Setzen Sie auf ganzjährig schöne Gräser
Schön zu jeder Jahreszeit
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Ziergräser mit farbigem, ganzjährig attraktivem Laub: von Stipa tenuifolia bis Arundo donax ‚Ely‘ – pflegeleichte Gartenstars, wild bis modern.
Schwingel (Festuca glauca) 'Elijah Blue'
Schwingel sind kleine, immergrüne Gräser, deren Blätter das ganze Jahr über attraktiv bleiben. Meist sind sie grün oder blaugrau.
Festuca ‚Elijah Blue‘ erweitert die Palette der Blauschwingel mit ihrem feinen Laub und intensiv stahlblauen Schimmern. Dieses mehrjährige, immergrüne Gras bildet leicht zerzaust wirkende Horste, aus denen im Frühjahr silbrige, überhängende Ährchen sprießen und die Pflanze zart aufhellen. Ihre Winterhärte und die Fähigkeit, auf trockenen Böden zu gedeihen, machen sie zur idealen Wahl für schwierige Standorte – als Bodendecker, für Beeteinfassungen, Steingärten, Pflanzgefäße oder den Vordergrund von Beeten.
Der Blauschwingel stammt aus Mitteleuropa und den felsigen Regionen des westlichen Mittelmeerraums. Dank seiner Winterhärte und Trockenheitsverträglichkeit hat er sich in vielen Regionen eingebürgert. Er wächst natürlicherweise auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden in voller Sonne.
Diese Pflanze bildet kompakte, steife, halbkugelige Horste von 25 bis 30 cm Höhe und Breite. Das immergrüne, tief blaugraue Laub ist von einer feinen Wachsschicht überzogen. Sie verleiht ihm eine metallische Optik und zeugt von der Anpassung an trockene Lebensräume. Der Blauschwingel ‚Elijah Blue‘ lebt auf magerem, gut durchlässigem Boden etwa 5 bis 6 Jahre.
‚Elijah Blue‘ lässt sich auf magerem, trockenem Boden mit genügsamen Bodendeckern wie Blaue Kugeldistel, Duftnessel und Lavendel kombinieren.

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Aufgrund ihres ausgesprochen grasartigen Aussehens werden Seggen oft den Gräsern gleichgesetzt. Botanisch zählen Carex jedoch nicht zu den Gräsern, sondern zu den Papyrusstauden.
Wiesenhafer Blaustrahl-Wiesenhafer
Helictotrichon sempervirens, auch Blaustrahl-Wiesenhafer genannt, besticht durch seine elegante Erscheinung. Dieses Ziergras bildet eine aufrechte, kugelige Horstform aus langen, bogig überhängenden, silbrigblauen Blättern mit metallischem Schimmer. Im Sommer schmückt es sich mit lockeren, überhängenden, strohgelben Rispen, die einen harmonischen Kontrast zum bläulichen Laub bilden. Der Blaustrahl-Wiesenhafer bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässige Böden, ist äußerst trockenheitsverträglich und eignet sich hervorragend zur Gestaltung von Steingärten und trockenen Gärten.
Der aus den Bergen Mittel- und Südwesteuropas stammende Helictotrichon sempervirens gedeiht auf kalkhaltigen oder sandigen Böden. Die Blütezeit reicht von Juni bis August; dabei kann die Pflanze bis zu 1,20 m hoch werden und Ährchen hervorbringen, die sich von Bronzegrün zu Strohgelb verfärben und purpurfarbene Nuancen zeigen.
Der Blaustrahl-Wiesenhafer passt in Kiesgärten, Steingärten und sonnige Böschungen. Seine dekorative Wirkung harmoniert wunderbar mit dem silbrigen Laub von Silbrigem Beifuß und Stachys byzantina sowie mit den blauen Blüten von Mannstreu und Stauden-Lein.

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5 Gräser mit panaschiertem LaubCarex oshimensis 'Everillo'
Carex oshimensis ‚Everillo‘ bildet eine elegante, flexible Horstform mit leuchtend zitronengelbem bis zitronengrünem, bandförmigem Laub. Die unscheinbare Herbstblüte mit kleinen, fast schwarzen braunen Ähren macht das helle Laub zum Blickfang im Beetvordergrund oder Topf. Ideal sind frischer, durchlässiger Boden und ein halbschattiger Standort, der die säuerliche Färbung intensiviert.
Die Oshima-Segge bildet einen kompakten, zugleich aufrechten und überhängenden Horst von 50 cm Höhe und Breite. Ihre immergrünen, grasähnlichen Blätter haben schmal zulaufende Ränder und überhängende Spitzen. Im Halbschatten ist das Laub stärker zitronengrün, in voller Sonne färbt es sich zitronengelb.
Dieses Ziergras zeichnet sich durch sein zartes Laub und seine klare Wirkung aus und bildet einen Blattschopf, der im Topf besonders schön zur Geltung kommt. Es braucht keine Begleitpflanze, wirkt neben dem üppigen Laub von Schaublatt oder Farn jedoch leicht und harmoniert gut mit Purpurglöckchen. Frische bis feuchte Böden bevorzugend, eignet sich die Segge für Wassergärten, Ufer und Teichränder und trägt zu deren Stabilisierung bei. Im Beetvordergrund oder in Gruppen für eine natürliche Wirkung passt sie ebenso gut in moderne wie in ländliche Gärten.

Spanisches Rohr Arundo donax 'Variegata'
Arundo donax ‚Ely‘ ist eine kompakte Variante des Spanischen Rohrs mit spektakulär panaschiertem Laub. Die weiß, silbern und hellgrün gefärbten Blätter nehmen im Herbst einen rosafarbenen Ton an. Obwohl dieses Ziergras etwas weniger winterhart als die ursprüngliche Art ist, machen seine charakteristische, an Schilf erinnernde Form und seine moderate Größe es ideal für moderne Gärten und die Kübelkultur.
Das aus dem tropischen Asien stammende und in vielen warmen Regionen, insbesondere unter subtropischen Klimabedingungen, eingebürgerte Spanische Rohr ist häufig in Südfrankreich zu finden.
Aus traçanten Rhizomen wachsend, bildet Arundo donax ‚Ely‘ rasch einen dichten, aufrechten Horst aus verholzten Halmen, die eine Höhe von 1,20 bis 1,50 m erreichen können. Die maisähnlichen Blätter bleiben in milden Klimazonen immergrün, während sie andernorts sommergrün werden. Die Blüte ist selten, kann aber bei günstigen Bedingungen im Spätsommer grünliche, pyramidenförmige Rispen hervorbringen.
Perfekt für kleine Gärten und moderne Terrassen geeignet, schafft Arundo donax ‚Ely‘ als weniger wuchernde und dekorativere Variante seiner größeren Verwandten eine einzigartige sommerliche Kulisse im Hintergrund eines Beets oder am Teichrand. Obwohl es sich ausbreiten und mit seiner starken Persönlichkeit dominieren kann, harmoniert es mit purpurfarbenen Canna, winterharten Bananen oder Zehrwurz und sorgt für eine exotische Gartengestaltung.

Federgras Stipa tenuifolia
Stipa tenuifolia ist ein Ziergras, das mit schlichter, natürlicher Schönheit bezaubert. Aus einem bescheidenen Büschel zerzauster Borsten entwickelt es sich innerhalb von zwei Saisons zu einem Brunnen aus frischem, grünem Haar, das sich im leisesten Windhauch wiegt. Im Sommer verwandelt es sich in blonde, seidige Büschel, die im Wind Wellen bilden und das Sonnenlicht im Gegenlicht einfangen. Diese unter schwierigen Bedingungen widerstandsfähige Staude gedeiht auch auf mageren, trockenen Böden und fügt sich harmonisch in verschiedenste Gärten ein – vom naturnahen über den romantischen bis zum modernen Garten. Außerdem sät sie sich gern spontan aus, oft an den unerwartetsten Stellen, und lässt sich problemlos im Topf kultivieren.
Stipa tenuifolia ist eine kurzlebige, krautige Staude. Sie bildet einen kleinen Horst aus sehr feinen, zylindrischen, linearen Blättern und erreicht bei Reife eine Höhe und Breite von 40 bis 50 cm. Ihr immergrünes Laub macht im Sommer langen, weichen und seidigen Blütenständen in Ähren Platz, die sich von Hellblond über Goldgelb bis zu Bronze im Herbst verfärben.
In gut durchlässigem Boden bis -15 °C winterhart, eignet sich Stipa tenuifolia ideal für Trockengärten und magere Böden. Ihre seidige Textur und ihr dekoratives Erscheinungsbild machen sie zu einem bevorzugten Begleiter blühender, zarter Stauden wie Purpur-Leinkraut oder Bartfaden. In Gruppen gepflanzt, erzielt sie eine starke Wirkung.

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Unter den genannten Arten finden sich interessante Kultivare, etwa Wald-Segge, ‚Bunny Blue‘ und Hainsimsen wie ‚Solar Flare‘.
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