7 immergrüne Kletterpflanzen für den Garten
Laub- und Blumenteppiche das ganze Jahr!
Inhaltsverzeichnis
Immergrüne Kletterpflanzen schaffen ganzjährig dekorative Bilder. Sie begrünen Mauern und Pergolen, bilden Sichtschutz und wachsen auch im Topf. 7 Favoriten für einen lebendigen Garten!
Immergrüne Waldreben
Immergrüne Waldreben sind meist nur mäßig winterhart, etwa bis -10 °C, doch ihre schöne Belaubung ist es wert, sie in Regionen mit mildem Klima zu pflanzen. Zudem erfreuen sie mit prächtigen Blüten, die vom Herbst bis zum Frühjahr erscheinen, und manche verströmen sogar mitten im Winter einen herrlichen Duft im Garten.
Armands Waldrebe
Die bekannte und häufig gepflanzte kräftige Waldrebe trägt das ganze Jahr über glänzend dunkelgrüne, stark von Blattadern durchzogene Blätter mit länglicher, spitzer Form. Die Blüte beginnt im zeitigen Frühjahr. Die Blüten verströmen einen Duft, der an Jasmin und Orangenblüte erinnert. Die Wildart, die eine Höhe und Breite von bis zu 4 bis 5 Metern erreicht, blüht reinweiß. Bei ‚Apple Blossom‚ zeigt die Blütenrückseite einen rosafarbenen Hauch, bei ‚Hendersonii Rubra‚ sind die Farbtöne deutlich intensiver. Während ‚Little White Charm‚ kleiner bleibt, trägt ‚Snowdrift‚ die größten Blüten und blüht überreich. Diese Waldrebe haftet nicht selbstständig an ihrer Rankhilfe und benötigt eine Stütze.
Die Waldrebe ‚Early Sensation‘
Diese Waldreben-Hybride zeichnet sich durch besonders zartes Laub aus. Es ist dicht, fein geschlitzt, hellgrün und glänzend und erinnert an Petersilie. Sie wächst zunächst langsamer und erreicht eine Höhe und Breite von 2 bis 3 Metern. Die Blüte beginnt im zeitigen Frühjahr. Weiße, margeritenähnliche Blüten mit grünlicher Mitte erscheinen in Trauben. Der Zierwert bleibt durch den Fruchtschmuck erhalten: Silberfarbene, seidig wirkende Spiralen schmücken die Pflanze und bleiben lange haften.

Clematis ‚Early Sensation‘
Winterblühende Waldreben
Die Clematis cirrhosa, manchmal auch „Weihnachts-Waldreben“ genannt, sind wahre Winterschätze. Vom Herbst bisweilen bis zum Frühjahr, vor allem aber mitten im Winter erhellen ihre nickenden Glockenblüten den Garten und die Festtafeln zum Jahresende. Das wachsartige, dunkelgrüne, gelappte und mehr oder weniger gezähnte Laub kann sich durch Kälte purpurrot verfärben. Es bildet dann den Rahmen für die Blüten: weiß bei ‚Jingle Bells‚, bei ‚Winter Parasol‚ leicht rosa gesprenkelt und bei der Sorte ‚Freckles‚ mit deutlich ausgeprägteren Purpurflecken. Letztere ist zugleich am frosthärtesten. Diese kräftigen, aber kälteempfindlichen Lianen können 2 bis 3 Meter hoch werden.
Ihre Ansprüche
Ein leichter, tiefgründiger Boden in sonniger bis halbschattiger Lage, geschützt vor kalten Winden. ‚Early Sensation‘ bevorzugt einen frischen, aber durchlässigen Boden ohne zu viel Kalk. Armands Waldrebe und Clematis cirrhosa vertragen dagegen Trockenheit und alkalischere Böden.
→ Entdecken Sie alle unsere immergrünen Waldreben und unseren Ratgeber zur Auswahl, Pflanzung und Pflege immergrüner Waldreben sowie unser Video zum Pflanzen von Waldreben.
Lesen Sie auch
Kletterpflanzen für den Schatten: Welche wählen?Sternhortensien
Die Gattung Hortensie umfasst nicht nur Sträucher. Es gibt tatsächlich auch Kletterhortensien, von denen einige immergrün sind. Ein Beispiel ist Hydrangea seemanii, eine recht schnell wachsende Liane, die 4 bis 5 m hoch wird. Ihr Laub ist besonders dekorativ. Die elliptischen, schmalen und zugespitzten Blätter sind kräftig grün und glänzend und bilden einen dichten Sichtschutz. Die Blüte in großen, flachen Dolden ist cremeweiß und erscheint im Sommer. Zuvor bilden sich große, dekorative Knospen, die denen von Päonien ähneln.
Eine weitere Kletterhortensie, Hydrangea petiolaris ‚Winter Surprise‘, trägt ihren Namen zu Recht. Ihr Laub verfärbt sich durch die winterliche Kälte purpurfarben, besonders auf der Blattunterseite. Die sternförmigen Blüten erscheinen im späten Frühjahr in flachen, weißen Blütenständen. Sie wächst zunächst recht langsam und braucht im Durchschnitt drei Jahre, um sich zu etablieren. Danach wächst sie schneller und erreicht ebenfalls 4 bis 5 m Höhe.
Obwohl es keine Hortensie ist, verdient Pileostegia viburnoides hier eine Erwähnung. Das ovale, dicke Laub ist zugespitzt und ähnelt dem von Hydrangea seemanii. Manche sehen darin auch eine Ähnlichkeit mit dem Laub von Alpenrosen. Die Blütenstände sind ebenfalls recht ähnlich und erscheinen in großen, cremeweißen Rispen, die zudem sehr bienenfreundlich sind. Diese noch wenig bekannte Kletterpflanze kann auch kriechend wachsen, wenn sie keine Kletterhilfe findet.
Ihre Ansprüche
Die Kletterhortensien und Pileostegia bevorzugen schattige bis halbschattige Standorte in frischem, aber nicht staunassem Boden. Hydrangea seemanii ist kalkempfindlicher. Alle sind bis -10 °C bis -15 °C winterhart und klettern dank Luftwurzeln, die den Untergrund nicht beschädigen, selbstständig empor.
→ Entdecken Sie unsere Auswahl an Kletterhortensien sowie unser Merkblatt zu Pflanzung, Rückschnitt und Pflege von Hortensien.
DéEntdecken Sie andere Kletterpflanzen
Alles ansehen →Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 0 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 0 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Jasmin
Auch bekannt als „Falscher Jasmin“, gehören Trachelospermum mit einer Wuchshöhe von 2 bis über 6 m tatsächlich zu einer anderen Gattung als der Echte Jasmin. Die sehr beliebten Pflanzen zählen zu den Stars unter den immergrünen Kletterpflanzen. Ihr Laub ist dick, glänzend, oval und an der Spitze zugespitzt. Beim Typ dunkelgrün, kann es sich unter dem Einfluss von Kälte oder Trockenheit mehr oder weniger purpurrot färben. Die Sorte ‚Winter Ruby‘ zeigt diese Färbung am zuverlässigsten. Ist das Laub mehr oder weniger dunkelgrün, gibt es auch Kultivare mit cremeweißen, weißen, gelben oder orangefarbenen Panaschierungen, etwa ‚Variegatum‘ oder ‚Ogon-Nishiki‚ (letztere ist allerdings frostempfindlicher). ‚Theta‚ besticht durch ihr originelles, dunkles und feineres Laub, dessen Mittelader silbergrau hervorgehoben ist. Die Blüte der Trachelospermum-Arten ist üppig und erscheint vom Frühjahr bis zum Sommer, in Trauben kleiner, propellerförmiger Blüten mit intensivem Duft, der einen ganzen Gartenbereich erfüllen kann. Die meist weißen Blüten nehmen bei ‚Pink Showers‚ einen zarten Rosaton an, bei Trachelospermum asiaticum und ‚Star of Toscane‘ hingegen Gelb.
Falscher Jasmin entwickelt lange Triebe, die mit zunehmendem Alter verholzen und eine gewundene Form annehmen können. Sie benötigen eine Rankhilfe, und manche bilden an feuchten Stützen Luftwurzeln.
Ihre Ansprüche
Sie können Ihren Falschen Jasmin an jedem Standort pflanzen, doch dichter Schatten führt zu einer schwächeren Blüte. Die zunächst langsam wachsende Liane benötigt einen gut durchlässigen Boden und verträgt Trockenheit, sobald ihre Wurzeln gut eingewachsen sind. Einige Arten brauchen einen vor Kälte geschützten Platz, besonders in den nördlichsten Regionen, und sie vertragen kalkhaltigen Boden, wobei Trachelospermum asiaticum empfindlicher darauf reagiert.
Hinweis: Es gibt weitere immergrüne Jasminarten, deren geringe Winterhärte (oft bis -5 °C) jedoch eine Pflanzung in sehr mildem Klima, im Gewächshaus oder im Wintergarten erfordert. Dazu gehören:
- Gelbe Jasminwurzel (Gelsemium sempervirens)
- Arabischer Jasmin (Jasminum sambac)
- Azoren-Jasmin (Jasminum azoricum)
- Primel-Jasmin (Jasminum mesnyi)
- Sternförmiger Wilder Jasmin (Jasminum multipartitum)
→ Entdecken Sie unser großes Jasmin-Sortiment sowie unser Merkblatt zum Pflanzen, Schneiden und Pflegen von Jasmin.
Lesen Sie auch
Kletterpflanzen für Mauern und Fassaden: Auswahl?Gewöhnlicher Efeu
Für sein dekoratives, stark deckendes Laub geschätzt, ist der Efeu eine der pflegeleichtesten und robustesten immergrünen Kletterpflanzen, besonders für schattige Gartenbereiche. Mit einer Höhe von 60 cm bis über 20 m erklimmt er alte Bäume oder kaschiert unansehnliche Bauwerke. Außerdem kann er zu jeder Jahreszeit dekorative Hecken bilden, einen Maschendrahtzaun begrünen oder als Bodendecker eingesetzt werden, etwa an einem schwer zu bepflanzenden Hang. Wenn Sie ihn an Bauwerken einsetzen, achten Sie auf eine stabile Unterlage und intaktes Mauerwerk.
Seine dreieckigen Blätter besitzen mehr oder weniger ausgeprägte Lappen und einige schmücken sich mit ausgesprochen eleganten Panaschierungen. Dank seines schnellen Wachstums ist Efeu zudem eine wichtige Bienenweide, wenn seine Blüten in Dolden zwischen Spätsommer und Herbst erscheinen. Die Beeren, die ihnen folgen und bei Reife blauschwarz sind, dienen auch Vögeln als Nahrung. Der Gewöhnliche Efeu gehört zwar zu den meistverwendeten Arten, bestimmte Arten und Sorten bieten jedoch zusätzlichen Zierwert, etwa ‚Goldheart‚, dessen dunkelgrünes Laub durch eine goldfarbene Mitte aufgehellt wird. ‚Sagittifolia‚ fällt mit seinen sehr lang gezogenen Lappen aus dem Rahmen. Mit einem bescheidenen Wuchs (4 m) lässt er sich auch in kleinen Gärten leicht integrieren. ‚Kolibri‚, der ‚Kleine‘ unter den Efeus, wird kaum höher als 60 cm und gedeiht problemlos im Topf auf Terrasse oder Balkon. In Regionen mit mildem, trockenem Klima macht der Algerische Efeu ‚Gloire de Marengo‚ eine hervorragende Figur. Seine gewölbten Blätter vereinen Grün-, Grau-, Silber-, Creme- und Weißtöne und sitzen an roten Blattstielen. In feuchteren und kühleren Gegenden ist der Kolchische Efeu bestens geeignet, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Er wächst zwar langsamer als der Gewöhnliche Efeu, kann aber problemlos 10 m und unter optimalen Bedingungen sogar mehr erreichen.
Ansprüche
Efeu ist äußerst pflegeleicht und wächst in jedem frischen, durchlässigen Boden. Nach dem Anwachsen verträgt er auch Trockenheit. In schattigen oder dunklen Gartenbereichen profitieren panaschierte Sorten von etwas mehr Licht, pralle Sonne sollte jedoch vermieden werden. Mit einer Winterhärte von -12 °C bis -25 °C können diese Kletterpflanzen überall kultiviert werden!
→ Entdecken Sie unser Efeu-Sortiment sowie unser Merkblatt zur Pflanzung, Pflege und zum Rückschnitt von Efeu.
Geißblatt
Unverzichtbare immergrüne Kletterpflanzen: Geißblätter vereinen zahlreiche Vorzüge. Sie sind leicht zu kultivieren, krankheitsresistent und stellen kaum Ansprüche an den Boden. Da sie meist schnell wachsen, sind sie zudem oft ausgesprochen duftend und erfüllen den Garten vom späten Frühjahr bis zum Herbst mit ihrem Duft. Ihre windenden Triebe umschlingen Rankgitter, Äste oder Pergolen und ermöglichen den am häufigsten kultivierten Arten, 2 bis 6 m hoch zu klettern. Ihr üppiges Laub besteht aus Blättern mit ovaler Form, die meist grün sind. Einige Sorten wie ‚Copper Beauty‚ zeigen attraktive blaugrüne und bronzefarbene Reflexe, während andere originelle Panaschierungen aufweisen. Dies gilt etwa für ‚Aureoreticulata‚ mit grünem Laub und zahlreichen gelben Blattadern sowie für ‚Mint Crisp‚, dessen Blätter aussehen, als wären sie vollständig mit Gelb bespritzt.
Geißblätter sind für ihren intensiven, aber nicht aufdringlichen Duft bekannt. Bei vielen Sorten, etwa den häufig verwendeten ‚Hall’s Prolific‚ und ‚Halliana‚, ist die Blüte weiß und gelb. Bei ‚Copper Beauty‘ kann sie sich auch gelb-orange färben, bei ‚Celestial‚ rosa und lachsfarben. ‚John Clayton‚ gedeiht in jedem Boden und blüht besonders lange. Der Duft des Wald-Geißblatts ‚Scentsation‚ ist besonders intensiv. Die danach erscheinenden kleinen Beeren sind für Menschen leicht giftig, bei Vögeln jedoch sehr beliebt.
Standort und Pflege
Geißblätter wachsen fast überall, auch wenn das Laub in raueren Klimaten weniger zuverlässig immergrün bleibt. Ein tiefer, frischer, aber durchlässiger Boden ist ideal, ob sauer, neutral oder kalkhaltig. Diese Kletterpflanzen bevorzugen einen halbschattigen Standort.
→ Entdecken Sie unsere Auswahl an Geißblättern sowie unseren Ratgeber zu Pflanzung, Rückschnitt und Pflege von Geißblättern.
Die Holboellia
Noch wenig verbreitet, ist die Holboellia, auch Goufla genannt, eine ungewöhnliche, windende Liane. Ihr grünes Laub ist derb. Zu Beginn des Frühjahrs schmücken sie Blüten, deren Farbe vom Geschlecht abhängt. Befinden sich männliche und weibliche Blüten an derselben Pflanze, erscheinen Erstere in kleinen, hängenden, grünlich weißen Trauben an den Trieben des Vorjahres, während Letztere an der Basis der jungen Triebe entstehen, in kleinen purpurrosa Blütenbüscheln. Diese Blüten, deren Form an Glockenblumen erinnert, verströmen einen köstlichen Duft. Bei warmen Sommern erscheinen im Spätjahr längliche, purpurfarbene Früchte, die essbar sind. Diese recht schnell wachsende Kletterpflanze kann ihr Rankgerüst im Durchschnitt bis zu 5 m hoch erklimmen. Bei Holboellia coriacea (auch Chinesische Blaurebe) ist die Blüte unscheinbar, der Duft jedoch deutlich wahrnehmbar. Holboellia latifolia hat dagegen größere Blätter. Zur selben Familie gehört die Stauntonia, die ihr recht ähnlich sieht. Ihr im Frühjahr bernsteinfarbenes Laub nimmt später eine tief blaugrüne Färbung an. Diese schnell wachsende Liane erreicht rasch eine Höhe von 10 m. Das Rankgerüst muss daher geeignet sein und ihr Wuchs kontrolliert werden. Diese Lianen sind nur mäßig winterhart (-8 °C bis -10 °C) und gedeihen besser in Regionen mit milden Wintern.
Ihre Ansprüche
Die Holboellia bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Pflanzen Sie sie in einen tiefgründigen, fruchtbaren, humusreichen, frischen, aber durchlässigen Boden.
→ Entdecken Sie unsere Holboellia-Auswahl.
Der Korallenstrauch
Der Korallenstrauch oder „Korallenpflanze“ ist eine noch wenig bekannte, immergrüne Kletterpflanze. Dabei besticht sie durch seltene Eleganz. Ihr Laub ist schmal, derb, glänzend grün und leicht gezähnt. Spät im Jahr, je nach Region und Wetter zwischen Juli und Oktober, erscheinen an langen Blütenstielen Trauben kleiner, glockenförmiger Blüten in glänzendem, wachsartigem Korallenrot. Der Kontrast zum Laub wirkt sehr dekorativ. Der mäßig schnell wachsende Korallenstrauch kann 3 bis 5 m hoch klettern. Seine schwach windenden Triebe bilden nur wenige Haftwurzeln. Seine Winterhärte ist mäßig (−5 °C bis −12 °C, je nach Boden), eine dicke Mulchschicht hilft ihm, strenge Winter zu überstehen. Auch die Kultur in einem großen Kübel mit Überwinterung oder in einem wenig beheizten Wintergarten ist möglich.
Ansprüche
Der Korallenstrauch bevorzugt leicht saure, lockere, frische, aber gut drainierte Böden, besonders im Winter. Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen, aber nicht heißen Standort oder in den Halbschatten.
- Abonnieren Sie
- Inhaltsverzeichnis
Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.









Kommentare