Berglorbeer: schönste Sorten
Ein Strauch mit bezaubernder Blüte!
Inhaltsverzeichnis
Kalmia: winterharter Strauch mit einzigartiger Blüte für sauren, humusreichen, feuchten Boden im Halbschatten. 6 Sorten im Porträt!
Der Berglorbeer Kalmia latifolia 'Minuet'
Kalmia latifolia ‚Minuet‘ ist eine beliebte Sorte – und das aus gutem Grund. Der kompakte Strauch wird im Alter nur 1 m hoch und breit. Zunächst bildet er die berühmten, stark geäderten Blütenknospen, die wie kleine, dekorative Baisers aussehen, bevor er uns mit einer kunstvollen Blüte verzaubert, die an englisches Porzellan erinnert. Die Blüten sind weißrosa und purpurrot. Ihre originelle Zeichnung ist mit einem weinroten Kranz verziert. Zehn purpurrote Staubblätter sitzen auf den Blütenblättern. Die sehr weit geöffneten, fünfseitigen, glockenförmigen Blütenkränze erreichen nur 2 bis 2,5 cm Durchmesser.
Dieser kleinwüchsige Kalmia mit großen Blättern bildet einen kompakten, leicht aufrechten Strauch mit buschiger Wuchsform an einem gut verzweigten Stamm. Sein immergrünes Laub, das den anderen Sorten von Kalmia latifolia ähnelt, sorgt das ganze Jahr über für dekoratives Interesse. Die winzigen, aber zahllosen Blüten erscheinen von Mai bis Juni und faszinieren durch ihre fleischige Textur, ihre Farben, Form und kunstvolle Zeichnung.
Kalmia latifolia ‚Minuet‘ fühlt sich an einem eher schattigen Standort besonders wohl, wo die Zartheit ihrer Blüte besser zur Geltung kommt. Warum nicht in einem Topf auf einer üppig begrünten Terrasse, wo sie von günstiger Luftfeuchtigkeit profitiert? Sie eignet sich nämlich nicht für eine mineralische Terrasse mit starker Sonneneinstrahlung und trockenerer Luft.

Kalmia latifolia ‚Minuet‘
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Der Berglorbeer Kalmia latifolia 'Madeline'
Kalmia latifolia ‚Madeline‘ ist eine besondere Sorte: Ihre Blüten sind gefüllt, außen leuchtend rosa, innen weiß mit einem zentralen Ring und rotbraunen Punkten. Sie sind weit geöffnet, leicht nach innen gewölbt und bei Reife fast flach. Mit einem Durchmesser von bis zu 5 cm sind sie außergewöhnlich groß. Jeder Zweig trägt endständige Trauben mit zahlreichen gerippten, geometrisch geformten Knospen, aus denen sich die hübschen wachsartigen Blüten öffnen. Hellrosa Knospen und Blüten erscheinen gleichzeitig und öffnen sich nach und nach – ein reizvolles Farbenspiel.
Die Pflanze wird bei Reife 1,20 m hoch und 90 cm breit. Ihr immergrünes Laub ist dunkel, dunkelgrün, mit kleinen, glänzenden, ledrigen und dicken, wechselständigen, lanzettlichen Blättern (ähnlich denen von Alpenrosen oder Lorbeeren) und einer helleren Unterseite.
Pflanzen Sie sie an einen halbschattigen Standort im Unterholz, zusammen mit Pflanzen für ähnliche Bedingungen, etwa Hortensie der Arten aspera, involucrata, serrata oder macrophylla, die schattige Standorte bevorzugen. Fächer-Ahorne, Kamelien und Alpenrosen sind ebenfalls gute Begleitpflanzen, um Textur, Laub und Blütezeit abzuwechseln.

Kalmia latifolia ‚Madeline‘ mit gefüllten Blüten
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Der wenig bekannte Kalmia polifolia ist eine botanische Art, auch Sumpfporst genannt. Sein besonders feines Laub, glänzend dunkelgrün mit weißlicher Unterseite, besteht aus kleinen, ledrigen und dicken Blättern mit fast eingerollten Rändern. Sie stehen gegenständig an den Zweigen. Der kleine Strauch wächst ausgebreitet und wird höchstens 60 cm hoch und 1 m breit. Sein wenig verzweigter Stamm verleiht ihm eine lässige, etwas lockere und schlaffe Wuchsform. Diese botanische Art stammt aus Kanada sowie aus Neuengland und der Region der Großen Seen in den USA. Sie wächst an feuchten, schattigen Standorten wie in Torfmooren und Moorwäldern.
Die Blüte erscheint in endständigen Dolden mit 8 bis 12 kleinen, 1 bis 2 cm großen Blüten in leuchtenden Farben von kräftigem Purpurrosa bis Hellrosa. Ihre zarten Blüten machen diese Art zu einer leichten, anmutigen und fröhlichen Pflanze. Sie gedeiht geschützt vor praller Sonne, etwa zusammen mit einer ebenso anmutigen und zarten Scharlach-Fuchsie oder einer Fuchsia microphylla mit bezaubernden, röhrenförmigen Miniaturblüten. Diese ist jedoch wenig winterhart und muss in kälteren Regionen im Winter geschützt werden. Pflanzen Sie zu ihren Füßen Zwiebeln von Alpenveilchen.

Kalmia polifolia
Der Berglorbeer Kalmia latifolia 'Latchmin'
Die Blüten von Kalmia latifolia ‚Latchmin‘ tragen ein elegantes, sehr dunkles Kleid: tiefes Purpur, umgeben von einem helleren Rand und einer hellrosa, lilafarbenen Mitte. Die Blütenrückseite ist rosa wie die bezaubernden, wie kleine Schmuckstücke gefältelten Knospen in Zuckerrosa. Der Kontrast zwischen den noch nicht geöffneten und den voll erblühten Blüten wirkt besonders raffiniert. Die dichten Dolden aus zahlreichen Blüten erreichen etwa 10 cm Durchmesser. Dieser Berglorbeer wächst buschig und erreicht nach 10 Jahren eine Höhe und Breite von 1,30 bis 1,50 m.
Stellen Sie ihn sich in einem schattigen Beet in Rosa- und Purpurtönen vor, eingeleitet von der duftenden Blüte eines Gewöhnlichen Seidelbasts var. rubra und begleitet von der lang anhaltenden Blüte eines Daphne transatlantica ‚Pink Fragrance‘, mit Schachblumen-Zwiebeln zu seinen Füßen.

Kalmia latifolia ‚Latchmin‘
Berglorbeer latifolia 'Peppermint'
Weiß steht dem Berglorbeer gut und unterstreicht seine zarte Ausstrahlung. Alle weißen Sorten sind bemerkenswert und haben ihren ganz eigenen Charme. Kalmia latifolia ‚Peppermint‘ besticht durch ein hübsches, geometrisches Musteraus feinen dunkelroten Strahlen mit kleinen Punkten derselben Farbe am Rand der Blütenblätter. Dieses bei der Sorte besonders ausgeprägte Muster erzeugt selbst aus der Ferne einen eigenen, besonderen visuellen Eindruck. Die hübschen kleinen Baiserhäubchen, als die sich die Blütenknospen zeigen, sind hier blassrosa. Attraktiv ist auch das im Frühjahr bronzekupferne Laub.
Der Kalmia ‚Peppermint‘ bildet im ausgewachsenen Zustand einen 1,50 m hohen und breiten Strauch. Seine sehr leuchtende weiße Blüte erhellt ein Unterholzbeet oder einen Gehölzrand, zum Beispiel in Begleitung weißer oder blassrosa Azalee.

Der Kalmia latifolia ‚Peppermint‘
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