Herbstlaub: Wie Sie es im Garten verwenden können?
Unsere Tipps und Tricks zur optimalen Verwendung
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Im Herbst, wie Prévert sagte, lässt sich das Laub mit der Schaufel zusammenkehren … aber warum sollten Sie es wegwerfen, anstatt es zu einem Vorteil für Ihren Garten zu machen? Natürliche Mulchschicht, nährstoffreicher Kompost, Rückzugsort für die Biodiversität: Dieses wertvolle Laub bietet zahlreiche Vorteile. Entdecken Sie, wie Sie es sinnvoll wiederverwenden und diesen „Abfall“ in eine wertvolle Ressource für Ihren Boden und Ihre Pflanzen verwandeln können! Indem Sie Ihr Herbstlaub im Garten wiederverwenden, fördern Sie die Bodenfruchtbarkeit und tragen gleichzeitig zur Abfallvermeidung bei. Diese Praxis folgt dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft, bei der nichts verloren geht und alles umgewandelt wird, um die Erde auf natürliche Weise anzureichern. Diese Maßnahme in Ihre natürliche Gartenroutine zu integrieren, ermöglicht es Ihnen außerdem, den Garten im Winter wirksam zu schützen, indem Sie Boden und Pflanzen vor Kälte bewahren.
→ Hören Sie sich auch unseren Podcast „Was tun mit dem Laub im Garten?“ an:
Laub: eine erstklassige Mulchschicht
Abgefallene Blätter sind ein hochwertiger Mulch für Ihre Beete, den Fuß von Hecken, aber auch für den Gemüsegarten.
Als dicke Schicht ausgebracht, bieten sie zahlreiche Vorteile, denn sie:
- schützen etwas frostempfindliche Pflanzen (Stauden oder Sträucher),
- bedecken den Boden und bilden eine Barriere, die die negativen Auswirkungen der Verschlämmung durch Regen und Kälte verringert,
- verhindern, dass sich unerwünschte Kräuter ansiedeln, und reduzieren so den Unkrautaufwand,
- ernähren die Lebewesen im Boden und erhalten durch ihre Zersetzung dessen Fruchtbarkeit.
Verteilen Sie die Blätter in der Praxis mithilfe eines Laubrechens in einer bis zu 30 cm dicken Schicht (keine Sorge, sie wird innerhalb von weniger als 3 Wochen um zwei Drittel schrumpfen) und legen Sie den Hals der Pflanzen etwas frei, um übermäßige Feuchtigkeit zu vermeiden.
Die richtigen abgefallenen Blätter für einen wirksamen Mulch auswählen
Nicht alle Blätter sind gleich gut geeignet! Einige eignen sich ideal zum Mulchen, während andere mit Vorsicht verwendet oder vermieden werden sollten. Die Blätter mancher Gehölze zersetzen sich schnell und liefern dem Boden wertvolle Nährstoffe, während sie gleichzeitig das mikrobielle Leben fördern:
- Blätter von Hainbuche, Ahorn, Linde, Birke, Esche und Hasel: Sie sind reich an Mineralstoffen und zersetzen sich schnell.
- Blätter von Eiche: Obwohl sie sich aufgrund ihres Säuregehalts etwas langsamer zersetzen, bilden sie einen guten Mulch für Moorbeetpflanzen (Hortensien, Alpenrosen, Azaleen).
- Blätter von Obstbäumen (Kultur-Apfel, Birnbaum, Kirschbaum, Pflaumenbaum usw.): Sie sind im Allgemeinen reich an Nährstoffen und vorteilhaft für den Boden.
Einige Blätter sind zäher und sollten vor der Verwendung als Mulch kompostiert werden: Das gilt für die Blätter von Platane, Lorbeer, Rotbuche und Esskastanie. Sie sind dick, reich an Gerbstoffen und zersetzen sich sehr langsam. Am besten häckseln Sie sie vor der Verwendung oder mischen sie mit anderen, leichteren Blättern. Die Blätter der Walnuss enthalten Juglon, einen Stoff, der das Wachstum bestimmter Pflanzen verlangsamen kann. Es ist besser, sie vor der Verwendung längere Zeit zu kompostieren.
Achtung!: Vermeiden Sie kranke Blätter (Rost, Mehltau, Schorf), da sie Krankheiten auf die Kulturen übertragen können. Verwenden Sie ebenso keine mit Pestiziden oder Herbiziden behandelten Blätter wieder, da sie den Boden oder Kompost verunreinigen und die Biodiversität beeinträchtigen können.
Entdecken Sie auch Oliviers Video zu diesem Thema: Abgefallene Blätter richtig verwenden – Video-Anleitung
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Kompostieren in 5 SchrittenFalllaub: für hochwertige kostenlose Blumenerde
Aus Herbstlaub lässt sich ebenfalls eine ausgezeichnete Blumenerde herstellen.
Dazu müssen Sie die Blätter lediglich zu einem Haufen aufschichten, ihn von Zeit zu Zeit umsetzen und verrotten lassen.
In kleinen Gärten können Sie diese von unseren Experten empfohlene und garantierte Methode gerne ausprobieren: Lagern Sie die Blätter in einem großen, blickdichten Gartensack, einem Müllsack oder einem Bauschuttsack (mit etwa 200 Litern Fassungsvermögen), den Sie verschließen. Stechen Sie einige Löcher in den Sack und stellen Sie ihn geschützt auf. Nach einem Jahr können Sie aus jedem Sack etwa 30 bis 40 kg hochwertige Blumenerde gewinnen … und das kostenlos.
Entdecken Sie auch Virginias Anleitung: „Wie stellt man gute Blumenerde aus Blättern her?“

Laub: Kohlenstoff zum Ausgleichen des Komposts
Fallendes Laub gehört zu den „braunen“ bzw. kohlenstoffreichen Abfällen, die für einen ausgewogenen Kompost unerlässlich sind.
Lagern Sie Ihr Laub in einem Silo aus Maschendraht oder in einem separaten Kompostbehälter. Geben Sie bei jeder Zugabe von Grünabfällen (Rasenschnitt, Unkraut) etwa ein Drittel so viel Laub hinzu und mischen Sie alles gründlich mit einer Grabegabel.
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