12 Duftsträucher für einen ganzjährig duftenden Garten
Duftpflanzen für alle vier Jahreszeiten
Inhaltsverzeichnis
Düfte bereichern den Garten. 12 duftstarke Sträucher für Blüten und Duft das ganze Jahr!
Duftende Sträucher für den Frühling
Gold-Johannisbeere – Ribes odoratum
Mit ihrem rundlich-buschigen Wuchs überzeugt die Gold-Johannisbeere in vielerlei Hinsicht. Im Frühjahr verströmen ihre zahlreichen röhrenförmigen Blüten in Gelb und Orange einen weithin wahrnehmbaren Duft. Ihnen folgen schwarze, essbare Früchte, deren Geschmack jedoch nur wenig überzeugt. Der dornlose Zierstrauch trägt gezähnte, sattgrüne Blätter, die sich im Herbst wunderschön purpurrot färben. Der bis mindestens -15 °C winterharte, rundum 2 m große Strauch eignet sich für Hecken ebenso wie für Beete.
- Ansprüche
In jeden normalen, tiefgründigen und frischen Boden pflanzen, auch in kalkhaltige Böden, an sonnigem bis halbschattigem Standort.
- Duft
Dezent, aber deutlich wahrnehmbar, erinnert der Duft der Gold-Johannisbeere an Nelken. Er verbreitet sich über mehrere Meter.
→ Entdecken Sie alle Sorten der Blut-Johannisbeere und unser Merkblatt: Blut-Johannisbeere: Pflanzung, Kultur und Pflege
Burkwoods Schneeball – Viburnum burkwoodii
Ein Muss für jeden Duftgarten: Der Burkwoods Schneeball erhellt den Frühling mit kleinen, zartrosa überhauchten weißen Blüten, die sich zu zahlreichen, etwa 10 cm großen Kugeln vereinen. Sein Duft ist dann einfach wunderbar! Der sommergrüne bis halbimmergrüne Strauch wird etwa 2,50 m hoch und hat bisweilen eine etwas unregelmäßige Wuchsform. Die Blätter sind während der Saison grün und ziehen im Herbst erneut alle Blicke auf diesen prachtvollen Strauch, wenn sie sich in besonders warme Farbtöne verwandeln. Der bis -20 °C winterharte Schneeball ist pflegeleicht und glänzt mehrmals im Jahr als Gartenstar. Die Sorte ‚Ann Russell‘ bleibt kleiner und wächst kompakter als die Art.
- Ansprüche
Pflanzen Sie den Schneeball in frischen, aber durchlässigen Boden mit wenig Kalk, an sonnigem bis halbschattigem Standort.
- Duft
Er erinnert an den Duft der Lilie und verströmt zudem Noten von Jasmin und Tuberose. Sehr intensiv, ist er noch in mehreren Metern Entfernung deutlich wahrnehmbar!
→ Entdecken Sie unser großes Schneeball-Sortiment und unser Merkblatt: Schneeball pflanzen, schneiden und kultivieren.
Flieder – Syringa
Flieder steht sinnbildlich für einen duftenden Frühling. Die winterharten und leicht zu kultivierenden Sträucher wachsen aufrecht und dicht. Sie bilden einen gut verzweigten Busch, der im Alter überhängt. Der schnellwachsende Flieder bildet im April und Mai bienenfreundliche Blütentrauben in vielen Farben, von Weiß bis Dunkelbordeaux sowie in verschiedenen Rosa- und Blautönen. Manche Sorten bieten sogar Farbmischungen, etwa ‚Sensation‘. Die einfachen oder gefüllten Blüten erscheinen über mittelgrünem Laub in leicht erkennbaren, pyramidenförmigen Rispen. Neuere Hybriden wie der Flieder Bloomerang ‚Dark Purple‘ sorgen nach der Sommerhitze für eine zweite Blüte. Flieder wächst schnell und kann über 6 m hoch werden. Zwergsorten wie ‚Bloomerang Pink Perfume‚ bleiben dagegen unter 1,30 m und können überall gepflanzt werden, sogar im Topf auf der Terrasse.
- Ansprüche
Flieder wächst in jedem normalen, durchlässigen Boden, auch in kalkhaltiger Erde. Er gedeiht an sonnigen wie halbschattigen Standorten.
- Duft
Ein nostalgischer Duft, der unweigerlich an die Gärten unserer Großeltern erinnert und zum Klassiker geworden ist. Sanft und zart vereint er blumige und anisartige Noten.
→ Entdecken Sie alle Fliedersorten und unser Merkblatt: Flieder pflanzen, schneiden und pflegen
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Der Schmetterlingsstrauch – Buddleja
Als kleiner Strauch oder schöner Großstrauch erreicht der Schmetterlingsstrauch je nach Sorte eine Höhe von 1,20 bis 4 m. Seine ausladende Wuchsform bringt sommergrünes bis mehr oder weniger immergrünes, grünes bis silbriges Laub mit samtig behaarter Unterseite zur Geltung. Von Juni bis Oktober schmücken lange, bienenfreundliche Blütenrispen die Pflanze und locken Schmetterlinge an. Die Farbauswahl ist groß: kräftiges Blau bei ‚Empire Blue‘, Weiß bei ‚White Profusion‘ oder Rosa bei ‚Summer Beauty‘. Daneben gibt es zahlreiche weitere Farbtöne und sogar zweifarbige Sorten wie ‚Flower Power‘.
Bis -20 °C winterhart, schnell wachsend und krankheitsfrei, finden sie in jedem Garten Platz. Zudem sind sie schadstoffverträglich und kommen gut mit Hitze und Trockenheit zurecht. Zwergsorten wie ‚Nanho Blue‘ gedeihen sogar auf der Terrasse.
- Standort und Pflege
Der Sommerflieder wächst in jedem durchlässigen Boden, auch in magerem und kalkhaltigem. Pflanzen Sie ihn sonnig und möglichst windgeschützt.
- Duft
Sein Duft erinnert an Honig und verströmt muskusartige Noten mit einem Hauch Nelke. Der Duft ist deutlich wahrnehmbar, wenn man an dem Strauch vorbeigeht.
→ Entdecken Sie unsere Auswahl an Schmetterlingssträuchern und unseren Ratgeber: Schmetterlingsstrauch pflanzen, schneiden und pflegen.
Der Japanische Storaxbaum – Styrax japonicus
Der noch wenig bekannte Japanische Storaxbaum wird von Jahr zu Jahr beliebter. Kein Wunder, denn er hat viel zu bieten! Dieser Strauch mit eleganter Wuchsform bildet eine etagenartige Silhouette. Seine waagerechten Zweige tragen sommergrüne Blätter in schönem Dunkelgrün mit leicht bläulicher Unterseite. Im Herbst leuchten sie in herrlichen Gelb- und Orangetönen. Der außergewöhnliche Strauch begeistert zudem mit einer duftenden Blüte, die im Frühsommer erscheint: Zahlreiche weiße Glöckchen hängen herab und unterstreichen seine besondere, dekorative Wirkung. Auf die Blüte folgen cremeweiße, trockene Steinfrüchte. Der mittelstark wachsende Styrax wird sehr alt und bleibt meist 3 bis 4 m hoch. Winterhart bis -15 °C, sehr krankheitsresistent und pflegeleicht, verdient er einen Platz im Garten oder Kübel.
- Standort und Pflege
Der Styrax bevorzugt leichte, neutrale bis saure, humusreiche und frische Böden. In wärmeren Regionen pflanzen Sie ihn in den Halbschatten. Anderswo verträgt er auch Sonne. Vermeiden Sie lediglich pralle Hitze.
- Duft
Sein frischer, köstlicher Duft ist zugleich vanillig und süß.
→ Entdecken Sie unsere Styrax-Arten und unseren Ratgeber: Styrax pflanzen, pflegen und schneiden
Der Losbaum – Clerodendrum trichotomum
Der Losbaum wird auch Glücksbaum oder Türkisbaum genannt und ist ein außergewöhnlicher Strauch mit exotischer Ausstrahlung. Beim Typ sind seine sommergrünen Blätter grün, beim Typ; bei der Sorte Variegatum sind sie gelb panaschiert, was sich im Laufe der Saison zu Weiß verändert. Die deutlich sichtbaren Blattadern verleihen dem Laub eine schöne Struktur; die Unterseite ist samtig behaart. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen ungewöhnlichen Erdnussduft. Von Juli bis Oktober schmückt sich die Pflanze mit stark duftenden, sternförmigen Rispen aus weißen Blüten mit purpurrotem Kelch. Darauf folgen kleine, runde Beeren, die an hübsche Edelsteine erinnern: Türkisblau sitzen sie in einer leuchtend roten Hülle. Hinzu kommen schnelles Wachstum, eine sehr gute Krankheitsresistenz, geringer Pflegeaufwand und gute Winterhärte bis -15 °C. Was will man mehr?

Clerodendron trichotonum
- Standort und Pflege
Der pflegeleichte Losbaum gedeiht in jedem durchlässigen, frischen Boden, in Sonne oder Halbschatten. Vermeiden Sie schwere, verdichtete und im Winter staunasse Böden sowie übermäßige Sommerhitze.
- Duft
Der Erdnussduft des zerdrückten Laubs mag überraschend sein und ist nicht jedermanns Sache. Der jasminartige Duft der Blüten ist dagegen ein Genuss, besonders in der Abenddämmerung.
→ Entdecken Sie unsere Styrax-Arten und unseren Ratgeber: Styrax pflanzen, pflegen und schneiden.
Duftende Sträucher für den Herbst
Herbstblühende Kamelie – Camellia sasanqua
Bei diesem Artnamen musste die Herbstblühende Kamelie (ausgesprochen wie „Was duftet denn da?“) natürlich in einer Auswahl duftender Sträucher vertreten sein. Diese kleine Kamelie mit immergrünem, typisch glänzendem, dickem und ledrigem Laub bleibt von überschaubarer Größe (1,50 bis 3 m) und lässt sich daher auch in kleinen Gärten oder im Kübel problemlos unterbringen. Sie wächst langsam bis mäßig und zeichnet sich durch ihre Blüte im Herbst aus, meist zwischen Oktober und Dezember, mit einfachen oder gefüllten Blüten in Rosa, Rot oder Weiß. Es gibt Sorten mit besonders intensivem Duft, etwa ‚Setsugekka‘ mit einfachen weißen Blüten und goldenen Staubblättern oder ‚Yume‘ mit sehr duftenden rosa-weißen Blüten und rekordverdächtiger Blütezeit.
Ist die Herbstblühende Kamelie nach dem Anwachsen recht trockenheitsverträglich, reagiert sie dafür etwas empfindlicher auf Kälte (-10 °C), besonders bei anhaltendem Frost.
- Ansprüche
Wie alle Kamelien benötigt die Sasquana-Kamelie saure Erde. Kalk ist ihr Feind! Ein leichter, humusreicher und stets frischer Boden sagt ihr zu. Schwere, im Winter nasse Böden sollten Sie meiden. In Nordfrankreich ist ein sonniger Standort möglich. Weiter südlich wählen Sie besser Halbschatten. In jedem Fall sollten Sie Ihre Kamelie vor kalten, austrocknenden Winden schützen.
- Duft
Der Duft kann an Jasmintee oder Lilien erinnern, doch nicht alle Sorten duften gleich intensiv.
→ Entdecken Sie unsere Herbstblühenden Kamelien und unseren Ratgeber: Kamelien pflanzen, schneiden und pflegen
Ölweide – Elaeagnus ebbingei
Auf den ersten Blick eher unscheinbar, fällt die Ölweide im Herbst wirklich auf. Nicht ihre kleinen cremefarbenen Glöckchenblüten machen auf sich aufmerksam, sondern ihr intensiver Duft. Ideal für Hecken, Formschnitt oder den Kübel, trägt dieser immergrüne Strauch dichtes Laub, beim Typ grün mit silbriger Unterseite, wie bei der Art, oder mit leuchtender Panaschierung, etwa bei ‚Limelight‘ oder ‚Gilt Edge‘. Auf die Blüte folgen essbare orangefarbene Früchte. Der sehr winterharte, wind- und salzluftverträgliche Strauch wächst schnell und wird 1,70 bis 3 oder 4 m hoch. Seine Zweige können einige Dornen tragen.
- Ansprüche
Die Ölweide ist anspruchslos an den Boden und wächst sogar auf armen, trockenen und kalkhaltigen Böden. Auch ein nährstoffreicherer, frischerer Boden ist geeignet. Sie gedeiht in Sonne und Halbschatten und eignet sich am Meer besonders gut für windschützende Hecken.
- Duft
Besonders intensiv und gemessen an der Größe ihrer Blüten schon aus großer Entfernung wahrnehmbar, erfüllt ihr Duft den ganzen Garten. Eine Ölweidenhecke verströmt im Herbst ein Aroma aus Nelke, Jasmin und Honig.
→ Entdecken Sie alle unsere Ölweiden-Sorten und unseren Ratgeber: Ölweiden pflanzen, schneiden und pflegen.
Süße Duftblüte – Osmanthus heterophyllus
Auf den ersten Blick ähnelt die Süße Duftblüte einer Stechpalme, unterscheidet sich von ihr aber durch ihren intensiven Duft, der im Spätherbst verströmt wird. Ihr glänzendes Laub ist stark dornig und bleibt das ganze Jahr über erhalten. Bei ‚Gulftide‘ ist es grün, bei ‚Tricolor‘ panaschiert und bei ‚Purpureus‘ purpurfarben. Der kompakt und buschig wachsende Strauch trägt im Herbst eine leuchtend weiße Blüte, auf die nachtblaues Obst folgt. Die sehr pflegeleichte und anpassungsfähige Duftblüte verträgt Salzluft, ist krankheitsunempfindlich und ausreichend winterhart (-10 bis -15 °C). Damit eignet sie sich besonders für Gartenanfänger. Sie verträgt den Rückschnitt gut, wächst jedoch recht langsam.
- Ansprüche
Pflanzen Sie die Duftblüte in einen leichten, nährstoffreichen, durchlässigen und frischen, aber kalkfreien Boden. Vermeiden Sie im Winter staunasse und im Sommer zu trockene Böden. Nördlich der Loire gedeiht sie in der Sonne, weiter südlich verträgt sie problemlos Halbschatten, solange sie ausreichend Licht für eine reiche Blüte erhält.
- Duft
Schon aus mehreren Metern Entfernung wahrnehmbar, wird ihr Duft von Jasmin- und Gardeniennoten dominiert, ergänzt durch Aromen von Aprikose und Pfirsich.
→ Entdecken Sie unser Sortiment an Duftblüten und unseren Ratgeber: Duftblüten pflanzen, schneiden und pflegen.
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Bodnant-Winterschneeball – Viburnum bodnantense
Wenn der Bodnant-Winterschneeball von November bis Februar auf seinem kahlen Holz blüht, bringt er einen Hauch Fröhlichkeit in die winterliche Tristesse. Seine leuchtend rosafarbenen Knospen öffnen sich zu zahlreichen Büscheln zartrosa, angenehm duftender Blüten – eine Überraschung in dieser Jahreszeit. Sein sommergrünes, stark nerviges Laub übernimmt im Frühjahr, zunächst in Bronzetönen, bevor es im Laufe der Saison grün wird und sich im Herbst purpurrot färbt. Die Sorten Bodnant-Winterschneeball ‚Dawn‘ und ‚Charles Lamont‘ sind sich recht ähnlich. Beide sind pflegeleicht und winterhart (-15 °C), wachsen mäßig und erreichen schließlich 2,50 bis 3 m Höhe.
- Standort und Pflege
Pflanzen Sie den Bodnant-Winterschneeball an einen sonnigen bis halbschattigen Standort in jeden frischen, tiefgründigen Boden. Etwas Kalk wird vertragen, jedoch nicht im Übermaß. Schützen Sie ihn vor kalten Winden.
- Sein Duft
Sein Duft überrascht mitten im Winter. Die vanilligen Noten mit Anklängen an Heliotrop und Nelke sind besonders deutlich wahrnehmbar, wenn das Wetter etwas milder wird.
→ Entdecken Sie unser großes Schneeball-Sortiment und unseren Ratgeber: Schneeball pflanzen, schneiden und pflegen.
Mahonie – Stechpalme
Die winterharte Mahonie bietet eine duftende Winterblüte mit leuchtend gelben Blütentrauben an den Triebenden, aus denen später dekorative, nachtblau Beeren entstehen. Das Laub ist dick, lederartig, stark geteilt und dornig. Es bleibt immergrün und färbt sich bei sinkenden Temperaturen hübsch rot. Einige Sorten wie Mahonia aquifolium ‚Apollo‘ werden nur 1,50 m hoch, während andere bis zu 5 m erreichen, etwa Mahonia media ‚Charity‘. Die pflegeleichte, exotisch wirkende Mahonie eignet sich für Beete ebenso wie für den Unterwuchs sommergrüner Bäume oder für Kübel.
- Standort und Pflege
Die Mahonie bevorzugt neutrale bis saure Böden, verträgt aber etwas Kalk, insbesondere die Art aquifolium. Ein frischer, leichter und durchlässiger Boden ist ideal, doch sie kommt auch mit weniger guten Bedingungen zurecht. Im Süden pflanzen Sie sie am besten in den Halbschatten oder lichten Schatten. Weiter im Norden verträgt sie auch einen sonnigeren Standort. In jedem Fall sollten Sie schwere, staunasse Böden vermeiden.
- Ihr Duft
Der zugleich süße und blumige Duft vereint Honig- und Narzissennoten mit einem dominanten Maiglöckchenaroma.
→ Entdecken Sie unsere Mahoniensammlung und unseren Ratgeber: Mahonien pflanzen, schneiden und pflegen
Winterblüte – Chimonanthus praecox
Der sommergrüne, aufrecht wachsende Strauch Chimonanthus gehört zu den duftendsten Winterblühern und blüht von Dezember bis Februar an kahlen Zweigen. Seine kleinen, wachsartig wirkenden gelben Glöckchen, in der Mitte purpurfarben gefärbt, erscheinen erst nach einigen Jahren. Während der Saison trägt der Strauch dunkelgrünes Laub und bildet eine etwa 3 m hohe, dichte Masse – ideal, um farbenfrohe Blüten im Vordergrund hervorzuheben. Im Kübel kann er außerdem eine Terrasse beduften. Die Sorte ‚Grandiflorus‘ hat kräftiger gefärbte Blüten und etwas längere Blätter. Die langsam wachsende Winterblüte verträgt Temperaturen bis etwa -15 °C.
- Standort und Pflege
Die Winterblüte verträgt jeden normalen Boden, auch kalkhaltigen oder schweren, sofern er durchlässig ist. Sie wächst im Halbschatten ebenso wie in der Sonne, bevorzugt jedoch einen Standort ohne pralle Mittagssonne.
- Ihr Duft
Kräftig und auch bei kühlem Wetter deutlich wahrnehmbar, ist ihr Duft recht komplex. Er vereint Noten von Hyazinthe, Honig, Gewürzen und Jasmin.
→ Alles über diesen Strauch erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Chimonanthus: Pflanzen, pflegen und schneiden“
Duft im Garten genießen: Tipps
Duft im Garten kann ein echter Pluspunkt sein, aber falsch eingesetzt bleibt er unbemerkt oder wird im Gegenteil schnell zu aufdringlich.
Hier einige Tipps, damit Sie ihn optimal genießen können:
- Verwenden Sie Sträucher, deren duftende Blüten zu verschiedenen Jahreszeiten aufblühen, damit der Garten das ganze Jahr über duftet.
- Wenn mehrere duftende Sträucher gleichzeitig blühen, pflanzen Sie sie nicht direkt nebeneinander. Manche Düfte harmonieren überhaupt nicht.
- Platzieren Sie Ihre Lieblingsdüfte in der Nähe des Hauses oder eines Durchgangs, damit Sie sie voll genießen können.
- Pflanzen Sie duftende Sträucher in die Achse der vorherrschenden Winde. So erreichen die Düfte Sie leichter.
- Bei Pflanzen mit besonders intensivem Duft sollten Sie darauf achten, Überdruss oder Übelkeit zu vermeiden. In der Nähe von Sitzplätzen oder Fenstern können sie für manche Menschen unangenehm werden.
- Beachten Sie außerdem, dass die Duftintensität derselben Pflanze je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder sogar Tages- oder Nachtzeit variieren kann. An manchen Tagen lässt sich der Duft daher besser genießen als an anderen.
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