Duftende Storchschnäbel: So gelingt die Kultivierung

Duftende Storchschnäbel: So gelingt die Kultivierung

Für den Genuss im Garten oder auf dem Balkon

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 23. Oktober 2025  durch Pascal 8 min.

Unangefochtene Könige der Sommerblumenkästen sind die Duftgeranien oder Pelargonien mit aromatischem Laub: Sie sind robust und leicht zu kultivieren. Ihre Pflanzung ist kinderleicht, und sie gedeihen sowohl im Freiland als auch im Topf auf der Terrasse oder der Veranda. Rose, Zitrone, Orange, Ananas, Minze, Gewürze und sogar Möhre – beim leichten Zerreiben ihrer Blätter, die essbar sind, verströmen sie ebenso intensive wie vielfältige Düfte, die zudem Mücken fernhalten. Entdecken Sie alle Geheimnisse für eine erfolgreiche Pflanzung!

Frühling, Sommer, Herbst Schwierigkeit

Wo sollten Sie Ihre Duft-Storchschnäbel pflanzen?

Duftpelargonien sind mediterrane Pflanzen, die Wärme und Licht schätzen. Um ihnen die besten Wachstumsbedingungen zu bieten, stellen Sie sie an einen windgeschützten Platz in voller Sonne. Ein sonniger Standort sorgt für eine üppige Blüte und aromatisch duftendes Laub.

Diese Pflanzen passen sich jedoch auch an einen halbschattigen Standort an, insbesondere in Regionen, in denen die Sommersonne intensiv sein kann. Ein leichter Schatten am Nachmittag kann sogar vorteilhaft sein, um Hitzestress zu vermeiden.

Wenn Sie in einer Region mit mildem Klima leben, in der nur geringe Frostgefahr besteht, können Sie Ihre Duftpelargonien direkt in den Garten in einen gut durchlässigen Boden pflanzen. Sie vertragen keine übermäßige Feuchtigkeit. Daher ist ein leichter Boden, der mit Kompost angereichert und eventuell mit etwas Sand verbessert wurde, ideal.

In kühleren Regionen oder wenn Sie sie auf der Terrasse oder dem Balkon kultivieren möchten, gedeihen Duftpelargonien auch sehr gut in Töpfen oder Pflanzkästen. Planen Sie für jede Pflanze ein Gefäß mit mindestens 15 bis 20 cm Tiefe und Durchmesser ein. Der Topf muss mit Abzugslöchern ausgestattet sein, um das Risiko von Wurzelfäule zu vermeiden. Verwenden Sie eine leichte Blumenerde, idealerweise spezielle Erde für mediterrane Pflanzen oder Geranien, und geben Sie eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton auf den Topfboden.

Duftgeranie oder Pelargonie im Topf kultiviert

Pflanzen Sie sie im Topf oder in den Boden an einen Ort, an dem Sie sie berühren und ihre duftenden Blätter zerreiben können

Wie pflanzt man?

Im Freiland:

  • Bearbeiten Sie den Boden etwa 20 cm tief, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können. Achten Sie darauf, dass der Boden gut durchlässig ist, denn Duft-Storchschnäbel mögen keine Staunässe. Falls nötig, geben Sie etwas Sand hinzu, um den Boden aufzulockern.
  • Mischen Sie den Boden mit einem natürlichen Grunddünger, etwa Hornspänen oder Mist, um langfristig Nährstoffe bereitzustellen.
  • Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so breit wie der Wurzelballen ist, gießen Sie den Boden des Pflanzlochs reichlich, und setzen Sie anschließend die Jungpflanze ein. Achten Sie darauf, dass die Stängelbasis auf Höhe des Bodens liegt.
  • Mischen Sie die Pflanzerde mit geeigneter Blumenerde, etwa für mediterrane Pflanzen, und füllen Sie das Loch wieder auf. Drücken Sie die Erde rund um die Pflanze leicht an.
  • Halten Sie zwischen den einzelnen Jungpflanzen einen Abstand von 20 bis 30 cm ein, damit sie sich gut entwickeln können und übermäßige Konkurrenz um Wasser und Licht vermieden wird.
  • Gießen Sie direkt nach der Pflanzung reichlich und kontrollieren Sie anschließend im ersten Monat die Bodenfeuchtigkeit, um das Anwachsen zu fördern.

Tipp: Wenn Sie in einer warmen Region leben, mulchen Sie den Boden rund um die Pflanzen, um die Feuchtigkeit zu bewahren und den Gießaufwand zu reduzieren.

Im Topf oder Balkonkasten:

  • Wählen Sie pro Jungpflanze einen Topf mit mindestens 15 bis 20 cm Tiefe und Durchmesser. Achten Sie darauf, dass der Topf über Abzugslöcher verfügt, damit sich kein Wasser staut.
  • Legen Sie eine Drainageschicht aus Kies, Tonscherben oder Blähton auf den Topfboden, damit das Wasser gut abfließen kann.
  • Füllen Sie den Topf mit leichter, gut durchlässiger Blumenerde, idealerweise einer speziellen Erde für mediterrane Pflanzen oder Storchschnabel.
  • Setzen Sie den Wurzelballen des Storchschnabels in die Mitte des Topfes und füllen Sie anschließend mit Blumenerde auf. Lassen Sie dabei etwa 2 bis 3 cm Abstand zum Topfrand, damit das Gießen erleichtert wird.
  • Gießen Sie nach der Pflanzung reichlich, damit das gesamte Substrat gut durchfeuchtet wird.
  • Pflanzen Sie Ihre Duft-Storchschnäbel im Balkonkasten mit einem Abstand von etwa 15 cm zueinander, damit sie üppig wirken, aber nicht zu dicht stehen.

Da Töpfe schneller austrocknen als das Freiland, sollten Sie im Sommer mindestens einmal pro Woche gießen, bei großer Hitze gegebenenfalls häufiger.

Blüte eines Duft-Storchschnabels oder Pelargonium

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Wie pflegt man sie?

Denken Sie daran, sie regelmäßig zu gießen: Im Freiland reicht im Sommer eine wöchentliche Wassergabe, während das Substrat im Topf schneller austrocknet und alle drei bis vier Tage gegossen werden muss. Achten Sie darauf, morgens oder am späten Nachmittag zu gießen, um die Verdunstung zu vermeiden. Um ihr Wachstum zu fördern, geben Sie im Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen einen kaliumreichen Flüssigdünger, insbesondere bei Topfpflanzen, da die Erde dort schneller auslaugt.

Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten und abgestorbene Blätter, um die Bildung neuer Triebe und Blüten anzuregen, und schneiden Sie im Frühjahr leicht zurück, wenn die Stängel zu lang werden.

Beobachten Sie schließlich Blattläuse und Spinnmilben sowie übermäßige Feuchtigkeit, die Pilzkrankheiten verursachen kann. Wenn Sie diese einfachen Tipps befolgen, bleiben Ihre Duftgeranien vital und verschönern Ihren Außenbereich.

Die Blüte einer Duftgeranie oder Pelargonium

Wie überwintert man Duftgeranien?

Um Storchschnäbel zu überwintern, schneiden Sie die Triebe im Oktober, kurz vor dem Einsetzen der ersten Fröste, um etwa ein Drittel ihrer Höhe zurück. Dieser Rückschnitt begrenzt ihren Platzbedarf und fördert einen guten Austrieb im Frühjahr. Stellen Sie Ihre Storchschnäbel anschließend an einen hellen, ungeheizten, aber frostfreien Ort, zum Beispiel in eine Garage, einen Geräteschuppen, einen Wintergarten oder sogar in einen kühlen Raum.

Während der winterlichen Ruhephase gießen Sie etwa einmal im Monat sparsam, gerade so viel, dass der Wurzelballen leicht feucht bleibt. Vermeiden Sie überschüssiges Wasser, da die Wurzeln faulen könnten. Im Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, können Sie Ihre Storchschnäbel wieder ins Freie stellen, damit sie von Licht und Wärme profitieren.

Wenn Ihre Duftstorchschnäbel im Freiland kultiviert werden, müssen Sie sie im Herbst ausgraben. Setzen Sie sie in geeignete Töpfe oder Pflanzkästen und befolgen Sie anschließend dieselben Hinweise für ihre Überwinterung. Dieser Schritt mag mühsam erscheinen, ist aber in Regionen mit strengen Wintern unerlässlich.

Das Überwintern von Duftstorchschnäbeln im Freien ist nur in milden, geschützten Lagen möglich, etwa an der Küste oder im Süden Frankreichs. Selbst unter diesen Bedingungen vertragen sie nur leichten und kurzzeitigen Frost. Um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, schützen Sie die Pflanzen mit einer dicken Mulchschicht und decken Sie sie gegebenenfalls mit einem Wintervlies ab, wenn die Kälte stärker wird.

Wie kultiviert man einen duftenden Storchschnabel oder Pelargonium

In Regionen mit strengen Wintern müssen Sie Ihre Storchschnäbel überwintern

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