Bergenie im Topf pflegen?
Schusterpalme pflanzen und pflegen
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Bergenien: Immergrünes Laub, zarte Frühlingsblüten. Für schattige Beete und Töpfe: Pflanz- und Pflegetipps.
Welche Bergenien-Sorten wählen?
Leicht zu kultivieren, anspruchslos und kompakt, eignen sich Bergenien hervorragend für die Kultur in Topf, Blumenkasten, Schale oder kleinem Kübel. So können Sie zwischen verschiedenen Sorten mit rosa, roten oder weißen Blüten wählen.
Wir empfehlen Ihnen jedoch, die kompakteren Kultivare mit kleinerem Laub zu bevorzugen, zum Beispiel:
- ‘Baby Doll’ mit sehr zart rosafarbenen Blüten (25 cm hoch und 40 cm breit);
- ‘Flirt’ mit leuchtend rosa Blüte (20 cm hoch und 30 cm breit);
- ‘Dragonfly Sakura’ mit hell- und dunkelrosa Blüten (25 cm hoch und 30 cm breit);
- ‘Ice Queen’ mit grünen und cremefarbenen Glöckchenblüten (25 cm hoch und 30 cm breit);
- ‘Bach’ mit rosig weißen Blüten und kirschschwarzer Mitte (30 cm hoch und 40 cm breit);
- Bergenia purpurascens mit hell- bis leuchtend rosa Blüten an purpurfarbenen Stielen (30 cm in alle Richtungen).

Bergenia ‚Baby Doll‘ und Bergenia cordifolia ‚Dragonfly Sakura‘
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Bergenie, Schusterpalme: Pflanzung, Anbau, PflegeWann Bergenien im Topf pflanzen?
Die Pflanzung der Bergenie im Topf erfolgt:
- entweder im Frühjahr, von Ende März bis Mai, sobald die letzten Fröste vorbei sind;
- oder im Herbst von September bis November, in Regionen mit milden Wintern (nicht unter -5 °C).
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Bergenie im Topf pflanzen
Der Pflanzkübel
Für die Pflanzung Ihrer Bergenie im Topf wählen Sie ein Gefäß mit etwa 40 cm Durchmesser oder Breite und ebenso viel Tiefe.
Wählen Sie ein größeres Gefäß, wenn Sie darin weitere Pflanzen kultivieren und so einen blühenden Pflanzkübel gestalten möchten.
Wir empfehlen einen Terrakottatopf. Das poröse Material sorgt für eine bessere natürliche Belüftung des Substrats.
Wählen Sie unbedingt ein Gefäß mit Abzugslöchern, damit überschüssiges Gieß- und Regenwasser gut ablaufen kann.
Das Substrat
Die Bergenie ist eine anspruchslose und genügsame Staude. Im Garten wächst sie in allen Bodenarten, auch in armen und kalkhaltigen Böden. Sie benötigt lediglich eine gute Drainage, damit das Wasser nicht stehen bleibt und Rhizome und Wurzeln nicht faulen. Am besten entwickelt sich die Bergenie jedoch in humusreichem Boden (reich an zersetztem organischem Material).
Für Ihre Bergenie im Topf bereiten Sie eine Mischung aus folgenden Bestandteilen vor:
- 2/3 hochwertige Pflanzerde oder Gartenerde
- 1/3 gut verrotteter Kompost
- eine Handvoll Flusssand oder Vermiculit zur Verbesserung der Drainage (optional)
Die Pflanzung
Vor der Pflanzung empfehlen wir, den Wurzelballen Ihrer Bergenie erneut anzufeuchten, indem Sie ihn einige Minuten in wenige Zentimeter Wasser tauchen, vorzugsweise Regenwasser.
- Geben Sie eine etwa 5 cm dicke Drainageschicht auf den Boden des Gefäßes (z. B. aus Blähton, Kies, Tonscherben oder Lava).
- Füllen Sie etwa bis zur Hälfte des Gefäßes Substrat ein.
- Setzen Sie die Bergenie in das Gefäß und füllen Sie es mit Substrat auf.
- Drücken Sie die Erde leicht mit den Fingern an und füllen Sie bei Bedarf weiteres Substrat nach.
- Gießen Sie reichlich.
- Mulchen Sie, um die Feuchtigkeit zu halten und das Wachstum von Unkraut zu verringern, zum Beispiel mit Kiefernrinde.
Der Standort
Sehr tolerant, akzeptiert die Bergenie im Topf jeden Standort. Am besten gedeiht sie im Halbschatten, verträgt aber auch lichten Schatten oder milde Sonne, solange der Boden feucht bleibt.
Nur in mediterranem Klima kann sie bei anhaltender sommerlicher Trockenheit leiden. Vermeiden Sie außerdem einen Standort mit praller Sonne.
Die anpassungsfähige Bergenie verträgt sowohl die Luftverschmutzung im Stadtgarten als auch die salzhaltige Meeresluft in Küstennähe.

Bergenie im großen Pflanzkübel
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Bergenie: 5 Kombi-Ideen pour le jardinBergenienpflege im Topf
Pflegeleichte, robuste und anspruchslose Bergenie: Für gutes Wachstum braucht sie nur wenig Pflege. Wichtig ist jedoch das Gießen, damit der Boden frisch bleibt – eine Voraussetzung für ihre gute Entwicklung.
Gießen
Die Bergenie bevorzugt ein feuchtes, aber nicht nasses Substrat. Gießen Sie im ersten Jahr nach der Pflanzung regelmäßig, damit die Pflanze gut einwurzelt.
Gießen Sie im Durchschnitt einmal pro Woche, sobald das Substrat an der Oberfläche abzutrocknen beginnt. Im Sommer erhöhen Sie die Wassergaben bei längerer Trockenheit auf zweimal pro Woche oder mehr. Die Bergenie verträgt Hitze gut, solange der Boden frisch bleibt.
Verwenden Sie möglichst Regenwasser, da es weniger kalkhaltig als Leitungswasser ist.
Eine Mulchschicht, die nach dem Verrotten erneuert werden sollte, begrenzt außerdem die natürliche Verdunstung und hält die Feuchtigkeit am Pflanzenfuß besser.
Düngen
Die Bergenie ist anspruchslos und wächst auch in sehr armen Böden. Die Farben ihres Laubs sind in solchen Substraten oft sogar intensiver und leuchtender. In einem nährstoffreichen, organischen Boden wächst die Pflanze jedoch stärker und blüht üppiger. Bei Topfkultur werden Nährstoffe deutlich schneller verbraucht als im Freiland. Wir empfehlen daher, im Herbst eine Handvoll Kompost auszubringen. Lockern Sie die oberste Substratschicht leicht mit einem Werkzeug oder einer Gabel und mischen Sie den Kompost unter.
Sie können außerdem einen Dünger für Blühpflanzen oder einen Dünger für Balkonkästen und Kübel verwenden. Halten Sie dabei die Dosierangaben des Herstellers ein. Stickstoffreiche Dünger fördern möglicherweise die Blattbildung zulasten der Blüten.
Rückschnitt
Der Rückschnitt der Bergenie im Topf beschränkt sich auf zwei einfache Pflege- und Reinigungsmaßnahmen.
Entfernen Sie am Ende des Winters beschädigte, vertrocknete oder gegebenenfalls fleckige Blätter. Schneiden Sie sie mit einer scharfen, zuvor desinfizierten Gartenschere an der Basis ab. Entfernen Sie ebenso die Blütenstände nach der Blüte, am Ende des Frühjahrs.
Umtopfen
Die Bergenie wächst langsam. Sie muss daher nicht jedes Jahr regelmäßig umgetopft werden. Erneuern Sie lediglich die obersten Zentimeter des Substrats durch frische Blumenerde.
Nach einigen Jahren (etwa 4 bis 5 Jahren), wenn die Pflanze schwächer wird, das Wachstum stagniert und die Blüte nachlässt, können Sie sie teilen. Teilen Sie sie im Frühjahr oder Herbst, indem Sie den Wurzelballen in zwei oder drei Stücke teilen. Diese können einzeln eingetopft oder ins Freiland gepflanzt werden.
Krankheiten
Die Bergenie ist eine robuste Pflanze und wenig anfällig für Parasiten und Krankheiten. Das junge Laub sollte im Frühjahr lediglich beobachtet werden, da es von Schnecken angefressen werden kann.
Bei Topfkultur können auch Dickmaulrüsslerlarven die Bergenie befallen (kleine Käfer, die mit den Rüsselkäfern verwandt sind). Sie ernähren sich von Rhizomen und Wurzeln. Bei einem Befall empfehlen wir die biologische Bekämpfung durch das Ausbringen von Nematoden.
→ Lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber: Krankheiten und Parasiten der Bergenie

Dickmaulrüssler hinterlassen charakteristische Fraßspuren an den Blatträndern der Bergenie
Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel „Biologische Bekämpfung mit Nematoden: Wie wendet man sie richtig an?“.
Schließlich kann die Bergenie von Pilzkrankheiten befallen werden, die Flecken auf dem Laub verursachen. Entfernen Sie betroffene Pflanzenteile sofort, damit sie den Rest der Pflanze nicht anstecken, und wählen Sie einen etwas luftigeren Standort.
Überwintern
Die Bergenie im Topf kann problemlos draußen überwintern. In ihrer natürlichen Umgebung wächst sie in kalten Bergregionen, die im Winter verschneit sind. Diese Herkunft verleiht ihr eine sehr hohe Winterhärte und Kälteverträglichkeit bis etwa -30 °C. Schnee schützt das Laub durch seine isolierende Wirkung besonders gut. Achten Sie während dieser Zeit darauf, dass der Boden stets gut drainiert ist, damit sich in der kalten Jahreszeit kein schädliches Wasser staut.

Die Bergenie ist sehr winterhart und muss nicht überwintert werden
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