7 Gelbe Sumpf-Schwertlilien mit weißen Blüten
Unsere Auswahl
Inhaltsverzeichnis
Gelbe Sumpf-Schwertlilien für feuchte Gartenbereiche: 7 Sorten mit weißen Blüten aus Japan, Sibirien und weiteren Arten – ideal für Teiche und Ufer.
Japanische Schwertlilie - Iris ensata Dinner Plate 'Cupcake'
Die Iris ensata Dinner Plate ‚Cupcake‘ gehört zu einer Serie mit sehr großen, flachen Blüten mit einem Durchmesser von 15 cm, so groß wie Dessertteller! Die Blüten zeigen sich zart gewellt in Milchweiß mit einem Hauch von Violettrosa auf den mittleren Blütenblättern und leuchtend gelb bis chartreusegrün gefärbten Akzenten. Diese zwischen Mai und Juni blühende Sorte gedeiht in kalkfreien, auch im Sommer stets feuchten Böden.
Die aus den feuchten Lebensräumen Asiens von Japan über den Himalaya bis nach Sibirien stammenden Japanischen Schwertlilien bevorzugen saure, torfige Böden. Während ihrer aktiven Wachstumsphase benötigen sie reichlich Wasser, im Winter dagegen einen etwas trockeneren Boden.
‚Cupcake‘ ist eine neuere Züchtung, die sich durch ihre außergewöhnlich großen Blüten auszeichnet. Diese Pflanze wird während der Blüte etwa 60 cm hoch und 50 cm breit. Ihr sommergrünes, mittelgrünes Laub besteht aus langen, bandförmigen Blättern, die im Winter einziehen. Jeder Blütenstängel trägt 2 bis 3 Blüten mit flachen, gewellten Kelchblättern, über denen etwas kleinere Blütenblätter und aufrechte Griffel stehen. Im Blütenzentrum setzen leuchtend gelbe Signale einen strahlenden Akzent.
Iris ensata eignen sich perfekt für Uferbereiche und können im Sommer leicht im Wasser stehen, doch ihre Rhizome vertragen im Winter keine dauerhafte Nässe, besonders bei Frost. ‚Cupcake‘ lässt sich beispielsweise gut mit Anemone rivularis oder Astilbe kombinieren.

Lesen Sie auch
Japanische Schwertlilie: Anbau und PflegeAsiatische Sumpf-Schwertlilie – Iris laevigata 'Snowdrift'
Die Iris laevigata ‚Snowdrift‘ besticht durch makellos weiße, violett und gelb gezeichnete Blüten, die sich im Sommer an kräftigen Blütenstielen öffnen. Ihre Blütenblätter sind an der Basis sehr schmal und weiten sich anschließend löffelförmig. Diese japanische Schwertlilie mit schlanker Wuchsform und schwertförmigen Blättern bevorzugt gut bewässerte Bereiche und die Ufer von Gewässern, wo sie sogar teilweise untergetaucht sein kann.
Die aus Ostasien, insbesondere Japan, stammende Iris laevigata gedeiht in voller Sonne oder leichtem Schatten, sofern sie einen stets frischen bis feuchten Boden erhält. Diese Pflanze eignet sich besonders für die Randbereiche von Teichen oder Bächen, wo sie sogar in 10 cm tiefem Wasser kultiviert werden kann.
Das Wachstum von ‚Snowdrift‘ erreicht gewöhnlich eine Höhe von 80 cm und macht sie zu einer ausgezeichneten Wahl, um dem Garten mehr Vertikalität zu verleihen. Sie bevorzugt humusreiche Böden mit leicht saurem pH-Wert.
Die Iris laevigata ‚Snowdrift‘ bringt Helligkeit und Eleganz in jeden feuchten Bereich. Kombinieren Sie sie beispielsweise mit Lobelia cardinalis für einen leuchtenden Kontrast.

Gelbe Sumpf-Schwertlilie – Iris pseudacorus 'Crème de la Crème'
Iris pseudacorus ‚Crème de la Crème‘ bildet cremeweiße Blüten mit blassgelben, leicht violett gesäumten Flecken. Iris pseudacorus ist eine Schwertlilie, die ganzjährig unter Wasser oder zumindest in durchnässten Böden wächst. Dort kann sie Ufer von Gewässern stabilisieren oder aufgrund ihrer filternden Eigenschaften in Pflanzenkläranlagen eingesetzt werden.
Die Typusart ist in den Sümpfen und sehr feuchten Lebensräumen Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens weit verbreitet. Ab dem Frühjahr bildet ‚Crème de la Crème‘ einen Horst aus schmalen, aufrechten Blättern und erreicht eine Höhe von 50 bis 60 cm. Die schwertförmigen Blätter sind 1 bis 3 cm breit. Die Blütezeit erstreckt sich je nach Klima von Mai bis Juli. Aus dem Horst ragen 90 cm hohe, zylindrische Blütenstiele mit jeweils 2 bis 3 Blüten. Jede Blüte besitzt 3 große, überhängende Kelchblätter, die 3 kleine, schmale, aufrechte Blütenblätter und 3 große, kammförmige, blütenblattähnliche Narben umgeben. Das Laub bleibt im Winter erhalten.
‚Crème de la Crème‘ zeichnet sich durch ihre Winterhärte und große Anpassungsfähigkeit aus. Sie gedeiht in halb-aquatischen Lebensräumen, ob an einem Ufer oder in einem feuchten Graben. In voller Sonne harmoniert sie gut mit anderen Gelben Sumpf-Schwertlilien, Rohrkolben und Blutweiderich.

Lesen Sie auch
Gelbe Sumpf-Schwertlilie pflanzen und pflegen?Sibirische Schwertlilie – Iris sibirica 'Not Quite White'
Die Iris sibirica ‚Not Quite White zeigt im späten Frühjahr zart verschleierte, hell lavendelfarben geaderte Blüten auf weißem Grund. Winterhart und anpassungsfähig, gedeiht die Sibirische Schwertlilie in guter Gartenerde, sofern der Boden im Sommer eine gewisse Feuchtigkeit behält. Ideal für die Umgebung von Gewässern, solange die Wurzelstöcke im Winter nicht unter Wasser stehen, fügt sie sich sowohl in romantische als auch in moderne Gärten ein.
In voller Blüte erreicht diese Schwertlilie eine Höhe von 80 cm; ihr Laub wird 45 cm hoch, und die Horstbreite beträgt etwa 50 cm. Ihr Wachstum ist mäßig und langsamer als das der Iris germanica. ‚Not Quite White‘ bildet aus langen, schmalen, leicht graugrünen Blättern bestehendes Laub. Im Mai und Juni ragen die Blütenstiele über das Laub hinaus. Sie tragen 12 cm große Einzelblüten mit jeweils 3 Kelch- und 3 Blütenblättern, die nacheinander von der Stielspitze zu den unteren Verzweigungen hin aufblühen. Diese Schwertlilie breitet sich durch Rhizome aus; ihr oberirdischer Teil zieht sich im Winter zurück.
Die Sibirische Schwertlilie ‚Not Quite White‘ ist am Rand eines Teichs oder Bachs unverzichtbar, ebenso in sehr feuchtem oder stets frischem Boden. In feuchten Bereichen lässt sie sich beispielsweise mit Taglilie und Rittersporn kombinieren.

Sibirische Schwertlilie – Iris sibirica 'Moon Silk'
Iris sibirica ‚Moon Silk‘ begeistert mit zarten, doch ausdrucksstarken, reinweißen Blüten, die in der Mitte von einem Hauch leicht chartreusefarbenen Gelbs punktiert sind. Die äußeren, überhängenden Blütenblätter zeigen dasselbe leicht goldgrüne Gelb. Wie andere Sibirische Schwertlilien bevorzugt diese Sorte nährstoffreiche, feuchte Böden. Obwohl sie volle Sonne verträgt, bleiben ihre Blüten im Halbschatten länger prachtvoll.
‚Moon Silk‘ blüht ab Mai bis Juni drei Wochen lang. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu 10 cm und sind kleiner und oft farbintensiver als die der Japanischen Schwertlilie. Die Blütenstiele werden bis zu 70 cm hoch und tragen ihre Blüten über einem feinen, dichten Blattwerk, das 60 cm Höhe erreicht.
Winterhart und widerstandsfähig gegen Kälte und Feuchtigkeit, teilt die Sibirische Schwertlilie ‚Moon Silk‘ mit ihrer japanischen Verwandten eine Abneigung gegen winterliche Staunässe. Pflanzen Sie sie am besten an den Teichrand, fern von überschwemmungsgefährdeten Bereichen, oder in stets frische bis feuchte Beete, auch im Sommer.
‚Moon Silk‘ harmoniert perfekt mit Funkien, Etagen-Primeln und Japanischen Schwertlilien und schafft elegante Arrangements in schattigen, feuchten Gärten.

Japanische Schwertlilie – Iris ensata 'Diamant'
Die Iris ensata ‚Diamant‘ zieht mit ihren leuchtenden, flachen, makellos weißen Blüten mit dezentem gelbem Fleck alle Blicke auf sich. Diese Sorte der Asiatischen Sumpf-Schwertlilie verbindet Eleganz und Leuchtkraft und unterscheidet sich deutlich von klassischen Garten-Schwertlilien durch ihre Vorliebe für kalkfreie Böden, die im Sommer stets feucht bleiben. Besonders spektakulär wirkt diese Schwertlilie, wenn sie in Gruppen an Ufern oder in Feuchtbereichen gepflanzt wird.
Der Kultivar ‚Diamant‘ bildet eine kräftige, aufrechte Horstform und erreicht zur Blütezeit etwa 80 cm Höhe bei 40 cm Breite. Mit ihrem sommergrünen, mittelgrünen Laub und den langen, schmalen, bandförmigen Blättern breitet sich die Pflanze dank ihrer Rhizome allmählich aus. Von Juni bis Juli blüht sie drei Wochen lang. Die Blütenstiele tragen jeweils 2 bis 3 große, 12 cm breite Blüten. Jede besitzt drei große, flache Kelchblätter und drei kleinere Blütenblätter mit einem leuchtend gelben Signal.
Für eine erfolgreiche Kultur im Garten wählen Sie einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden, der im Sommer frisch bleibt. Pflanzen Sie ‚Diamant‘ in schweren Boden, der eine Senke bildet, am Fuß eines Hangs oder an ein feuchtes Ufer. Diese Sorte harmoniert gut mit Caltha palustris oder Euphorbia palustris, deren gelbe oder gelbgrüne Signale die der Schwertlilie wieder aufgreifen.

Sibirische Schwertlilie – Iris sibirica 'Snow Queen'
Der Iris sibirica ‚Snow Queen‘ erhellt den Garten mit leuchtenden, reinweißen Blüten, die an der Blütenmitte goldgelb gezeichnet sind. Diese Sibirische Schwertlilie ist für ihre anmutige Wuchsform und ihr feines Laub bekannt und bildet kräftige Horste. Sie wurde mit dem renommierten Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society ausgezeichnet.
Die Sorte ‚Snow Queen‘ erreicht während der Blüte eine Höhe von bis zu 50 cm. Ab dem Frühjahr bildet sie einen dichten Horst aus schmalen, graugrünen Blättern. Die Blüte erscheint im Juni und Juli. Dann ragen Blütenstiele, die etwas höher als das Laub sind, aus dem Horst hervor. Jeder Stiel trägt 2 bis 3 Blütenknospen, die an der Basis rötlich gefärbt sind und sich zu 6 bis 7 cm großen Blüten öffnen. Diese bestehen aus drei großen, nach unten gebogenen Kelchblättern und drei kleineren, aufrecht stehenden inneren Blütenblättern.
Iris sibirica eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Teichrändern. Allerdings sollte vermieden werden, dass der Boden im Winter zugleich nass und gefroren ist. Eine Alternative ist die Pflanzung im Topf: Im Frühjahr können die Töpfe ins Wasser gestellt und im Herbst wieder herausgenommen werden. Im Freiland gedeihen die Pflanzen problemlos in einem ganzjährig frischen Boden. Für eine faszinierende Massenwirkung können Sie Iris in verschiedenen Farben kombinieren oder sie an einem stets frischen Standort beispielsweise mit Gedrängtblütigem Gilbweiderich und Goldkolben kombinieren.

- Abonnieren Sie
- Inhaltsverzeichnis
Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.
Kommentare