Echeverie pflanzen, kultivieren und pflegen

Echeverie pflanzen, kultivieren und pflegen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 15. Juni 2025  durch Alexandra 14 min.

Echeverie kurz erklärt

  • Die Echeverie ist eine reizende kleine Sukkulente
  • Sie bildet Rosetten aus dicken, wachsartigen Blättern
  • Ihre Blätter können viele Farben annehmen: Hellgrün, Blau, Hellgrau, Violett, Rot, Orange …
  • Sie ist dekorativ und ideal für Sukkulentenarrangements
  • Sie liebt volle Sonne und ein gut drainierendes Substrat
Schwierigkeit

Worte unserer Expertin

Echeverien sind pflegeleichte Sukkulenten mit bunten Blattrosetten. Tipps zu Standort, Substrat, Überwinterung und Frostschutz.

Botanik und Beschreibung

Steckbrief

  • Lateinischer Name Echeveria sp.
  • Familie Crassulaceae
  • Gebräuchlicher Name Echeverie
  • Blüte Frühling oder Sommer
  • Höhe 5 bis 30 cm
  • Exposition volle Sonne oder leichter Schatten
  • Art des Bodens gut durchlässig, sandig oder steinig
  • Winterhärte meist zwischen 0 und 5 °C, bei den winterhärtesten Sorten bis -4 °C

Echeverien umfassen etwa 250 Arten aus den trockenen, wüstenartigen Regionen Mexikos und des westlichen Südamerikas. Sie sind Sukkulenten, da sie Wasser und Mineralstoffe in ihren Geweben, hier in den Blättern, speichern – ähnlich wie Kakteen, Agaven, Aloen und Fetthennen. So können sie besonders trockene Lebensräume überstehen und Dürreperioden trotzen.

Echeverien bilden Rosetten aus fleischigen Blättern, die etwas an Hauswurz erinnern, allerdings sind sie nicht ebenso winterhart. Die meisten vertragen keine Temperaturen unter 5 °C und müssen im Winter geschützt werden. Echeveria pulvinata zählt zu den kälteverträglichsten Arten und hält Temperaturen von etwa -4 bis -8 °C aus.

Neben den zahlreichen botanischen Arten haben Züchter viele Kultivare durch Hybridisierung geschaffen. Sie sind wegen ihrer besonderen Formen und Farben interessant und äußerst dekorativ.

Botanische Illustration von Echeveria secunda

Echeveria secunda: Botanische Illustration

Die Echeverie wurde zu Ehren des mexikanischen Botanikers und Naturzeichners Atanasio Echeverria y Godoy (1771–1803) benannt.

Echeverien bilden ihre Rosetten direkt am Boden und bleiben daher klein. Je nach Sorte und Alter erreichen sie eine Höhe von 5 bis 30 cm. Die meisten Echeverien breiten sich mit der Zeit aus und bilden neben der ursprünglichen Rosette neue Rosetten. Einige Arten wachsen strauchförmig und bilden verzweigte Stängel mit einer Rosette an der Spitze.

Echeverien bilden dicke, sukkulente Blätter mit wachsartiger Oberfläche. Ihre Blätter sind oft spatelförmig oder dreieckig, breit und an der Spitze zugespitzt, manche Arten haben jedoch schmalere Blätter. Mitunter liegen die Blätter sehr regelmäßig übereinander und bilden ein harmonisches rosetten- oder spiralförmiges Muster. Dies ist etwa bei Echeveria derenbergii und Echeveria secunda var. glauca der Fall. Andere können ein sehr ungewöhnliches, „missgebildetes“ Aussehen annehmen, wie Echeveria gibbiflora ‘Carunculata’ oder Echeveria agavoides ‘Cristata’ – echte botanische Kuriositäten! Wie bei anderen Sukkulenten ermöglichen die fleischigen Blätter der Echeverien, Wasser und Mineralstoffe zu speichern und so Dürreperioden zu überstehen.

Die Blätter der Echeverien zeigen je nach Sorte eine große Farbenvielfalt: Sie können hellgrün, bläulich, violett, hellgrau, rötlich oder purpurfarben sein. Oft weisen sie mehrere Farbtöne auf. So sind die Blätter beispielsweise häufig grün und an der Spitze oder am Rand der Blattspreite rot gezeichnet. Manche Arten sind sehr dunkel, etwa Echeveria affinis, Echeveria ‘Black Prince’ und Echeveria ‘Black Knight’ mit schwarzen Blättern. Echeveria ‘Afterglow’ überrascht mit bläulich-violetter, rosa berandeter Färbung! Echeveria nodulosa trägt panaschierte Blätter: Sie sind grün und dunkelrot gezeichnet, als wären sie bemalt. Die erstaunlichste Sorte ist jedoch wohl ‘Trumpet Pinky’ mit rosafarbenen, blauviolett nuancierten, trompetenförmigen Blättern! Sie können mit Echeverien in verschiedenen Farben reizvolle Kontraste schaffen, etwa mit einer schwarzen, einer grünen, einer bläulichen und einer roten Sorte.

Echeveria: Vielfalt der Formen und Farben

Echeverien gibt es in einer großen Vielfalt an Formen und Farben! Es lohnt sich, mehrere Sorten zu kombinieren und schöne Arrangements zu gestalten. Echeveria ‚Miranda‘, Echeveria setosa var. minor, Echeveria ‚Etna‘ (Fotos: Jean-Michel Moullec), Echeveria ‚Compton Carousel‘ (Foto: Seán A. O’Hara), Echeveria ‚Serena‘ (Foto: Leo González), Echeveria runyonii ‚Topsy Turvy‘ (Foto: Forest & Kim Starr), Echeveria ‚Curly Locks‘ (Foto: Mokkie) und Echeveria ‚Duchess Of Nuremberg‘ (Foto: Federico Arambarri)

Es gibt sogar Arten mit behaarten Blättern, etwa Echeveria bombycina und Echeveria setosa mit grünen Blättern und kleinen weißen Haaren. Diese Haare schützen die Pflanze vor Sonnenstrahlen und Trockenheit und halten zugleich Feuchtigkeit zurück. Die Sorten sind sehr dekorativ: Der zarte Flaum verleiht ihnen ein weiches, filigranes Aussehen, als hätte sich Frost auf den Blättern niedergelassen.

Echeverien blühen im Frühling oder Sommer. Dann schieben sie über der Rosette einen langen Blütenstängel mit einigen kleinen Blättern. An seiner Spitze sitzen kleine, hängende, kaum geöffnete glockenförmige Blüten, meist in Gelb, Orange oder Rot. Die Blüten stehen in Trauben oder Rispen. Jeder Stängel kann etwa zehn oder noch mehr Blüten tragen. Sie öffnen sich nach und nach vom unteren zum oberen Stängelende. Die Blüten bestehen aus fünf farbigen Blütenblättern, die die Röhre der Blütenkrone bilden, umgeben von fünf kürzeren Kelchblättern. In der Blütenmitte sitzen zwischen den Blütenblättern zehn Staubblätter, die den Pollen tragen. Sie umgeben den Stempel, der sich im Zentrum der Blüte befindet und den Pollen aufnimmt, sodass sich Samen entwickeln können. Die Blüte der Echeverien begeistert durch ihre zarten, unauffälligen Glöckchen und ihre zugleich sanfte und warme Färbung.

Die Blüten der Echeverien

Die Blüte von Echeveria ‚Blue Curl‘: Blütenstand und Detail einer Blüte (Fotos: J.J. Harrison) sowie die Blüte von Echeveria elegans (Fotos: Hinnerk11 und Bff)

Die wichtigsten Echeverien-Sorten

Beliebteste Sorten

[produkt sku=“151431″ blog_description=“Aus einer Kreuzung von Echeverie gibbiflora var. metallica und Echeverie elegans var. potosina hervorgegangen. Bildet eine schöne hellgraue Rosette mit violetten und rötlichen Nuancen. Ausgezeichnet mit dem Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society (RHS).“ template=“listing1″ /]

[produkt sku=“151421″ blog_description=“Echeverie lilacina bildet eine regelmäßige Rosette aus spatelförmigen, breiten und an der Spitze zugespitzten Blättern in Hellgrau bis Bläulich.“ template=“listing1″ /]

Unsere Lieblingssorten

[produkt sku=“151411″ blog_description=“Diese Sorte bildet Rosetten aus dreieckigen, spitz zulaufenden Blättern mit hellgrüner Blattspreite, die von Dunkelrot bis Schwarz am Rand gesäumt ist. Eine kontrastreiche, überraschende Sorte!“ template=“listing1″ /]

[produkt sku=“171881″ blog_description=“Diese Sorte bildet runde Büschel aus zahlreichen ineinanderliegenden Blättern, die schmaler sind als bei den vorherigen Sorten. Die Blattspreite reicht von Hellgrün bis Dunkelrot.“ template=“listing1″ /]

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Echeverie pflanzen

Wo pflanzen?

Echeverien sind generell wenig winterhart (die robustesten vertragen Temperaturen bis – 5 °C). Daher ist ihre Kultur im Freien auf das Mittelmeergebiet und geschützte Regionen an der Atlantikküste zu beschränken, wo nur geringe Frostgefahr besteht. Dort können Sie sie in einen Steingarten oder auf eine Steinmauer pflanzen, was für eine gute Drainage sorgt. Sie eignen sich auch für trockene, exotische Gärten – zusammen mit Agaven, Aloen, Kakteen, Palmlilien und Fetthennen …

In anderen, kühleren Regionen kultiviert man sie besser im Topf, damit sie im Winter geschützt stehen und im Sommer ins Freie gestellt werden können, zum Beispiel auf einen Balkon oder eine Terrasse.

Echeverien gedeihen in voller Sonne, vertragen aber auch lichten Schatten. Die Sonne fördert die Färbung ihrer Blätter, besonders bei Sorten mit purpurrotem, rosafarbenem oder rötlichem Laub. Bei Kultur im Haus empfehlen wir, sie in die Nähe eines Fensters zu stellen. Bei Lichtmangel besteht sonst die Gefahr, dass sie auf der Suche nach Licht in die Höhe wächst und dadurch weniger attraktiv wird.

Wie alle Sukkulenten benötigen Echeverien ein gut drainierendes Substrat, das keine Feuchtigkeit speichert. Sie gedeihen in einer Mischung aus Gartenerde und grobem Sand. Auch spezielle Kakteenerde ist geeignet.

Echeverien eignen sich auch hervorragend als Topfpflanzen auf Balkon oder Terrasse. Sie lassen sich wunderbar mit anderen Sukkulenten kombinieren, etwa mit Hauswurz, Fetthenne, Steinbrech, Aloe, Kalanchoe und kleinen Kakteen.

Echeverien können auch für vertikale Gärten im Haus oder Pflanzenbilder verwendet werden.

Wann pflanzen?

Wenn Sie die Echeverie ins Freiland pflanzen, empfehlen wir das Frühjahr, etwa den Mai. Auch eine Echeverie im Topf können Sie im Frühjahr umtopfen.

Wie pflanzen?

Ins Freiland:

In mediterranen Regionen können Sie die Echeverie in einen Steingarten, ein Beet oder auf eine Steinmauer pflanzen.

  1. Heben Sie ein Pflanzloch aus.
  2. Geben Sie eine Mischung aus Blumenerde, Gartenerde und grobem Sand in das Loch.
  3. Pflanzen Sie die Echeverie ein.
  4. Füllen Sie das Substrat rundherum auf. Achten Sie darauf, den Hals und die untersten Blätter nicht zu bedecken.
  5. Drücken Sie die Erde leicht an.
  6. Gießen Sie.
  7. Sie können eine dünne Schicht groben Sandes oder feinen Kieses auf der Oberfläche verteilen. So werden Hals und grundständige Blätter von der Blumenerde ferngehalten und vor Fäulnis geschützt.

→ Lesen Sie auch: Sukkulenten im Garten ins Freiland pflanzen

Im Topf:

Wir empfehlen, die Echeverie in einem Terrakottatopf zu kultivieren, da dieses Material wasser- und luftdurchlässig ist und für eine bessere Belüftung der Wurzeln sowie eine bessere Drainage sorgt. Alternativ können Sie auch einen Kunststofftopf wählen. Wichtig ist vor allem, dass er ein Abzugsloch im Boden hat, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann.

Das Substrat muss gut drainierend sein: Mischen Sie beispielsweise 50 % Blumenerde mit 50 % grobem Sand. Auch spezielle Kakteenerde ist geeignet.

  1. Geben Sie zunächst eine Schicht Blähton oder Kies auf den Topfboden, um die Drainage zu verbessern.
  2. Füllen Sie anschließend das Substrat ein, idealerweise eine Mischung aus Blumenerde und grobem Sand zu gleichen Teilen.
  3. Setzen Sie die Echeverie in die Mitte des Topfes. Achten Sie darauf, den Hals und die untersten Blätter nicht zu bedecken.
  4. Füllen Sie rundherum etwas Substrat auf und drücken Sie es leicht an.
  5. Optional können Sie eine dünne Schicht Kies oder groben Sand auf dem Substrat verteilen. Das ist dekorativ und hält außerdem Hals und unterste Blätter von der feuchten Blumenerde fern.
  6. Gießen Sie vorsichtig.
  7. Stellen Sie den Topf an einem hellen, geschützten Standort oder bei ausbleibender Frostgefahr draußen in die Sonne.

Echeverie: unsere Tipps zu Anbau und Pflege

Pflege

Wie die meisten Sukkulenten benötigt die Echeverie nur wenig Pflege. Sie ist trockenheitsverträglich und verträgt im Gegensatz dazu keine Staunässe, da sonst ihre Wurzeln faulen können. Gießen Sie sie mäßig und lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben abtrocknen. Im Frühjahr und Sommer können Sie sie einmal pro Woche bis einmal alle 15 Tage gießen, während der Blüte etwas häufiger (einmal pro Woche). Im Herbst und Winter reduzieren Sie die Wassergaben auf einmal im Monat. Achten Sie darauf, dass weder im Untersetzer noch auf dem Laub Wasser stehen bleibt, und gießen Sie immer auf das Substrat statt auf die Blattrosette.

Wenn Sie die Echeverie im Topf kultivieren, empfehlen wir, sie im Frühjahr ins Freie zu stellen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Platzieren Sie sie beispielsweise auf der Terrasse oder dem Balkon, damit sie die Sonne genießen kann. Im Herbst holen Sie sie wieder ins Haus, um sie vor Kälte zu schützen. An einem hellen Standort bei mindestens 7 °C fühlt sie sich wohl. Bei Lichtmangel neigt die Echeverie zum Vergeilen: Sie bildet ungewöhnlich lange Triebe mit weit auseinanderstehenden Blättern und fällt schließlich wahrscheinlich auseinander.

Wir empfehlen, die Echeverie alle 2 Jahre im Frühjahr umzutopfen. Wählen Sie dabei jeweils einen Topf, der etwas größer als der bisherige ist. Entfernen Sie bei dieser Gelegenheit abgestorbene oder beschädigte Blätter. Warten Sie nach dem Umtopfen mindestens eine Woche mit dem Gießen.

Im Frühjahr und Sommer können Sie einmal im Monat etwas Spezialdünger für Sukkulenten geben. Das regt die Pflanze zur Blüte und zum Wachstum an und versorgt sie mit wichtigen Nährstoffen.

Echeverien sind anfällig für Wollläuse, besonders bei Zimmerkultur. Die saugenden Insekten sind an kleinen weißen, watteartigen Ansammlungen auf den Blättern zu erkennen. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft und schwächen die Pflanze, wodurch sich Rußtau bilden kann. Sie können die Läuse mit einem in 90-prozentigem Alkohol oder Seifenwasser getränkten Wattestäbchen entfernen. Weitere Tipps und Informationen finden Sie in unserem Ratgeber „Wollläuse: Erkennen und bekämpfen“.

Vermehrung

Echeverien lassen sich leicht durch Teilung oder Stecklingsvermehrung vermehren. Auch die Aussaat ist möglich.

Aussaat

Achtung: Wenn Sie Samen von Zuchtsorten ernten, können die Jungpflanzen von den ursprünglichen Pflanzen abweichen. Es ist besser, diese Sorten durch Stecklingsvermehrung oder Teilung zu vermehren, um genetisch identische Pflanzen zu erhalten, und die Aussaat den botanischen Arten vorzubehalten.

Säen Sie die Samen im Frühjahr oder zu Beginn des Sommers aus. Verwenden Sie am besten frische, erst kürzlich geerntete Samen. Sie keimen zuverlässiger.

  1. Füllen Sie einen Topf mit einem drainierenden Substrat, zum Beispiel einer Mischung aus Blumenerde und grobem Sand oder spezieller Kakteenerde. Drücken Sie das Substrat leicht an und ebnen Sie die Oberfläche.
  2. Da die Samen sehr fein sind, empfehlen wir, sie mit Sand zu vermischen. So lassen sie sich leichter handhaben.
  3. Verteilen Sie das Samen-Sand-Gemisch auf der Substratoberfläche und achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung.
  4. Befeuchten Sie das Substrat mit etwas Wasser aus einer Sprühflasche.
  5. Decken Sie den Topf mit einer Plastikfolie ab und stechen Sie einige Löcher hinein, damit Luft zirkulieren kann. So bleibt die für die Keimung günstige Luftfeuchtigkeit erhalten. Sie können auch ein Mini-Gewächshaus verwenden.
  6. Stellen Sie den Topf an einen hellen Standort ohne direkte Sonne. Ideal ist eine Temperatur zwischen 18 und 22 °C.

Echeverien-Samen keimen in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Achten Sie darauf, dass das Substrat bis zur Keimung leicht feucht bleibt. Sobald die Samen gekeimt sind, können Sie die Plastikfolie entfernen und die Abstände zwischen den Wassergaben etwas vergrößern.

Stecklingsvermehrung

Echeverien lassen sich leicht durch Blatt- oder Kopfstecklinge vermehren.

  1. Für einen Kopfsteckling schneiden Sie eine Rosette ab, indem Sie den Stängel mit einem sauberen, scharfen Messer einige Zentimeter unterhalb der Rosette durchtrennen. Für einen Blattsteckling lösen Sie einfach einige Blätter von der Mutterpflanze.
  2. Lassen Sie das Blatt oder den Stängel einige Tage an der Luft trocknen. So kann sich an der Schnittstelle eine Wundschicht bilden.
  3. Bereiten Sie einen Topf mit drainierendem Substrat vor, zum Beispiel Kakteenerde.
  4. Wenn Sie einen Stängelsteckling verwenden, bohren Sie mit einem dünnen Stäbchen oder einem Bleistift ein kleines Loch in das Substrat und setzen Sie ihn hinein. Blätter legen Sie einfach auf die Substratoberfläche.
  5. Gießen Sie vorsichtig.
  6. Stellen Sie den Topf geschützt an einen hellen Standort ohne direkte Sonne.

Weitere Tipps und Informationen finden Sie in unserer Anleitung „Kakteen und Sukkulenten durch Stecklinge vermehren“

Teilung von Wurzelschösslingen

Die meisten Echeverien bilden Wurzelschösslinge, also neue kleine Rosetten neben der ursprünglichen Rosette. Sie brauchen diese nur abzutrennen und einzutopfen, um neue Pflanzen zu erhalten.

  1. Wählen Sie eine gut entwickelte Pflanze aus, die Wurzelschösslinge gebildet hat.
  2. Trennen Sie die Wurzelschösslinge ab, indem Sie den Ausläufer nahe der Mutterpflanze durchtrennen.
  3. Lassen Sie die neuen Rosetten einige Tage an der Luft trocknen, damit die Schnittstelle heilen kann.
  4. Pflanzen Sie sie in Töpfe mit gut drainierendem Substrat.
  5. Gießen Sie sie.
  6. Stellen Sie die Töpfe geschützt an einen hellen Standort ohne direkte Sonne.

Die Jungpflanzen entwickeln sich nach und nach weiter, wachsen und bilden schließlich ihrerseits neue Wurzelschösslinge.

Verband

Als wärmeliebende Pflanze fühlt sich die Echeverie in milden Klimazonen wohl und fügt sich wunderbar in einen mediterranen Garten ein. Kombinieren Sie sie mit anderen wärme- und trockenheitsliebenden Pflanzen wie Agaven, Palmlilien und Feigenkakteen, die Sie beispielsweise in einen Steingarten oder eine überwiegend mineralische Gestaltung pflanzen. Entdecken Sie den prächtigen Madeira-Natternkopf, Echium fastuosum, der im Frühling große Ähren mit blauen Blüten hervorbringt! Denken Sie auch an Palmen wie Chamaerops humilis mit buschiger Wuchsform und großen Fächerblättern. Auch ein Ölbaum, ein echtes Symbol des Mittelmeerraums, passt mit seinem knorrigen Stamm und silbrigen Laub dazu. Für Blüten sorgen Zistrosen, Sonnenröschen, Oleander und Liebesblumen, die schöne Farbakzente setzen!

Entdecken Sie unser gesamtes Sortiment an mediterranen Stauden und Sträuchern.

Echeverie kombinieren: im mediterranen Garten

Echeveria elegans (Foto: Syrio), Cistus x pulverulentus, Agave americana ‚Variegata‘, Opuntia microdasys (Foto: Stan Shebs) und Nerium oleander

Sie können auch eine wunderschöne Topfkomposition gestalten, indem Sie die Echeverie mit anderen Sukkulenten kombinieren: Kalanchoen, Aeonien, Haworthien, Aloen und Fetthennen, um mit Formen und Farben zu spielen! Entdecken Sie Portulacaria afra ‚Variegata‘, eine bezaubernde strauchige Sukkulente mit Bonsai-Charakter und panaschiertem Laub. Bei Echeverien empfehlen wir, verschiedene Sorten miteinander zu kombinieren, etwa in Purpur-Schwarz, Hellgrün, Blaugrün und Rot. Im Sommer können Sie die Komposition auf Balkon oder Terrasse stellen und genießen. Im Winter holen Sie sie zum Schutz vor Kälte unter ein Dach.

Entdecken Sie unser gesamtes Sortiment an Kakteen und Sukkulenten.

Echeverie kombinieren: eine Topfkomposition gestalten

Haworthia zebrina (Foto: Megan Hansen), Echeveria agavoides (Foto: Stephen Boisvert), Crassula ‚Deceptor Jaldety‘, Crassula ovata ‚Hobbit‘, Kalanchoe tomentosa und Echeveria ‚Perle Von Nurnberg‘ (Foto: Karl Thomas Moore)

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