Beste Funkien-Sorten für den Topf кульտիվieren
Kleine Funkien für Töpfe: Auswahl und Pflegetipps
Inhaltsverzeichnis
Funkien sind dekorative Stauden für kühlen Schatten. Fast alle Sorten gedeihen im Topf und begrünen Terrasse, Balkon und Innenhof. Tipps zu Auswahl und Topfkultur.
Vorteile von Funkien im Garten
Funkien gehören zu den weitverbreiteten Gartenpflanzen. Kein Wunder: Sie haben viele Vorzüge.
Vor allem sind sie ideal, um schattige, kühle Bereiche zu begrünen und aufzuhellen. Sie gedeihen in schwerem, feuchtem, aber nicht staunassem Boden. Im Unterholz, am Teichrand, in Beeten, im Schattengarten oder an Wegrändern machen Funkien eine gute Figur. Auch für die Kultur im Topf sind sie bestens geeignet. Ihr Wuchs bleibt eher kompakt und erreicht höchstens 1,50 Meter Höhe. Die Pflanzung im Gefäß hat übrigens auch im Garten einen großen Vorteil: Die Pflanzen lassen sich besser vor Schnecken und Wühlmäusen schützen.
Funkien bieten eine große Sortenvielfalt. Sie unterscheiden sich in Blattfarbe (grün, blau, goldgelb, einfarbig, panaschiert …), Blüte, Duft und Wuchsform (ausladend, kompakt). So finden Sie garantiert eine Funkie, die Ihren Vorlieben und Ihrem Geschmack entspricht.
Darüber hinaus sind Funkien pflegeleichte, langlebige Stauden. Sie sind winterhart und benötigen nur wenig Pflege. Lediglich vor dem Appetit von Schnecken sollten sie geschützt werden.

Funkien bieten eine große Vielfalt an Blattfarben und ermöglichen traumhafte Kombinationen
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Hosta lassen sich problemlos im Topf kultivieren. So finden sie auch in Stadtgärten, auf Terrassen, Balkonen oder im Innenhof Platz.
Nach dem Laub
Das ist einer der größten Vorzüge von Hosta: Das üppige Laub dieser Stauden bringt Volumen, Struktur und Licht. Es setzt andere Blüten schön in Szene und verleiht je nach Kombination eine exotische, dekorative oder moderne Note.
Die Blätter unterscheiden sich zunächst in ihrer Farbe. Goldenes Laub bringt viel Licht und Leuchtkraft in schattige Bereiche. Ein Beispiel ist die Sorte ‚Lipstick Blonde‘ mit goldenen Blättern an roten Blattstielen. Auch ‚Sunny Halcyon‘ zeigt dieses Farbspiel: Das Laub wechselt im Frühjahr von Chartreusegrün zu Goldgelb im Sommer.
Originell und überraschend sind blaue Hosta, die einen Hauch von Mystik verbreiten. Dazu zählen etwa Hosta tardiana ‚Halcyon‘ und ‚Big Daddy‘.
Bei panaschiertem Laub, das Originalität und Helligkeit verbindet, sind die schöne ‚Autumn Frost‘ mit gelben und blaugrünen Blättern sowie Hosta ‚Pin Up‘ zu nennen. Letztere trägt lanzettliche, blaugrüne Blätter mit weißer Mitte.
Doch auch Größe, Form und Textur des Laubs variieren. Die Blätter können wie bei ‚Waterslide‘ lang, spitz und gewellt, wie bei Hosta abiqua ‚Drinking Gourd‘ rund und stark strukturiert oder wie bei ‚Ayesha‘ herzförmig, von Blattadern durchzogen und glänzend sein.

Hosta abiqua ‚Drinking Gourd‘, Hosta tardiana ‚Halcyon‘ und Hosta sieboldiana ‚Frances Williams‘
Nach der Blüte
Hosta werden auch wegen ihrer glockenförmigen, mauvefarbenen oder weißen Blüten geschätzt, die im Sommer erscheinen. Einige Sorten sind zudem duftend und bieten dadurch einen zusätzlichen Zierwert. Das gilt für Hosta plantaginea grandiflora, deren Duft an Lilien erinnert, besonders am Abend. Ebenfalls erwähnenswert sind ‚Royal Standard‘ mit nach Orangenblüten duftenden Blüten sowie ‚Honeybells‘ mit süß duftenden Glöckchen.

Die Blüten der Hosta zeigen zarte Farben von Weiß bis Mauve
Nach der Wuchsform
Die Größe der Hosta hängt von der Art ab: Sie reicht von 30 cm bei Zwerg-Hosta bis über 1 Meter bei Riesen-Hosta. Zwergsorten wachsen langsamer, finden aber überall Platz, auch in kleinen Gärten. Ein Beispiel ist die bezaubernde ‚Mighty Mouse‘. Diese Miniatur-Hosta wird nur 15 cm hoch und 20 cm breit.
Bei mittelgroßen Hosta erreichen die Sorten 40 bis 80 cm in alle Richtungen, etwa ‚Frances Williams‘ oder ‚Mediovariegata‘.
Wenn Sie einen Blickfang für einen schönen Pflanzkübel oder großen Topf suchen, wählen Sie eine Riesensorte. Sie bringt frische Farbe auf Balkon und Terrasse oder in den Innenhof. Zur Auswahl stehen etwa ‚Jurassic Park‘ mit beeindruckenden 1,30 m in alle Richtungen und etwa 40 cm großen Blättern. Auch ‚Blue Mammoth‘ mit 35 cm großen, herzförmigen Blättern zählt zu den größten blau belaubten Hosta.
Viele Hosta werden wegen ihres flach ausgebreiteten, breiteren als hohen Wuchses als Bodendecker verwendet. Es gibt jedoch auch kompakt und buschig wachsende Hosta, die sich ideal für den Topf eignen. Dazu gehören beispielsweise ‚Liberty‘ (60 cm in alle Richtungen) und ‚Hand’s Up‘ (40 cm in alle Richtungen).

Hosta ‚Liberty‘ und Hosta ‚Blue Angel‘
Nach der Schneckenfestigkeit
Eine der Schwächen von Hosta: Sie sind bei Schnecken sehr beliebt. Wenn es in Ihrem Garten viele Schnecken gibt, wählen Sie am besten Sorten mit höherer Widerstandsfähigkeit. Ihr Laub ist meist dicker und härter. Dazu zählen etwa ‚Great Escape‘ mit schön panaschiertem Laub sowie ‚Fragrant Blue‘, die für ihr blaues Laub und ihre duftende Blüte geschätzt wird.
Funkien im Topf kombinieren
Funkien bilden schnell eine schöne Blätterpracht und können sich daher im Topf durchaus selbst genügen. Sie können einfach verschiedene Funkien-Sorten mit unterschiedlichen Blattnuancen miteinander kombinieren.
Daneben sollten Sie weitere Schattenstauden pflanzen, etwa Farne mit ihren dekorativen Wedeln, Purpurglöckchen mit ebenso zierendem Laub, Astilben mit ihrer schönen, federartigen Blüte, Schlangenbart mit bandförmigem Laub, Sibirisches Vergissmeinnicht wegen seiner Frühlingsblüten oder Gräser für feuchte Böden wegen ihrer Leichtigkeit.
Unter den Sträuchern eignen sich auch Bambus für Töpfe, Japanischer Ahorn für Töpfe, Orangenblumen oder Zwerg-Rhododendren, um üppige, schöne Pflanzenszenen zu gestalten.
Versuchen Sie auch eine Kombination mit Zwiebelpflanzen, etwa Knoblauch oder Liebesblumen, die besonders dekorativ wirken und Struktur geben. Denken Sie außerdem an Frühlingszwiebeln, die in den ersten Monaten des Jahres für Abwechslung im Pflanzgefäß sorgen: Schneeglöckchen, Narzissen, Träubel usw.
Für eine schöne Massenwirkung stellen Sie die Töpfe am besten zusammen und spielen mit unterschiedlichen Höhen. Wählen Sie Funkien verschiedener Größe und platzieren Sie sie beispielsweise auf Treppenstufen oder anderen unterschiedlich hohen Unterlagen.

Auf einem Pflanzständer für unterschiedliche Höhen oder auf dem Boden einer schattigen Terrasse: Funkien lassen sich leicht mit anderen Pflanzen kombinieren
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Wie bereits erwähnt, sind Funkien nicht besonders anspruchsvoll in der Kultur. Die Pflanzung im Topf ist theoretisch ganzjährig möglich, außer bei großer Hitze oder Frost. Frühling und Herbst bleiben jedoch die geeignetsten Jahreszeiten.
Wählen Sie ein zur Sorte passendes Gefäß: Für kleine Sorten genügt ein Durchmesser von 30 cm, für größere sollten es mindestens 60 cm sein. Wichtig ist nur: Verwenden Sie unbedingt einen Topf oder Kübel mit Abzugslöchern, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann und nicht an den Wurzeln stehen bleibt.
Geben Sie bei der Pflanzung zunächst eine etwa 3 cm hohe Drainageschicht auf den Gefäßboden (Blähton, Kies …). Verwenden Sie ein nährstoffreiches, durchlässiges Substrat. Sie können beispielsweise Blumenerde mit ein bis zwei Handvoll gut verrottetem Kompost mischen. Setzen Sie Ihre Funkie ein und bringen Sie anschließend eine organische Mulchschicht auf (Häcksel, Holzhäcksel …). Sie hält die Feuchtigkeit besser im Boden und verringert die Verdunstung, sodass Sie seltener gießen müssen.
Funkien im Topf stehen am besten im Halbschatten, besonders Sorten mit goldfarbenem oder hellem Laub, die etwas Licht benötigen, aber keine pralle Sonne vertragen. Blaue Sorten bevorzugen Schatten. Vorsicht bei einer weißen Mauer: Stellen Sie Funkien nicht davor, da die starke Wärmereflexion ihnen schaden kann. Vermeiden Sie außerdem Standorte mit kalten, austrocknenden Winden.
Bei der Pflege Ihrer Funkien im Topf sollten Sie vor allem regelmäßig gießen, idealerweise morgens. Sobald die Erde an der Oberfläche nicht mehr frisch-feucht ist, sollten Sie gießen. Haben Sie einen Untersetzer unter das Gefäß gestellt, leeren Sie ihn nach etwa 20 Minuten.
Funkien können mehrere Jahre im Topf bleiben. Da die Nährstoffe jedoch schneller als im Freiland aufgebraucht sind, empfehlen wir, im Frühjahr Dünger oder Kompost zu geben, um das Wachstum der Pflanze zu unterstützen. Der Dünger sollte reich an Stickstoff sein, damit sich ein schönes Blattwerk entwickelt.
Im Frühjahr kommen Schnecken und Nacktschnecken mit großem Appetit aus ihrer Dormanz. Daher empfiehlt es sich, die Funkien zu schützen. Bierfallen, natürliche Barrieren, biologische Schneckenkörner, Absammeln von Hand … Je nach persönlicher Einstellung gibt es verschiedene Methoden zum Ausprobieren. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel „Schnecken: 7 wirksame und natürliche Methoden zur Bekämpfung“.
Um Funkien zu vermehren oder ältere Pflanzen zu verjüngen (durchschnittlich nach 5 bis 8 Jahren), können Sie im Herbst eine Teilung vornehmen.

Sie können mehrere kleine Funkien in einen großen Kübel setzen. In einem eigenen Gefäß entwickeln sie sich jedoch besonders prächtig und kommen besser zur Geltung
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