Oberland‘, Fenchel ‚Giant Bronze‘, Sonnenbraut ‚Waltraut‘, Dahlie ‚Rocco‘, Sonnenbraut ‚Sahin’s Early Flowerer‘, Dahlie ‚Crème de Cassis‘, Knöterich ‚Orange Field‘ und Afrikanisches Federborstengras
Welche Erde?
Dieses Beet gedeiht in leichter, fruchtbarer und frischer, aber gut durchlässiger Erde, damit die Knollen der Dahlien nicht faulen. Das Afrikanische Federborstengras benötigt perfekt drainierte Erde und ist nur bis -10 °C winterhart. Ist das bei Ihnen zu knapp, ersetzen Sie es durch Chinaschilf (‚Malepartus‘, ‚Sarabande‘, ‚Grosse Fontäne‘ usw.).
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