Drei Dinge fallen auf, wenn Sie Promesse de Fleurs in Houplines besuchen:

  • die beeindruckende Anzahl an Pflanzen, die darauf warten, zu Ihnen geschickt zu werden,
  • die beeindruckende Anzahl an „Bremsschwellen“ auf der Straße, die für mein eigenes Fahrzeug überhaupt nicht geeignet sind,
  • die beeindruckende Anzahl an Katzen.

Zu sagen, dass man bei Promesse de Fleurs Katzen liebt, wäre eine Untertreibung ! Man muss über die erste hinwegsteigen, eine zweite streicheln, einer dritten die Tür öffnen, eine vierte davon abhalten, auf das Stativ der Kamera zu klettern, und die letzte von einem Schreibtisch schieben, um überhaupt etwas schreiben zu können (kein Scherz!).

Das Geheimnis der Freundlichkeit unserer Berater: Schnurrtherapie!

Kurz gesagt : Bei mir zu Hause ist es ganz genauso, denn ich teile mein Zuhause mit vier kleinen Tyrannen mit Haaren und Krallen.

Ja, auch ich liebe Katzen, und wie die meisten Menschen, die Katzen lieben, mag ich auch andere Tiere : Spinnen, Insekten, Tiger, Giraffen, Schuppentiere, Quallen ... aber vor allem Vögel.

Ich sehe schon einige von Ihnen die Stirn runzeln oder zusammenzucken (tack!) : „ Katzen und Vögel gleichzeitig im Garten! Das ist doch genauso unvereinbar, wie beim Spielen der Posaune Makramee zu knüpfen. “

Nun, nein! Und ich werde es Ihnen beweisen.

Die Sichtweise von Ornithologen und Naturkundlern

Sie sollten wissen, dass eine normal entwickelte, gut ernährte Katze, die einen großen Teil ihrer Zeit im Freien verbringt, durchschnittlich 27 Beutetiere pro Jahr fängt. Etwa ein Viertel davon sind Vögel, also mehr oder weniger 7 Vögel. Bei der übrigen Beute handelt es sich um Kleinsäuger, Insekten und Reptilien. Bei einer herrenlosen Katze ist es zehnmal so viel! Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert: Manche Katzen sind völlig untalentiert bei der Jagd, andere sind geborene Killer. In Frankreich gibt es schätzungsweise zehn Millionen Hauskatzen und ungefähr ebenso viele herrenlose Katzen, wobei sich diese Zahl nur schwer bestimmen lässt. Rechnen Sie nach : Damit werden auf französischem Staatsgebiet jedes Jahr 770 Millionen Vögel getötet (grob überschlagen!).

Und das ist normal, denn die Katze ist von Natur aus ein Raubtier. Sie ist dafür geschaffen. Angesichts dieser astronomischen Zahl werden Sie vielleicht sagen : „ Donnerwetter! Potzblitz! Meine Güte! Herrjemine! Caramba! Alle Wetter! Das ist ja enorm! “

Gewiss ... Aber man muss diese Zahl in ihren Zusammenhang einordnen. Tatsächlich sterben jedes Jahr Milliarden von Vögeln aus den unterschiedlichsten Gründen : Krankheiten, Hunger, Dürre, Kälte, Klimaveränderungen, der Einsatz von Insektiziden, Raubtiere und Jagd, die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die Zerstörung von Nestern durch den Menschen ...

Alarm, Alarm, ein behaartes Wesen in Sicht!

Die Vögel verschwinden. Das ist eine Tatsache, aber nicht ausschließlich wegen der Katzen (außer auf einigen kleinen Inseln, wo die Jagd von Katzen auf Vögel tatsächlich zum Verschwinden bestimmter Arten geführt hat). Sagen wir, dass dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Ein großer Tropfen von mehreren Millionen Tieren, das gebe ich zu.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie nichts dagegen unternehmen sollten. Mit ganz einfachen Maßnahmen können Sie Katzen und Vögeln zu einem harmonischen Zusammenleben verhelfen.

Ganz einfache Maßnahmen, damit kein gerupfter Kadaver vor Ihrer Tür liegt ...

Die Kastration von Katern und Katzen

Sie haben es gelesen: Vor allem herrenlose Katzen stellen ein Problem dar, weil sie von Menschen nicht oder nur sehr wenig gefüttert werden. Dass es herrenlose Katzen gibt, liegt größtenteils daran, dass unsere vierbeinigen Freunde nicht kastriert werden. Eine Katze kann bis zu drei Würfe pro Jahr mit jeweils vier bis fünf überlebensfähigen Jungtieren haben. Viele davon überleben nicht, doch die Katze vermehrt sich trotzdem sehr schnell. Deshalb gibt es seit einigen Jahren große Kastrationskampagnen – sowohl für Hauskatzen als auch für herrenlose Katzen.

Nach der Kastration ist die Katze oft ein wenig beleidigt ... Aber das geht vorüber und dient einem guten Zweck!

Ein vogelfreundlicher Garten

Ihren Garten in ein Refugium für Vögel zu verwandeln, ist eine hervorragende Idee ... Vermeiden Sie jedoch, daraus eine Vogelfalle oder ein Katzenrestaurant zu machen! Gehen Sie deshalb folgendermaßen vor:

  • Schaffen Sie Rückzugsbereiche für Vögel, zum Beispiel eine frei wachsende, ungeschnittene und dichte Hecke, in der sich Ihre kleinen Schützlinge verstecken, ernähren und nisten können. (Lesen Sie dazu auch: Vogelschutzhecke: Welche Sträucher wählen)
  • Stellen Sie Futterstellen und Nistkästen nicht an für Katzen zugänglichen Orten auf. Wählen Sie nach Möglichkeit freie Standorte, an denen die Vögel ihre Feinde schon von Weitem sehen können.
  • Verteilen Sie die Futterstellen und legen Sie das Futter nicht auf den Boden. Drosselvögel wie Amseln oder Drosseln, die sich häufig am Boden ernähren, werden schnell gefangen. Mehrere Futterstellen kommen außerdem einer größeren Zahl verschiedener Vogelarten zugute. Manche sind scheuer als andere oder bevorzugen einen anderen Lebensraum.
  • Katzen haben Lieblingsplätze und meiden umgekehrt bestimmte Orte. Finden Sie diese Plätze heraus!
  • Füttern Sie Katzen nicht im Freien. Das könnte viele weitere Katzen anlocken ...
„Stellen Sie Futterstellen und Nistkästen nicht an für Katzen zugänglichen Orten auf“ ... CQFD

Aber weniger einladend für Ihre Katze ...

  • Bringen Sie Stop-Mieze-Vorrichtungen oder umgedrehte Trichter am Fuß von Futterstellen und an den Stämmen der Bäume an, an denen Sie einen Nistkasten befestigt haben, ebenso an den Ansitzplätzen der Katze ... Diese Vorrichtungen verletzen die Katze nicht. Sie hindern sie lediglich daran, an einer bestimmten Stelle hochzuklettern oder zu sitzen.
  • Bringen Sie an strategischen Stellen Stop-Katze-Gitter oder einfaches Hühnergeflecht an: zum Beispiel am Fuß von Futterstellen. Katzen haben empfindliche Pfoten und laufen nicht gern darüber.
  • Lassen Sie Ihre Katzen möglichst selten nach draußen, besonders wenn sie noch jung sind. Nach drei Jahren ist eine Katze oft gemütlicher und denkt nicht mehr so viel ans Jagen. Wenn Ihre Katze schon früh daran gewöhnt wurde, die meiste Zeit im Haus zu bleiben, wird sie nicht verlangen hinauszugehen. Sie bleibt drinnen, spielt an der Konsole und stopft sich mit Chips voll.
  • Pflanzen Sie abschreckende Pflanzen wie die Wein-Raute oder den Zitronenstrauch. Persönlich finde ich, dass diese Pflanzen nur mäßig wirken: Eine meiner Katzen liebt es, sich im Zitronenstrauch zu wälzen. Ich verrate Ihnen den Tipp trotzdem ...
Stop Mieze und Katzenschutzgitter: wirksame Vorrichtungen, erhältlich im LPO-Shop

Weitere kleine Tipps für das Zusammenleben von Katzen und Vögeln

  • Spielen Sie mit Ihrer Katze! Das Spiel beschäftigt Ihre Katze, und sie wird keine Lust mehr haben, Vögel zu „jagen“. Außerdem wird sie müde ... und Sie auch.
  • Schenken Sie ihr ein Halsband! Aber ein wirklich lächerliches mit vielen grellen Farben, damit die Vögel vor der Anwesenheit Ihres behaarten Raubtiers gewarnt werden. Leider weiß nur der liebe Gott, wie empfindlich Katzen auf ihr Aussehen reagieren. Mieze wird dieses Kleidungsstück vermutlich nicht lange tragen ...
  • Vermeiden Sie begeisterte Ausrufe mit ausgiebigem Streicheln und Kraulen wie: „Ooooh, bravo, Mieze! Du hast diesen schönen Vogel gut getötet. Außerdem dachten wir, die Art sei ausgestorben!“ Entscheiden Sie sich lieber für ein sehr ernstes Oje, das macht man überhaupt nicht, böse Katze! Katzen hören uns ohnehin nie zu, aber zumindest haben Sie dann ein reines Gewissen ...
Eine Schnur, eine Wäscheklammer, und schon ist das Spielzeug fertig!

Das sollten Sie nicht tun!

  • Halsbänder mit Glöckchen sind für Katzen keine gute Idee. Sie eignen sich nur sehr schlecht dazu, Vögel zu warnen. Dafür machen sie Ihre Katze besonders leicht für einen Fuchs, eine größere Katze oder einen böswilligen Menschen auffindbar ... Auf Dauer können sie außerdem das Gehör der Katze schädigen, da sie sehr gut hört. (Deshalb schreit sie Sie so laut an, wenn Sie ihre Bitte nicht umgehend erfüllen: Sie glaubt, dass Sie schwerhörig sind!) Vergessen Sie das!
  • Es gibt Vorrichtungen, die Ihren Garten umgeben und abhängig von einer bestimmten Frequenz einen hohen Ton abgeben, den wir nicht hören können, der für Katzen jedoch unangenehm ist. Also wirklich! Das ist ein Garten und nicht Alcatraz! Sie wollen doch nicht etwa auch noch Stacheldraht anbringen ... Wenn Ihr Mann oder Ihre Frau außerdem Sonaroperator in einem U-Boot ist, vertreibt der Ton vielleicht auch ihn oder sie.
  • An Bäumen befestigte CDs vertreiben keine Katzen. Im Gegenteil: Katzen spielen gern mit den Sonnenreflexen oder klettern auf die Bäume, um die CDs zu fangen. Oder sie sind bei mir zu Hause einfach Fans von Rock und Metal ...

Fazit

Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Katzen und Vögel in Ihrem Garten sehr leicht miteinander vereinbaren. Katzen sind tatsächlich eines von vielen Problemen, die zum Rückgang der Vogelbestände beitragen, aber sicher nicht das wichtigste – ganz gleich, was einige besonders uneinsichtige Ornithologen in meinem Bekanntenkreis behaupten ... (Sie haben Angst vor Katzen!)

Sie müssen lediglich ein wenig auf Ihre Katze achten, ihr die Jagd nicht zu leicht machen und dafür sorgen, dass die Vögel in Ihrem Garten nicht wie in einen Ring zu einem von vornherein verlorenen Kampf geraten. Damit Titi auch weiterhin vor Samtgras fliehen kann ...