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Dreispitz-Ahorn (samen) - Acer buergerianum

Acer buergerianum
Dreispitz-Ahorn

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Ein anmutiger kleiner Baum mit dreilappigem, glänzend grünem Blattwerk, das sich im Herbst in leuchtendes Gelb, Orange und Rot färbt. Sein natürlich runder Wuchs, seine feine Verzweigung und die Rinde, die sich mit zunehmendem Alter ablöst, machen ihn zu einem sehr schönen Sammlerstück, das sich als Solitär oder zum Bonsai-Gestalten eignet. Sehr rustikal, bevorzugt er einen tiefgründigen, humusreichen, eher neutralen bis sauren Boden, der frisch, aber gut durchlässig bleibt. Die Aussaat erfordert eine Kalt-Stratifikation und Geduld, ermöglicht es aber, kostengünstig mehrere wurzelechte Pflanzen zu erhalten.
Höhe bei Reife
8 m
Standort
Sonne, Halbschatten
Art der Aussaat
Aussaat unter Glas
plantfit-full

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Zeitraum der Aussaat April für Mai
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Blütezeit März für April
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Beschreibung

Acer buergerianum, der Dreispitz-Ahorn oder Buerger-Ahorn, ist ein asiatischer Ahorn, der für sein dreilappiges Laub, seine sehr leuchtenden Herbstfarben und seine schöne, orange-braune Rinde, die mit zunehmendem Alter abblättert, geschätzt wird. Die Samen bieten die Möglichkeit, mehrere Exemplare zu einem günstigen Preis zu erhalten, die wurzelecht, langlebig und mit einem kräftigen Wurzelsystem ausgestattet sind. Ein kleiner Charakterbaum, zugleich robust und raffiniert, ist er perfekt für eine japanisch inspirierte Gartengestaltung, einen kleinen Stadtgarten oder als Bonsai. Geben Sie ihm einen tiefgründigen, humusreichen, gut durchlässigen Boden, der eher neutral bis leicht sauer ist.

Dieser Ahorn gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae), zu der die meisten Ahorne zählen. Acer buergerianum ist heute der akzeptierte Artname; mehrere ältere oder alternative Synonyme sind ihm zugeordnet, darunter Acer trifidum, Acer subtrilobum, Acer lingii oder auch Acer ningpoense. Man findet ihn in Zentral- und Ostchina auf Hügeln und Berghängen sowie in Taiwan, in lichten Wäldern und an Waldrändern auf gut durchlässigen Böden. Der Baum wurde früh nach Japan eingeführt, später auch nach Europa und Nordamerika als Ziergehölz. Es ist ein sommergrüner Baum mit hoher Langlebigkeit, der maximal 8 bis 12 m hoch und 4 bis 8 m breit wird. Ein junges Exemplar hat eine eher schmale, aufrechte Krone, die sich mit zunehmendem Alter abrundet und verdichtet. Die Blätter, recht dick, werden 3 bis 6 cm lang und 3,5 bis 6,5 cm breit. Sie haben drei dreieckige Lappen, wobei der mittlere, längere Lappen an einen Dreizack erinnert. Die Blattspreite ist dunkelgrün, oberseits glänzend, unterseits heller und leicht gräulich. Im Frühling können die jungen Blätter bronzefarben schimmern, bevor sie im Sommer ergrünen. Im Herbst zeigt der Dreispitz-Ahorn sehr warme Farben, von Gelb über Orange bis hin zu Karminrot, je nach Exposition und Bodenbeschaffenheit. Die Blüte, unauffällig, erscheint im zeitigen Frühjahr. Sie besteht aus kleinen, hängenden Büscheln mit grünlichen bis gelblichen Blüten, die von Insekten geschätzt werden. Aus ihnen entwickeln sich kleine, paarweise angeordnete Flügelnüsse (Samaras) mit eng V-förmig gestellten Flügeln, die gegen Ende der Saison braun werden.
Die Rinde, zunächst glatt und graubraun, blättert allmählich in unregelmäßigen Schuppen ab und gibt dekorative orange-braune Töne frei. Das Wurzelsystem ist eher flach, gut verzweigt, aber nicht invasiv. Man kann diesen Ahorn relativ nahe an einer Terrasse oder einem Weg pflanzen, sollte aber einen gewissen Abstand zu Mauern einhalten.
In vielen Ländern wird Acer buergerianum als Straßen- oder Alleebaum sowie als hervorragendes Bonsai-Exemplar verwendet, da er gut auf den Schnitt reagiert. Sehr winterhart (–20 °C oder mehr), verträgt er strenge Winter gut.

Die Aussaat erfordert eine Kälte-Stratifikation der Samen, um die Dormanz zu brechen (wie in der Natur nach dem Winter). Man muss mit drei bis vier Jahren rechnen, um einen jungen Baum von 1,50 bis 2 m im Freiland zu erhalten, dann acht bis zehn Jahre, um einen sehr schönen, bereits gut verzweigten Baum von 3 bis 4 m zu genießen. Die endgültige Größe wird erst nach zwanzig Jahren oder mehr erreicht.

Der Dreispitz-Ahorn wird als kleiner Zierbaum in der Nähe einer Terrasse, am Rand eines Weges oder am Waldrand verwendet. Er ist prächtig in Kombination mit einem Japanischen Ahorn ‘Orange Dream’ oder mit einem Cornus kousa ‘Satomi’. Ein Amelanchier lamarckii bereichert die Szene mit seinen Frühlingsblüten und seinen kupferfarbenen Herbsttönen.

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Dreispitz-Ahorn (samen) - Acer buergerianum in Bildern...

Dreispitz-Ahorn (samen) - Acer buergerianum (Laub) Laub

Blüte

Blütenfarbe unbedeutend
Blütezeit März für April

Laub

Laubryhtmus, Dauer der Belaubung Sommergrün
Laubfarbe grün

Wuchs

Höhe bei Reife 8 m
Breite bei Reife 5 m
Wachstum normal

Botanik

Gattung

Acer

Art

buergerianum

Familie

Sapindaceae

Andere gebräuchliche Namen

Dreispitz-Ahorn

Botanische Synonyme

Acer trifidum, Acer subtrilobum, Acer lingii, Acer ningpoense

Herkunft

China

Produknummer25450

Pflanzung & Pflege

Die Aussaat des Dreispitz-Ahorns (Acer buergerianum) erfordert etwas Methodik. Idealerweise verwendet man möglichst frische Samen. Man kann sie im Herbst in einer Aussaatschale oder einem tiefen Kasten in einer leichten Mischung aus Aussaaterde und Sand oder feinem Bims aussäen. Die Samen werden gegebenenfalls 24 Stunden in lauwarmem Wasser eingeweicht und dann mit 5 mm Substrat bedeckt. Die Schale wird im Freien, geschützt vor starkem Regen, aufgestellt: Der Winter sorgt dann auf natürliche Weise für die nötige Kälteschichtung zur Überwindung der Dormanz. Die Keimung erfolgt im folgenden Frühjahr, manchmal zeitlich gestaffelt.

Für eine Frühjahrsaussaat ist es besser, die Samen kalt zu schichten. Man mischt sie mit leicht feuchtem Sand oder Vermiculit in einer geschlossenen Box und stellt das Ganze für 3 bis 4 Monate in den Kühlschrank (bei etwa 3–5 °C). Dabei regelmäßig prüfen, dass die Mischung feucht, aber nicht nass bleibt. Nach dieser Zeit sät man die Samen in einer Schale in ein leichtes Substrat, wie bei der Herbstaussaat. Die Keimung kann langsam und unregelmäßig erfolgen; die Schalen sollten mehrere Monate, sogar bis zum nächsten Frühjahr, aufbewahrt werden, wobei das Substrat einfach kühl gehalten wird, um Umfallkrankheiten zu vermeiden.

Sobald die Keimlinge zwei bis drei echte Blätter tragen, werden sie in einzelne, möglichst tiefe Becher pikiert, in eine etwas nährstoffreichere Mischung: gute Topferde, Sand oder Bims, und wenn möglich ein Drittel Gartenerde. Die jungen Pflanzen werden vorsichtig behandelt, um die feinen Wurzeln nicht zu brechen. Nach dem Pikieren sorgt eine sorgfältige Bewässerung für das Absetzen des Substrats. Die Becher werden an einem hellen, halbschattigen Ort, geschützt vor trockenem Wind, kultiviert. Im ersten Jahr bleibt das oberirdische Wachstum bescheiden: Der Ahorn baut vor allem sein Wurzelsystem auf.

Die Pflanzung ins Freiland erfolgt, wenn die jungen Ahorne einen gut lignifizierten Hals und ein dichtes, kleines Wurzelsystem haben, in der Regel nach ein bis zwei Jahren Kultur im Topf. Man wählt einen tiefgründigen, humosen, gut durchlässigen Boden, der eher neutral bis leicht sauer oder sehr schwach kalkhaltig ist. Eine Zugabe von gut eingearbeitetem reifem Kompost im Pflanzloch verbessert das Anwachsen.
Gepflanzt wird vorzugsweise im Herbst oder im zeitigen Frühjahr außerhalb von Frostperioden, in der gleichen Tiefe wie im Topf, danach wird reichlich gewässert. In windigen Lagen hilft ein Stützpfahl, den Stamm in den ersten Jahren zu führen.

Die Pflege bleibt einfach. In den ersten zwei bis drei Jahren wird die Bewässerung im Sommer überwacht, damit der Boden nicht vollständig austrocknet, besonders auf leichten Böden. Eine organische Mulchschicht am Fuß (Laub, Häckselgut, grober Kompost) reduziert die Verdunstung und nährt nach und nach den Boden.

 

Wann soll ich säen?

Zeitraum der Aussaat April für Mai
Art der Aussaat Aussaat unter Glas

Für welchen Ort?

Geeignet für Wiese, Waldrand Unterholz
Art der Nutzung Beethintergrund, Freistehend
Winterhärte Bis zu -20,5°C (USDA-Zone 6b) Karte ansehen
Schwierigkeitsgrad Amateur
Standort Sonne, Halbschatten
pH-Wert des Bodens Heidekraut (sauer), Neutral
Bodenfeuchtigkeit kühler Boden frisch und drainierend, humusreich, tiefgründig

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