Lupine: Aussaat, Pflanzung und Pflege

Lupine: Aussaat, Pflanzung und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 7. August 2025  durch Virginie T. 14 min.

Die Lupine in wenigen Worten

  • Die Lupine ist ein Klassiker in unseren Gärten und der Inbegriff englischer Gärten
  • Mit ihren großen, aufrecht stehenden, mit farbenfrohen Blüten bedeckten Ähren ist sie spektakulär
  • Von Mai bis August beeindruckt ihre majestätische Blüte in Rosa, Weiß, Rot, Blauviolett oder Gelb!
  • Ob einjährig oder mehrjährig, sie ist in frischem, kalkfreiem Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort einfach zu kultivieren und pflegeleicht
  • Sie strukturiert und verleiht Beeten, Rabatten, Steingärten, Kübeln und Sträußen Höhe
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

In unseren Gärten bestens bekannt, ist die Lupine oder lupinus eine einjährige oder mehrjährige Pflanze, die durch ihre beeindruckende Blüte vom späten Frühjahr bis in den Hochsommer besticht.

Die Lupine ist eine Hülsenfrucht, die ebenso zum Verzehr wie zur Bewunderung ihrer dekorativen Wirkung in unseren Gärten einlädt!

Mit ihren üppigen, aufrecht stehenden Ähren mit sehr farbenfrohen Blüten ist die Lupine charakteristisch für englische Gärten, romantische und naturnahe Gärten, in denen sie vertikale Akzente und Blickfänge im Hintergrund des Beets, in Rabatten oder in Töpfen oder Pflanzkästen in Hausnähe setzt.

Sie ist ein großer Klassiker und ein sicherer Wert für pflegeleichte Beete.

lupinus

Sie eignet sich außerdem hervorragend als Gründüngung!

Es gibt winterharte Lupinen in allen unseren Regionen und einfache einjährige Lupinen wie die Weiße Lupine, die hauptsächlich als Nahrungsmittel angebaut wird und deren Aussaat besonders einfach ist.

Sie lassen sich in normalem, auch lehmigem Boden wirklich leicht kultivieren und bilden schnell blühende Horste in der Sonne oder im Halbschatten.

Entdecken Sie unsere Lupinen-Kollektionen: üppige und pflegeleichte Pflanzen, leicht zu pflanzen, zu säen und zu pflegen – für alle Gärtnerinnen und Gärtner!

Beschreibung und botanisch

Steckbrief

  • Lateinischer Name Lupinus
  • Familie Fabaceae, Hülsenfrüchtler
  • Gebräuchlicher Name Garten-Lupine, Baum-Lupine
  • Blüte von Juni bis August
  • Höhe 0,45 bis 1,20 m
  • Exposition Sonne, Halbschatten
  • Art des Bodens Alle, gut durchlässig
  • Winterhärte -15 °C bis -20 °C je nach Sorte

Die Lupine oder Lupinus ist je nach Art eine mehrjährige, strauchige oder einjährige Pflanze aus der großen Familie der Fabaceae, die früher Schmetterlingsblütler oder Hülsenfrüchtler genannt wurde, ebenso wie Blauregen, Ginster oder Gartenwicke. Die Gattung Lupinus umfasst fast 200 Arten, die aus trockenen Wiesen, Hügeln, lichten Wäldern, Küstenstreifen, Felsen oder Ufern von Wasserläufen im Mittelmeerraum, in Nordafrika und in ganz Amerika stammen.

Wenn Lupinus polyphyllus, die mehrjährige Garten-Lupine, die häufigste Art ist, gibt es zahlreiche mehrjährige Hybriden, insbesondere Lupinus x russellii oder Russell-Hybriden, die durch die Kreuzung von Lupinus polyphyllus und Lupinus hartwegii oder der Behaarten Lupine, einer einjährigen Art, entstanden sind.

Die zum Kreis der Russell-Hybriden gehörenden Sorten sind in unseren Gärten weit verbreitet, darunter ‚Le Chandelier‘, ‚La Châtelaine‚ oder auch ‚La Demoiselle‘, die zu den bekanntesten Kultivaren gehören. Manchmal findet man auch Lupinus arboreus oder die Baum-Lupine, einen Strauch, der bis zu 2 m hoch werden kann, sowie Lupinus nanus ‚Pixie Delight‘, die Zwerg-Lupine, die nur 50 cm hoch wird.

Einige einjährige Arten wie Lupinus alba, die Weiße Lupine, Lupinus luteus, die Gelbe Lupine, und Lupinus cruckshanksii (oder mutabilis) mit wechselnden Farben, die unter dem Namen ‚Süßlupinen‘ zusammengefasst werden, werden aufgrund ihrer sehr proteinreichen Samen für die Ernährung oder als Futterpflanzen verwendet. Sie können jedoch auch als Zierpflanzen kultiviert werden.

einjährige Lupine

Lupinus luteus – botanische Illustration

Ausgehend von einer kräftigen Pfahlwurzel, die tief in den Boden eindringt, bildet die Lupine eine aufrechte, buschige und kräftige Pflanze mit mehr oder weniger kompakter Wuchsform, deren Höhe von 45 cm in Blüte bei ebenso großer Breite bis zu etwa 1,50 m reicht. Die Größe variiert je nach Sorte, doch die meisten Lupinen bleiben mittelgroß und werden nicht höher als 90 cm.

Auch wenn ihr Wachstum schnell ist, sind die mehrjährigen Arten kurzlebig und haben eine kurze Lebensdauer von etwa 3 bis 5 Jahren, säen sich aber leicht selbst aus.

Die Lupine bildet schnell einen dichten Busch mit üppigem, sehr dekorativem Laub. Die überwiegend grundständigen, sommergrünen Blätter sind handförmig und in Rosetten aus fünf bis zwölf Fiederblättchen gegliedert, die von demselben Blattstiel ausstrahlen und lanzettlich bis spatelförmig sind. Sie werden 1 bis 6 cm lang, sind leuchtend grün bis silbrig-grün und auf der Unterseite oft mit seidigen Haaren bedeckt.

Die auffällige Blüte der Lupinen bleibt niemals unbeachtet.

Aus dieser tief eingeschnittenen Blattrosette schießen vom späten Frühjahr bis zur Mitte des Sommers, manchmal mit einer Nachblüte im September, die charakteristischen langen, aufrechten Ähren hervor, die von einem kräftigen Blütenstiel getragen werden.

Die 1 bis 2 cm langen kleinen Blüten sind entlang dieses Blütenstiels in kompakten Trauben angeordnet, die manchmal eine Länge von 60 cm erreichen. Mit ihren miteinander verwachsenen Blütenblättern und ihrer asymmetrischen Form ähneln die Lupinenblüten denen der Erbsen.

Die Blütenknospen öffnen sich nacheinander von unten bis zur Spitze der Ähre, wodurch die beeindruckende, leider ebenso kurzlebige Blüte wie die des Rittersporns verlängert wird.

Im ersten Blütejahr neigt die Pflanze dazu, Ähren von disziplinierter Regelmäßigkeit hervorzubringen, während sie in den folgenden Jahren zahlreiche Leittriebe unterschiedlicher Größe zeigt.

Diese üppigen, dicht mit Erbsenblüten besetzten Kegel tragen leuchtende und vielfältige Farben in Karminrosa, Rot, Flieder, Blau, Orange, Purpur oder Weiß. Einige zweifarbige Blüten, insbesondere bei den Lupinen mit wechselnden Farben, verbinden Weiß mit einer weiteren Farbe.

Diese hohen, bemerkenswert farbenprächtigen Blütenstände verströmen manchmal einen intensiven Duft, ein zartes, pfeffriges Aroma, das an Blauregen und Gartenwicke erinnert.

Lupinus

Handförmiges und sehr dekoratives Laub / stets spektakuläre Blüten / Schoten mit den künftigen Samen

Da sie sehr bienenfreundlich sind, ziehen sie während der gesamten Saison zahlreiche bestäubende Insekten an.

Lupinenblüten sind sehr hübsch in frischen Blumensträußen mit ländlichem und romantischem Charakter.

Nach dem Verblühen verwandeln sich die Lupinenblüten in Schoten, die Samen enthalten und bis zu 14 cm Durchmesser erreichen können und sich bereitwillig selbst aussäen. Die Samen der Garten-Lupinen enthalten giftige, bitter schmeckende Alkaloide, während die Samen der sogenannten „Süßlupinen“ wegen ihres sehr niedrigen Alkaloidgehalts angebaut werden. Seit der Antike werden insbesondere die großen, in Salzlake eingelegten Samen der Gelben Lupine als Aperitif verzehrt, ähnlich wie Oliven.

Die Lupine ist einfach zu kultivieren und bei mehrjährigen Arten bis -15 °C winterhart. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem humusreichen, tiefgründigen Boden, der während der warmen Jahreszeit frisch bleibt und vor allem kalkfrei ist, denn Kalk verträgt sie ebenso wenig wie winterliche Staunässe.

Lupinus

Die Lupine, ob mehrjährig oder einjährig, ist eine sichere Wahl für Staudenbeete und ein Blickfang im englischen Garten. Sie fügt sich wunderbar in naturnahe Gärten ein und schafft ebenso üppige wie kurzlebige Pflanzbilder.

Mit ihrer säulenförmigen Wuchsform ist sie wertvoll, um im Hintergrund eines Beetes, in Rabatten oder sogar im Topf nahe am Haus vertikale Akzente zu setzen.

Die Lupine wird auch als Gründüngung kultiviert, da ihre Wurzeln Stickstoff freisetzen und dadurch die Böden im Laufe der Jahre anreichern. Heute werden die proteinreichen Samen der Speiselupinen zu Mehl verarbeitet und für den Verzehr verwendet – vergessen wir nicht, dass es sich um eine Hülsenfrucht handelt!

Wichtigste Arten und Sorten

Die verbreitetsten Lupinensorten sind die Russell-Staudenhybriden, die in nahezu allen Farbtönen erhältlich sind, darunter ‚Le Chandelier‘, ‚La Châtelaine‘ und ‚La Demoiselle‘. Außerdem gibt es die Lupinen der „Gallery“-Serie, die sehr kompakte, kräftige und bemerkenswert blühfreudige Hybriden umfasst und sich leicht in Beete und Töpfe integrieren lässt.

Neben diesen winterharten Lupinen gibt es zahlreiche weitere Arten, darunter einjährige Lupinen wie Lupinus cruckshanksii und die behaarte Lupine (Lupinus Hartwegii).

Die beliebtesten Stauden-Lupinen
Unsere liebsten Stauden-Lupinen
Eine weitere interessante Sorte
Unsere liebsten Samen einjähriger Lupinen
Staudenlupine The Châtelaine

Staudenlupine The Châtelaine

Er zeigt zweifarbige rosa-weiße Blüten. Pflanzen Sie ihn in Gruppen oder einzeln an den Rändern von Staudenbeeten und blühenden Beeten. Unverzichtbar in einem romantischen Garten!
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 90 cm
Staudenlupine Noblemaiden

Staudenlupine Noblemaiden

Eine sehr winterharte Staude, die sich ausbreitet, ohne aggressiv zu wuchern. Pflanzen Sie sie an die Ränder von Staudenbeeten und blühenden Beeten.
  • Blütezeit Juli für September
  • Höhe bei Reife 90 cm
Staudenlupine Chandelier

Staudenlupine Chandelier

Dieser blühfreudige Kultivar ist eine sichere Wahl! Er bildet wunderschöne Horste mit tief geteilten Blättern, die in pflegearmen Beeten von großen gelben Ähren überragt werden.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 90 cm
Staudenlupine The Governor

Staudenlupine The Governor

Ein buschig wachsender und winterharter Kultivar, der in Beeten und Rabatten blauer Gärten unverzichtbar ist.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 90 cm
Staudenlupine West Country Manhattan Lights

Staudenlupine West Country Manhattan Lights

Eine exklusive Sorte! Eine Hybrid-Lupine, die Steingärten und Rabatten fröhlicher gestaltet.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 80 cm
Staudenlupine My Castle

Staudenlupine My Castle

Ein außergewöhnlicher Kultivar mit leuchtender Färbung in einem Farbverlauf aus Karminrosa, Rot und Purpur. Seine hohen Blütenstände überragen majestätisch die Blumenbeete.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 90 cm
Staudenlupine Gallery Yellow

Staudenlupine Gallery Yellow

Er gehört zu einer Serie sehr kompakter, winterharter und bemerkenswert blühfreudiger Hybriden, die zudem krankheitsresistent sind. Eine unbestreitbar fröhliche Farbe.
  • Blütezeit Juni für August
  • Höhe bei Reife 60 cm
Staudenlupine Gallery Pink

Staudenlupine Gallery Pink

Diese Lupine besitzt ein hübsches silbriges Laub, das schattige Bereiche aufhellt. Ihre großen rosa Ähren sorgen an den Rändern von Staudenbeeten und in blühenden Beeten für Aufsehen.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 60 cm
Baum-Lupine - Lupinus arboreus

Baum-Lupine - Lupinus arboreus

Hier ist eine strauchige Lupine, die eine Höhe von 2 m erreichen kann. Diese Baum-Lupine bildet einen imposanten Strauch mit blassgelben Blüten.
  • Blütezeit Juni, Juli
  • Höhe bei Reife 2 m
Lupine Avalune Red-White (Samen) - Lupinus hartwegii

Lupine Avalune Red-White (Samen) - Lupinus hartwegii

Eine Neuheit für Rabatten und blühende Pflanzgefäße! Sie wächst schnell und kompakt und blüht mit kurzen zweifarbigen, roten und weißen Ähren.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 40 cm
Lupine Avalune Lilac (Samen) - Lupinus hartwegii

Lupine Avalune Lilac (Samen) - Lupinus hartwegii

Diese Lupine blüht sehr lange. Eine niedrige einjährige Sorte mit einer sehr originellen zweifarbigen Blüte, perfekt für Balkonkästen.
  • Blütezeit Juni für November
  • Höhe bei Reife 40 cm

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Pflanzung

Wo pflanzt man Lupinen?

Die Lupine ist vollkommen bis -15 bis -20 °C winterhart, verträgt kalte Winter und gedeiht fast überall in Frankreich. Die Lupine ist eher eine Pflanze für ein kühles Klima.

Ob einjährig oder mehrjährig, sie ist eine pflegeleichte Pflanze, die für eine üppige Blüte sonnige Standorte bevorzugt. In den südlichen Regionen verträgt sie auch leichten Schatten.

Lupinen wachsen zwar in jeder guten, gut drainierten Gartenerde, selbst in nährstoffarmen Böden, bevorzugen jedoch nährstoffreiche, neutrale bis leicht saure Böden, die während der warmen Jahreszeit frisch bleiben und vor allem kalkfrei sind. Auch lehmige Böden werden vertragen, sofern sie ausreichend fruchtbar sind. Mit einem mageren Boden kommen sie zurecht, bleiben dann aber weniger üppig.

Die Ansprüche mancher Lupinen unterscheiden sich. Dies gilt für Lupinus arboreus, der eine leichte, drainierende, auch trockene Erde bevorzugt.

Alle Lupinen verabscheuen nasse und im Winter schlecht drainierte Böden.

Die Lupine nimmt viel Platz ein und ihre Pfahlwurzel verträgt Umpflanzungen nicht gut. Geben Sie ihr einen Standort, der ihrer üppigen Entwicklung gerecht wird: Sie wächst schnell und kann bei Reife oft bis zu 75 cm breit werden. Sie sollte nicht bedrängt werden; umgeben Sie sie mit Pflanzen, die wenig Platz beanspruchen.

Die Baum-Lupine bildet eine fast 2 m breite Staude. Ein gut freier, vor starken Winden geschützter Standort, die die Blüte verkürzen könnten, fördert daher ein möglichst hohes Wachstum der Pflanze.

Als eher wuchernde Pflanze sät sich die Lupine unter geeigneten Bedingungen natürlich aus.

Lupinen sind stets interessante Blickfänge im Garten. In Gruppen gepflanzt, strukturieren sie den Raum und bringen Vertikalität, Tiefe und Fülle in naturnahe Gärten, in die Mitte oder den Hintergrund großer Staudenbeete aus krautigen Stauden, entlang einer Mauer oder auf einem erhöhten Böschungsbeet.

Sie helfen dabei, etwas flache Beete zu strukturieren und einer Mixed-Border mehr Tiefe zu verleihen.

Niedrige Sorten lassen sich leichter in den Beetrand und in Töpfe auf einer sonnigen Terrasse integrieren.

Wann pflanzt man mehrjährige Lupinen?

Die Anzuchttöpfe mit mehrjährigen Lupinen werden vorzugsweise im Frühjahr nach den letzten Frösten, von März bis Mai, oder im Herbst von September bis November gepflanzt.

Wie pflanzt man mehrjährige Lupinen?

Im Freiland

Eine Gruppenpflanzung wird häufig bevorzugt: Planen Sie 1 bis 4 Pflanzen pro m² ein, um schöne farbige Gruppen zu gestalten. Die Lupine wirkt auch allein inmitten des Rasens beeindruckend.

  • Heben Sie ein Loch aus, das 2- bis 3-mal so groß ist wie das Volumen des Anzuchttopfs.
  • Lockern Sie den Boden in der Tiefe gründlich.
  • Geben Sie Flusssand, Blähton ODER Kies auf den Grund des Pflanzlochs.
  • Füllen Sie das Loch mit jeweils 1/3 Gartenerde, gut verrottetem Kompost und Blumenerde.
  • Pflanzen Sie den Hals auf Höhe des Bodens ein.
    Drücken Sie die Erde fest und gießen Sie reichlich mit Regenwasser.
  • Bringen Sie einen organischen oder mineralischen Mulch aus.

Wie pflanzt man eine Lupine im Topf?

Die weniger ausladenden Sorten der Lupine eignen sich gut für die Topfkultur, sofern sie alle zwei Jahre in einen Topf umgepflanzt werden, der anderthalbmal so groß ist wie der vorherige, da die Wurzeln der Lupine zum Ringeln neigen, sich also im Topf aufrollen.

Pflanzen Sie die Lupine in eine zugleich nährstoffreiche und sehr drainierende Mischung, damit sich keine Feuchtigkeit an den Wurzeln staut.

  • Geben Sie in einen Topf mit mindestens 50 cm Durchmesser eine großzügige Drainageschicht aus Kies oder Blähton.
  • Pflanzen Sie sie in eine leicht sandige Blumenerde.
  • Gießen Sie regelmäßig.
  • Mulchen Sie den Fuß der Pflanze.
lupinus

Lupinen in Kombination mit Nachtkerzen, Rosen und Päonien (Foto PAP)

Wann und wie sät man einjährige Lupinen?

Direkt ins Freiland

Die Samen der einjährigen Lupine lassen sich besonders einfach säen. Beginnen Sie mit der Aussaat erst, wenn der Boden gut erwärmt ist, direkt an Ort und Stelle im April-Mai. Die Blüte erfolgt dann erst im folgenden Jahr.

  • Säen Sie 3 Lupinensamen als „Dreiersaat“ pro Pflanzloch in 5 bis 6 mm Tiefe und halten Sie einen Abstand von 20 bis 30 cm ein
  • Halten Sie die Erde während der Keimung feucht
  • Die Aussaat keimt nach 18 bis 25 Tagen
  • Belassen Sie nur die kräftigsten Jungpflanzen

Unter Schutz

Sie können Ihre Lupinensamen auch im Herbst unter Schutz säen.

  • Säen Sie 3 Samen pro Anzuchttopf
  • Bedecken Sie die Samen mit einigen Millimetern Blumenerde
  • Stellen Sie sie hell und warm auf
  • Im Frühjahr setzen Sie die Jungpflanzen in Töpfe oder in den Garten, ohne sie zu eng zu pflanzen, da jede Pflanze schnell an Umfang zunimmt.

Mehr erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung: Wie und wann sät man Lupinen?

Pflege, Rückschnitt und Fürsorge

Anspruchslos, benötigt die Lupine nur wenig Pflege. Sie ist ziemlich wasserbedürftig: Während der Vegetationsperiode sollten Sie regelmäßig gießen, um die Blüte zu fördern. Verwenden Sie bevorzugt Regenwasser, denn die Lupine verträgt keinen Kalk.

Sobald sie gut eingewachsen ist, verträgt die Lupine einige Trockenperioden. Gießen Sie dann nur bei großer Hitze oder anhaltender Trockenheit.

Gießen Sie Ihre Lupinen im Topf im Sommer mindestens einmal pro Woche und topfen Sie sie alle zwei Jahre in einen größeren Topf um.

Halten Sie den Boden während der warmen Jahreszeit feucht, um die Blüte zu fördern: Eine Mulchschicht, die die Feuchtigkeit hält, ist empfehlenswert.

Vor dem Winter sollten Sie in kalten Regionen den Wurzelstock am Fuß mulchen.

Auf nährstoffarmen Böden bringen Sie im März und im Herbst Kompost aus, damit die Lupine üppig blüht.

Entfernen Sie die verblühten Blüten, dadurch fördern Sie eine Nachblüte im Herbst.

Schneiden Sie die Blütenstiele der mehrjährigen Lupinen zurück, sobald sie verblüht sind. So vermeiden Sie eine Selbstaussaat, die die Pflanze unnötig schwächen und ihre Lebensdauer verkürzen kann. Lassen Sie einige Samen stehen, um die Horste zu erhalten, denn Lupinen werden nur 4 oder 5 Jahre alt.

Lupinenhorste verlieren im Laufe der Jahre an Kraft und verschwinden schnell (innerhalb von 4–5 Jahren): Teilen Sie die Wurzelstöcke alle zwei bis drei Jahre, um sie zu verjüngen.

Wann und wie schneidet man Lupinen zurück?

Der Rückschnitt beschränkt sich auf einen einfachen Frühjahrsputz. Im März, zu Beginn der Vegetationsperiode, schneiden Sie das alte Laub um die Hälfte zurück, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern.

Blatt der Lupine

Regentropfen auf einem Lupinenblatt

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Robust, wenn auch kurzlebig, hat die Lupine dennoch einige bekannte Feinde.

Im Frühjahr muss das junge Laub unbedingt vor dem Fraß der Schnecken geschützt werden. Planen Sie bereits ab Februar eine Behandlung gegen Schnecken ein und befolgen Sie unsere Tipps, um Schnecken fernzuhalten.

Die Lupinenblattlaus kann die Pflanzen entstellen und eine Marmorierung der Blätter verursachen: Beseitigen Sie diese Schädlinge, indem Sie Seifenwasser spritzen.

Im Herbst befallen Falscher Mehltau und Echter Mehltau manchmal die Blätter mehrjähriger Lupinen und überziehen sie mit einem weißen Belag. Spritzen Sie vorbeugend Bordeauxbrühe oder Brennnessel- und Schachtelhalmjauche und verbrennen Sie die kranken Pflanzenteile. Entdecken Sie unser Merkblatt zur Bekämpfung der Mehltaukrankheit.

Die harmlosen rostbraunen, braunen oder schwarzen Blattflecken können das Laub ebenfalls beeinträchtigen. Spritzen Sie vorbeugend regelmäßig Schachtelhalmbrühe. Bei Befall schneiden Sie die kranken Blätter ab und verbrennen Sie sie.

In einem unzureichend drainierten Boden fürchtet die mehrjährige Lupine im Winter die Feuchtigkeit, die für Wurzelfäule verantwortlich ist.

Vermehrung

Sobald die Lupine gut eingewachsen ist, lässt sie sich ebenfalls nicht gern stören; eine Teilung ist zwar möglich, aber recht heikel. Sie können zur Vermehrung der Horste auch eine Aussaat vornehmen, wobei sich die Lupine in der Regel spontan selbst aussät. Die Aussaat dauert lange, und die Blütenfarben fallen zufällig aus!

Befolgen Sie unsere oben stehenden Tipps, um Lupinensamen richtig zu säen.

Teilung

Die Teilung der Lupinen ist eine gute Möglichkeit, Ihre Pflanzen zu erneuern. Teilen Sie nur ausgewachsene Horste, die mindestens 3 Jahre alt sind.

  • Graben Sie den Horst im März mit einer Grabegabel aus, ohne die empfindlichen Wurzeln zu beschädigen
  • Teilen Sie den Horst in mehrere Teilstücke, die sowohl Wurzeln als auch Triebe enthalten; verwenden Sie dabei gegebenenfalls eine Säge
  • Pflanzen Sie jedes neue Teilstück sofort wieder ein.

→ Lesen Sie auch: Wie Sie Lupinen durch Stecklinge vermehren und Ihren Garten verschönern

Lupinen im Garten kombinieren

Mit seinen vor Energie vibrierenden Leittrieben, die Höhe, Ausgewogenheit und Farbe in die Beete bringen, lässt sich die Lupine leicht kombinieren – mit zahlreichen einjährigen Pflanzen oder im Sommer blühenden Stauden. In jedem naturnahen Garten ist sie ein Muss, um ebenso üppige wie vergängliche Bilder zu schaffen.

Ihre majestätischen Blütentrauben sind äußerst strukturbildend und Schlüsselelemente in englischen Cottage-Gärten und Staudenbeeten. Sie eignet sich hervorragend, um naturnahe Wiesen zu strukturieren, und ist wertvoll, um vertikale Akzente und Blickfänge im Hintergrund eines Beets, in Rabatten oder in großen Pflanzgefäßen in Hausnähe zu setzen.

Mit ihrer Präsenz bringt sie auch die unterschiedlichen Volumen in üppig bepflanzten Beeten ins Gleichgewicht. Die stolze Wuchsform und die klaren oder sanften Farben der Lupine lassen alle Gestaltungswünsche zu.

Auch in weißen Gärten, rosa Gärten oder blauen Gärten ist sie unverzichtbar.

Die mehrjährige oder einjährige Lupine eignet sich perfekt, um mit Kontrasten oder Nuancen in subtilen monochromen Kombinationen oder harmonischen Komplementärfarben wie Rosa und Grün zu spielen.

In einer üppigen und romantischen Gestaltung vor dem Hintergrund alter Rosen kombinieren Sie einige Büschel weißer oder pastellfarbener Lupinen mit Sterndolde, Fingerhut, Prachtkerze und Lavendel.

In einer großzügigen Pflanzung, in der Rosa vorherrscht, wagen Sie die lebendige Kombination einer rosafarbenen Lupine mit Lichtnelke, Päonie, Orientalischem Mohn und Gartenwicke.

Lupine kombinieren

Ein Beispiel für eine Ton-in-Ton-Kombination: Cornus controversa ‚Variegata‘, Lupinus ‚La Demoiselle‘, Miscanthus sinensis ‚Rigoletto‘ (eine der Sorte ‚Morning Bright‘ oder ‚Variegatus‘ ähnliche Sorte) / Landschaftsarchitektin Yvonne Innes – Foto: Nicole und Patrick Mioulane /

Die flachen oder kugelförmigen Blütenstände von Wolfsmilch, Garbe oder Zierlauch sorgen neben den schlanken Ähren der Lupinen für auffällige Formenspiele.

Um eine naturnahe Wiese zu krönen, pflanzen Sie inmitten der Lupinenbüschel und mit ausreichend Abstand zu ihnen Gewöhnliche Stockrose, Fingerhut, Kratzdistel, Geißraute, Kornblume, Ehrenpreis, Margerite und Schmuckkörbchen.

Im Hintergrund eines üppigen Beets neben Rittersporn wirkt sie spektakulär. Als Kontrapunkt setzen Sie leichte Gräser mit weichen oder linearen Formen dazu und geben ihr einen Perückenstrauch mit purpurfarbenem Laub als Hintergrund.

Um sommerlichen Pflanzgefäßen mehr Leichtigkeit und Originalität zu verleihen, umgeben Sie die Lupine mit anderen Stauden oder im Sommer blühenden einjährigen Pflanzen wie Zwerg-Glockenblumen, Aronstab, Verbene, Storchschnabel, Mädchenauge, Lobelie, Petunie oder Salbei.

Nützliche Ressourcen

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Lupinus