Pelargonien überwintern (Balkon-Storchschnabel)

Pelargonien überwintern (Balkon-Storchschnabel)

Tipps zur richtigen Lagerung

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Virginie T. 3 min.

Das Pelargonium wird meist einjährig kultiviert, da es unter 0 °C erfriert. Tipps zum frostfreien Überwintern und erneuten Blühen im Frühling.

Schwierigkeit

Storchschnabel reinholen?

Pelargonien aus Südafrikas Bergen vertragen kaum Frost. In kalten Regionen: Ab Ende Oktober frostfrei stellen. Milde Winter überstehen sie im Boden.

Storchschnabel überwintern: Wo und wie?

Während der kalten Jahreszeit lagern Sie Ihre Pelargonien in einem kühlen, trockenen und frostfreien Raum, etwa in einem wenig beheizten Wintergarten, einem Gewächshaus oder notfalls in einer gut isolierten Garage oder Gartenhütte. Bei Temperaturen zwischen 7 und 10 bis 12 °C können sie den ganzen Winter über weiterblühen. Auch ein unbeheizter Raum im Haus ist geeignet.

Während der Überwinterung benötigen Ihre Pflanzen unbedingt Tageslicht; mindestens ein Fenster muss vorhanden sein. Ein kühler, heller Raum ist daher ideal. Auch eine gute Belüftung ist wichtig, um stehende Luft zu vermeiden, die Pilzkrankheiten begünstigt. Kontrollieren Sie regelmäßig, dass die Blätter nicht faulen, und lüften Sie den Raum regelmäßig.

Pflege von Pelargonien

Überwinterung der Geranien im Gewächshaus, aufgenommen Ende Oktober vor dem Rückschnitt zur Überwinterung

Gießen überwinterter Geranien

Im geschützten Raum befinden sich Ihre Pflanzen in der Winterruhe und benötigen weniger Wasser als im Sommer: Gießen Sie den ganzen Winter über nur, wenn die Erde sehr trocken ist. Entfernen Sie die Untersetzer, um Wurzelfäule zu vermeiden. Halten Sie das Substrat leicht feucht (einmal im Monat sollte ausreichen; das Laub darf nicht welken), denn zu viel Wasser kann Grauschimmel (Botrytis) an den Wurzeln und am Stängelgrund (Schwarzbeinigkeit) verursachen. Stellen Sie auch das Düngen vollständig ein. Ab März gießen Sie wieder vorsichtig und beginnen erneut mit dem Düngen.

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Wann und wie Storchschnabel für den Winter zurückschneiden?

Vor dem Überwintern Ihrer Storchschnabel in Balkonkästen oder Töpfen entfernt ein Rückschnitt viele Parasiten:

  1. Kürzen Sie die Triebe auf 10–15 cm und schneiden Sie noch grüne Triebe nach
  2. Entfernen Sie gelbe Blätter sowie welke, gelbe oder abgestorbene Triebe
  3. Entfernen Sie faule Blüten und gegebenenfalls kranke Pflanzenteile
  4. Erneuern Sie die obersten 2 cm Erde mit frischer Blumenerde

Sind Ihre Pflanzen gesund und gut gesäubert, können Sie sie ins Haus holen. Nutzen Sie die Gelegenheit, aus gesunden Trieben Stecklinge zu schneiden: Alle Tipps finden Sie in unserem Video zur Vermehrung von Pelargonien.

Geranien nach dem Winter rausstellen?

Stellen Sie Ihre Storchschnabel-Töpfe nach den letzten Frösten, je nach Region etwa im April oder Mai, wieder hinaus. Seien Sie nicht zu voreilig: Vorsicht, denn in unseren Gärten kann es bis zu den Eisheiligen frieren! Setzen Sie die Pflanzen außerdem nicht plötzlich der Sonne aus, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Gewöhnen Sie sie vor dem dauerhaften Aufenthalt im Freien schrittweise an die Außentemperaturen: Stellen Sie sie zunächst nur wenige Stunden täglich hinaus und holen Sie sie abends wieder herein. Nach 15 Tagen sind sie akklimatisiert und können draußen bleiben.

Storchschnabel-Pflege

Welche Pflege nach der Überwinterung?

Wenn die schönen Tage zurückkehren, ist es Zeit, Ihre Pelargonien wieder ins Freie zu bringen.

Mit wenigen Handgriffen sind sie bereit für eine neue Blütesaison:

  1. Pflanzen austopfen und in größere Töpfe oder Blumenkästen mit guter Geranienerde umtopfen
  2. Beschädigte Pflanzenteile entfernen
  3. Wieder gießen (ein- bis dreimal pro Woche, aber nicht zu viel)
  4. Während der gesamten Wachstums- und Blütezeit wöchentlich Flüssigdünger für Geranien geben
  5. Bei Blattlausbefall: Pflanzen mit Seifenwasser abduschen, um die Läuse zu entfernen

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Pflege von Pelargonien oder Geranien