7 Bäume als Schattenspender für die Terrasse
Unsere Auswahl für eine kühle, grüne Oase
Inhaltsverzeichnis
Sommer: Bäume spenden auf der Terrasse natürlichen Schatten und schaffen eine grüne Oase. Unsere Auswahl im Video:
Seidenakazie für leichten Schatten
Mit seiner eleganten, schirmförmigen Silhouette besitzt die Seidenakazie ein feines, gefiedertes Laub, das an Akazienblätter erinnert. Es lässt Licht hindurch und spendet einen sanften, angenehmen Schatten, ohne den Bereich völlig zu verdunkeln. Zudem setzen die leuchtend rosafarbenen, pomponartigen Blüten farbenfrohe, elegante und exotische Akzente. Im Winter lässt der kahle Baum die Sonnenstrahlen hindurch. Außerdem machen sein relativ schnelles Wachstum und seine Krankheitsresistenz ihn zur idealen Wahl, wenn Sie in kurzer Zeit natürlichen Schatten schaffen möchten. Wählen Sie eine Seidenakazie von überschaubarer Größe, etwa Albizia julibrissin ‚Ombrella‘ mit 5 Metern Höhe und 6 Metern Breite.
Winterhart bis -15 °C ist dieser Baum ideal für südliche Regionen und Gebiete mit ozeanischem Klima, wo er einen sonnigen bis halbschattigen Standort bevorzugt. Auch nördlich der Loire lässt er sich pflanzen, sofern Sie einen windgeschützten, nach Süden ausgerichteten Platz wählen. Die Seidenakazie bevorzugt einen gut durchlässigen Boden, von sandig bis lehmig, und verträgt Trockenheit gut, sobald sie eingewachsen ist. Staunässe, besonders im Winter, sowie zu schwere, tonige Böden bereiten ihr jedoch Probleme.
→ Mehr über diesen anmutigen Baum erfahren Sie in unserem Steckbrief zur Seidenakazie: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege.
→ Hören Sie auch unseren Podcast über unsere liebsten Schattenspender:

Lesen Sie auch
Terrassenschatten: Welche Pflanzen wählen?Kräuselmyrte für warme Regionen
Ob auf Terrasse oder im Garten: Die Kräuselmyrte, auch „Chinesische Kräuselmyrte“ genannt, ist das ganze Jahr über ein Schauspiel für sich. Ihr ledriges Laub wechselt je nach Jahreszeit die Farbe: Es treibt rot aus, wird im Sommer grün und nimmt im Herbst warme Töne an, bevor es abfällt. Selbst im Winter, wenn der Baum kahl ist, schält sich seine hellbeige Rinde in farbigen Platten ab und sorgt nach einigen Jahren für einen einzigartigen Blickfang. Nicht zu vergessen die frisch rosafarbene Sommerblüte, die jeden Außenbereich bereichert.
Ihr schnelles Wachstum ist ein weiterer Vorteil für die Terrasse. Wählen Sie eine Sorte, die 3 bis 5 m hoch wird, etwa den Kultivar ‚Jacqueline Desmartis‚, ‚Dynamite‚ oder ‚Soir d’Eté‚, und schneiden Sie sie zu einer Schirmform. So erhalten Sie angenehmen, leichten und exotischen Schatten.
Da dieser schöne Baum etwas frostempfindlich ist (winterhart bis -9 °C), eignet er sich nur für milde, mediterrane oder ozeanische Klimate sowie einen vollsonnigen, windgeschützten Standort. Er bevorzugt außerdem neutralen oder leicht sauren, gut drainierten und stets leicht feuchten Boden. Staunässe im Winter und kalkhaltige Böden verträgt er jedoch nicht.
→ Mehr über diesen anmutigen Baum erfahren Sie in unserem Beitrag über Kräuselmyrte, Chinesische Kräuselmyrte: Pflanzung, Kultur und Pflege.

Kugel-Trompetenbaum 'Nana' für milde Regionen
Der Catalpa bignonioides ‚Nana‘ (auch Kugel-Trompetenbaum) ist eine schöne, kompaktere und blütenlose Sorte des klassischen Trompetenbaums. Mit seiner natürlich runden Wuchsform und seinem dichten Laub wird er besonders gern zur Beschattung von Terrassen verwendet. Seine großen Blätter spenden in den warmen Monaten dichten, erfrischenden Schatten und setzen mit ihrem zarten Grün zugleich dekorative Akzente. Im Herbst färben sie sich gelblich, bevor sie abfallen, und bieten ein jahreszeitliches Schauspiel.
Dieser Trompetenbaum liebt volle Sonne und bevorzugt gut vor starken Winden geschützte Standorte. Er ist bis -23 °C winterhart und kann überall in Frankreich gepflanzt werden, außer in den trockenen Böden der Mittelmeerregion. Er bevorzugt gemäßigte Klimate und leicht feuchte Böden, auch lehmige und kalkhaltige. Zu beachten ist, dass sein Wachstum eher langsam ist und er im Alter von 10 Jahren eine Breite und Höhe von 5 bis 7 m erreicht.
→ Um mehr über diesen eleganten Baum zu erfahren, lesen Sie unser Merkblatt zu Pflanzung, Rückschnitt und Pflege des Trompetenbaums.

Lesen Sie auch
10 SchattenbäumeMimose der Gärtner als Kugelbaum: robust
Die Robinia pseudoacacia ‚Umbraculifera‘, gemeinhin als „Kugel-Robinie“ oder „Kugelakazie“ bezeichnet, ist eine besondere Sorte der Robinie, die sich durch ihre kompakte, runde Wuchsform auszeichnet. Ihr dichtes Laub besteht aus kleinen, gefiederten Blättern, die im Frühjahr und Sommer leuchtend grün sind und sich im Herbst goldgelb färben – ideal, um eine Terrasse zu beschatten. Diese Sorte blüht nicht und erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Breite von 4 m sowie eine Höhe von 5 bis 6 m.
Robinia ‚Umbraculifera‘ wird auch für ihre Robustheit und Winterhärte (bis -29 °C) geschätzt, durch die sie in den meisten Regionen gedeiht – vom milden Klima der Atlantikküste bis zu den strengeren Wintern im Norden und Osten. Sie ist zudem schadstoffverträglich und daher ideal für Terrassen im städtischen Umfeld. Außerdem eignet sie sich für eine große Bandbreite an Böden und verträgt Trockenheit gut, sobald sie etabliert ist. Beim Standort bevorzugt dieser Baum volle Sonne, passt sich aber auch an Halbschatten an.
→ Mehr über diesen eleganten Baum erfahren Sie in unserem Pflanzenporträt zur Robinie, Gewöhnlichen Scheinakazie: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege.

Falscher Pfefferbaum: immergrünes Laub
Der Schinus molle, oft „Kalifornischer Pfefferbaum“ oder „Wilder Pfeffer“ genannt, ist ein schöner Baum, der besonders wegen seines immergrünen, feinen und überhängenden Laubs geschätzt wird. Mit seiner Wuchsform bringt er eine sanfte, bewegte Note in Garten und Terrasse. Seine hübschen dekorativen Beeren erinnern an Pfeffer und setzen leuchtende Farbakzente zwischen Rosa und Rot. Auch seine auffällige Rinde ist bemerkenswert; mit zunehmendem Alter wird sein Stamm knorrig. Ein weiterer Vorteil: Sein schnelles Wachstum lässt ihn innerhalb weniger Jahre 6 m hoch und 4 m breit werden. Kurz vor dem Sommer zeigt er außerdem eine unauffällige Blüte.
Der Falsche Pfefferbaum ist wenig winterhart (bis -6 °C), verträgt nach guter Verwurzelung jedoch Trockenheit sehr gut und eignet sich für warme, trockene Klimate. Damit ist er besonders für die südlichen Regionen Frankreichs interessant. Er liebt außerdem volle Sonne. Seine lockere Wuchsform und seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Böden machen ihn zur idealen Wahl für alle, die ihrem Außenbereich eine exotische Note und leichten Schatten verleihen möchten.

Japanische Wollmispel für ihre Früchte
Aus Asien stammend, ist die Japanische Wollmispel, auch Eriobotrya japonica genannt, ein Obstbaum, der durch seine Schönheit ebenso bezaubert wie durch seine köstlichen Früchte. Mit ihrem immergrünen, dichten und glänzenden Laub sorgt sie das ganze Jahr über für eine attraktive Präsenz im Garten, auch in den Wintermonaten. Die tiefgrünen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den duftenden weißen Blüten, die im Herbst erscheinen. Ihre ausgebreitete Wuchsform erreicht eine Breite von 4 bis 5 m und eine Höhe von 6 m. Damit eignet sie sich ideal, um eine Terrasse oder einen Pool zu beschatten.
Der größte Reiz der Japanischen Wollmispel liegt jedoch in ihren Früchten, den Wollmispeln, die im Winter und frühen Frühjahr reifen. Die Früchte mit ihrem zarten, süßen Fruchtfleisch können frisch verzehrt oder zu Marmelade und Kompott verarbeitet werden. Die bis -9 °C winterharte Japanische Wollmispel gedeiht besonders gut in Regionen mit mildem Klima, insbesondere an der Atlantik- und Mittelmeerküste. Sie bevorzugt sonnige, vor starkem Wind geschützte Standorte mit gut durchlässigem Boden.
→ Mehr über diesen anmutigen Baum erfahren Sie in unserem Pflanzenporträt zur Japanischen Wollmispel: pflanzen, kultivieren, ernten.

Kugelahorn: pflegeleicht
Mit seiner natürlich runden Wuchsform ist der Kugelahorn (Acer platanoides ‚Globosum‘) eine kompakte Variante des klassischen Ahorns. Sein elegantes Erscheinungsbild und seine moderate Größe (8 m hoch und 6 m breit) machen ihn zum idealen Schattenspender für Terrassen und kleine Gärten. Das sommergrüne, dichte Laub spendet erfrischenden Schatten und schafft zugleich eine intime, einladende Atmosphäre. Im Laufe der Jahreszeiten verändert es sich und wechselt von zartem Grün im Frühling zu flammenden Farbtönen im Herbst.
Doch der Kugelahorn ist nicht nur eine Augenweide. Er überzeugt auch durch seine hervorragende Winterhärte bis -34 °C, seine Robustheit und seine Pflegeleichtigkeit. Er gedeiht in nährstoffreichen, tiefgründigen, leicht feuchten, aber gut drainierten Böden, auch in kalkhaltigem Boden, und bevorzugt milde Sonne oder Halbschatten. Nach dem Anwachsen übersteht er sogar sommerliche Trockenheit.
→ Mehr über diesen anmutigen Baum erfahren Sie in unserem Ratgeber zu Ahorn: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege

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