Die farbenprächtigsten Hartriegel halor en.
Für einen farbenfrohen Winter!
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Wir lieben Hartriegel und Cornus mit farbigen Zweigen das ganze Jahr über wegen ihres sommergrünen Laubs, das im Herbst oft prachtvoll und manchmal panaschiert ist. Geschätzt werden sie auch für ihre ebenso zarte wie charmante Blüte und ihre weißen, schwarzen oder bläulichen Früchte, die Vögel erfreuen. Doch im Winter sind diese Sträucher dank ihrer leuchtend roten, orangefarbenen oder gelben Zweige unverzichtbar, die stark mit den trüben Farbtönen der Jahreszeit kontrastieren. Die Auswahl unter den zahlreichen Sorten mit dekorativen Zweigen fällt nicht immer leicht. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der farbenprächtigsten Hartriegel.
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Tatarischer Hartriegel 'Bâton Rouge': leuchtend rote Triebe
Der Cornus alba ‚Bâton Rouge‘ ist eine hervorragende Sorte des Tatarischen Hartriegels, die sich durch ihre leuchtend korallenroten jungen Triebe auszeichnet, die in einer von Laub und Blüten entleerten Landschaft schon von Weitem auffallen. Unter den Tatarischen Hartriegeln gehört sie zu den Sorten mit den intensivsten roten Trieben. Der Cornus ‚Bâton Rouge‘ trägt außerdem seine bis zu 1,75 m langen, aufrecht wachsenden Triebe und bildet eine makellose dekorative Silhouette. Er ist zudem noch winterhärter als die ältere Sorte ‚Sibirica‘.
Cornus alba gedeiht in jedem normalen Boden, auch in kalkhaltigem und lehmigem Boden, und passt sich den meisten unserer Klimazonen an. Diese Sträucher benötigen wenig Pflege, abgesehen von einem jährlichen Rückschnitt der alten Triebe nahe am Wurzelstock, um neue, farbintensivere Triebe zu fördern.
In einer ähnlichen oder fast gleichen Farbgebung kann man auch Cornus alba ‚Aurea‘ mit goldgelbem Laub während der Saison oder den Klassiker Cornus alba ‚Sibirica‘ wählen. Doch auch die meisten anderen Sorten des Tatarischen Hartriegels zeigen im Winter rote junge Triebe, die allerdings weniger leuchtend sind als bei ‚Bâton Rouge‘.
Hinweis: Die intensiv roten Triebe des Kultivars Cornus alba ‚Bloodgood‘ können mit denen von ‚Bâton Rouge‘ mithalten, doch dieser Strauch ist in Baumschulen seltener zu finden.

Cornus alba ‚Bâton Rouge‘
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Es gibt zahlreiche Sorten des Blutroten Hartriegels, unseres wilden Hartriegels, den man bei uns in Hecken oder an Waldrändern findet. Zwar ist die Art selbst im Winter mit ihren von Grün zu Purpur wechselnden Trieben sehr hübsch, doch die Gartensorten von Cornus sanguinea erfreuen uns mit besonders farbenprächtigen, oft leuchtend orangefarbenen Trieben.
Das gilt für Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘: Seine jungen Triebe sind im Sommer zunächst gelbgrün, im Winter dann fast fluoreszierend gelborange, an den Spitzen orangerot. Eine echte Pracht! Der Strauch wird mit der Zeit 3 m hoch und 2 m breit.
Auch Cornus sanguinea ‚Anny’s Winter Orange‘ verdient Erwähnung: Die Rinde der Triebe färbt sich am Hals gelb, wird nach oben hin orange und endet an den Spitzen in leuchtendem Rot.
Blutrote Hartriegel stellen nur geringe Ansprüche an den Boden und vertragen Kalk im Boden sehr gut. Sie sind ausgesprochen winterhart und gedeihen sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. In der Sonne leuchten die Triebe jedoch intensiver.
Hinweis: Der Kultivar Cornus sanguinea ‚Beteramsii‘ ähnelt Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘ sehr stark und ist für ungeübte Augen nahezu identisch.

Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘
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Weißer Hartriegel 'Flaviramea': leuchtend gelbe Triebe
Während die Typusart Weißer Hartriegel rote Zweige entwickelt, gibt es auch Kultivare mit deutlich helleren Trieben: orangefarben oder sogar leuchtend gelb.
Dazu gehört der sehr bekannte Weißer Hartriegel ‚Flaviramea‘, der im Winter spektakulär leuchtend gelbe junge Zweige trägt. Diese Farbe fällt garantiert auf, besonders neben Bäumen oder Sträuchern mit dunklerer Rinde. Der Strauch wird etwa 2 m hoch und 2 m breit.
Weißer Hartriegel ‚Budd’s Yellow‘ gilt als krankheitsresistenter als andere Weiße Hartriegel – tatsächlich vor allem in kalten Regionen. Seine Zweige sind säuerlich gelbgrün bis leuchtend gelb und ähneln denen des Kultivars ‚Flaviramea‘. Der Strauch breitet sich jedoch etwas stärker aus als sein „kleiner Bruder“: bis zu 4 m breit.
Weißer Hartriegel gedeiht in nährstoffreichem, frischem, humusreichem oder sogar lehmigem, sandig-lehmigem, eher saurem Boden. Die Pflanzen setzt man an einen halbschattigen Standort, fern von der prallen Sonne.
Hinweis: Weißer Hartriegel wird manchmal noch unter seinem früheren botanischen Namen Cornus stolonifera verkauft.

Weißer Hartriegel ‚Flaviramea‘
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Cornus sericea ‚Cardinal unterscheidet sich von den bisher vorgestellten Weißen Hartriegeln durch die Farbe seiner Zweige: Sie sind nicht gelb, sondern rosa und bei großer Kälte manchmal himbeerrot. Die ganzjährig rosafarbene Rinde harmoniert wunderbar mit dem im Herbst ebenfalls rosa Laub.
Als Solitär, in einer freiwachsenden Hecke oder kombiniert mit anderen Sorten mit farbiger Rinde ein echter Blickfang. Der Strauch wirkt auch vor einer Kulisse aus Nadelgehölzen oder immergrünen Gehölzen mit dunklem, goldenem oder purpurfarbenem Laub. Er wird kaum 2,50 m hoch und breit.
Der Kultivar ‚Cardinal‘ wird wie die anderen Weißen Hartriegel kultiviert: in reichhaltigem, frischem, humusreichem oder sogar lehmigem Boden an einem halbschattigen Standort.

Cornus sericea ‚Cardinal‘
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