8 immergrüne Duftsträucher
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Heideröschen, Orangenblume, Duftblüte und Beales Mahonie: Immergrüne Sträucher mit duftender Blüte – ideal für Hecken und am Haus. Auswahl entdecken!
Der Duftende Seidelbast
Daphne odora ist ein bezaubernder Strauch mit langer Blüte im Spätwinter (Februar–März) und duftenden rosafarbenen Blüten. Er besitzt schöne, längliche, glänzend dunkelgrüne, dicke Blätter. Der langsam wachsende Strauch bleibt klein und eignet sich daher ideal für kleine Gärten. Höhe und Breite betragen höchstens 1,50 m. Besonders empfehlen wir die Sorte Daphne odora ‚Aureomarginata‘ mit schönen dunkelgrünen Blättern und zartem cremegelbem Rand! Auch Daphne ‚Perfume Princess‘ verströmt einen betörenden Duft. Sie bleibt mit höchstens 1,20 m Höhe und 90 cm Breite noch kompakter.
Daphne gedeiht im Schatten oder Halbschatten in humusreichem, frischem Boden, der dennoch gut durchlässig sein muss, da Staunässe nicht vertragen wird. Saure Böden werden bevorzugt. Im Garten lässt er sich beispielsweise mit Eranthis hyemalis, Krokus, Narzisse, Knotenblume und Englischer Heide kombinieren …

Daphne odora bildet hübsche kleine rosafarbene Blüten in Büscheln
⇒ Entdecken Sie unseren Ratgeber zur Kultur von Daphne
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12 Duftsträucher für einen ganzjährig duftenden GartenDie Mexikanische Orangenblume
Die Orangenblume, auch Choisya ternata, ist ein sehr schöner Strauch mit handförmigen, attraktiv tief eingeschnittenen Blättern. Im April und Mai bildet sie eine prächtige weiße Blüte, deren Duft an Orangenblüten erinnert … Sie gehört übrigens derselben botanischen Familie an, was ihr den Namen Orangenblume eingebracht hat. Auch ihre Blätter verströmen beim Zerreiben ein aromatisches Bouquet. Wir empfehlen die Sorte ‚Sundance‘ mit ihrer schönen goldfarbenen Belaubung, die ideal ist, um eine schattige Ecke aufzuhellen. Außerdem blüht sie remontierend und bildet im Frühherbst, etwa im September, erneut Blüten. Sie können sich auch für ‚Aztec Pearl‘ mit sehr feinem, dekorativem Laub entscheiden.
Die Orangenblume bevorzugt nährstoffreiche, humusreiche und gut durchlässige Böden, da ihre Wurzeln Staunässe nicht vertragen. Im Süden Frankreichs pflanzen Sie sie am besten im Halbschatten, da ihre Blätter sonst von der Sonne verbrannt werden könnten. Im Norden gedeiht sie hingegen gut an einem sonnigen Standort. Sie eignet sich auch für einen Küstengarten, da sie salzhaltige Gischt verträgt. Die Orangenblume passt ideal in einen exotischen Garten, zusammen mit Bambus, Hakonechloa, Canna, Wunderbaum, Taglilie und Musa basjoo …

Die weißen Blüten von Choisya ternata verströmen den Duft von Orangenblüten (Foto Adobe Stock)
Die Schleimbeere
Die Sarcococca ist ein charmanter kleiner Strauch, der mitten im Winter blüht, zwischen Januar und März, und dann kleine, zarte, stark duftende weiße Blüten trägt. Auf die Blüte folgen je nach Sorte kleine dunkelblaue, schwarze oder rote Beeren. Sie können beispielsweise Sarcococca confusa wählen, die einen kleinen, dichten und rundlichen Busch bildet, der in alle Richtungen höchstens 1,50 m erreicht, oder Sarcococca hookeriana, die noch kompakter bleibt (80 cm Höhe). Beide verströmen einen intensiven Duft.
Die Sarcococca hat den Vorteil, dass sie für trockenen Schatten geeignet ist. Sie gedeiht in einem frischen, humusreichen, neutralen bis sauren Boden. Kalk mag sie nicht. Am besten pflanzen Sie sie geschützt vor kalten Winden, die ihre Blüte beschädigen könnten. Kurzzeitig verträgt sie Temperaturen bis -15 °C. Nutzen Sie die Sarcococca für ein schattiges Beet mit natürlichem, wildem Charakter. Sie können sie beispielsweise mit Kamelie, Azalee, Christrose, Pachysandra, Rodgersia, Brunnera und Farn kombinieren …

Die zarten weißen Blüten der Sarcococca ‚Winter Gem‘
⇒ Lesen Sie auch unsere ausführliche Beschreibung der Sarcococca
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8 immergrüne Sträucher für schnellen Sichtschutz!Die Gardenie
Die Gardenie zählt zu den duftendsten Pflanzen! Der schöne Strauch trägt elegante weiße Blüten, die je nach Sorte einfach oder gefüllt sein können. Sie verströmen einen angenehmen Duft, der an Jasmin erinnert. Die Gardenie besitzt außerdem schöne, dunkelgrüne, glänzende und dicke Blätter. Sie ist ein eher frostempfindlicher Strauch, doch einige Sorten vertragen Temperaturen von bis zu -10 °C, sogar -12 °C: Dazu gehören etwa ‚Summer Snow‘, ‚Kleim’s Hardy‘ und ‚Crown Jewel‘.
Trotzdem sollte man sie nur in milden Regionen ins Freiland pflanzen. In kühleren Gegenden können Sie sie in einen großen Kübel pflanzen und im Winter zum Schutz vor Frost an einen geschützten Ort stellen. Generell ist die Gardenie etwas anspruchsvoll in der Kultur: Sie braucht einen frischen, aber gut durchlässigen, eher fruchtbaren und sauren Boden. Außerdem mag sie eine feuchte Umgebung. Im Garten können Sie sie beispielsweise mit Moorbeetpflanzen kombinieren: Pieris japonica, Kalmia, Hortensien, Alpenrosen, Azaleen, Kamelien … Da sie wunderschöne weiße Blüten trägt, empfehlen wir, sie mit anderen weiß oder weiß-rosa blühenden Pflanzen zu kombinieren, um eine romantische und elegante Atmosphäre zu schaffen.

Die prachtvolle, sehr duftende weiße Blüte von Gardenia jasminoides
Die Stachelblättrige Duftblüte
Die Stachelblättrige Duftblüte blüht im Frühling oder Herbst (je nach Sorte) und bildet dann kleine weiße Blüten, die in Büscheln zusammenstehen. Sie verströmen einen intensiven Duft, der an Jasmin oder Gardenien erinnert! Der Name der Stachelblättrigen Duftblüte stammt übrigens aus dem Griechischen: osmê (Duft) und anthos (Blume) bedeuten zusammen „Duftblume“. Sie können Osmanthus burkwoodii wählen, der im Frühling blüht, oder Osmanthus heterophyllus, der im Herbst blüht. Dieser besitzt dornige Blätter, die denen der Stechpalme ähneln, und eignet sich ideal für eine schützende Hecke. Es gibt auch panaschierte Sorten, zum Beispiel Osmanthus heterophyllus ‚Tricolor‘ oder ‚Variegatus‘.
Die Stachelblättrige Duftblüte wächst langsam und entwickelt eine sehr dichte Wuchsform. Sie ist leicht zu kultivieren, winterhart und anspruchslos, passt sich an jeden Boden an und gedeiht sowohl im Halbschatten als auch in der Sonne. Sie können sie als immergrüne Hecke verwenden oder zusammen mit Rosen, Storchschnabel, Frauenmantel und Flieder in einen romantischen Garten integrieren. Auch das dornige Laub von Osmanthus heterophyllus lässt sich für eine schützende Hecke nutzen, etwa zusammen mit Stechpalme, Feuerdorn und Berberitze.

Osmanthus heterophyllus ‚Tricolor‘ bietet kleine weiße Blüten und ein besonders originelles panaschiertes Laub
Die Wintergrüne Ölweide
Elaeagnus ebbingei, auch Ebbings Ölweide genannt, bietet eine sehr unauffällige Blüte mit kleinen, unter dem Laub verborgenen Blüten, die jedoch intensiv duften. Sie blüht im Herbst zwischen September und November und bildet cremeweiße Glöckchenblüten. Die Ölweide wächst zu einem sehr dichten, verzweigten Strauch heran. Es gibt zahlreiche Sorten, darunter einige mit hübsch gelb panaschiertem Laub, die in einem Beet für mehr Helligkeit und Lebendigkeit sorgen. Sie ist ein hervorragender Strauch für eine immergrüne Hecke.
Die pflegeleichte Ölweide ist besonders widerstandsfähig und passt sich jedem Boden an. Sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten, verträgt Trockenheit, salzhaltige Gischt, Kälte und große Hitze. Lediglich verdichtete, im Winter staunasse Böden bereiten ihr Probleme. Elaeagnus ebbingei wächst recht schnell und profitiert von regelmäßigem Rückschnitt. In einer Hecke lässt sie sich beispielsweise mit Abelie, Schmetterlingsstrauch, Roter Glanzmispel, Euonymus europaeus, Gewöhnlicher Schneeball und Ligustrum ovalifolium kombinieren.

Die Ebbing-Ölweide, auch Elaeagnus ebbingei genannt, besitzt dichtes Laub, das eine sehr unauffällige, aber angenehm duftende Blüte verbirgt (Foto Adobe Stock)
⇒ Entdecken Sie unser Merkblatt mit allen Informationen zur Ölweide und Tipps für eine erfolgreiche Kultur
Mimose der Gärtner (Acacia dealbata)
Die Mimose oder Acacia dealbata ist ein großer immergrüner Strauch, der im Spätwinter oder frühen Frühjahr zahlreiche kleine gelbe Pomponblüten hervorbringt, die einen angenehmen Honigduft verströmen. Auch das fein gefiederte Laub, das an Farnblätter erinnert, ist sehr dekorativ. Sie eignet sich jedoch nur für Regionen mit sehr mildem Klima, da sie Temperaturen unter -6 °C nicht verträgt. Alternativ kann sie in einem großen Topf kultiviert und zum Überwintern geschützt untergestellt werden. Sie können auch Acacia retinodes wählen, auch Mimose der 4 Jahreszeiten genannt. Sie blüht mehrmals im Jahr und ist ebenfalls sehr duftend.
Die Akazie gedeiht in der Sonne, in gut durchlässigem Boden und an einem vor kalten Winden geschützten Standort. Dagegen verträgt sie sommerliche Trockenheit sehr gut. Im Garten können Sie die Akazie mit anderen Sträuchern im exotischen Stil kombinieren, zum Beispiel mit dem Lampenputzerstrauch, Caesalpinia gilliesii, Sesbania punicea, Grevilleen, Aloe striatula … So schaffen Sie leicht eine exotische, zum Reisen einladende Atmosphäre!

Die prachtvolle Blüte der Mimose oder Acacia dealbata mit gelben Pompons (Foto Adobe Stock)
Die Beales Mahonie
Die Stachellose Mahonie wird für ihr glänzendes, dunkelgrünes, immergrünes Laub geschätzt, das an Stechpalmenblätter erinnert, sowie für ihre gelbe Blüte, die sehr leuchtend und angenehm duftend ist. Die Blüten verströmen einen Maiglöckchenduft. Sie blüht gewöhnlich im Winter, je nach Sorte manchmal auch im Herbst oder frühen Frühjahr. Wir empfehlen die Sorte Mahonia x media ‘Charity’, die mitten im Winter schöne, aufrechte Trauben mit kleinen gelben Blüten hervorbringt.
Die Stachellose Mahonie gedeiht an einem schattigen Standort, etwa unter sommergrünen Bäumen, in einem humusreichen, drainierenden und porösen, nicht zu verdichteten Boden. Kombinieren Sie sie mit anderen Sträuchern, die zur gleichen Zeit blühen, zum Beispiel mit Chimonanthus praecox, Daphne odora (der ebenfalls angenehm duftet), sowie mit Eranthis hyemalis, Orientalischer Christrose, Zaubernuss und Schneeglöckchen … So schaffen Sie eine wunderschöne winterliche Pflanzszene!

Die leuchtende Blüte der Gewöhnlichen Mahonie
⇒ Entdecken Sie alle unsere Tipps zur Kultivierung der Stachellosen Mahonie
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