5 Bodendecker-Ginster
Die schönsten Sorten mit kriechender Wuchsform
Inhaltsverzeichnis
Besenginster sind kleine Sträucher, die sich im Frühjahr mit zahlreichen, meist gelben Blüten bedecken, manchmal auch mit weißen, rosa oder purpurfarbenen. Es gibt eine große Vielfalt an Arten und Sorten: Einige wachsen strauchförmig und werden 1 bis 2 m hoch, andere kriechen und bilden herrliche Blütenteppiche. Sie finden leicht einen Platz am Beetrand, im Steingarten, an einem Hang oder auf einer Mauer. Trockenheitsverträglich, lieben Besenginster volle Sonne sowie durchlässige, eher saure und nährstoffarme Böden. Leicht zu kultivieren, brauchen sie nach dem Anwachsen nur wenig Pflege. Entdecken Sie die schönsten Besenginster-Bodendecker und Ideen für passende Kombinationen!
Mehr über ihre Kultur erfahren Sie in unserem ausführlichen Steckbrief: „Besenginster, Cytisus: Pflanzung, Rückschnitt, Pflege“
Stein-Ginster, Genista lydia
Der Stein-Ginster ist ein botanischer Ginster, der von Natur aus kriechend wächst und aus dem östlichen Balkan sowie Kleinasien stammt. Er bildet einen rundlich-buschigen Strauch mit gebogenen, an den Spitzen dornigen Zweigen. Er wird höchstens 60 cm hoch und etwa 1 m breit. Im Mai und Juni blüht er spektakulär und ist mit unzähligen leuchtend gelben Blüten bedeckt. Sie sind reich an Nektar und bei bestäubenden Insekten beliebt. Außerdem trägt er sommergrüne, etwa 1 cm lange, dunkelgrün-bläuliche Blätter. Er benötigt einen vollsonnigen Standort sowie einen leichten, armen und drainierenden Boden. Kalk verträgt er problemlos.
Der Stein-Ginster eignet sich ideal für Steingärten, Böschungen oder einen vollsonnigen Trockengarten. Er harmoniert wunderbar mit mediterranen Sträuchern und Stauden. Pflanzen Sie ihn zum Beispiel mit Lavendel, Rosmarin, Zistrose, Sonnenröschen und Walzen-Wolfsmilch.

Genista lydia (Foto: Cephas)
Lesen Sie auch
Besenginster, Cytisus: Pflanzung, Rückschnitt, PflegeDer Purpurrote Geißklee, Chamaecytisus purpureus
Chamaecytisus purpureus (auch unter dem Namen Cytisus purpureus bekannt) ist ein aus Südosteuropa stammender Geißklee, der sich durch seine purpurrosafarbenen Blüten auszeichnet. Er wird nur 45 cm hoch und 70 cm breit. Seine stark verzweigten Zweige wachsen zunächst leicht aufrecht, später bogig und kriechend. Sie tragen 1 bis 3 cm lange, sommergrüne, dunkelgrüne Blätter. Ab Mai sind die Zweige auf ihrer gesamten Länge mit unzähligen Schmetterlingsblüten in Hellrosa bis Purpurrosa besetzt. Nach der Bestäubung bilden sich schwarze Schoten mit Samen. Sein ausläuferbildendes Wurzelsystem macht ihn besonders geeignet für die Pflanzung auf einem Böschungs- oder Hangbeet, da es zur Stabilisierung des Bodens beiträgt.
Der Purpurrote Geißklee lässt sich im Kübel kultivieren und auf einer Terrasse oder einem Balkon aufstellen, wo seine überhängenden Triebe eine wahre Blütenkaskade bilden. Er passt auch in einen romantischen Garten mit weißen und rosafarbenen Tönen. Kombinieren Sie ihn mit Geranium cinereum ‚Ballerina‘, Geranium cantabrigiense, der Heide-Nelke Dianthus deltoides ‚Rosea‘ und Goldlacken wie Erysimum ‚Rysi Moon‘. Denken Sie auch an den prächtigen Callistemon viminalis ‚Bright Pink‘ mit seiner zarten, leuchtend rosafarbenen Blüte in Form von Blütenbürsten.

Chamaecytisus purpureus (Foto: Agnieszka Kwiecień)
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Der Spanische Ginster, Spanischer Ginster
Der Spanische Ginster ist ein kleiner, etwa 50 cm hoher und 80 cm bis 1 m breiter, polsterförmig wachsender Strauch. Er blüht etwas früher als andere Ginsterarten bereits ab April und ist dann mit unzähligen, leuchtend gelben Blüten übersät. Seine steifen, dornigen Zweige tragen kleine, sommergrüne Blätter. Er verträgt Kalk und Trockenheit sehr gut und ist bis – 12 °C winterhart. Da er dornig ist, sollten Sie ihn nicht an einem Weg oder Durchgang pflanzen.
Integrieren Sie ihn in einen mediterranen Garten, zusammen mit Lavendel, Heiligenkraut, Zistrose und Sonnenröschen. Sie können auch mit Komplementärfarben spielen und seine gelben Blüten mit violetten Blüten kombinieren, der entgegengesetzten Farbe im Farbkreis! Diese beiden Farben verstärken sich gegenseitig und sorgen für ein beeindruckendes Beet, das alle Blicke auf sich zieht. Betonen Sie das Gelb des Ginsters mit Alyssum saxatile, Draba aizoides, Erysimum ‚Jubilee Gold‘ und Sonnenröschen ‚Wisley Primrose‘. Für Kontrast sorgen anschließend die violetten Blüten von Blaukissen ‚Cascade Purple‘, Iris germanica ‚Pagan Dance‘, Schopflavendel ‚Magical Posy Purple‘ und Erysimum ‚Bowles Mauve‘. Auch die prachtvolle Blüte von Muscari comosum können Sie genießen.

Genista hispanica
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6 Ideen für Ginster-KombinationenFlügel-Ginster, Genista sagittalis
Der Flügel-Ginster oder Genista sagittalis ist ein kleiner Unterstrauch mit ungewöhnlichen, hellgrünen, aufrechten Trieben, die von drei breiten Flügeln gesäumt sind. Dieser Ginster wächst in Frankreich wild, vor allem auf Wiesen, an Waldrändern und in lichten Wäldern auf saurem Boden bis in 2.000 m Höhe. Er wird etwa 30 cm hoch und 1 m breit, manchmal auch mehr, da sich seine Triebe allmählich ausbreiten und bei Bodenkontakt neue Wurzeln bilden. Mit seinen zahlreichen aufrechten Trieben bildet er einen rasenartigen Bodendecker. Sie tragen außerdem kleine, eher unscheinbare ovale Blätter. Von Mai bis Juli erscheinen zahlreiche leuchtend gelbe Blüten, die in endständigen Trauben angeordnet sind. Sie harmonieren wunderbar mit dem Hellgrün der Triebe. Nach der Blüte entwickeln sich behaarte, 1 bis 2 cm lange Schoten. Im Gegensatz zum Spanischen Ginster und Stein-Ginster ist dieser Ginster nicht dornig.
Sie können ihn mit der schönen Blüte des Stauden-Leins ‚Heavenly Blue‘ sowie dem silbrigen Laub von Senecio cineraria und Silbrigem Beifuß kombinieren. Wenn Sie mit Farbharmonien spielen möchten, wählen Sie gelbe oder orangefarbene Blüten, etwa die von Garbe ‚Moonshine‘ und ‚Terracotta‘, von Duftnessel ‚Apricot Sprite‘, Fackellilie ‚Mango Popsicle‘ und Hypericum olympicum.

Genista sagittalis
Niederliegender Geißklee Cytisus × kewensis
Cytisus kewensis ist ein sehr schöner, niederliegender Strauch, der 30 bis 50 cm hoch und 1 bis 1,50 m breit wird, mitunter auch größer. Er ist aus einer Kreuzung von Cytisus ardonoi und Cytisus multiflorus hervorgegangen und wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den Royal Botanic Gardens in Kew, London, gezüchtet. Dieser Geißklee bildet biegsame Zweige mit sommergrünen, einfachen, schmalen, dunkelgrünen Blättern von 0,6 bis 1 cm Länge. Sie sind meist dreiblättrig (in drei Fiederblättchen geteilt), können aber auch einfach sein. Von Mai bis Juni ist er mit unzähligen weißen bis cremeweißen Schmetterlingsblüten bedeckt, die außen weiß bis cremeweiß und in der Mitte kräftiger gelb gefärbt sind. Die recht großen Blüten haben einen Durchmesser von etwa 2 cm und sitzen in den Blattachseln. Sie duften angenehm nach Honig.
Sie können ihn in einen dekorativ gestalteten Garten integrieren, zusammen mit weiteren Blüten in dezenten, eleganten Farbtönen: Weiß, Creme, Purpur, Bronze … Denken Sie zum Beispiel an die Schmucklilie ‚Ever White‘, an Arabis caucasica ‚Snowball‘, Cerastium tomentosum, die Flockenblume ‚Black Sprite‘ und Iris germanica ‚Obsidian‘. Ergänzen Sie außerdem einige Gräser, etwa Federborstengras, Federgras und blauen Schwingel.

Cytisus kewensis (Foto: Beartomcat)
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