9 rosa blühende Storchschnabelgras
Die schönsten rosafarbenen Storchschnäbel
Inhaltsverzeichnis
Bonbonrosa, zartrosa, kräftig pink, blassrosa, magenta, fast mauve oder violett: winterharte Storchschnäbel bieten viele Rosatöne. Anspruchslos und vielseitig, als rosa blühende Storchschnäbel eignen sie sich für moderne, englische, naturnahe Gärten, Töpfe und Ampeln. Sie wirken neben anderen Storchschnäbeln, unter Rosen, im Beet, als Bodendecker oder teils unter Bäumen. Für jeden Geschmack, Stil, Boden und jedes Klima gibt es den passenden rosa blühenden Storchschnabel.
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Storchschnabel 'Dreamland'
Der Storchschnabel ‚Dreamland‘ gehört zu den blühfreudigsten und robustesten rosa blühenden Storchschnäbeln. Er blüht ununterbrochen vom späten Frühjahr bis in den Herbst, selbst während der Dürreperioden der letzten Jahre. Die etwa 5 cm großen Blüten dieses Storchschnabels sind zartrosa und von feinen, dunkleren Adern durchzogen. Im Frühjahr öffnen sie sich über grünem Laub mit weißem Rand. Dieser Bodendecker-Storchschnabel bildet einen etwa 40 cm hohen und ebenso breiten Horst.
Dieser sehr winterharte Storchschnabel ist zudem anspruchslos, sehr tolerant und passt sich vielen unterschiedlichen Bedingungen an. Er gedeiht in Sonne oder Halbschatten in jedem ausreichend durchlässigen Boden.

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Storchschnabel-Stauden: Wie wählt man sie aus?Storchschnabel 'Chantilly'
Als Spitzenreiter unter den Storchschnäbeln ist der Storchschnabel ‚Chantilly‘ eine Kreuzung aus Geranium renardii und Geranium gracile. Er wächst buschig und breiter als hoch und zeigt zwischen Juni und Juli hellrosa Blüten mit Porzellanreflexen, die um eine weiße Mitte violett geadert sind. Das Laub ist immergrün und besteht aus großen, geprägten und gekrausten, leuchtend grünen, glänzenden Blättern, die oft ganzjährig am Rand rubinrot gefärbt sind.
Der Storchschnabel ‚Chantilly‘ bevorzugt einen sonnigen Standort und frischen bis trockenen, durchlässigen Boden, auch kalkhaltig und nicht zu nährstoffreich, da zu viel Dünger seine Blüte beeinträchtigt.

Storchschnabel Chantilly (© Martina Bayers)
Storchschnabel 'Westray'
Geranium x cantabrigiense ‚Westray‘ ist eine kompaktere Sorte des Geranium cantabrigiense als die reine Art. Sie zeichnet sich durch eine frühe Blüte (von Mai bis Juni) in leuchtendem Rosa aus. Die etwa 2 cm großen Blüten zeigen leuchtend rosafarbene Blütenblätter sowie Staubblätter und Anthere in einem noch kräftigeren Rosaton. Die rundlichen Blätter duften beim Zerreiben und färben sich im Herbst und bis in den Winter hinein bronzefarben. Dieser Storchschnabel ist ein hervorragender, halbimmergrüner Bodendecker, der einen dichten Teppich von 15 bis 25 cm Höhe bildet und sich dank seiner Ausläufer seitlich auf etwa 40 cm Breite ausbreitet.
Storchschnabel ‚Westray‘ bevorzugt einen sonnigen, aber nicht zu heißen Standort oder Halbschatten. Er gedeiht in jedem, relativ gut durchlässigen Boden. Bei trockenem und heißem Sommer sind regelmäßige Wassergaben willkommen.
Hinweis: Geranium x cantabrigiense ‚Westray‘ ist nur mäßig winterhart. Es verträgt lediglich Fröste bis -12 °C, in durchlässigem Boden möglicherweise etwas mehr, in schwerem Boden jedoch deutlich weniger.

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Storchschnäbel: Wie teilt man sie?Storchschnabel 'Hannelore'
Unter den Blutstorchschnäbeln oder Storchschnäbeln zählt Geranium sanguineum ‚Hannelore‘ zu den schönsten und blühfreudigsten Sorten. Ab Mai bis in den Herbst hinein bildet er in mehreren Blütenwellen große, intensiv dunkelrosa Schalenblüten mit purpurfarbenen Adern. Als hervorragender Bodendecker bildet er eine kompakte, 20 bis 40 cm hohe Staude mit dichtem, fein geteiltem, halbimmergrünem Laub, das sich im Herbst rot färbt.
Der äußerst winterharte und robuste Storchschnabel ‚Hannelore‘ gedeiht in Sonne und Schatten und verträgt Trockenheit sehr gut. Diese Staude wird für Südfrankreich empfohlen. In der Natur wächst sie häufig auf steinigen Böden, im Garten passt sie sich jedoch jedem Boden und Standort an. Sie fühlt sich im sonnigen Steingarten ebenso wohl wie im Unterholz zwischen den Wurzeln von Bäumen.

Storchschnabel 'Pink Penny'
Lilasrosa ist bei Storchschnäbeln eher selten. Zum Glück gibt es Sorten wie den Storchschnabel ‚Pink Penny‘. ‚Pink Penny‘ ähnelt dem bekannten Storchschnabel ‚Rozanne‘. Beide haben große Blüten, eine lange Blütezeit und eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit gemeinsam. Als perfekter Bodendecker am Fuß einer Hecke oder zwischen Rosen wächst der Storchschnabel ‚Pink Penny‘ ausgebreitet und breiter als hoch. Er wird durchschnittlich 35 cm hoch und 50 cm breit. Seine lilasrosa Blüten erscheinen ab Juni und blühen bis zum Frost. Das Laub ist halbimmergrün, tief eingeschnitten und von frischem Grün.
Der pflegeleichte und anspruchslose Storchschnabel ‚Pink penny‘ wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten, idealerweise in humusreichem, frischem, aber gut durchlässigem Boden.

Storchschnabel 'Rosenlicht'
Unter den sonnenliebenden Storchschnabel-Bodendeckern ist Geranium x oxonianum ‚Rosenlicht‘ zweifellos einer der robustesten. Als kräftiger, blühfreudiger Bodendecker bildet dieser Storchschnabel eine mindestens 60 cm hohe, 80 cm breite und unter optimalen Bedingungen noch ausladendere Staude. Sie begeistert von Mai bis August mit einer langen Blüte in leuchtendem Hellrosa. Die grünen, immergrünen Blätter sind gefaltet, tief eingeschnitten, mit sichtbaren Blattadern, blasig strukturiert und fünflappig geteilt.
Im Sommer genügt ihm der Regen, daher ist er eine winterharte, sehr widerstandsfähige Pflanze für volle Sonne. Storchschnabel ‚Rosenlicht‘ bevorzugt fruchtbare, durchlässige, eher frische Böden, verträgt aber zeitweise Trockenheit, die seine Blüte allerdings verlangsamt.

Storchschnabel 'Clos du Coudray'
Die Blütenfarbe des Geranium nodosum ‚Clos du Coudray‘ lässt sich nur schwer beschreiben. Ist sie malvenfarben, rosa oder violett? Die Antwort lautet: alles zugleich. Dieser Storchschnabel erfreut mit einer üppigen Blüte von Frühjahr bis Frühherbst und bildet zahlreiche malvenfarbene, blassrosa gerandete und dunkelviolett geaderte Blüten. Seine palmenförmigen, immergrünen Blätter sind dunkelgrün, stark glänzend und blasig. Die Staude bildet eine 50 cm hohe Horstform.
Ideal für schattige Gartenbereiche, wächst der Storchschnabel ‚Clos du Coudray‘ in jedem nährstoffreichen, frischen Boden. Auch trockenen Schatten im Sommer verträgt er hervorragend.

Der Storchschnabel 'Olympos'
Als echter Pflanzen-Bulldozer ist Geranium macrorrhizum der vielseitigste und robusteste Bodendecker überhaupt. Er gedeiht in Sonne und Schatten, wächst zwischen Baumwurzeln und erstickt kurzerhand Unkraut, das es wagt, durch seinen Teppich zu wachsen. Unter den wenigen erhältlichen Sorten bildet Geranium macrorrhizum ‚Olympos‘ hübsche schalenförmige Blüten in einem schönen Purpurrosa. Sie erscheinen über dem flaumigen, bei Berührung stark aromatischen Laub. Im Herbst färbt es sich oft orange und bleibt bei mildem Winter erhalten.
Geranium macrorrhizum sind sehr winterharte, anspruchslose und leicht zu kultivierende Stauden. Sie wachsen sehr gut im Schatten, blühen in der Sonne jedoch üppiger (Vorsicht vor der sengenden Sonne Südfrankreichs!). Sie bevorzugen lockere, gut gelockerte, eher tiefe Böden, auch kalkhaltige und im Sommer trockene.

Der Storchschnabel 'Dragon Heart'
Der Geranium ‚Dragon Hearth‘ ähnelt stark der Sorte ‚Patricia‘, bildet jedoch doppelt so große Blüten mit fast 6 cm Durchmesser. Wie ‚Patricia‘ bestehen die Blüten von ‚Dragon Heart‘ aus 5 großen, intensiv magentarosa Blütenblättern, die bis zur Mitte schwarz geadert sind. Die Blüte ist üppig und lang anhaltend: von Juni bis Oktober. Die halb-buschige Staude eignet sich zudem als Bodendecker und bildet 60 cm hohe und 50 cm breite Teppiche. Das fein geschlitzte, mittelgrüne Laub ist sommergrün.
Der Storchschnabel ‚Dragon Heart‘ gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten in möglichst frischem, aber drainierendem Boden.

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