Inkalilien erfolgreich kultivieren
Unsere Tipps für den Anbau von Inkalilien
Inhaltsverzeichnis
Inkalilien, auch als Lilien der Inkas bezeichnet, sind Stauden, die im Sommer farbenfrohe, exotisch anmutende Blüten hervorbringen. Ursprünglich aus Südamerika stammend, begeistern sie mit ihren leuchtenden Blütenfarben, die von Rosa über Orange bis hin zu Gelb und Violett reichen. Von Juni bis zu den ersten Frösten bringen sie Gärten und Terrassen zum Leuchten. Vielseitig und relativ leicht zu kultivieren, gedeihen sie sowohl im Topf als auch im Freiland. Entdecken Sie all unsere Tipps für eine erfolgreiche Kultivierung!
Wann sollte man Inkalilien pflanzen?
Inkalilien werden idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai gepflanzt, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Dieser Zeitraum ermöglicht es den Pflanzen, sich allmählich zu etablieren, bevor die sommerliche Hitze einsetzt. In Regionen mit mildem Klima und geringem Frostrisiko können sie auch im Herbst zwischen September und November gepflanzt werden, wenn der Boden noch warm genug ist, um die Wurzelbildung vor dem Winter zu fördern. Unabhängig von der gewählten Jahreszeit ist es wichtig, Frostperioden und große Hitze zu vermeiden, damit die jungen Pflanzen nicht gestresst werden. Wenn Sie im Frühjahr pflanzen, achten Sie auf eine regelmäßige Bewässerung, um das Anwachsen zu unterstützen. Im Herbst schützt eine Mulchschicht rund um die Pflanzen die Wurzeln vor den ersten Frösten.
Wo sollten Sie Ihre Inkalilien pflanzen?
Die Inkalilien eignen sich sowohl für die Pflanzung im Beet als auch als Beetbegrenzung, sofern Sie einen Abstand von etwa 30 cm zwischen den einzelnen Jungpflanzen einhalten. Diese aus Südamerika stammenden Pflanzen lieben die volle Sonne, vertragen aber auch leichten Halbschatten, vor allem in Regionen mit besonders heißen Sommern.
Für eine üppige Entwicklung wählen Sie am besten einen vor starken Winden geschützten Standort, etwa entlang einer nach Süden ausgerichteten Mauer oder in einer geschützten Ecke des Gartens. So lassen sich Bedingungen schaffen, die ihrem natürlichen Lebensraum nahekommen, und es wird verhindert, dass ihre zarten Stängel stark beansprucht werden. Wenn Ihr Boden schwer oder lehmig ist, verbessern Sie die Drainage durch die Zugabe von Kies oder Sand, denn Inkalilien vertragen keine Staunässe.
Sie möchten sie im Topf kultivieren? Das ist problemlos möglich, sofern Sie ein Gefäß mit einem Durchmesser von mindestens 20 bis 30 cm wählen, damit ihre fleischigen Wurzeln ausreichend Platz haben. Pflanzen Sie eine einzelne Inkalilie pro Topf und verwenden Sie hochwertige, nährstoffreiche und gut durchlässige Blumenerde. Töpfe eignen sich besonders für Balkone, Terrassen oder kleine Gärten und bieten zudem die Möglichkeit, die Pflanzen bei starkem Frost an einen geschützten Ort zu stellen.
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Wie pflanzt man sie?
- Bearbeiten Sie den Boden bis zu einer Tiefe von 30 cm, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können.
- Mischen Sie Ihre Gartenerde mit Blumenerde, um ein nährstoffreiches und lockeres Substrat zu erhalten. Wenn Ihr Boden schwer oder lehmig ist, geben Sie Sand, Kies oder etwas Torf hinzu, um die Drainage zu verbessern. Sie können auch einen Grunddünger wie Hornspäne oder gut verrotteten Mist einarbeiten, um den Boden anzureichern und diese nährstoffhungrige Pflanze zu versorgen.
- Heben Sie ein Loch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, und gießen Sie den Boden des Pflanzlochs reichlich an, um ihn anzufeuchten.
- Setzen Sie den Wurzelballen vorsichtig in das Loch, ohne die Wurzeln zu beschädigen, da sie recht empfindlich sind. Füllen Sie das Loch anschließend mit dem Gemisch aus Erde und Blumenerde auf und drücken Sie es leicht an.
- Gießen Sie nach der Pflanzung reichlich, damit sich die Erde um die Wurzeln gut setzt.
- Gießen Sie im ersten Monat regelmäßig, damit die Erde nicht austrocknet und die Pflanze gut anwächst.
Sobald Ihre Inkalilie gut eingewachsen ist, gießen Sie sie im Sommer etwa einmal pro Woche, um die Blüte zu fördern, und vermeiden Sie dabei Staunässe.
Wir empfehlen Ihnen außerdem, zu mulchen, um die Feuchtigkeit zu bewahren, Unkraut einzudämmen und die Wurzeln vor Hitze zu schützen.
Wie pflegt man Inkalilien?
Denken Sie während der gesamten Saison daran, die verblühten Blüten abzuschneiden. Diese Maßnahme regt die Bildung neuer Blüten an und ermöglicht eine kontinuierliche Blüte von Juni bis Oktober.
Inkalilien sind nicht immergrün, das heißt, sie verlieren im Winter ihr Laub, treiben aber jeden Frühling zuverlässig aus ihren knollenartigen Wurzeln wieder aus. Im Herbst, sobald das Laub beginnt, gelb zu werden, können Sie die Stängel bodennah zurückschneiden. So lässt sich die Pflanze säubern und das Risiko von Krankheiten oder Parasiten verringern.
Nördlich der Loire ist im Herbst eine Mulchschicht unerlässlich, um die Wurzeln vor Frost zu schützen, es sei denn, Ihre Inkalilien stehen an einem besonders geschützten Standort. In den südlicheren Regionen ist eine Mulchschicht nicht erforderlich. Wenn Sie Ihre Inkalilien in einen Topf gepflanzt haben, bringen Sie sie bei den ersten Frösten an einen geschützten Ort, nachdem Sie die oberirdischen Pflanzenteile zurückgeschnitten haben, und lassen Sie sie in einer unbeheizten Garage oder einem frostfreien Schuppen stehen. Gießen Sie sie nur alle 6 Wochen leicht. Stellen Sie Ihre Töpfe nach den letzten Frösten wieder ins Freie.
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