Dicken Baumzweig schneiden: wann und wie?
Fachgerecht
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„Viele können schneiden, wenige beherrschen den Rückschnitt“: Der Spruch gilt bis heute. Baumzweige sicher und baumschonend schneiden: unsere Tipps.
Warum einen Zweig schneiden?
Bäume entfernt man aus Sicherheits-, Gesundheits-, Ertrags- oder Pflegegründen. Wählen Sie Werkzeug und Rückschnittmethode passend für ein gutes Ergebnis.
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Rückschnitt von November bis März: ideal Anfang März. Steinobst besser im Frühherbst schneiden. Birken im Frühjahr nicht schneiden: sonst droht Saftverlust.
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Welches Werkzeug für welchen Rückschnitt?
Die Wahl des Schneidwerkzeugs ist für die Schonung des Baums, vor allem aber für Ihre eigene Sicherheit sehr wichtig. Sie hängt hauptsächlich vom verfügbaren Platz, der Höhe des Zweigs und dessen Durchmesser ab. Hier sind die wichtigsten Arten von Sägen zum Schneiden von Zweigen:
Die Klappsäge
Manchmal auch Baumsäge oder Astsäge genannt, wird dieses sehr scharfe Werkzeug besonders für schwer zugängliche Zweige empfohlen oder wenn der Bewegungsspielraum in einem sehr dichten Baum begrenzt ist. Man verwendet sie, indem man das Werkzeug zu sich zieht, nicht indem man es schiebt. Sie ist einfach zu handhaben und ermöglicht meist einen leichten und schnellen Schnitt. Der feine, saubere Schnitt erfreut jeden Gärtner, allerdings eignet sie sich nur für kleine bis mittelstarke Zweige. Außerdem ist keinerlei Pflege erforderlich.

Der Fuchsschwanz
Diese vielseitige Säge eignet sich nicht nur zum Schneiden, sondern auch für verschiedene Arbeiten im Garten (Bretter, Pfähle, Spanplatten) sowie zum gelegentlichen Sägen von frischem oder trockenem Holz. Der Schnitt ist fast ebenso sauber wie mit der Klappsäge. Oft besitzt sie einen ergonomischen Griff, der Sie beim Sägen wenig ermüdet. Der Fuchsschwanz ist langlebig, da er regelmäßig geschärft werden kann.

Die Bogensäge
Die Bügelsäge, allgemein auch Bogensäge genannt, dient zum Sägen von Rundholz (Stämmen, zum Fällen kleiner Bäume und zum Zerkleinern von Brennholz …). Sie ermöglicht einen wenig sauberen, dafür aber schnellen Schnitt. Das Sägeblatt ist in einem Stahlrahmen mit Spannvorrichtung befestigt und kann bei Abnutzung ersetzt werden. Aufgrund ihrer Größe und Form ist sie auf einer Leiter und in einem Baum unpraktisch, kann jedoch auch dicke Zweige durchtrennen.
François’ Tipp: Die Achse der Säge muss genau senkrecht zur Achse des Zweigs stehen, damit Sie nicht ermüden. Ihr Arm sollte beim Sägen außerdem vollkommen parallel zur Achse der Säge sein.

Neben dem Schneidwerkzeug benötigen Sie schließlich je nach Erfahrung und Geschick manchmal auch eine Leiter, ein Seil (um den Zweig zu sichern), eine Plane (um alle Schnittabfälle auf einmal aufzufangen), Handschuhe (manche Rinden können dornig oder scheuernd sein), Sicherheitsschuhe (oder eine gleichwertige Alternative) und eventuell einen Astschneider oder eine Gartenschere, um den herabgefallenen Zweig zu zerkleinern.
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Gartenabfälle verwerten
Sobald Ihr Zweig gefallen ist, können Sie ihn mit einer Holzsäge, Axt, Spaltaxt und einem Keil zerkleinern. Zu schade für den Wertstoffhof: Häckselgut ist wertvoll für den Garten. Mit einem Häcksler wird es zu Mulch oder zum Holzhaufen für Nützlinge wie Igel, Marienkäfer, Spinnen und Florfliegen. Dicke Holzscheite eignen sich als Brennholz.

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