Ingwerorchidee im Topf kultivieren
Unsere Tipps für gutes Gelingen
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Ingwerorchideen blühen im Sommer orchideenähnlich und gedeihen im Topf auf halbschattigen Terrassen. Tipps zur Pflege: „Roscoea: Pflanzen, kultivieren und pflegen“
Welchen Topf wählen?
Roscoea im Topf: Terrakotta oder Kunststoff, mindestens 25–30 cm tief und breit. Drainage beachten; mehrere Pflanzen wirken besonders schön.
Lesen Sie auch
Ingwerorchidee: Pflanzen, Pflege & StandortWelches Substrat wählen?
Roscoea: nährstoffreiches, drainierendes Substrat schützt Knollen und Wurzeln vor Fäulnis. Mischung aus Blumenerde, Gartenerde, grobem Sand und reifem Kompost.
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Wann und wie pflanzen?
Die beste Pflanzzeit für die Ingwerorchidee ist das Frühjahr, etwa im April.
1) Legen Sie eine etwa 5 cm dicke Drainageschicht auf den Topfboden, bestehend aus Blähton, Kies oder Tonscherben. So kann überschüssiges Gießwasser besser ablaufen.
2) Füllen Sie anschließend einen Teil des Substrats in den Topf.
3) Setzen Sie die Knollen der Ingwerorchidee ein. Sie sollten 10 bis 15 cm tief gepflanzt werden.
4) Bedecken Sie sie mit Substrat und drücken Sie es leicht an.
5) Gießen Sie reichlich.
6) Nun müssen Sie den Topf nur noch an einen halbschattigen Platz auf der Terrasse oder dem Balkon stellen.
7) Sie können die Topfoberfläche mit einer dünnen Schicht Mulch bedecken. So wird der Hals vor Feuchtigkeit geschützt, während das Substrat länger frisch bleibt und die Gießabstände vergrößert werden können. Mulch ist zudem dekorativ und hemmt das Unkrautwachstum im Topf.

Roscoea wardii und Roscoea humeana (Fotos: Leonora Enking / Nasser Halaweh)
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Roscoeas benötigen während ihrer Vegetationszeit Feuchtigkeit, daher sollten sie im Frühjahr und Sommer regelmäßig gegossen werden. Gießen Sie in dieser Zeit ein- bis zweimal pro Woche möglichst mit Regenwasser und lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben kurz antrocknen. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen. Nach der Blüte können Sie weniger gießen und die Wassergaben im Herbst ganz einstellen, sobald die Pflanze in die Dormanz eintritt. Eine Mulchschicht auf der Topferde hält das Substrat länger frisch.
Im Frühjahr und Sommer können Sie etwas Dünger geben, da die Mineralstoffe im Substrat von Topfpflanzen begrenzt sind und schnell verbraucht werden. Einige Düngergaben fördern das Wachstum und eine üppige Blüte. Verwenden Sie beispielsweise kaliumreichen Flüssigdünger, den Sie dem Gießwasser beimischen, einmal monatlich.
Roscoea ist ziemlich winterhart und verträgt gelegentlich Temperaturen bis –15 °C. Zum Schutz können Sie im Herbst eine dicke Mulchschicht auf dem Wurzelstock ausbringen, um ihn besser vor Kälte zu isolieren. In Regionen mit strengem Klima (montanes oder semikontinentales Klima) sollten Sie den Topf im Herbst an einen unbeheizten, geschützten Ort stellen und Roscoea im Frühjahr wieder hinausstellen.
Wir empfehlen, verblühte Blüten zu entfernen, sobald Sie sie sehen. Das verbessert die Optik und regt die Pflanze zur Bildung neuer Blüten an.
Sie können Roscoea im Frühjahr umtopfen. Verwenden Sie dabei jeweils einen nur wenig größeren Topf. So erneuern Sie das Substrat und geben der Pflanze ausreichend Platz für weiteres Wachstum.

Roscoea purpurea ‚Red Gurkha‘ und Roscoea cautleyoides (Fotos: Leonora Enking / Daderot)
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