Höckerblume, Krötenlilie: Pflanzen, Pflege

Höckerblume, Krötenlilie: Pflanzen, Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 27. Oktober 2025  durch Jean-Christophe 12 min.

Höckerblume kurz erklärt

  • Höckerblume, auch Krötenlilie, ist eine kleine Staude für frische, halbschattige Gartenplätze.
  • Sternförmige, farbig gesprenkelte Blüten erinnern an Orchideen und wirken exotisch.
  • Die sommergrüne, pflegeleichte Staude liebt frischen, humusreichen Boden und überrascht im Herbst mit ungewöhnlichen Blüten an den Triebspitzen.
  • Sehr winterhart: Vermehrung durch Stecklinge im Sommer oder Teilung im Frühjahr.
Schwierigkeit

Das Wort des Experten

Als rhizomatöse Staude, die in Ostasien wild wächst, bringt die Höckerblume mit ihrer fernöstlichen Herkunft und ihrer zarten, an Orchideen erinnernden Blüte eine exotische Note in den Garten.

Aus dem kompakten Horst, der sich langsam, aber sicher durch Ausläufer ausbreitet und eine Breite von etwa 60 cm erreicht, erheben sich 60 bis 90 cm hohe, aufrecht wachsende Stängel mit kleinen orchideenähnlichen Blüten.

Im Sommer und Herbst sind die Blüten der Höckerblume, die allgemein als Krötenlilie oder Orchideenlilie bezeichnet wird, kleine dekorative Schmuckstücke von 3 bis 4 cm Größe und sternförmiger Gestalt.

Manche zeigen mehr oder weniger rosige Weißtöne mit kleinen purpurfarbenen Sprenkeln wie bei Tricyrtis hirta ‚Miyazaki‘. Mitunter ist die Grundfarbe dunkler und die Sprenkelung heller, wie bei Tricyrtis hirta ‚Raspberry Mousse‘.

Auch das Laub kann sich sehen lassen. Es ist glänzend und üppig, entweder sattgrün oder ungewöhnlich gefärbt, wie bei Tricyrtis hirta ‚Albomarginata‘ mit seiner eleganten Panaschierung.

Alle bevorzugen humusreiche, frische Böden und halbschattige StandorteWinterhart und pflegeleicht, hat die Pflanze nur Schnecken als mögliche Feinde.

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

  • Lateinischer Name Tricyrtis
  • Familie Liliengewächse
  • Gebräuchlicher Name Krötenlilie, Orchideenlilie
  • Blüte Sommer/Herbst
  • Höhe 30 cm bis 1 m Höhe bei 60 cm Breite
  • Exposition Halbschatten, lichter Schatten, keine pralle Sonne
  • Art des Bodens humusreich, frisch, aber durchlässig, neutral bis sauer
  • Winterhärte sehr gut (-15 °C)

Tricyrtis, auch Krötenlilie genannt, ist eine aus Ostasien stammende Staude, die von China, Korea und Japan im Norden bis Nepal, Taiwan und zu den Philippinen im Süden verbreitet ist. In ihrer Heimat wächst sie an Waldrändern, aber auch entlang von Gewässern. Diese Staude gedeiht sowohl in den Bergregionen des Himalaya als auch in subtropischen Wäldern. In jedem Fall bevorzugt sie Böden, die im Sommer nicht austrocknen.

Obwohl sie aus Rhizomen und nicht aus Zwiebeln wächst, gehört die Krötenlilie zur Familie der Liliengewächse, ebenso wie Schachblumen und Tulpen. Es gibt etwa 20 Arten, darunter Tricyrtis latifolia (mit früherer Blüte), Tricyrtis affinis und Tricyrtis ohsumiensis. Im Garten werden jedoch vor allem Tricyrtis formosana und Tricyrtis hirta. kultiviert.

Die sommergrünen Blätter sind glänzend grün und von markanten Blattadern durchzogen. Sie werden etwa 10 cm lang und sind lanzettlich oder oval. Die wechselständigen Blätter sitzen einzeln auf beiden Seiten des Stängels und erinnern an die des Weißwurz. Ihre Blattstiele umfassen den Stängel häufig scheidenförmig. Einige Sorten wie Tricyrtis hirta ‚Albomarginata‘ zeigen sogar eine auffällig helle, cremeweiß gerandete Belaubung.

Dank ihrer leicht ausläuferbildenden Rhizome bilden diese Stauden schnell schöne Horste von etwa 60 cm Breite und Höhe. Einige Sorten werden bis zu 90 cm hoch, etwa Tricyrtis formosana. Alle Pflanzenteile sind pubeszent, also mit einem feinen Flaum bedeckt.

Trotz ihres wenig schmeichelhaften Namens überrascht die Krötenlilie mit einer besonders zarten Blüte und je nach Sorte mehr oder weniger aufrechtem Wuchs. Je nach Art blüht sie im Sommer oder Herbst. Die etwa 3 cm großen Blüten erscheinen in endständigen Trugdolden. Sie bestehen aus drei Kelch- und drei Blütenblättern, die sich sternförmig öffnen. An ihrer Basis sitzen drei kleine Nektarsäckchen, die dieser Lilie ihren botanischen Namen eingebracht haben. Tricyrtis stammt aus dem Griechischen: ‚tri‚ bedeutet drei und ‚kyrtos‚ Wölbung; der Name verweist auf diese Säckchen. Eine zentrale Säule, der Sporn, trägt die Stigmen, die dieselben Farben und Muster wie die Tepale zeigen.

Tricyrtis

Einige Blüten der Krötenlilie: Tricyrtis ‚Trojen‘, Tricyrtis hirta ‚Miyazaki‘, Tricyrtis hirta ‚Taiwan Abdane‘ und Tricyrtis hirta ‚Raspberry Mousse‘ (Foto henryr10)

Einige Arten wie Tricyrtis macrantha besitzen verwachsene Tepale, die der Blüte ein glockenförmiges Aussehen verleihen, ähnlich dem der Glockenblume.

Die Blüten dieser von englischsprachigen Gärtnern manchmal als „Orchidee des kleinen Mannes“ bezeichneten „armen Orchidee“ zeigen meist weiße oder blassgelbe Farbtöne, übersät mit Hunderten purpurfarbener Punkte. Manche können auch farbenfrohere Partien aufweisen, die von Blau über Rosa bis Mauve reichen. Die zarte Blüte verdient es, aus der Nähe betrachtet zu werden, damit man ihre ganze Schönheit, dekorative Wirkung und Komplexität wahrnehmen kann.

Anschließend bilden die Blüten kleine zylindrische Schoten, die sich öffnen und ihre winzigen, runden, abgeflachten Samen freigeben. Unter guten Kulturbedingungen bringen Aussaaten ganz natürlich neue Pflanzen hervor, deren Farben je nach natürlicher Hybridisierung variieren.

Verschiedene Höckerblumen-Sorten

Tricyrtis hirta Tricyrtis hirta - Krötenlilie

Tricyrtis hirta Tricyrtis hirta - Krötenlilie

Wächst ursprünglich auf den japanischen Inseln. Anspruchslose, schnell wachsende Art mit langer weißer Blüte, weinrot gesprenkelt und über zart behaartem, hellgrünem Laub.
  • Blütezeit September für November
  • Höhe bei Reife 60 cm
Tricyrtis hirta Miyazaki - Krötenlilie

Tricyrtis hirta Miyazaki - Krötenlilie

Ausgewählt wegen ihres kompakteren, weicheren Wuchses. Zarte weiße, purpurviolett gefleckte Blüten über dekorativem Laub: grün mit schwarzen Punkten.
  • Blütezeit September, Oktober
  • Höhe bei Reife 60 cm
Tricyrtis hirta Taiwan Abdane - Krötenlilie

Tricyrtis hirta Taiwan Abdane - Krötenlilie

Die an eine kleine Lilie erinnernde Blume zeigt ein reizvolles Fliederlila mit dunkleren, mauvefarbenen Punkten. Der Blaustich verleiht Ihrem Beet Tiefe.
  • Blütezeit September für November
  • Höhe bei Reife 70 cm
Tricyrtis hirta Raspberry Mousse - Krötenlilie

Tricyrtis hirta Raspberry Mousse - Krötenlilie

Neuere Züchtung in tiefem Bordeauxrot, weiß bespritzt. Grünes Laub mit schwarzen Punkten. Wundervolle Kontraste zu hellem Japangras 'Aureola'.
  • Blütezeit September, Oktober
  • Höhe bei Reife 60 cm
Tricyrtis hirta Albomarginata - Krötenlilie

Tricyrtis hirta Albomarginata - Krötenlilie

Zusätzlich attraktives, tiefgrünes, cremeweiß gerandetes Laub, ideal zum Aufhellen dunkler Bereiche. Weiße Blüten mit dunkelpurpurfarbenen Flecken.
  • Blütezeit Oktober, November
  • Höhe bei Reife 60 cm
Tricyrtis formosana - Krötenlilie

Tricyrtis formosana - Krötenlilie

Höhere Art, die sich rasch ausbreitet und schöne Horste bildet. Gedeiht besser im lichten als im dichten Schatten. Weißrosa Blüte mit vielen violetten Sprenkeln.
  • Blütezeit September für November
  • Höhe bei Reife 90 cm

DéEntdecken Sie andere Tricyrtis - Krötenlilie

188
20% 5,52 € 6,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
97
Ab 4,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
82
Ab 5,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 3 Größen

60
Ab 5,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
123
Ab 4,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

195
Ab 4,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

27
Ab 4,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
Nicht lieferbar
Ab 5,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm
225
Ab 6,90 € Topf 12 cm / 13 cm
Nicht lieferbar
Ab 4,50 € Wurzelnackt

Erhältlich in 2 Größen

Höckerblume pflanzen

Wo pflanzt man Höckerblumen?

Pflanzen Sie Ihre Krötenlilien an einem schattigen bis halbschattigen Standort unter Bäumen oder Sträuchern, die sie vor Hitze schützen. Sie vertragen auch einen sonnigeren Standort, sofern das Substrat im Sommer nicht austrocknet. Setzen Sie sie in den Vordergrund von Beeten, in schattige Steingärten oder an den Rand eines Teichs oder Bachs.

Ist Ihr Boden zu trocken oder zu kalkhaltig, können Sie sie auch in Töpfen kultivieren, worin sie sich sehr gut anpassen. In Hausnähe können Sie ihre ganze Schönheit leicht bewundern. Sie eignen sich auch hervorragend, um eine schwer zu bepflanzende Gartenecke zum Leuchten zu bringen. Ihre schöne, spät im Jahr erscheinende, sternförmige Blüte ziert auch einen schattigen Balkon oder eine schattige Terrasse.

Am liebsten wachsen sie in tiefgründigem, lockerem, humusreichem und frischem Boden, leiden jedoch in schweren, lehmigen und im Winter staunassen Böden. Vermeiden Sie zu kalkhaltige Böden und bevorzugen Sie leicht saure bis neutrale Böden.

Wann pflanzen?

Pflanzen Sie Ihre Höckerblumen idealerweise im Herbst, wenn Ihr Klima mild und nicht zu feucht ist. Andernfalls ist das Frühjahr besser geeignet. Pflanzen Sie in jedem Fall immer außerhalb der Frostperiode.

Wie pflanzen?

Pflanzung im Freiland:

  • Stellen Sie den Anzuchttopf 5 bis 10 Minuten in einen Eimer oder eine Schale mit Wasser. Der Wurzelballen sollte vor dem Pflanzen gleichmäßig durchfeuchtet sein.
  • Lockern Sie den Boden tiefgründig mit einer Grabegabel und zerkrümeln Sie dabei größere Erdklumpen. Entfernen Sie die Wurzeln unerwünschter Kräuter.
  • Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder Mist ein. Geben Sie in schweren Böden Sand, zum Beispiel Flusssand, hinzu. Vermischen Sie alles mit dem vorhandenen Boden.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das dreimal so groß wie der Anzuchttopf ist (bei einem 9 cm großen Anzuchttopf also etwa 30 cm in alle Richtungen).
  • Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und setzen Sie Ihre Höckerblume so ein, dass der Hals der Pflanze (der Bereich zwischen Blättern und Wurzeln) auf Höhe des Bodens liegt. Hat der Wurzelballen noch keine Blätter, achten Sie einfach darauf, dass seine Oberseite auf gleicher Höhe mit dem Boden liegt.
  • Drücken Sie die Erde leicht mit der Faust an und formen Sie rund um die Pflanze eine Gießmulde, damit sie das Gießwasser optimal aufnehmen kann.
  • Mulchen Sie 5 bis 10 cm dick und auf einem Durchmesser von etwa 30 cm (mit Laub, Flachs- oder Hanfschäben, Holzhäckseln usw.). Achten Sie darauf, dass der Hals frei bleibt. So bleibt die Bodenfeuchtigkeit erhalten, der Gießaufwand und der Unkrautwuchs werden verringert und gleichzeitig Humus zugeführt.
  • Gießen Sie auch bei Regen, damit die Erde gut an den Wurzeln anliegt.

Da die Krötenlilie stets frische Böden bevorzugt, gießen Sie regelmäßig, wenn zu wenig Niederschlag fällt. Für eine flächige Wirkung rechnen Sie mit 5 Pflanzen pro m².

Orchideenlilie, Krötenlilie

Höckerblume pflegen

Höckerblumen haben wenige Schädlinge. Schnecken können im zeitigen Frühjahr manchmal das junge Laub anfressen. Es gibt wirksame natürliche Methoden, etwa Eisen(III)-phosphat-Granulat.

Wenn die Blätter braun werden, ist der Boden sehr wahrscheinlich zu trocken. Vergessen Sie besonders während Wachstum und Blüte nicht das Gießen (vom Frühjahr bis zum Herbst). Das gilt umso mehr bei Kultur im Topf.

Höckerblumen profitieren von einer Mulchschicht. Verwenden Sie Lein- oder Hanfhäcksel, Schalen vom Echten Buchweizen, Holzhäcksel oder Laub. So bleibt die Feuchtigkeit erhalten und Unkraut wird unterdrückt. Die Mulchschicht sollte 5 bis 10 cm dick sein, etwa 30 cm Durchmesser haben und den Pflanzenfuß nicht berühren, um Fäulnis zu vermeiden.

Diese sommergrüne Staude: Im Winter zieht sie vollständig ein. Markieren Sie ihren Standort im Beet, etwa mit einem Holzstab, damit sie beim Aufräumen im Frühjahr nicht beschädigt wird.

Geben Sie etwa im März Kompost und erneuern Sie bei Bedarf die Mulchschicht.

Die Höckerblume benötigt keinen Rückschnitt. Verblühte Blütenstiele können Sie entfernen, allerdings bilden sich dann keine Samen. Sind im zeitigen Frühjahr noch welche vorhanden, schneiden Sie sie an der Basis ab.

Krötenlilie

Höckerblume vermehren

Höckerblumen werden im Herbst durch Stecklingsvermehrung aus Trieben vermehrt, doch die Teilung im Frühjahr bleibt die einfachste und effektivste Methode.

Stecklingsvermehrung

Die Stecklingsvermehrung sollte zwischen dem späten Frühjahr und dem Sommer erfolgen, wenn die Triebe noch keine Knospen gebildet haben.

  • Schneiden Sie etwa zehn Zentimeter lange Triebstecklinge. Die Spitze des Stecklings wird direkt über einem Blatt geschnitten, der untere Teil bleibt blattlos.
  • Stecken Sie die Stecklinge in leichte Blumenerde (bei Bedarf mit Sand vermischt), bis das Blatt gerade über das Substrat ragt.
  • Stellen Sie sie an einen kühlen, hellen Ort, ohne direkte Sonne. Halten Sie die Blumenerde feucht
  • Pflanzen Sie sie im folgenden Herbst an ihren endgültigen Standort.

Teilung

Anders als bei manchen Stauden ist die Teilung der Höckerblume nicht notwendig. Sie ermöglicht jedoch, mehrere Pflanzen zu gewinnen und sie an anderen Stellen im Garten einzusetzen. Teilen Sie im Frühjahr, sobald die Pflanze austreibt.

  • Wählen Sie eine gut eingewachsene, kräftige Jungpflanze.
  • Stechen Sie mit einem Spaten rund um die Pflanze (etwa 30 cm vom Zentrum entfernt) und heben Sie sie aus.
  • Mit dem gut geschärften Spaten teilen Sie den Wurzelstock in mehrere Teilstücke. Jedes Teilstück muss Wurzeln und mindestens eine Knospe besitzen.
  • Pflanzen Sie die Teilstücke nach einer Kompostgabe wieder ein. Bei einer Gruppenpflanzung halten Sie etwa 30 cm Abstand zwischen den Pflanzen und vergessen Sie das Gießen und Mulchen nicht.

Höckerblume im Garten kombinieren

Die Höckerblumen lieben frische Böden und gedämpftes Licht am Gehölzrand oder im Unterholz und harmonieren daher wunderbar mit vielen Pflanzen, die dieselben Kulturbedingungen bevorzugen.

Wie Juwelen platzieren Sie sie am besten im vorderen Beetbereich, um die raffinierte Architektur ihrer Blüten bewundern zu können.

Für einen farbenfrohen Herbst kombinieren Sie sie mit spät blühenden Stauden wie Japan-Herbst-Anemonen oder Sträuchern wie Hortensien.

Höckerblume kombinieren

Ein Beispiel für eine Kombination: Hydrangea arborescens ‚Invincibelle‘ und Physocarpus opulifolius ‚Diable d’Or‘, Anemone ‚Wild Swan‘ und Tricyrtis hirta

Wählen Sie auch einen immergrünen, mild nach Zitrusfrüchten duftenden Orangenblumen-Strauch, der Sie nach einer ersten Blüte im Frühjahr sogar mit einer schönen Nachblüte erfreut.

Ergänzen Sie die Szene mit einigen Farnen von unvergleichlich dekorativer Wirkung.

Sie können auch mit Blattschmuck spielen: Die breiten Blätter von Funkien und Purpurglöckchen bieten eine einzigartige Farbenvielfalt.

Höckerblume kombinieren

Ein weiteres Beispiel für eine Kombination: Cyrtomium fortunei var. clivicola (in rauem Klima beispielsweise durch Polystichum setiferum ‚Proliferum‘ zu ersetzen), Heuchera ‚Amethyst Mist‘, Hosta ‚Blue Ivory‘ und Tricyrtis hirta ‚Miyazaki‘

Das feine, leuchtende Laub eines Grases wie Hakonechloa bildet einen schönen Kontrast zum breiteren, dunkleren Laub der Höckerblumen. In mildem Klima können Sie auch das unglaubliche orangefarbene Laub von Uncinia rubra wählen.

Für den verbindenden Übergang setzen Sie einige Fingerhüte in Ihr Beet. Ihre hohen, eleganten Blütenstände sorgen für Höhe und Rhythmus.

Die Höckerblumen blühen erst im Herbst. Um die Wartezeit zu überbrücken und Ihre Beete schon im Frühjahr zu schmücken, können Sie Zwiebeln wie Kiebitzeier pflanzen oder Schattenstauden wie Brunnera macrophylla oder Claytonia sibirica wählen.

Wussten Sie schon?

Tricyrtis heißt auch Krötenlilie, Orchideenlilie oder Spaltblume. Ihre gefleckten Blüten und der Schattenstandort erinnern an Kröten.

Nützliche Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

  • Warum ist meine Höckerblume im Winter verschwunden?

    Höckerblume: Winterruhe ist normal, Austrieb oft erst im April. Bleibt er aus, sind Staunässe und schwerer Lehmboden bedenklich. Winterhart bis -12 °C.

  • Die Blätter meiner Höckerblume werden braun. Was ist zu tun?

    Die Höckerblume liebt humose, frische Böden. Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenheit, doch bei Wachstum und Blüte darf der Boden nicht stark austrocknen.

  • Höckerblume blüht nicht: Woran liegt's?

    Höckerblume ist robust und blühfreudig, doch Frühfröste können Blütenknospen zerstören. Geschützte Standorte und genug Wasser im Wachstum fördern die Blüte.

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.

Alles über Orchideen