Rosen umpflanzen: Wann und wie?
Pflanzen umziehen: unsere Tipps
Inhaltsverzeichnis
Sie möchten eine Rose umpflanzen und fragen sich, wann und wie sie sicher anwächst? Ob für mehr Platz, eine neue Gartengestaltung oder einen Umzug: Hier finden Sie den besten Zeitpunkt, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Tipps für gutes Anwachsen und üppige Blüte.
Wann Rosen umpflanzen? Die besten Zeitpunkte
Idealerweise erfolgt das Umpflanzen von Rosen zwischen Oktober und März während der Vegetationsruhe, aber frostfrei.
Benötigtes Material
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Spaten oder Grabegabel
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Gartenschere mit scharfer Klinge
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Gießkanne
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Blumenerde und Kompost
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Hornspäne (oder anderer organischer Dünger)
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Wurzelbeize selbst gemacht oder als Pulver
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Jutegewebe oder feste Plastikfolie (für den Transport)
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Mulch (Stroh, trockener Rasenschnitt, Häckselgut usw.)
Rose umpflanzen: So geht’s
Einen jungen Rosenstrauch können Sie problemlos umpflanzen. Bei einem alten, seit Jahren eingewachsenen Exemplar sind die Anwuchschancen geringer. Dann ist es besser, in eine neue Jungpflanze zu investieren.
Vorab: Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen ist. Lockern Sie den Boden am Grund gut auf, damit die Wurzeln leichter einwachsen.
Zum Umpflanzen eines Rosenstrauchs sollten keine Blätter mehr vorhanden sein – meist zwischen November und Februar, außerhalb von Frostperioden.
- Wenn Sie die „Express“-Methode anwenden können, eignet sich die Methode mit „wurzelnackten“ Pflanzen besonders gut für Rosen.
- Gießen Sie den Rosenstrauch am Tag vor dem Umpflanzen reichlich.
- Kürzen Sie die stärksten Zweige kräftig auf etwa 50 cm über dem Boden und entfernen Sie die kleinen Zweige. Dieser Rückschnitt bringt den oberirdischen Teil wieder ins Gleichgewicht mit den verkleinerten Wurzeln und verhindert einen zu starken Pflanzensaftstrom beim Austrieb.
- Stechen Sie mit einem Spaten senkrecht um den Rosenstrauch herum und heben Sie ihn heraus. Graben Sie lieber großzügig, damit die Wurzeln nicht abreißen.
- Nehmen Sie den Rosenstrauch heraus und entfernen Sie die Erde, die an den Wurzeln haftet.
- Kürzen Sie die Wurzeln leicht nach.
- Um die Anwuchschancen zu verbessern, tauchen Sie die Wurzeln in einen Lehmbrei. Der traditionelle „Pralin“ wird aus Gartenerde und Kuhmist hergestellt; lehmige Gartenerde eignet sich jedoch ebenso gut. Mit Wasser vermischt, bildet sie eine dicke Paste. Tauchen Sie die Wurzeln hinein, um sie vor Luft und Austrocknung zu schützen. Bei leichtem, sandigem Boden haftet die Erde nicht an den Wurzeln. Verwenden Sie dann handelsübliches Pralin-Pulver zum Anrühren.
- Setzen Sie den Rosenstrauch in sein neues Pflanzloch, das Sie zuvor ausgehoben haben. Die Wurzeln müssen darin Platz finden, ohne dass Sie sie biegen müssen.
- Geben Sie eine Handvoll Hornspäne hinzu und füllen Sie das Loch mit einer nährstoffreichen Mischung aus Gartenerde, Kompost und Blumenerde.
- Treten Sie die Erde fest und gießen Sie reichlich, damit keine Luftlöcher bleiben.
- Mulchen Sie (trockenes Schnittgras, Holzhäcksel, Schalen des Echten Buchweizens …).

Umpflanzen eines Rosenstrauchs
- Alles über das Pflanzen von Rosen erfahren Sie in unserem Artikel Rosen pflanzen: im Topf oder wurzelnackt. Sehen Sie sich auch unser Video Eine wurzelnackte Rose pflanzen an.
- Wenn das Pflanzen warten muss, schlagen Sie den Rosenstrauch ein, also in einen mit feuchtem Sand gefüllten Graben (notfalls einen Eimer). Der Veredelungspunkt muss dabei unter der Erde liegen (die Verbindungsstelle zwischen Zweigen und Wurzeln).
- Achtung! Pflanzen Sie keinen Rosenstrauch an die Stelle, an der zuvor bereits eine Rose wuchs, außer Sie tauschen die Erde in einem Umkreis von 50 cm vollständig aus.
Einige Sonderfälle
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Umpflanzen in einen Topf: Ist das sofortige Auspflanzen nicht möglich, setzen Sie die Rose in einen großen, tiefen Topf mit Garten- und Blumenerde. Gießen Sie regelmäßig und stellen Sie den Topf bis zum endgültigen Auspflanzen wind- und sonnengeschützt auf.
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Kletterrose : Lösen Sie vor dem Ausgraben die Zweige von ihrer Rankhilfe und binden Sie sie zurück. Bereiten Sie am neuen Standort eine Rankhilfe vor.
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Sehr alte Rose: Da sie schwieriger anwächst, können Sie zugleich Stecklinge aus reifem Holz schneiden. So bleibt die Sorte bei einem Misserfolg erhalten.
Rose umpflanzen: häufige Fehler
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nicht bei Frost oder starkem Regen umpflanzen.
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Wurzeln nicht lange Sonne oder Wind aussetzen.
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die Pfropfstelle gut eingraben.
Rosenpflege nach dem Umpflanzen
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Regelmäßig gießen: Direkt nach der Pflanzung reichlich gießen, anschließend die Erde in den folgenden Wochen feucht halten, auch im Winter bei trockenem Boden.
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Mulchen: Eine Mulchschicht aus Stroh, trockenem Rasenschnitt, Holzhäckseln oder Laub hält die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Kälte.
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Kontrolle: Achten Sie darauf, dass die Rose nicht unter Wind oder direkter Sonne leidet. Bei Bedarf vorübergehend mit Wintervlies schützen.
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Rückschnitt und Pflege: Auf neue Triebe achten. Trocknen einzelne Partien ein, diese im folgenden Frühjahr zurückschneiden, um den Neuaustrieb anzuregen.
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Düngung: Bis zum folgenden Frühjahr warten und dann Rosendünger oder reifen Kompost ausbringen, um das Wachstum zu fördern, ohne die Pflanze zu früh zu belasten.
Rose nicht sofort umpflanzen: meine Tipps
Beim Transport in einen anderen Garten darf der Wurzelballen nicht austrocknen. In Jute oder Folie wickeln und rasch einpflanzen.
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