Die Edgeworthia chrysantha oder der „Japanische Papierbusch“ ist ein kleiner Strauch für leichte Böden, der bei uns im Norden nun endlich seine Blüte beginnt. Neben seinen originellen und duftenden Blüten liegt sein besonderer Wert darin, dass die Blüten weit vor dem Laubaustrieb erscheinen, ähnlich wie beim Cornus mas, der Zaubernuss oder anderen Forsythien. Da das Laub erst viel später, etwa im April, austreibt, ist die Blüte gut sichtbar und wird nicht durch die Blätter verdeckt.

Man sagt, er sei wenig winterhart, aber in Wahrheit ist er wesentlich widerstandsfähiger, als man glauben mag. Der Strauch ist hier in einem halbschattigen Steingarten gepflanzt; er profitiert daher von einem leichten Boden, der weder zu trocken noch zu feucht ist, und wird im Norden und Westen natürlich durch große Bäume geschützt. Er hat Frost von etwa -16 °C ohne Schaden überstanden – zumindest ohne Schaden an der Pflanze... Die Blüten, die sich bereits recht früh im Dezember oder Januar bilden, sind im Knospenstadium sehr widerstandsfähig, aber sobald sie sich öffnen (bei uns Mitte Februar), können morgendliche Fröste sie beschädigen und verbrennen.

Edgeworthia chrysantha oder Japanischer Papierbusch: ein kleiner Strauch mit prachtvoller Blüte

Edgeworthia chrysantha

Dieser kleine Strauch (1,50 m Höhe) ist in gemäßigten Regionen recht einfach zu kultivieren. An anderen Standorten sollten Sie ihn besser an einer Hauswand im Westen oder Süden pflanzen, an einem kühlen und leicht abgeschirmten Ort. Wenn die morgendlichen Fröste nicht zu stark sind, entfalten sich die Blütenstände vollkommen und runden sich ab; dabei verströmen die Blüten einen süßen und kräftigen Duft, der in einem Radius von 5 m um das Haus herum herrlich duftet.