Hedychium kombinieren
Für einen exotischen Akzent im Garten!
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Hedychium (Schmetterlingsingwer) ist eine frostempfindliche Staude. Tipps zu Standort, Winterschutz, Topfkultur und 5 Pflanzpartnern für Beet und Terrasse.
Unter exotisch wirkendem Laub
Die sehr dekorative rhizombildende Staude Hedychium ellipticum beeindruckt mit bananenähnlichen Blättern und passt perfekt in ein Beet, das Blattwerk in den Mittelpunkt stellt. Zusätzlich setzt sie mit ihren spinnenartigen weißen Blüten und orangefarbenen Staubblättern einen farbigen Akzent. Die aus den Himalaya-Bergen stammende, recht winterharte Art verträgt in trockenem Boden Winter bis -10 °C und benötigt während der Vegetationsperiode viel Wasser.
Als Begleitpflanze eignet sich ein Zehrwurz: Seine riesigen, ebenfalls äußerst dekorativen Blätter versprühen exotisches Flair. Der Zehrwurz ‚Blue hawaii‘ etwa bleibt mit 1,20 m Höhe eher klein und entwickelt große, herzförmige Blätter mit ausgeprägten Blattadern und blauviolett bis purpur gerandetem, grünem Blattgrund, die auf fast schwarzen Blattstielen sitzen. Er ist wenig winterhart und bleibt den klimatisch begünstigten Regionen der Mittelmeerküste vorbehalten. Dort gedeiht er in nährstoffreichem, feuchtem Boden und ausschließlich in der Morgensonne. Mit Winterschutz hält er Temperaturen bis -5 °C stand.
Der Reispapierbaum ‚Rex‘ oder Tetrapanax papyrifer, halb Strauch, halb Staude, bildet in mildem Klima einen kleinen Baum mit exotischer Ausstrahlung. Seine großen, tief gelappten graugrünen Blätter machen ihn zum idealen Hintergrundgewächs. Die Neuseelandflachse sind in solchen Pflanzungen stets eine gute Wahl. Ihre schmalen Blätter bleiben das ganze Jahr über attraktiv, stehen aufrecht zum Himmel oder fallen in üppigen Büscheln herab. Einige, etwa der Neuseelandflachs ‚Jester‘ , zeigen Rosa-, Kupfer-, Rot- und Bronzetöne. Schokoladenbraun mit mintgrünem Rand ist der Neuseelandflachs ‚Chocomint‘. Wenn Sie Lust auf eine Banane haben, pflanzen Sie die klassische Japanische Faser-Banane, die dank ihrer hervorragenden Widerstandsfähigkeit gegen kalte, feuchte Winter leicht zu kultivieren ist. Der Baumfarn Filziger Taschenfarn bildet mit zunehmendem Alter einen schwarzen Stamm mit einer üppigen Krone smaragdgrüner Blätter und verleiht diesem exotischen Bild den letzten Schliff!

Hedychium ellipticum, Neuseelandflachs ‚Chocomint‘, Zehrwurz ‚Blue Hawaii‘ und Tetrapanax papyrifera ‚Rex‘
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Schmetterlingsingwer: Pflanzen, Kultivieren und PflegenIn einem Beet mit leuchtenden Farben
Mit langen, glänzend grünen Blättern an den Stängeln trägt Hedychium coccineum ‚Tara‘ im August große Ähren mit leichten, schmetterlingsgleichen Blüten in Gelborange. Dieser Schmetterlingsingwer ist bis -15 °C winterhart und treibt im Frühjahr aus seinem Wurzelstock wieder aus. ‚Tara‘ bildet mit der Zeit einen imposanten, 70 bis 90 cm breiten Horst aus beblätterten Stängeln, die bis zu 1,20 m hoch werden. Die Blütenstände können bis zu 30 cm lang werden und ziehen zahlreiche Bienen an. In einem Beet mit gelben, orangefarbenen und roten Tönen pflanzen Sie dazu Montbretien, Zwiebelpflanzen mit leuchtenden, von Juli bis Oktober üppig blühenden Ähren.
Die Palma Christi Ricinus communis ‚Impala‘ sorgt ebenfalls für Farbe mit großen, purpurroten, handförmigen Blättern an roten Stängeln. Die sehr dekorativen Früchte sind leuchtend rot. Dank ihrer imposanten Größe (bis zu 1,2 m Höhe) eignet sich diese große einjährige, krautige Pflanze für den Hintergrund des Beets. Ihre verzweigte Wuchsform erinnert an einen kleinen Strauch. Im Hintergrund des Beets können Sie außerdem einen Perückenstrauch pflanzen. Bekannt ist er für seine spektakuläre Blüte aus rosafarbenen, luftigen Rispen, die sich vom purpurroten Laub wie bei ‚Royal Purple‘, vom goldenen Laub wie bei ‚Golden Lady‘ oder vom grünen Laub wie bei ‚Smokey Joe‘ abheben.

Hedychium coccineum ‚Tara‘, Montbretien, Ricinus communis ‚Impala‘ und Cotinus ‚Royal Purple‘
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Gartengestaltung mit asiatischem Flair
Himalayische Gebirgsart, die bis -10/-12 °C frostverträglich ist: Hedychium densiflorum bildet im Frühjahr schlanke Scheinstämme mit langen, schwertförmigen, dunkelgrünen Blättern. Im Spätsommer schmückt sich der dichte Horst mit gelb-orangefarbenen Blüten, die in aufrechten Ähren versammelt sind. Im Halbschatten, in nährstoffreichem, frischem und gut durchlässigem Boden kultiviert, gedeiht er beispielsweise in vielen Regionen an der Atlantikküste unseres Landes sehr gut. Für eine asiatische Atmosphäre pflanzen Sie ihn zusammen mit einem Japanischen Ahorn wie dem Acer palmatum ‚Summer Gold‘, einem kleinen, 3 m hohen und 2,50 m breiten, elegant verzweigten Baum. Sein gelbes Laub ist im Frühjahr besonders leuchtend, wird im Sommer hellgrün und nimmt im Herbst prachtvolle Orangetöne an. Im Vordergrund beleben Horste von Hakonechloa macra ‚Albostriata‘, einem halbimmergrünen Gras mit wunderschönem, fein weiß-creme gestreiftem, grünem Laub, die Szene. Ihr Zwergbambus-Look passt perfekt in diesen asiatisch inspirierten Garten.
Apropos Bambus: Wählen Sie zum Beispiel Chimonobambusa quadrangularis mit seinem prächtigen, immergrünen, überhängenden Laub. Denken Sie daran, ihm wegen seines ausläuferbildenden Wuchses ausreichend Platz zu lassen. Sie können auch eine Rhizomsperre einbauen, damit er sich nicht unkontrolliert ausbreitet.

Acer palmatum ‚Summer Gold‘, Hakonechloa macra ‚Albostriata‘, Chimonobambusa quadrangularis und Hedychium densiflorum
In kontrastreicher Gelb-Blau-Harmonie
Mit seinen gelben Blütenähren und roten Staubblättern setzt Hedychium gardnerianum elegante Akzente in einer stets gelungenen gelb-blauen Beetgestaltung. Pflanzen Sie den aparten Aronstab ‚Black Magic‘ dazu, einen beliebten Hybrid mit grün-weiß marmoriertem Laub und prächtigen zitronengelben Sommerblüten.
Tropische Sträucher, die Wärme, gedämpfte Sonne sowie fruchtbaren, leichten Boden benötigen, verschwinden während der warmen Jahreszeit regelrecht unter einer Fülle großer violetter Blüten: Tibouchina urvilleana und Tibouchina ‚Groovy baby‘ . Der erste bildet einen stattlichen, 2,50 m hohen Strauch, während der zweite mit kompakterer Wuchsform lebenslang wie ein kleiner, dichter, rundlicher Strauch unter 1 m bleibt. Ergänzen Sie die Gestaltung mit üppigen Gruppen blau belaubter Funkien mit mauvefarbenen Blüten, etwa ‚Blue Cadet‚.

Hedychium gardnerianum, Tibouchina urvilleana, Aronstab ‚Black Magic‘ und Funkie ‚Blue Cadet‘
Im Topf auf der Terrasse
Bhutan-Ingwer ist nicht nur für Gärtner in Regionen mit mildem Klima geeignet. Wenn Sie seiner herrlichen Blüte und üppigen Vegetation nicht widerstehen möchten, pflanzen Sie ihn in einen Topf. Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß, damit er sich gut entwickeln kann und frostfrei überwintert werden kann.
So können Sie Schmetterlingsingwer mit anderen kälteempfindlichen Pflanzen kombinieren, die im Winter gemeinsam mit ihm frostfrei untergebracht werden. Für eine ausgesprochen exotische Wirkung pflanzen Sie eine Mini-Palme Cycas revoluta in einen schönen Terrakottatopf und stellen ihn in die volle Sonne. Denken Sie auch an das üppige und schnell wachsende Papyrusgras Cyperus alternifolius. In der kalten Jahreszeit können Sie es im Haus kultivieren. Verwenden Sie dafür einen Topf ohne Abzugsloch und achten Sie darauf, dass der Wurzelballen stets feucht bleibt. Für zusätzliche Blüten stellen Sie Töpfe mit weißen Liebesblumen auf. Sie wirken heller als Sorten mit blauen Dolden und sehen neben den Gartenmöbeln besonders elegant aus!

Schmetterlingsingwer, Cyperus alternifolius, weiße Liebesblume im Topf und Cycas revoluta
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