5 schnellwachsende immergrüne Bäume
Unsere Auswahl: schnellwachsende, immergrüne Pflanzen
Inhaltsverzeichnis
Immergrüne Bäume haben den Vorteil, das ganze Jahr über dekorativ zu bleiben, auch im Winter, wenn der Garten an Üppigkeit verliert.
Ihre stattliche Größe bedeutet nicht unbedingt, dass Sie mehrere Jahrzehnte warten müssen, bis sie ihre volle Reife erreichen. Einige Sorten wachsen nämlich schnell und eignen sich ideal, um Flächen zu begrünen, Schatten im Garten zu spenden oder als Sichtschutz zu dienen.
Ob wegen der besonderen Atmosphäre, die sie schaffen, ihrer Blüte oder anderer ästhetischer Vorzüge – Sie finden bestimmt einen immergrünen Baum, der Ihren Erwartungen entspricht.
Hier finden Sie unsere Auswahl schnell wachsender immergrüner Bäume für den Garten.
Für kleinere Gärten gibt es auch unsere Auswahl an schnell wachsenden immergrünen Sträuchern.
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Akazie: bezaubernde Blüte wie Pompons
Die Akazie ist ein kleiner Baum, der meist im Winter blüht und sanft den Frühling ankündigt. Sie ist ein Symbol der Côte d’Azur, aber auch an der Atlantikküste weit verbreitet, und stammt ursprünglich aus Australien.
Acacia dealbata erhellt das Winterende mit duftenden gelben Blütenbällen. Sie erreicht etwa 5 bis 7 Meter Höhe. Größer wird Acacia melanoxylon, die Schwarzholz-Akazie: Unter unseren klimatischen Bedingungen wird sie bis zu 15 Meter hoch.
Dank ihres schnellen Wachstums können manche Sorten wie Acacia pravissima in nur zwei Jahren mehr als 2 Meter Höhe erreichen. Akazien können dadurch sogar wuchernd werden.
Neben ihrer Blüte werden Akazien auch wegen ihres fein gefiederten, immergrünen und dekorativen Laubs geschätzt. Es ist schön grün und schimmert teils silbrig oder bläulich.
Pflanzen Sie Akazien an einen vollsonnigen, windgeschützten Standort, idealerweise in einen gut drainierten, sandigen und steinigen Boden. Sie mögen einen frischen Boden und sollten in den ersten Jahren sowie während der Blüte regelmäßig gegossen werden. Ein Erhaltungsschnitt bewahrt ihre harmonische Wuchsform.
Akazien sind im Garten ein hervorragender Sichtschutz.
Nicht sehr winterhart (etwa -5 bis -10 °C), werden sie in milden Regionen des Südens ins Freiland gepflanzt, lassen sich aber in anderen Regionen sehr gut in großen Töpfen kultivieren, um sie im Winter geschützt unterzubringen. Lesen Sie auch unsere Tipps zum richtigen Winterschutz der Akazie.

Acacia dealbata
Eukalyptus: exotischer Akzent im Garten
Der Eukalyptus oder Gummibaum stammt hauptsächlich aus Australien, wird heute jedoch in vielen trockenen und tropischen Regionen der Welt kultiviert. Sein Wachstum ist schnell: Je nach Sorte kann er 1 bis 2 Meter pro Jahr wachsen.
Sein ungewöhnlich gefärbtes Laub und seine farbige Rinde, die sich mit zunehmendem Alter abschält, machen ihn zu einem besonders dekorativen Baum, der dem Garten eine exotische Note verleiht. Geschätzt wird er auch für die medizinischen Eigenschaften seiner Blätter, die für ätherische Öle und Tees verwendet werden.
Der Eucalyptus gunnii (Mostgummi-Eukalyptus) hat eine schöne, säulenförmige Wuchsform. Er kann in nur sechs Jahren 10 Meter hoch werden und im ausgewachsenen Zustand problemlos 15 bis 20 Meter übertreffen.
Das ganze Jahr über trägt er prächtiges Laub mit graublauen Reflexen. Die eher unauffällige Blüte erscheint von August bis September. Dann bildet der Strauch kleine, duftende weiße Blütenkugeln, die aus Tausenden Staubblättern bestehen. Diese Blüten sind bei bestäubenden Insekten sehr beliebt.
Etwas kleiner wird der Eucalyptus niphophila mit einer Höhe von 7 Metern. Er besitzt schmales, sichelförmiges Laub, das zunächst grün ist und sich später grau färbt. Im späten Frühjahr, im Mai und Juni, blüht er üppig.
Der Eucalyptus parviflora (Kleinblättriger Eukalyptus) trägt sichelförmige Blätter in einem schönen Olivgrün. Er kann bis zu 9 Meter hoch werden und blüht spät im Spätsommer oder sogar im Herbst.
Für den Anbau von Eukalyptus wählen Sie einen warmen, sonnigen und vor vorherrschenden Winden geschützten Standort. Er passt sich jedem durchlässigen Boden an und ist anspruchslos. Sowohl Trockenheit als auch Staunässe verträgt er.
Verwenden Sie ihn als Solitär, um seine volle Wirkung und seinen Schatten zu genießen, aber auch in einer großen Strauchhecke oder einer Gehölzgruppe.
Sehr winterhart, meist bis -12 °C, bei parviflora und niphophila sogar bis -20 °C, passt sich der Eukalyptus problemlos an die meisten, auch rauen Regionen an.
Lesen Sie auch unsere Tipps zur Auswahl des richtigen Eukalyptus.

Eucalyptus gunnii
Majestätische Leyland-Zypresse mit schnellem Wuchs
Die Leyland-Zypresse (Cupressocyparis leylandii) ist ein kräftiger Nadelbaum mit sehr schnellem Wachstum. Sie eignet sich ideal als Sichtschutz und zum Schutz vor neugierigen Blicken sowie als Windschutz.
Jährlich kann sie bis zu 80 cm in die Höhe wachsen und je nach Sorte in 10 Jahren sogar 9 Meter erreichen. ‚Castlewellan Gold‘ kann im ausgewachsenen Zustand fast 20 Meter hoch werden, während die kleineren Sorten ‚Excalibur Gold‘ und ‚Gold Rider‘ nur 4 bis 5 Meter erreichen.
Das schnelle Wachstum macht außerdem einen regelmäßigen Rückschnitt zweimal im Jahr erforderlich, damit sie sich nicht zu stark ausbreitet.
Die Leyland-Zypresse eignet sich sowohl für eine blickdichte Hecke als auch als Solitär, um ihre elegante, pyramidenförmige Silhouette mit aufrecht wachsenden Zweigen zur Geltung zu bringen.
Sie ist einfach zu kultivieren und bezüglich des Bodens sehr tolerant. Außerdem verträgt sie extreme Bedingungen: kurzzeitige Trockenheit, Kälte bis -15 °C, salzhaltige Gischt und sogar Luftverschmutzung.

Cupressocyparis leylandii ‚Castlewellan‘
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8 immergrüne Sträucher für schnellen Sichtschutz!Japanische Wollmispel: tropischer Obstbaum
Die Japanische Wollmispel (Eriobotrya japonica oder Wollmispel) ist ein immergrüner Kleinbaum, der im Alter etwa 6 m hoch und fast ebenso breit wird. Er wächst schnell und legt jährlich etwa 30 bis 40 cm zu. Ursprünglich aus China, unterscheidet er sich von der bei uns bekannten Echten Mispel.
Die immergrünen Blätter sind lanzettlich, von Blattadern durchzogen, groß und lederartig und verleihen dem Garten eine besonders originelle tropische Note. Ihre Oberseite ist glänzend grün, die Unterseite rostfarben.
Die späte Blüte erscheint im Herbst, etwa im Oktober und November. Dann bildet der Baum Rispen mit eher unscheinbaren weiß-beigen Blüten, die nach Bittermandel und Vanille duften. Bienen schätzen sie sehr und bestäuben sie. Bei milden Wintern mit Temperaturen über -5 °C entwickeln sich daraus im folgenden Frühjahr essbare orange Früchte (Wollmispeln), die an Aprikosen erinnern.
Die aufrechte, ausladende Wuchsform wird von mehreren hell graubraunen Stämmen getragen.
Er ist anspruchslos an den Boden, verträgt auch kalkhaltige Böden und kommt mit sommerlicher Trockenheit zurecht.
Nach dem Anwachsen ist er bis -12 °C winterhart und gedeiht besonders gut in südlichen und ozeanisch geprägten Regionen. In Gegenden mit strengen Wintern ermöglicht die Kultur in einem großen Topf oder Kübel, ihn vor starkem Frost zu schützen.

Eriobotrya japonica
Chinesischer Liguster: perfekt für immergrüne Hecke
Der Chinesische Liguster (Ligustrum lucidum oder Glanz-Liguster) ist ein kleiner Baum aus Südostasien. Er wächst recht schnell und bildet jährlich 30 bis 40 cm lange Triebe. In seiner Heimat erreicht er fast 25 Meter, bei uns etwa 7 Meter Höhe und 5 Meter Breite.
Seine großen, glänzenden, ovalen und zugespitzten Blätter sind ledrig und von einem sehr leuchtenden Dunkelgrün. Sie besitzen eine besonders tiefe Mittelader, wodurch die Blätter scheinbar in zwei Hälften gefaltet sind.
Die späte Blüte erscheint im Herbst, zwischen September und Oktober. Dann schmückt sich unser Baum mit zahlreichen langen, luftigen Rispen, die fast 20 cm lang werden können. Sie vereinen kleine Blüten in Weiß-, Rosa- und Cremetönen, zart duftend und bei Insekten sehr beliebt. Anschließend zeigt der Liguster kleine, beerenartige Früchte in blauschwarzer Farbe, die an Weintrauben erinnern.
Seine üppige, kegelförmige und verzweigte Wuchsform mit einem kurzen Stamm eignet sich perfekt als Sicht- oder Windschutzhecke, aber auch für eine Gehölzgruppe.
Die Kultur des Ligusters ist unkompliziert. Er ist sowohl gegenüber dem Boden als auch dem Standort tolerant und verträgt sogar sommerliche Trockenheit.
Er ist kurzfristig bis -12 °C winterhart und übersteht, sobald er gut eingewachsen ist, problemlos milde Winter. Nördlich der Loire muss er für die Überwinterung unbedingt gut geschützt werden.

Ligustrum lucidum (Foto links: mauroguanandi; rechts: harum.kok)
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