Bougainvillee schneiden: Wann und wie?
Tipps zum Rückschnitt dieser Kletterpflanze
Inhaltsverzeichnis
Für seine spektakuläre, farbenprächtige Blüte von Mai bis September geschätzt, bringt die Drillingsblume als Kletterpflanze einen exotischen Akzent in Garten und Terrasse. Was die Pflege betrifft, sorgt der Rückschnitt der Drillingsblume dafür, ihre ganze Wuchskraft zu erhalten und eine üppige Blüte zu fördern. Sie fragen sich, wann und wie Sie eine Drillingsblume schneiden sollten – im Topf, im Freiland oder auch bei einem älteren Exemplar? Befolgen Sie unsere Tipps für einen erfolgreichen Rückschnitt der Drillingsblume und leiten Sie sie harmonisch an ihrer Rankhilfe.

Der Rückschnitt der Drillingsblume regt ihre Blüte an.
Warum die Drillingsblume zurückschneiden?
Bougainvilleen sind rankende Sträucher. Sie bilden lange, holzige Triebe, sodass sich die Pflanze kletternd ausbreiten kann. Vor allem dient der Rückschnitt der Bougainvillee dazu:
- die Pflanze nach Wunsch zu formen und zu leiten,
- die Verzweigung auszugleichen,
- ihr Wachstum in die Breite und Höhe zu begrenzen,
- ihre Blüte zu fördern.
Grundsätzlich ist der Rückschnitt für Bougainvilleen nicht unbedingt erforderlich. Auch ohne Rückschnitt blühen sie üppig.
Gut zu wissen: Da die Bougainvillee holzig ist, verhärten ihre jungen, biegsamen Triebe und verholzen. An der Basis bilden sich so ein oder mehrere Stämme. Die Haupttriebe werden zunehmend dicker und bilden echte Zweige.
Zusätzlich zum Rückschnitt der Bougainvillee müssen Sie die Pflanze an einer Rankhilfe befestigen oder an einen Stab binden. So geben Sie ihr die gewünschte Form und leiten die Triebe, bis sie verholzen. Sie können die Triebe an der Rankhilfe festbinden, doch die hakenförmigen Dornen helfen der Pflanze, Halt zu finden, während sich die Zweige ineinander verschlingen.
Sophies Tipp: Die Bougainvillee bildet weder Ranken noch Haftwurzeln, um sich selbst an einer Rankhilfe festzuhalten, wie es andere Kletterpflanzen tun. Vorsicht: Dieser prachtvolle Strauch ist dornig. Tragen Sie beim Rückschnitt und Anbinden robuste Handschuhe, um Verletzungen zu vermeiden!

Rückschnitt und Anbinden der Bougainvillee dienen dazu, die Pflanze in die gewünschte Form zu leiten
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Drillingsblume: Pflanzen, Pflege, Topf- und GartenkulturWann Drillingsblume schneiden?
Zwei Punkte zum Rückschnitt Ihrer Drillingsblume:
- Warten, bis kein Frost mehr droht: Der Rückschnitt erfolgt daher am Winterende, besser noch im Frühjahr.
- Die Drillingsblume blüht am zweijährigen Holz. Schneiden Sie daher die diesjährigen Triebe zurück, damit die Blüte nicht ausbleibt. Alternativ ist ein Rückschnitt direkt nach der Blüte, im Spätsommer, möglich.
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Bougainvillee schneiden?
Werkzeuge für den Rückschnitt der Bougainvillee
Bevor Sie mit dem Rückschnitt der Bougainvillee beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie das passende Werkzeug zur Hand haben:
- eine gut geschärfte Gartenschere,
- eine Astschere, um alte, dicke und harte Zweige zu entfernen,
Tipp: Reinigen Sie Ihre Schnittwerkzeuge vor und nach dem Rückschnitt der Bougainvillee gründlich, um die Übertragung von Krankheiten zwischen Pflanzen zu vermeiden.
Wie schneidet man eine Bougainvillee im Freiland?
Der Rückschnitt der Bougainvillee im Freiland erfolgt je nach Klima meist am Ende des Winters oder zu Beginn des Frühjahrs.
- Entfernen Sie zunächst Zweige, die die Wuchsform der Pflanze stören.
- Kürzen Sie anschließend die neuen Triebe nach innen ein, um das Laub zu verdichten.
- Die langen, biegsamen Triebe (auch windende Triebe genannt) können auf 3 oder 4 Knoten (Ansatzstellen der Blätter am Trieb) zurückgeschnitten werden, um ihr Wachstum zu begrenzen.
- Entfernen Sie außerdem Totholz. Ist Ihre Bougainvillee sehr dicht, lichten Sie das Innere etwas aus, damit das Licht besser eindringen kann.
Wie schneidet man eine Bougainvillee im Topf?
Der Rückschnitt einer Bougainvillee im Topf hält die Pflanze kompakt und leicht beweglich. Er erfolgt am besten nach der Blüte, im Spätsommer.
- Entfernen Sie zu lange oder ungeordnet wachsende Zweige und geben Sie der Pflanze wieder eine schöne Form: buschig oder als Hochstamm, ganz nach Wunsch.
- Entfernen Sie auch Totholz und kürzen Sie zu kräftige Triebe ein.
Im Topf nimmt die Bougainvillee schnell an Umfang zu. Schneiden Sie sie daher jedes Jahr, damit sie kompakt und leicht zu überwintern bleibt.
Wie schneidet man eine alte Bougainvillee?
Der Rückschnitt einer alten Bougainvillee verleiht einer Pflanze, die sich zu stark ausgebreitet hat oder weniger blüht, neue Kraft. Schneiden Sie sie am Ende des Winters oder direkt nach der Blüte.
- Entfernen Sie zunächst Totholz und zu alte Zweige.
- Sie können außerdem jedes Jahr ein bis zwei dicke Zweige entfernen, um die Pflanze schrittweise zu verjüngen.
- Kürzen Sie lange Triebe ein und schneiden Sie die Pflanze wieder kompakter, damit sie eine schöne Form erhält. So bildet Ihre Bougainvillee neue Triebe und blüht wieder üppig.
Wie schneidet man eine Bougainvillee zum Strauch?
Die Bougainvillee gilt als Kletterpflanze, da sich ihre Zweige über mehrere Meter ausbreiten und vertikale Flächen erobern können. Sie können die Bougainvillee jedoch auch als niedrigeren Strauch schneiden, um sie vielseitiger einzusetzen oder ihr eine buschige Form auf einem mehr oder weniger hohen Stamm zu geben.
Auch hier gilt: Für die Kultur im Freiland muss Ihre Region geeignet sein. Alternativ können Sie die bis etwa -8 °C winterharte Bougainvillee ‚Violet de Mèze‘ pflanzen.
So schneiden Sie die Bougainvillee zum Strauch:
- Wählen Sie einen Haupttrieb aus, den Sie senkrecht wachsen lassen, und entfernen Sie die Seitentriebe am Ansatz.
- Sobald die gewünschte Höhe erreicht ist, schneiden Sie die Triebspitzen zurück, um die Verzweigung anzuregen.
- Schneiden Sie regelmäßig, um eine runde und ausgewogene Form zu erhalten. Diese Methode eignet sich besonders für Bougainvilleen im Topf, etwa für kleine Terrassen oder Balkone, aber auch für das Beet.

Als Sträucher geschnittene Bougainvilleen
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Die Rankhilfe muss bereits bei der Pflanzung angebracht werden. Sie hängt vom Standort Ihrer Bougainvillee und von der gewünschten Wuchsform ab:
- eine senkrechte Rankhilfe wie ein Rankgitter oder Metalldrähte, um sie senkrecht an einer Wand aufzuleiten
- ein Rundbogen, um sie über einer Gartentür, einem Tor oder einem Weg entlangzuführen
- eine Pergola, eine Laube oder ein Carport, um eine Terrasse oder einen Stellplatz zu beschatten und zu begrünen
- ein Gitter, um einen Zaun anstelle einer Hecke zu begrünen
- ein Stab, um sie im Topf zu halten oder als Stämmchen zu erziehen
- ein großer Pflanzkübel mit Rankgitter, um sie so zu kultivieren, dass sie vor Kälte geschützt werden kann
Die Rankhilfe sollte nicht nur dekorativ, sondern auch stabil und gut befestigt sein. Denken Sie daran, dass Ihre Bougainvillee kräftig wächst und eine beachtliche Größe erreichen kann. Ihr Gewicht muss daher teilweise von der Rankhilfe getragen werden. Bougainvillee-Jungpflanzen werden häufig an einen kleinen Bambusstab gebunden verkauft. Dieser dient lediglich der Aufzucht in der Baumschule und im Gartencenter und reicht später nicht mehr aus.
Spreizen Sie bei der Pflanzung die Haupttriebe auseinander und binden Sie sie an der Rankhilfe fest, um sie in die gewünschte Form zu lenken.
Verwenden Sie stets spezielle Pflanzenbinder für Kletterpflanzen. Sie verletzen die Triebe nicht und lassen sich lockern. Führen Sie die biegsamen Triebe anschließend nach und nach an der Rankhilfe entlang. Sobald die Triebe lignifiziert sind (verholzt haben), können Sie die überflüssig gewordenen Binder entfernen.

Rundbogen, Pergola oder Rankgitter: Die Art der Rankhilfe hängt vom gewählten Standort Ihrer Bougainvillee ab
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